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Tipps & Tools für PR- und Medienprofis

Xing-Gehaltsstudie, Pressestellen der Bundesbehörden im Test, B2B-Unternehmenskommunikation

Foto: © Fotolia/vladans

1. Laut aktueller Xing-Gehaltsstudie ist jeder Zweite (57%) unzufrieden mit seinem Gehalt, mehr als drei Viertel (77%) sprechen sich für einen transparenten Umgang mit Gehältern aus. Für die Studie hatte das Karrierenetzwerke mehr als 12.000 Mitglieder in einer Online-Umfrage befragt.
corporate.xing.com >>; meedia.de >>

2. Das pr magazin hat die Pressestellen der Bundesbehörden getestet und attestiert dem Auswärtigen Amt und dem Finanzressort „miserable Auftritte“. Zwar sind die Kontaktdaten für JournalistInnen auf den Homepages der Behörden einfach zu finden und die Pressestellen gut erreichbar. Aber Antworten auf die Testfragen und selbst zeitnahe Absagen blieben die Ämter schuldig. Testsiegerin wurde Pressesprecherin Ramona Simon für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) – sie lieferte „aufschlussreiche Fakten, angereichert mit pointierten Hintergrundinformationen“.
presseportal.de >>; prmagazin.de >>

3. Auch Geschäftskunden sind auf sozialen Netzwerken aktiv. Deshalb sind soziale Medien sind auch für B2B-Unternehmen zu wichtigen Kommunikationskanälen geworden. Welche Besonderheiten bei Kommunikation zu beachten sind, zeigt Johanna Leitherer. Sie stellt heraus: „Die B2B-Unternehmenskommunikation entwickelt sich also mehr und mehr in Richtung eines wechselseitigen Austauschs mit der Zielgruppe. In diesem Zusammenhang gewinnen auch Kooperationen mit Meinungsführern, den so genannten Influencern, an Bedeutung.“
springerprofessional.de >>

Umstrukturierung bei Facebook, Arvato, Bernd Münchinger

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1. Facebook hat die größte organisatorische Umstrukturierung der Firmengeschichte bekannt gegeben und schafft drei Hauptabteilungen: Zur „Family of Apps“-Sektion unter Leitung von CPO Chris Cox gehören WhatsApp, der Messenger und die Facebook-App. CTO Mike Schroepfer leitet die Abteilung „New platforms and infrastructure”, zu der auch die neu geschaffene Blockchain-Gruppe gehört. Vice President of Growth Javier Olivan soll die dritte Säule „Central product services“ verantworten.
recode.net >>; theverge.com >>

2. Die Bertelsmann-Tochter Arvato will sechs Standorte mit insgesamt 950 Mitarbeitern in Ostdeutschland schließen. Betroffen sind zum 30. April 2019 Leipzig, Gera und Cottbus sowie zum 30. Juni 2019 Dresden, Halle und Magdeburg.
handelsblatt.com >>

3. Personalie: Bernd Münchinger, Inhaber und Geschäftsführer der in Reutlingen ansässigen PR-Agentur bm kommunikation GmbH & Co. KG, erhält zum Wintersemester 2018/19 einen Lehrauftrag am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim.
pr-journal.de >>

Employer Branding, Influencer Marketing, Etats

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1. Employer Branding: 60 Prozent der Deutschen würden Produkte von Firmen boykottieren, denen ein schlechter Ruf als Arbeitgeber vorauseilt. Das zeigt eine Untersuchung von Territory Embrace, für die gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Innofact 1.013 KonsumentInnen im Alter von 18-69 Jahren (Zeitraum: 13.-15. März 2018). Dagegen gaben zwei von drei Befragten an (67%) an, sie würden Produkte eines Unternehmens (häufiger) kaufen, wenn sie wüssten, dass dieses Unternehmen besonders viel für seine MitarbeiterInnen tut.
territory.de >>

2. Fünf Tipps, wie Influencer glaubwürdig bleiben können, hat Kevin Tewe, Mitgründer von Hype Media Group, auf Lager. Er rät Influencern u.a., nur mit Unternehmen zusammenzuarbeiten, die oder deren Produkte zu ihnen passen, ihre Inhalte – auch bei Kooperationen – selbst zu gestalten und Werbung auch als solche zu kennzeichnen. Unternehmen sollten seiner Meinung nach generell langfristige Zusammenarbeiten mit Influencern anstreben.
horizont.net >>

3. +++ Etats +++
Ogilvy ist neuer Agenturpartner für das CRM-Programm der Deutschen Bahn.
wuv.de >>

Im Pitch sichert sich Thjnk den Skoda-Etat für Deutschland und löst Leagas Delaney ab.
turi2.de >>

VCCP Berlin verliert den Motorrad-Etat von BMW an die Hamburger Agentur Track.
horizont.net >>

Im Pitch um den Milliarden-Etat von Microsoft hatte am Ende Etathalter Dentsu Aegis mit seinem Medianetwork Carat die Nase vorn.
adage.com >>

Serviceplan, Auslaufmodell SMS, YouTube und Twitch

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1. Die Münchener Agenturgruppe Serviceplan eröffnet in New York ein Haus der Kommunikation. Unter dem Dach des Standorts sind die Werbeagentur Serviceplan, die Mediaagentur ModCo Mediaplus sowie die Digitalagentur T3 vereint. Der Standort startet mit 65 MitarbeiterInnen unter der Führung von Stefan Schütte, Nick Johnson, Jay Benjamin und Nick Chapman.
wuv.de >>; turi2.de >> (Video)

2. 2017 wurden nur laut Bundesnetzagentur noch rund zehn Milliarden SMS verschickt – 2012 waren es noch fast 60 Milliarden Kurznachrichten. Grund für den Rückgang sei die Verbreitung von kostenlosen Messengerdiensten wie WhatsApp oder iMessage. Aufwärts geht’s bei der mobilen Datennutzung – im vergangenen Jahr wurden rund 1,4 Milliarden Gigabyte an Daten über die Mobilfunknetze übertragen.
spiegel.de >>

3. YouTube und Twitch sind beides Videoplattformen, doch damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Für Oliver Schrott Kommunikation erklärt Benjamin Brückner die Unterschiede und zeigt, wie sich beide Netzwerke für die Verbreitung von Unternehmensbotschaften eignen. Sein fazit: „YouTube und Twitch unterscheiden sich primär in der Art des Video-Contents, der Nutzung sowie der Zielgruppe. Während auf YouTube alle Themen und Formate ihren Platz finden, richtet Twitch sich klar an junge Gamingfans.“
osk.de >>

„State of Digital“-Report, Dmexco, Snapchat

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1. Laut aktuellem „State of Digital“-Report verbringen die KonsumentInnen 2018 durchschnittlich 9,73 Stunden pro Tag mit der Nutzung von Medien (2017: 9,68 Stunden/Tag) – in Deutschland liegt dieser Wert mit 10,67 Stunden pro Tag sogar darüber. Im Rahmen einer Expertenbefragung innerhalb des globalen WPP-Netzwerks hat GroupM außerdem Blockchain, KI, Daten, den digitalen Videowettbewerb, Metriken und Viewability, Inhousing, Preisinflation und das „Duopol“ als Top-Themen der Branche definiert.
groupm.com >>

2. „Die Dmexco soll von der Messe zum Medium werden“, gibt Dominik Matyka, Chief Advisor der Digitalmesse, die Marschrichtung vor. Website, Blog, Social Media, ein Eventkalender und zusätzlichen Events sollen dafür sorgen, dass BesucherInnen und AusstellerInnen das ganze Jahr über mit der Digitalmesse in Kontakt bleiben.
horizont.net >>

3. WhatsApp wird sich künftig für Werbung öffnen, bestätigte Facebooks Messenger-Chef David Marcus im Interview. Nach kleineren sollen nun auch große Firmen eine Schnittstelle zum Senden und Empfangen von WhatsApp-Nachrichten mit KundInnen bekommen. Außerdem werde über Werbung für die snapchatähnliche Status-Funktion diskutiert.
t3n.de >>

Studie „Influencer 2.0“, Dachverband aller Kommunikationsagenturen, wie politisch darf PR sein?

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1. Mehr als jeder Zweite empfindet Influencer als unglaubwürdig und nicht authentisch. Die Studie „Influencer 2.0“ von WAVEMAKER powered by [m]Science zeigt: Für 57 Prozent sind Influencer in erster Linie Personen, die mittels sozialer Medien Geld verdienen. Rund drei Viertel der Befragten (74 Prozent) sind der Meinung, dass Influencer ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie mit Marken kooperieren, die nicht zu ihrem Image passen.
pressebox.de >>

2. Territory-Chef Soheil Dastyari über Content marketing uns das Geschäftsmodell dahinter. Er fordert eine grundsätzliche Reform der Verbände und findet: „Die Zeit ist reif für einen Dachverband aller Kommunikationsagenturen.“
horizont.net >>

3. Wie politisch darf PR sein? Dieser Frage geht Guido Walter in seinem Beitrag für das Magazin pressesprecher nach und beleuchtet dabei Kampagnen der Krankenkasse DAK, der Deutschen Bahn und des Süßwarenherstellers Katjes. Dabei stellt er fest: „Unternehmen, die eine diverser werdende Gesellschaft in ihren Werbekampagnen abbilden möchten, müssen Schelte aus dem Netz einplanen.“
pressesprecher.com >>

Worldcom Confidence Index 2018, e-Recruiting, Etats

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1. Laut „Worldcom Confidence Index 2018“, für den 585 CEOs und CMOs anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs nach ihren Einschätzungen für den künftigen Geschäftserfolg gefragt wurden, sind deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich deutlich skeptischer bei ihren Zukunftsprognosen als ihre internationalen Kollegen. Demzufolge seien der Ausbau der Infrastruktur, fehlende Breitbandzugänge, die Konsequenzen der Digitalisierung und fehlender Nachwuchs die größten Wachstumsbremsen.
presseportal.de >>; worldcomgroup.com >>; pr-journal.de >>

2. Im Zuge des e-Recruitings setzen immer mehr Unternehmen auf Bewerbungen per App oder Video. Obwohl diese Kommunikationskanäle für Jugendliche alltäglich sind, nutzen sie diese bisher kaum bei der Bewerbung. Das zeigt die Studie „Abenteuer Erstbewerbung“.
agentur-jugendstil.com >>

3. +++ Etats +++
Fuel, Werbeagentur aus der Havas Group, gewinnt den #Etat für Marketing und Kommunikation von BMW Motorsport, den bisher Serviceplan hat.
horizont.net >>

KPM Königliche Porzellan-Manufaktur, Berlin beauftragt häberlein & mauerer mit der B2C- und B2B-Kommunikation im DACH-Markt.
newbusiness.de >>

Die Chemnitzer Agentur Zebra wird die Kommunikationsstrategie für die BUGA 2021 in Erfurt entwickeln.
pr-journal.de >>

Influencer Marketing, Herausforderungen digitaler Kommunikation, Facebook-Alternativen im Check

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1. In Sachen Influencer Marketing herrscht unter Marketern noch Unsicherheit, ermittelte Rakuten Marketing in einer Studie mit 1.1222 UmfrageteilnehmerInnen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA. Zudem zeigt die Untersuchung: Marketer verschwenden schätzungsweise 26 Prozent ihres Budgets für die falschen Kanäle und Strategien.
rakutenmarketing.com >> via springerprofessional.de >>

2. Fake News, Datenskandale, Meinungsmanipulation – die Schattenseiten der digitalen Kommunikation stellen uns vor Herausforderungen, die sich nur mit vertrauenswürdigen Inhalten, offener und transparenter Kommunikation und einer wertbasierten Haltung meistern lassen, so Ralph Pfister von Fink & Fuchs.
ffpr.de >>

3. Trotz Datenskandal und Imageproblemen nutzen wir Facebook weiterhin. Aus Mangel an Alternativen? Tamara Angele unterzieht drei Facebook-Alternativen – Diaspora, Vero und Ello – dem Check. Das Fazit: „Alternativen für Facebook gibt es zur Genüge, wir müssten sie nutzen. Und doch, Private und Unternehmen vertrauen aktuell noch auf’s Altbewährte.“ Denn bei Facebook hat man sich nun mal eingerichtet, alle Kontakte versammelt und wird z.B. über Veranstaltungen auf dem Laufenden gehalten. Außerdem ist Facebook – und die Funktion „Login mit Facebook“ – einfach überall.
bernet.ch >>

GPRA-Umfrage, Software „Vera“, Cyberangriffe

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1. Einer internen GPRA-Umfrage zufolge blickt die Mehrheit der Mitgliedsagenturen positiv auf das Jahr 2018. 64 Prozent schätzen den Geschäftsverlauf 2018 im Vergleich zu 2017 als besser ein. Wachstumspotenzial bieten laut Umfrage dabei v.a. digitale Themen, aber auch die Disziplinen im Bereich der Corporate Communications (Employer Branding, Change und Krisenkommunikation).
pr-journal.de >>

2. „Vera“ sucht Personal für IKEA, Pepsi & Co. Die Software des russischen Start-ups Strafory spricht zwei Sprachen und kann mehrere Tausend Bewerbungsgespräche an einem Tag führen. Dafür durchsucht sie Job-Portale nach passenden BewerberInnen und ruft diese selbstständig an.
manager-magazin.de >>

3. Krisenkommunikation: Im Falle eines Cyberangriffs sehen sich KommunikatorInnen einer besonders sensiblen Herausforderung gegenüber. Wie man diese (nicht) kommuniziert, erklärt der Journalist Guido Walter.
pressesprecher.com >>

PR-Agenturranking 2017, Twitter, visuelle Suche

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1. Die PR-Branche boomt und verzeichnet 7,94 Prozent Plus bei Honoraren, sechs Prozent bei MitarbeiterInnen – Hamburg ist Spitzenregion. Das sind die zentralen Ergebnisse des PR-Agenturrankings 2017, das Gerhard Pfeffer, Herausgeber des PR Journals, erhoben hat. Den Spitzenplatz belegt wie in den letzten Jahren die mc Group, gefolgt von fischerAppelt und der Ketchum Agenturgruppe.
pr-journal.de >>

2. Twitter hat Ende März seine Nutzungsbedingungen geändert. damit will der Kurznachrichtendienst die Wiederholung von gleichen oder ähnlichen Tweets unterbinden. Was das für Social-Media-ManagerInnen konkret bedeutet, erklärt Monika Zehmisch, Projektleiterin bei Adenion und verantwortlich für die Unternehmenskommunikation. Sie fasst zusammen: „So können beispielsweise auch weiterhin ähnliche Inhalte veröffentlicht werden, indem die Tweets mit unterschiedlichen Texten, Grafiken, Handles und Hashtags oder Postingformaten individualisiert werden. Auch das Veröffentlichen über mehrere Twitter-Konten ist zukünftig möglich, indem Retweets und individuell angepasste Tweets und Kommentare für die verschiedenen Twitter-Accounts verwendet werden.“
pressesprecher.com >>

3. Die visuelle Suche nach Videos und Bildern wird für die Sichtbarkeit im Netz wichtiger, prognostiziert Forbes-Redakteur und SEO-Experte Jayson DeMers. Er beobachtet, dass durch schnellere Internetverbindungen und bildlastige Social-Media-Plattformen unser Online-Verhalten immer mehr durch visuelle Inhalte gepägt wird und geht davon aus, dass Google seine Ranking-Kriterin entsprechend anpasst.
forbes.com >> via osk.de >>