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Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Alles Purpose oder was?

Foto: AdobeStock/Yunus Malik

Hinter dem Hype um „Purpose“ steckt eine Chance für KommunikatorInnen, sich endlich den ersehnten Platz am Vorstandstisch zu sichern, schreibt Oseon-Gründer Tapio Liller in seinem Gastbeitrag für medienrot.

Einblick in die Agenturkultur

Foto: © AdobeStock/Photographee.eu_

Im Laufe meiner Berufsjahre habe ich gelernt, dass Agenturen häufig einen ganz besonderen Ruf haben. Das Klischee-Bild ist vor allem, dass man in einer Agentur für wenig Geld viel und lange arbeiten muss und sowieso der „Knecht“ des Kunden ist. Ich möchte nicht verheimlichen, dass es sie noch gibt, diese Art von Agenturen. Aber das muss nicht sein! Denn mittlerweile hat sich parallel dazu auch eine Agenturlandschaft mit einer Unternehmenskultur entwickelt, die anders ist, quasi familiär. Und dann gibt es noch ein ganzes Spektrum dazwischen. Ich habe beide Seiten – groß und klein – kennengelernt. Der folgende Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und enthält keine empirisch belegten Argumente, sondern entspringt lediglich meinen Erfahrungen. Er soll jungen Leute, die mit dem Gedanken spielen, in die Kommunikation zu gehen, einen Einblick hinter die Agenturkulissen ermöglichen. Denn vor einem Start in die Agenturwelt sollte man sich gut überlegen, worauf man Wert legt und welche Agenturkultur zu einem passt.

Warum wir Altersdiversität brauchen


Vor einigen Wochen saß ich mit dem deutschen Chef einer internationalen Agentur zusammen, er ist Ende 40. Unser Gespräch über den Branchennachwuchs driftete ab. Wir kamen auf die Frage zu sprechen: Was macht der Agenturchef, wenn er gehen muss, weil er das zunehmende Tempo, das unsere Branche offenbar fordert, nicht mehr halten kann oder will? Gibt es eine klassische Exit-Strategie? Die Frage blieb zunächst unbeantwortet, beschäftigt aber viele.

Wenn Personaler im Oktober kommunizieren, …

Foto: © AdobeStock/Stockfotos-MG

… dann geht es um Volkswägen, Interview-Fragen, Sourcing, Coaching, Gehaltsgespräche, die Zukunft Personal, und die Frage, wie sich eine HR-Abteilung eigentlich strukturiert.

Recruiting

Volkswagen hat sich nur ein neues (lies: aufgefrischtes) Logo gegeben, sondern startet offenbar auch im Recruiting durch. Die Marketing-Zeitung Horizont schreibt über die Employer Branding Kampagne.

Nie kann man wirklich genug Interview-Fragen kennen (oder in den Browser-Lesezeichen vermodern lassen), um wirklich rauszufinden, wer der oder die Beste für den neuen Job ist.

Viele machen es noch gar nicht und schon soll es reif fürs Grab sein: Sourcing, also die aktive Ansprache von potenziellen KandidatInnen über unterschiedlichste Kanäle. Das findet jedenfalls Jan Hawliczek von der Grünen 3.

Entwicklung

Jede/r sollte einen Coach haben. Aber was ist Coaching eigentlich? Und kann eine Führungskraft eigentlich (vertrauensvoller) Coach der eigenen MitarbeiterInnen sein? Berater Christian Müller hats aufgeschrieben.

Bei aller Wertschätzung, Entwicklung und Purpose, die Unternehmen ihren Mitarbeitenden bieten können, sind Lohn und Gehalt natürlich nicht zu vergessen. Was aber geschieht, wenn man mit Freunden über Verdienst redet, hat Jenni Roth in der Brand Eins aufgeschrieben.

Wie hängen eigentlich mentale Fähigkeiten und Performance im Job zusammen? Ist der IQ zum Beispiel ein verlässlicher Prediktor für den Erfolg von Mitarbeitenden? Eine von Jo Diercks gefundene Meta-Studie befasst sich mit 167 einzelnen Studien zum Thema.

Das brillante A*loch und der freundliche Unfähige sind die zwei Extreme, die man im Unternehmen haben kann – schlimmstenfalls im Team. Aber wie geht man um mit diesen KollegInnen? Denn Kultur ist ja wichtig! Performance aber auch! Robert Glazer hat’s bei LinkedIn aufgeschrieben.

In die Zukunft mit HR

Die Zukunft Personal ist die Messe für HR-Tools, -dienstleister und -beraterInnen. Eva Stock hat in ihrem Beitrag im Human Resources Manager Magazin zehn Fähigkeiten gesammelt, die ein/e PersonalerIn beherrschen sollte.

Die Generation Z hatten wir lange nicht mehr in dieser kleinen Leseliste. Aber nun hat Professor Ingo Markgraf ihr einen Brief geschrieben, den das Magazin Business Insider leider mit dem wenig verheißungsvollen Begriff „Klartext“ überschreibt.

Führungskräfte, die sich öffnen, über schwere Zeiten und Fehler sprechen, sind selten. Einer, der das sogar öffentlich im Blog seines Arbeitgebers tut, ist Dan Kerber von Ericsson.

Mehrsäulen-Modell oder HR-Business-Partner-Modell? Prof. Dr. Walter Jochmann schreibt im Blog von Marcus Reif einen Gastbeitrag, wie eine moderne und effektive HR-Funktion strukturiert sein sollte.


sebastian-dietrich-s
Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.


Zur Verunstaltung der deutschen Sprache

Foto: AdobeStock/Falko Müller – Riesa

Die Sprache ist unser Werkzeug, der Wortschatz unser Koffer, aus dem wir uns bedienen. Ohne Ordnung in diesem Koffer können wir nicht arbeiten. Umso wichtiger, dass wir uns Gedanken darüber machen, was wir zum Arbeiten brauchen und was nicht. Ein paar Überlegungen zu geschlechtergerechter Sprache:

Recruiting bei Landau Media: 5 Fragen an …

Foto: © AdobeStock/hakinmhan

… Yvonne Ludwig, HR-Managerin beim Berliner Medienbeobachter Landau Media.

New Work, Home Office, work everywhere. Unsere Art zu arbeiten und die Arbeit mit unserem Leben in Einklang zu bringen, hat sich im globalen und digitalen Zeitalter wahrnehmbar verändert. Die neuen Chancen reichen von räumlicher, zeitlicher und organisatorischer Flexibilität bis hin zu agilen Entscheidungsprozessen, mehr Selbstbestimmtheit und neuen Wegen in Führungs- und Fachkarrieren. Welchen Einfluss die Veränderungen der Neuzeit auch auf mittelständische Unternehmen wie Landau Media haben, haben wir die Human Resources Managerin Yvonne Ludwig beim Medienmonitoring-Dienstleister im Interview gefragt.

Digitalisierungsdruck in der Kundenkommunikation

Bilder: © app squared GmbH

Es ist Fluch und Segen gleichzeitig – und vielleicht ist es auch hausgemacht. Der Druck auf Unternehmen, die Kundenkommunikation mehr und mehr zu digitalisieren, ist über die letzten Jahre stark gestiegen. Früher gab es die Möglichkeit des Anrufs und das persönliche Gespräch im Fachgeschäft, wenn etwas nicht so war wie versprochen oder reklamiert werden musste. Und wer es ganz klassisch wollte, schrieb einen Brief – wobei die Nutzung von Computer und Drucker schon fortschrittlich war. Nach und nach kamen weitere Kontaktvarianten wie E-Mail und Kontaktformulare auf Websites hinzu.