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Die VUCA-Welt und die Lügenpresse

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In einem Management-Seminar lernte ich das erste Mal die Begriffe VUCA und VUCA-Welt kennen. VUCA ist ein englisches Akronym (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) und steht übersetzt für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit. Es beschreibt zunächst einmal die Rahmenbedingungen, auf die ein Manager in der heutigen Zeit trifft. Langfristige Planungen und lange Strategiepapiere waren gestern. Flexibles Reagieren, agiles Agieren ist heute.

Glühende Ohren und Apps

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Immer wieder sehe ich Medienberichte über die negativen Folgen der Digitalisierung. Teenager sind süchtig nach ihren Smartphones, Erwachsene zerbrechen unter der permanenten Kommunikationslast. Ich bin mir sicher, dass die digitalen Kommunikationsmittel auch negative Folgen haben. Allerdings scheint mir unsere Sicht oft einseitig eingefärbt.

Vom Mediavalue zum Datenschatz

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Hand aufs Herz: Wie lange haben Sie von Euro in DM umgerechnet? Der Wechsel eines Währungssystems stellt uns vor große Herausforderungen. War eben noch die DM unser Wertmaßstab, so ist es plötzlich der Euro. Beim Medienwandel verhält es sich ähnlich: Die Reichweite als der universelle Maßstab von Kommunikationserfolg weicht einer komplexeren Sicht auf diverse Datenbestände.

Das Wertschöpfungsmodell der DPRG hat das schon vor fast 20 Jahren abgebildet. Wichtiger als der kommunikative Output, die Auflage der Clippings, die man durch PR-Arbeit erreicht hatte, sollte die Wertschöpfung sein. Dieser Return on Communication war allerdings schwer messbar. In einer analogen Welt, in der die erreichten Clippings der konkret messbare Erfolg waren und die Ableitung der möglichen Verkaufserfolge oder der erzeugten Wertsteigerung für das Unternehmen nur kompliziert und teuer messbar waren, etablierten sich Clippingzahlen und summierte Auflagen zum Nachweis des PR-Erfolgs.

In einer digitalen Welt der differenzierten Kommunikationskanäle stößt diese Logik aber schnell an ihre Grenzen. Was sind Tausende von Likes im Vergleich zu potenziellen Lesern einer Tageszeitung wert? Ist der höhere Reichweitenwert immer der bessere? Einen Ausweg aus dieser Ratlosigkeit bringt die digitale Welt aber gleich mit sich. Digitale Kommunikation ist, wenn man sie richtig konzipiert, vernetzt. So lassen sich Interaktionen in der Zielgruppe in sozialen Netzwerken erkennen. So wird es möglich, Kommunikationsaktivitäten bis hin zur Wirkung auf der eigenen Webseite oder sogar bis hin zum Kauf im eigenen Webshop nachzuverfolgen.

Wer diesen Datenschatz der digitalen Kommunikationswelt heben möchte, muss sich von der alten „Währung“ Reichweite oder Clippinganzahl lösen und vernetzte Wirkungsmodelle in seine Kommunikation einbauen. So kann man nachverfolgen, welcher Link besser funktioniert – der in einem Tweet oder der, den man auf LinkedIn seiner Zielgruppe zur Verfügung stellt. Nicht was die meisten Menschen sehen, ist dann wertvoll, sondern das, was für die meiste Interaktion sorgt, schafft kommunikative Werte.

Die spannendsten Projekte bei Landau Media sind im Moment die, bei denen wir unseren Kunden bei der Entwicklung solcher vernetzten Messmethoden unterstützen dürfen und klassische Reichweiten mit Klicks auf der Kunden-Webseite, die z.B. über Google Analytics gemessen werden, kombiniert werden.

Wer in Zukunft die Wirkung seiner Kommunikation messen möchte, sollte anfangen die Daten, die durch digitale Kommunikation erzeugt werden, miteinander zu kombinieren. So hebt man den Datenschatz, der auf den eigenen Festplatten schlummert und findet neue Wertschöpfungsmodelle für die eigene Kommunikationsarbeit.


Über den Autor: Uwe Mommert ist Geschäftsführender Gesellschafter von Landau Media. Darüber hinaus ist der Digitalexperte begeisterter Social Media- und Technology-Jünger und immer an innovativen Ideen interessiert. Für medienrot.de kommentiert Uwe Mommert regelmäßig das Mediengeschehen. Sie erreichen Uwe Mommert auch unter mommert@landaumedia.de, bei Xing und bei LinkedIn.

Die digitale Bedrohung

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Bald werden wir alle arbeitslos sein! Es gibt nichts mehr zu tun – Kollege Computer übernimmt. Mit künstlicher Intelligenz sind Tätigkeiten wie das Schreiben journalistischer Texte, die Entwicklung von Kommunikationsstrategien oder Auto fahren bald fest in der Hand der Maschinen.

Trends 2019 – Ausblick auf das neue Medienjahr

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Ich habe einen neuen Trend entdeckt, der das Leben leichter macht. Ich denke es wir ein Mega-Trend: Verlinken statt selber schreiben. Warum immer jeden Content selber mühsam erdenken? Es gibt doch so viel Ideen, die andere schon aufgeschrieben haben. So ist das Netz voll mit Prognosen für 2019, warum also selber welche aufstellen?

Rückblick auf das Medienjahr 2018

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Daten, künstliche Intelligenz, Influencer Marketing und Podcasts – Uwe Mommert, geschäftsführender Gesellschafter beim Berliner Medienbeobachter Landau Media, blickt für seine Kolumne auf das Medienjahr 2018 zurück und wagt einen Ausblick auf die Zukunft der Medien.

Entspannt in die Zukunft

„Ich bin Julia“, so stellt sich Julia Jäkel nach eigener Aussage oft im Unternehmen vor. Nichts Besonderes? Normalerweise nicht, wenn man aber die Chefin eines der größten deutschen Verlagshäuser ist, dann schon. Die Besucher des Landau Media MediaTalks erlebten eine lockere und entspannte Verlagschefin, die offensichtlich entspannt in die Zukunft blickt.

Kein Schwein hört mir zu

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Das Internet ist an allem Schuld! Zu dieser einfachen Lösung spitzen sich oft Diskussionen über politische Probleme zu. Menschen sind in ihren Meinungsblasen eingeschlossen und beschäftigen sich nicht mit den wichtigen politischen Problemen. Wenn sie es doch tun, dann hören sie den falschen Menschen zu und stimmen für die falschen Lösungen.

Wolken über dem Paradies

Krishna Bharat, Gründer Google News

Am 27.9. und 28.9.2018 fand im schönen Luzern das Swiss Media Forum statt: Der Schweizer Medienkongress, auf dem sich die Köpfe der Schweizer Verlags- und Medienbranche treffen, um über aktuelle Themen und zukünftige Entwicklungen zu diskutieren. Nach dem Start unseres Schweizer Angebotes unter www.landaumedia.ch war ich neugierig, wo sich Unterschiede zur deutschen Medienlandschaft zeigen würden und wo die Ähnlichkeiten liegen. Medientypisch war die Veranstaltung auf einem sehr hohen Niveau mit professioneller Aufmachung. Auf einer großen Show-Bühne wurden am ersten Tag die Themen präsentiert, professionell moderiert und durch intensive Interviews aufgelockert. Durchs Programm führte die hervorragende Moderatorin Susanne Wille.