Newsletter

Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Kidfluencer: Großes Markenpotenzial mit sozialer Verantwortung und rechtlichen Besonderheiten

Foto: © AdobeStock/Myst

Wie viel Zeit Kinder und Jugendliche mit Social-Media-Kanälen verbringen und welchen Einfluss Influencer auf diese Zielgruppe haben, ist nicht erst seit der Diskussion um YouTuber Rezo oder der aktuellen Studie des Rat für Kulturelle Bildung bekannt. Doch Kids sind mittlerweile nicht mehr nur Rezipienten: Immer mehr Kinder setzen ihren Traum (oder den ihrer Eltern?) in die Realität um, und werden selbst zu digitalen Markenbotschaftern. Einige wenige finanzieren damit bereits das gesamte Familieneinkommen. Eine große Chance für die Produkt- und Markenkommunikation, die jedoch auch eine moralische Verantwortung und rechtliche Besonderheiten mit sich bringt.

1E9 – die Digital-Plattform der Ex-Wired-Macher

© 1E9

Was ich in diesen Tagen sehr schätze: optimistische Ausblicke auf die Zukunft, auf Technologien und was sie für uns zum Guten drehen können. Auch dafür mochte ich die Seite wired.de, außerdem für die Nerd-Atmo, die diese Marke zwischen den Zeilen in meinen Augen ausgestrahlt hat. Ende 2018 wurde die Seite eingestellt. Offensichtlich hat der Verlag (Condé Nast) in Deutschland damit nie ein Geschäft gemacht, vielleicht auch weil es neben Schwestertiteln wie Vogue oder GQ immer fremdelte.

So war’s auf der re:publica 2019

Foto: Stefanie Loos/re:publica

Die Medien- und Netzkonferenz re:publica 2019 rückte das WORT in den Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei warf schon die Abkürzung tl;dr, die als eine Art Überschrift fungierte, jede Menge Fragen auf. Jens Stoewhase fasst ganz subjektiv ein paar mögliche Antworten zusammen, die er für sich gefunden hat.

B2B-Influencer-Marketing: Wie sinnvoll ist es, was bringt es?

Foto: © AdobeStock / designer491

Shitstorms, gekaufte Follower, Bot-Accounts. Keine Marketing-Disziplin wurde in den letzten zwölf Monaten so gehyped und gleichzeitig kritisch diskutiert wie das Influencer-Marketing. Doch bei Unternehmen erfreut sich die Nachfrage nach KooperationspartnerInnen auf Instagram, YouTube und Co. ungebrochener Beliebtheit. Mehr als jedes zweite Unternehmen hat laut BVWD bereits auf InfluencerInnen gesetzt. Ein weiteres Viertel zieht mögliche Kooperationen mit MultiplikatorInnen in Betracht. Aufmerksamkeit ziehen vor allem Consumer-InfluencerInnen auf sich. Sie sind auf den großen Social-Media-Plattformen unterwegs und generieren gefühlte Fantastilliarden an Followern und Likes. Aber auch das Potenzial mit MultiplikatorenInnen im B2B-Umfeld zusammenzuarbeiten, sollte von Kommunikationsverantwortlichen nicht unterschätzt werden. Zwar fehlen hier noch die bisher großen medienträchtigen Use-Cases, ein möglicher Mehrwert ist aber nach Meinung von ExpertInnen auch für B2B-Unternehmen unbestritten.

Von kleinen Unternehmen und großen Gefühlen – wie KMUs Storytelling für sich nutzen

Foto: © AdobeStorch / Roman Motizov

Wir kennen sie alle: die spannenden, emotionalen oder auch witzigen Geschichten, die große Unternehmen wie Coca-Cola, Apple, Nike oder Mercedes spielen. Dort werden große Summen in die Produktion von aufwendigen und hochwertigen Videos gesteckt. Dieses finanzielle Kapital haben kleine und mittelständische Unternehmen nicht. Doch gerade bei ihnen ist Storytelling ein Wundermittel, um die Werte und Persönlichkeiten hinter den Betrieben zu präsentieren. KMUs können so ihre Brands stärken und Kunden an sich binden, erklärt die Expertin für Brand Storytelling und CEO von Mashup Communications, Miriam Rupp.

60 Jahre DPRG – Eine Chronik

Foto: © ARTIS – Uli Deck

Wer vergangene Woche in Stuttgart den Internationalen Deutschen PR-Preis (des Berufsverbandes DPRG) besucht hat, hat Standing Ovations erlebt: Empfänger waren allerdings nicht die PR-Preisträger, sondern Branchenurgestein Thomas Achelis – der (sagt Xing) seit fast 44 Jahren seine eigene PR-Agentur in München betreibt. 18 Jahre saß Achelis im Präsidium des europäischen Dachverbands CERP, elf davon als Präsident. Und das vergangene Jahr, mehr noch, hat Achelis nun investiert, um die 60-jährige Geschichte der DPRG zusammenzutragen. Vor zehn Jahren, zum 50., hatte der Verband verpasst, seine Geschichte aufzuarbeiten.

Individuelle Beratung und auch mal „Nein“ sagen: So bleiben Agenturen und Kunden glücklich

Foto: © AdobeStock / sebra

Gastbeitrag Steffen Pawlitzki (Client Service Director und Mitglied der Geschäftsleitung) und Gilberto Fontana (Head of Consulting), suchdialog AG

Ob Freundschaft, Mitgliedschaft in einem Verein oder eben im Geschäft: Beziehungen sind vielfältig, unterschiedlich geprägt und schwanken in ihrer Intensität. Oftmals sind sie aufregend, mitunter anstrengend, aber im Idealfall stets für beide Seiten bereichernd. Auch in der Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur wechseln sich Hoch und Tiefs ab. Woran das liegt und was Agenturen tun können, um das Beziehungskonto nachhaltig positiv aufzuladen, wird maßgeblich von den folgenden Faktoren beeinflusst:

Agentur-Nachwuchs: We want you!

Foto: © AdobeStock / ibreakstock

Wer nach der Uni in einer Agentur anheuert, macht das eigentlich nicht zufällig. Das hat Gründe: Agenturen zahlen meist schlechter, die Arbeitszeit ist schwer kalkulierbar und der Auswahlprozess ist oft nicht ohne. Soweit die Vorurteile. Doch fernab aller Klischees findet man in der richtigen Agentur ein Arbeitsumfeld, das nicht nur fordert, sondern massiv fördert. Und genau deshalb sollten auch alle Anti-AgenturlerInnen mal einen Blick in unsere verrückte, liebenswerte Welt riskieren.