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Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Welche Trends beeinflussen die B2B-Kommunikation im Jahr 2021?

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Durch die fortschreitende Digitalisierung wird auch die Kommunikation komplexer. Das vergangene Jahr und Corona haben uns allerdings umso deutlicher gezeigt, dass es erfolgsentscheidend ist, zu kommunizieren. Die authentische Kommunikation von Mensch zu Mensch ist für B2B-Unternehmen daher essentiell. Venera D’Elia, Leiterin Business Development bei Möller Horcher, erklärt im Interview, worauf es im Jahr 2021 wirklich ankommt.

Personen auf Bildern

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Der Mensch ist und bleibt in den Medien wie auch in der PR-Branche das beliebteste Fotomotiv. Gerade bei der Abbildung von Personen stellen sich immer wieder die gleichen Fragen: Was hat es mit dem Persönlichkeits- und dem Urheberrecht auf sich? Was darf ich nicht versäumen, wenn ich Personenbilder verantwortungsvoll einsetzen will? Und was bedeutet in diesem Zusammenhang konkludentes Verhalten? Diesen Fragen gehen die Hamburger Bildbeschaffer in ihrem Gastbeitrag nach.

Chinas Social Media-Welt – der Schlüssel zur lokalen Zielgruppe

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Konsumenten in China gelten als stark vernetzt und verrückt nach Social Media. Deutsche Marken und Unternehmen können sich diese Vorliebe zu Nutze machen und auf digitalen Kanälen die eigene Sichtbarkeit erhöhen. Dafür müssen sie wissen, welche Netzwerke für ihr Geschäft relevant sind und was lokale User erwarten.

Buchtipp: Trendthema Podcasting – Schritt für Schritt erklärt

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Doris Hammerschmidt, Rundfunk-Journalistin und Mitinhaberin der Medienproduktion München, einer Agentur für Audio-Produktionen, erklärt in ihrem Werk „Das Podcast-Buch. Strategie, Technik, Tipps – mit Fokus auf Corporate Podcasts von Unternehmen & Organisationen“ das Trendthema Podcasting Schritt für Schritt. Das Buch soll zeigen, was einen erfolgreichen Podcast ausmacht, wie man einen Podcast mit einer Strategie verbindet oder ein Kommunikationsziel erreicht.

HR-Leseliste für Dezember 2020

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Auch für den Lockdown- und Besinnlichkeitsmonat Dezember gibt es natürlich wieder viele spannende Artikel und Beiträge aus dem Personalwesen. Diesmal unter anderem mit Resilienz, Zusammenhängen, Schattenseiten, Zielgruppenverhalten und zu wenige Vorständinnen.

B2B Kommunikation: 8 Fragen zur Pressemitteilung für Fachmedien

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Der digitale Alltag in der oft kleinen B2B-Redaktion wird hauptsächlich durch einen banalen Kalender bestimmt. Zu Messezeiten werden die Emailpostfächer mit Produktankündigungen und Termineinladungen geflutet. Wenn es spezielle Saisonabläufe in einer Branche gibt, dann wird man in der Redaktion zu diesen Zeiten ebenfalls mit Pressemitteilungen überüppig bedacht. In einigen Branchen gibt es ständig viel zu kommunizieren. Entweder weil sich innerhalb der Branche der Publikationsdruck durch einen harten Wettbewerb erhöht hat oder weil es sich um schnelldrehende Produkte handelt, um hier zwei Beispiele zu nennen.

In Summe führt das auf der Seite der RedakteurInnen oft zu den gleichen Fragen, die sich die KollegInnen immer wieder stellen. Fällt ein Großteil der Antworten darauf negativ aus, läuft man Gefahr, dass die eigene Pressemitteilung nicht oder nur bei wenigen Onlinemedien auftaucht. Ich habe hier einige der Fragen zusammengesammelt und will gern die Hintergründe dazu ein wenig beleuchten. Womöglich hilft es ja.

Wie Agenturen vom braven Dienstleister zum Trusted Advisor werden: 7 Dinge, die Trusted Advisor anders machen

Brave Dienstleister – das sind die allermeisten Agenturen. Sie erfüllen zuverlässig die Wünsche ihrer Kunden und arbeiten diese ab. Mit großen Konsequenzen: wenig Augenhöhe im Projekt, häufig kurzfristige Entscheidungen der Kunden, Diskussionen über Zeiterfassung und Abrechnung und vor allem: das Gefühl, unter den Möglichkeiten einer wirklich effizienten Zusammenarbeit zurück zu bleiben. Eine mögliche Lösung, um auf Augenhöhe gemeinsam nicht nur an den Kommunikationszielen des Kunden, sondern auch an den dahinterstehenden Unternehmenszielen arbeiten zu können, kann das Auftreten als Trusted Advisor sein. Diese Rolle setzt allerdings ein völlig neues Repertoire an Handwerk und Haltung voraus.

HR-Leseliste für November 2020

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Natürlich gibt es auch für den November mit seinem sprichwörtlichen Wetter wieder viele Leseempfehlungen. Die spannendsten Beiträge drehen sich um digitale Give-Aways, emotionale Mitarbeitende, Tipps für Video-Interviews, Wollmilchsauen, sinnlose Zeugnisse, nutzlose Diversity-Beauftragte und die HR-Zukunft, die uns schon überholt hat.

Wie grüne Start-ups und KMU effektiv mit Investoren kommunizieren

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Was muss man bei der Investorenkommunikation beachten? Jan Christoph Bohnerth, Strategic Director bei Life Size Media, teilt Tipps aus langjähriger Erfahrung:

Investorenkommunikation fängt lange vor dem Pitch an. Bei Life Size arbeiten wir seit mehr als zehn Jahren mit grünen Technologieunternehmen in ganz Europa zusammen. Wir haben sie bei Wachstumsfinanzierungen, Übernahmen und sogar Börsengängen begleitet. Über diesen Zeitraum haben wir uns ein belastbares Netzwerk aus Investoren und Wagniskapitalgebern aufgebaut. Heute wollen wir unsere Erfahrungen mit euch teilen.

Einen guten ersten Eindruck machen

Investoren schauen sich eure Website an und suchen in den einschlägigen Datenbanken und in den Medien nach bisherigen Finanzierungsrunden sowie bestehenden Kunden und Partnerschaften.

Es lohnt sich also, in diesen Bereichen für einen klaren und konsistenten Eindruck zu sorgen. Die Website muss dafür nicht die ausgefallenste der Welt sein, und ihr müsst keine ganz großen Schlagzeilen in Tageszeitungen gemacht haben. Es sind einfache Dinge, die leicht zu erkennen sein müssen. Zum Beispiel ist es oft unnötig schwer zu verstehen, wie weit ein Unternehmen entwickelt ist. Ist euer Produkt bereits am Markt oder seid ihr noch in der Entwicklungsphase? Wenn ihr euren Fortschritt konsistent über die zur Verfügung stehenden Plattformen kommuniziert, seid ihr schon einmal gut auf Gespräche mit Investoren vorbereitet.

Investoren überzeugen

Investoren wollen nicht nur in vielversprechende Technologie investieren, sondern in Menschen, die sie inspirieren. Nicht nur die Zahlen müssen stimmen. Bei jedem Pitch – ob persönlich, digital oder nur beim Lesen von Unterlagen – sollte eure Persönlichkeit und die eures Unternehmens durchscheinen.

Das Fundament aufbauen

Um das zu gewährleisten, muss eine gewisse Grundarbeit bewerkstelligt werden. Sie bildet das Fundament, auf dem ihr euren Erfolg aufbaut und besteht aus der Formulierung von Kernbotschaften, der Definition eurer Vision, Mission und Roadmap sowie eures Wertversprechens.

Kernbotschaften formulieren

Formuliert die Kernbotschaften für eure Zielgruppen. Diese sollten kommerzielle, operative, technische und emotionale Faktoren zusammenbringen. Eure Kernbotschaften sind das Fundament für alle weiteren Texte, die ihr schreiben werdet, wie beispielsweise eure Tagline, euren Elevator Pitch, Broschürentexte usw.

Vision, Mission und Roadmap definieren

Definiert eine Vision und wie ihr sie durch eure Mission und Roadmap verwirklichen werdet. Für die Vision ist es wichtig, dass sie einzigartig ist. Niemand außer euch sollte dieselbe Vision haben. Zum Beispiel wünschen sich viele Cleantech-Unternehmen eine grüne, nachhaltige Wirtschaft im Einklang mit der Umwelt. Das wünschen sich aber viele und ist deshalb kein besonders wirkungsvolles Alleinstellungsmerkmal, mit dem ihr herausstecht. Was genau macht eure Technologie möglich? Welche Wirkung wird sie auf die Welt haben? Formuliert das so einfach wie möglich.

Aus der Vision ergibt sich die Mission und eine Roadmap. Hier ist es wichtig, einerseits zu zeigen, dass ihr einen klaren Plan für den Markteintritt bzw. Wachstum habt und anderseits zu demonstrieren, dass ihr flexibel seid und wisst, dass Pläne auch anpassbar sein müssen. Investoren wollen erkennen, dass eurer Geschäftsmodell zukunftsfähig ist und dass euer Management in der Lage ist, ein klasse Team aufzustellen und in Zukunft auch ein viel größeres Unternehmen zu managen.

Ein glasklares Wertversprechen ausarbeiten

Macht euch euer Wertversprechen glasklar. Welche Bedürfnisse bedient eure Lösung und wie dringend sind diese? Unterscheidet sich dies für verschiedene Zielgruppen? Euer Wertversprechen verständlich zu formulieren, wird euch immer wieder helfen, Fragen zu eurer Technologie zu beantworten. Denn erst wenn man die Anwendungsfälle und Beweggründe versteht, wird eure Technologie greifbar und anschaulich.

All diese Arbeit könnt ihr alleine im Team leisten oder mithilfe einer Agentur. Eine Agentur kann euch hilfreiche Außenperspektiven bieten. Denn je besser man etwas kennt, desto schwerer fällt es oft, die nötige Außensicht zu haben.

Mit Kreativität Komplexität meistern

Mischt Kreativität mit Stringenz. Dafür bieten sich zum Beispiel Team-Workshops an. Zusammen könnt ihr die verschiedenen Sichtweisen innerhalb eures Unternehmens zusammenzutragen. Verliert euch aber nicht in Details und stellt sicher, dass ihr die Quintessenz eurer Ergebnisse destilliert.

Es gilt die richtige Balance zu finden – zwischen der Komplexität eurer Technologie und dem Markt, auf dem ihr euch bewegt, und dem Bedürfnis nach Prägnanz und Verständlichkeit von Seiten der Investoren. Eine Agentur, die eure Zielgruppen und Industrie gut kennt, kann euch dabei helfen, diese Balance auszuarbeiten.

In Folge können all diese Informationen nicht nur in eurer Investorpräsentation und im Pitch sondern auch auf eurer Webseite, für die Pressearbeit und in Marketing- und Salesmaterialien verwendet werden.

Am Donnerstag, 19. November, veranstalten wir unser nächstes Webinar, „How to raise investment – standing out from the crowd“.

Wir sprechen mit:
Alisa Murphy, Geschäftsführerin Life Size
Petr Míkovec, Geschäftsführer Inven Capital
Alex Melzer, Geschäftsführer Zolar

Life Size ist Europas Kommunikationsagentur für die Cleantech-Industrie, Inven Capital ist ein Cleantech Venture Capital Fund und Zolar hat im September seine Series-B-Finanzierungsrunde um 15 Millionen auf ein Gesamtkapital bestehender Investoren von 25 Millionen Euro erweitert.

Lernt aus erster Hand, wie ihr Investoren von eurer Vision überzeugt. Das Webinar beginnt um 11 Uhr (CET). Zur Registrierung >>


Über den Autor: Jan Christoph Bohnerth ist Strategic Director bei Life Size Media, Europas Kommunikationsagentur für die Cleantech-Industrie. Mit Sitz in Berlin und London begleitet die Agentur Cleantech-Unternehmen seit zehn Jahren mit strategischer, wirkungsvoller Kommunikation. Die Kernbereiche der Agentur sind Branding, Content Marketing und PR. Zudem erstellt Life Size Investorpräsentationen, Webseiten und Filme, die klar und überzeugend kommunizieren. Seit kurzem bietet sie die Life Size Membership für Startups an, das erste Agenturangebot seiner Art.