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Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Die amerikanische Blockchain-Plattform Civil

Wir stecken knietief in der Vertrauenskrise. Schuld sind Filterblasen, Fake News und manipulierte Information. Unter anderem. Die amerikanische Blockchain-Plattform Civil hält den Journalismus, wie wir ihn heute kennen, auch deshalb für defizitär und arbeitet an dessen Rettung.

Via Civil hinterlegen Medien ihre journalistischen Inhalte in der Blockchain, also in einer dezentralen digitalen Informationskette. Das macht Inhalte – einmal publiziert – unveränderbar (wie damals in der Zeitung), oder zumindest werden nachträgliche Eingriffe für jedermann nachvollziehbar dokumentiert. Auf diese Weise soll das Vertrauen in die Arbeit von Medien gestärkt werden, weil zum einen Zensur und Manipulation verhindert werden und zum anderen, weil die Leser dank Civil kollektiv an der Finanzierung und Entwicklung beteiligt werden.

Civils Oberhaupt ist Vivian Schiller, eine bestens vernetzte US-Journalistin, die offensichtlich Freunde für Civil in Deutschland finden will und das ambitionierte Modell vor kurzem in Berlin promotet hat. Sie hat dazu mit der Welt gesprochen. Nicht der Journalismus, die Öffentlichkeit müsse gerettet werden, sondern „der Zugang zu faktentreuen Informationen“.

Befürworter sehen in der Blockchain mindestens einen Neustart des Internets, mit dem Bürokratien und Zwischenhändler ausgeschaltet werden, die in unseren Wertschöpfungsketten eigentlich für Integrität und Vertrauen sorgen sollen. Und die wir dafür bezahlen, die aber trotzdem angreifbar sind. Banken zum Beispiel, oder um beim Journalismus zu bleiben: Verlage. Sie sind von ihren Werbekunden abhängig – und sie können verkauft werden. In der Szene berühmt geworden ist der Fall der Denver Post, die von einem Hedgefonds gekauft wurde. Die Belegschaft ging von Bord und gründete die Colorado Sun, die auf der Blockchain basiert (mit Civil).

Jüngster Zuwachs im Civil-Kosmos ist das Wirtschaftmagazin Forbes, das sich schon lange ins Blockchain-Ökosystem eingearbeitet hat. Auch die Nachrichtenagentur AP macht mit. Außerdem vor allem regionale und politisch ausgerichtete Medien, also Absender, die wirtschaftlich auf der Kippe stehen oder deren Unabhängigkeit besonders relevant ist.

Deutsche Partner hat Civil bisher nicht, eine europäische Alternative zu Civil ist nicht in Sicht. Aber auch in Deutschland arbeiten schlaue Köpfe an der Schnittstelle zwischen Blockchain und Journalismus. Einige Beispiele habe ich etwa hier gefunden. Relativ bekannt sind die Hubert-Burda-Tochter BotLabs und ihr Chef Ingo Rübe, der oft zum Thema zitiert wird.

Ich kann nicht sagen, dass ich das Modell von Civil bis ins letzte Detail durchdrungen habe. Mir fehlt insbesondere Fantasie abzusehen, ob und wie Civil erreichen will, dass der Journalismus wieder zu einem tragfähigen Geschäftsmodell findet und damit den Urhebern eine Existenz ermöglicht. Allein, dass alle Urheber eines Werks (Text, Musik, Bild, etc. ) in der Blockchain lückenlos erfasst sind, verspricht vermutlich eine faire Verteilung von Erlösen, so sie denn entstehen. Und das disruptiert das Modell von Verwertungsgesellschaften.

In der Kritik steht auch die sogenannte Civil-Verfassung, die via Blockchain garantieren soll, dass Medien in der Civil-Welt ethischen Anforderungen genügen. Immerhin ein zentrales Versprechen der Plattform: Wer hier publiziert, baut keinen Mist! Die Inhalte der Verfassung werden kollaborativ und dezentral verhandelt, und dahinter stehen auch Menschen – aller Technologie zum Trotz.

Ich bin sicher, dass auch die prominenten Medienmarken wie AP und Forbes, die sich Civil angeschlossen haben, das als Experiment verstehen und nicht wissen, wohin die Zusammenarbeit letztlich läuft. Genau deshalb verdient das Denkmodell Aufmerksamkeit.

Mir erscheint reizvoll, dass die ethischen Ansprüche, die über Civil formuliert werden, auch die Latte für die Arbeit von PR-Leuten höher legen. Ich halte es für wichtig, dass wir lernen, die Blockchain-Technologie realistisch einzuschätzen. Deren Vermittlung als Konzept verläuft ähnlich schleppend wie die des Internets selbst in den Anfängen, auch wenn unsere Wirtschaft langsam anbeißt.

Blockchain als technische Infrastruktur wird noch immer sehr stark mit ihrer bekanntesten Anwendung assoziiert, Bitcoin. Und es sind genau der Erfolg und die ungesunde Spekulation mit dieser Kryptowährung, die ironischerweise das gesellschaftliche Vertrauen in diese Technologie selbst erschüttern. Eine große Hürde. Langfristig aber kann die Blockchain radikal verändern, wie Vertrauen entsteht – nicht nur in den Journalismus. Sondern auch in Marken, in Produkte, in Unternehmen, Regierungen, Autoritäten. In die Kunden dieser Branche.

Disclaimer: Den Impuls für diesen Beitrag lieferte Patrick Degenhardt, CMO der Blockchain-Firma ConsenSys, die zu den Investoren von Civil gehört. Patrick war unser Gast beim #30u30-Camp Ende September bei thyssenkrupp in Essen. ConsenSys und die Agentur RLYL sind Partner meiner Nachwuchsinitiative #30u30.


nico-kunkel_150x150pxÜber den Autor: Nico Kunkel ist seit mehr als zehn Jahren professioneller Beobachter von Themen und Trends in Kommunikation, PR- und Medienindustrie. Er arbeitet als freier Journalist und Impulsgeber für Events und Netzwerke in der Branche. 2012 begründete Kunkel die PR-Nachwuchsinitiative #30u30. Er ist Herausgeber des PR Career Center, das PR-Studierende unterstützt und vernetzt. Nico Kunkel lebt in Berlin. Er twittert als @prreporter.

Buzzword-Bingo adé: Wie Unternehmen ihre Botschaft klar vermitteln

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Verständnislose Blicke, fragende Gesichter, verwirrtes Grummeln – das Publikum scheint das Thema nicht zu verstehen. In diesem Fall leidet der Präsentierende unter dem Fluch des Wissens. Wer denkt, dieser Hokuspokus ist nur ein Hirngespinst, der irrt gewaltig. Das Übel ist real und bringt so manch einen in Erklärungsnot.

Einsteigerdebatte

Foto: © Fotolia/cirquedesprit

Ja, Agenturen bezahlen ihre Anfänger mies. Und zwar zu recht. Auf diese ungewohnt unversöhnliche Aussage reduziert sich der Kommentar, den GPRA-Chefin Christiane Schulz neulich im PR-Journal abgab, in den Ohren von Studierenden. Dabei war ihr Appell vermutlich mehr an ihre Kunden gerichtet. Denn diese drücken die Honorare.

Das klassische Agenturmodell steht damit vor einer Herausforderung. Und mit dieser sinke der Spielraum für Gehälter in Agenturen, zumal Einsteiger kaum unmittelbar anwendbare sprich: verkäufliche Erfahrung mitbrächten, so Schulz‘ Argument.

Audio – auf geht’s!

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Alexa ist bald überall. Die nette Damenstimme von Amazon wird Bestandteil von Autos, kann Waschmaschinen steuern und weckt auch, wenn man sie darum bittet. Inzwischen gibt es für das Alexa-Versum um die 50.000 Skills. Das sind die kleinen Funktionen, die Alexa verhelfen, Gutes für ihre BefehlsgeberInnen zu tun.

In dieser Woche wurde nun auch vermeldet, dass inzwischen mehr als 3.500 Marken mit Skills bei Alexa vertreten sind. Eine Studie der Teambank AG sprach in der letzten Woche bereits von neun Millionen Deutschen, die Fragen bzw. Befehle an Alexa und Siri (Apple) richten. Der Google Sprachassistent „Ok Google“ bekam vor kurzer Zeit einen Konversationsmodus.

Die Maschinen lernen sprechen, die Marken wollen dabei sein. Zuletzt sprach ich mit Marcia Maybach von achtung! und auch mit Klas Roggenkamp im medienrot-Podcast über die Optionen, wenn die Maschinen nicht nur zu Gesprächspartnern werden, sondern auch Entscheidungen übernehmen. Was passiert, wenn ein Kunde seinem Sprachassistenten mitteilt: „Alexa, bestell Waschmittel!“?

Wer entscheidet jetzt über die Waschmittelsorte welcher Marke? Basiert die Entscheidung auf dem Tracking der Gewohnheiten des Bestellers? Wird ein Special-Angebot beim Versender des Waschmittels getriggert, weil der Besteller generell günstige Angebote nutzt? Oder wird auch einbezogen, dass sich der Besteller neulich über ein neues Waschmittel informiert hat?

Auf diese Fragen haben wir noch nicht sämtlichen Antworten. Das ist kein Problem. Was wir jedoch wissen: Die neuen Technologien wollen Inhalte. Die NutzerInnen von Sprachassistenten wollen nicht nur befehlen, sie wollen auch hören. Auch da zeigt sich Amazon ganz weit vorn, denn mit Audible haben sie schon vor vielen Jahren eine florierende Hörbuch- und Hörspielplattform übernommen und ausgebaut. Inzwischen sind sie bereits massiv in die Eigenproduktion von Hörinhalten eingestiegen. So gibt es kuratierte Podcasts für Audible-AbonnentInnen und derzeit ist man auf der Suche nach Inhalten von redaktionelle Podcastreihen und Hörserien.

Worauf will ich hinaus?

Erinnern Sie sich noch an das Wort „Seifenoper“? Nicht wenige werden das Wort mit der RTL-Serie „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ assoziieren. Doch der Ursprung liegt in den frühen 1930ern in den USA. Damals waren es kurze Hörgeschichten im Radio, in denen Werbung für verschiedene Haushaltsprodukte platziert wurde.

In der vergangenen Woche fand u.a. das Podcastfest in Berlin statt. Es war tatsächlich ein kleines Festival, auf dem live vor Publikum getalkt wurde – also Podcasts live stattfanden. Menschen saßen vor Bühnen und schauten den ProtagonistInnen auf den Bühnen zu, wie sie Interviews führten oder einfach miteinander „quatschten“. Dieses eintägige Festival war gut besucht, hat aber noch Luft nach oben.

Audioinhalte werden also immer aktiver konsumiert. Gleichzeitig werden sie Bestandteil einer digitalen Welt, die sie mit künstlicher Intelligenz paart und somit noch breiter nutzbar macht. Hier ergeben sich zahllose Ansätze, wie man Unternehmen, Themen oder Produkte platzieren kann. Dafür wird es jedoch notwendig, die eigene Ressourcen zu schaffen und sich vorab mit dem Thema intensiv auseinanderzusetzen. Meine persönliche Empfehlung: Schauen Sie dieser Tage das IFA-Special von heise.de an. Dort bekommen Sie einen guten Eindruck, wie weit Sprachassistenten bereits in die verschiedensten Systeme integriert werden.

Über den Autor:
jst-autorenbildJens Stoewhase ist Geschäftsführer der Rabbit Publishing GmbH, die das Onlinejournal medienrot.de im Auftrag von Landau Media betreibt. Dabei ist er auch Produzent des medienrot-Podcasts. Bis Ende 2011 betreute er selbst u.a. die digitalen Aktivitäten zahlreicher kommerzieller Kinder- und Jugendmagazine und YPS. Stoewhase arbeitete vorher jahrelang für den Onlinebereich der TV-Serie „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“, als Freelancer im Musikbereich und entwickelte Konzepte für digitale Angebote im Entertainmentsegment.

 

Wenn Personaler im August kommunizieren, …

Foto: © Fotolia/Marko

… dann geht es um profilierte Profi-Profiler, Flexibilität, Generation Y, das Grauen des Alltags, Squads und Bullshit-Jobs und Recruiting-Cafés.

In die Zukunft mit HR

Seit geraumer Zeit geistern durch die klassischen (Spiegel Online, Focus Online) und vor allem durch die sozialen Medien Videos und Kolumne von Suzanne Grieger-Langer. Mit markigen Sprüchen und pointierter Erscheinung macht sie auf sich aufmerksam – als „Profilerin“ will sie Unternehmen helfen, zwischen „Pfeifen“ und „Performern“ zu unterscheiden und lässt damit tief blicken in ein unter-komplexes Menschenbild. Die Journalistin und Diplom-Psychologin Bärbel Schwertfeger hat genauer hingeschaut und in mehreren, langen Artikeln diverse Fehler und Lügen aufgedeckt. Einen Höhepunkt fand der Konflikt, als Grieger-Langer für die Social Recruiting Days als Keynote-Speakerin ausgerufen wurde. Auf Twitter und Facebook brach sich pointierte und halbgare Kritik Bahn, die schlussendlich dann doch zur Programm-Änderung führte, denn auch der Veranstalter geriet in die Kritik. Die „Profilerin“ selbst wehrt sich mit einem Post „Viel Feind, viel Ehr“ und wirft ihren Kritikern panisch „Krieg“, „Terror“ und „Rufmord“ vor – souverän ist auch anders.

Verrückt: „Die“ Generation Y gibt es gar nicht! Meterlange Blogposts und stundenlanges Personaler-Gejammer war völlig umsonst, weil Menschen nicht in Schubladen passen – zumindest nicht viele. Im Handelsblatt steht trotzdem, dass die Gen-Y entscheidungsunwillig ist, obwohl ihre alle Türen offen stehen.

Marcus Reif meint, wir organisierten Arbeit immer noch wie vor 60 und plädiert für mehr Vertrauen, Verantwortung und Flexibilität. Auch das Arbeitsschutzgesetz sei mit New Work des Jahres 2018 nicht mehr vereinbar.

Das schiere Grauen regiert noch immer von Montag bis Freitag für die allermeisten Menschen, wenn man den Artikeln glaubt, die es zum Thema Arbeit in die großen Publikumsmedien schaffen. Auch der Tagesspiegel berichtetWer lustlos arbeitet, hat oft einen schlechten Chef“.

Die Wirtschaftswoche schaut sich an, wie man bei der Telekom in agilen Squads arbeitet und warum diese agile Methode (natürlich) kein Wundermittel ist.

Die These des Anthropologen David Graeber ist, dass der technologische Fortschritt viele Bullshit-Jobs geschaffen hat. Er hat fünf Arten dieser überflüssigen Jobs erkannt.

Entwicklung

Perfektionisten haben keinen guten Ruf, Deadlines auch nicht. Was passieren kann, wenn beides zusammenkommt, schreiben Förster & Kreuz in ihrem Blog.

Welche Skills braucht man in einer Personalabteilung? Die Ergebnisse einer Auswertung von 100 Stellenausschreibungen sind recht eindeutig: Generalisten mit Kommunikationsskills, die auch Englisch sprechen und „Soft-Skills“ haben. Haufe berichtet näheres.

Was man dann in der Personalabteilung verdienen kann, hat der Crosswater Jobguide aus der Stepstone-Gehaltsstudie rausgelesen.

Zu geringe Bezahlung ist noch immer der häufigste Kündigungsgrund in Deutschland, fehlende Anerkennung ist laut einer Studie der zweithäufigste Grund. Mehr steht in der Personalwirtschaft.

Recruiting

Cyquest stellt Software zur Eignungsdiagnostik her und Softgarden stellt Recruiting-Software her. Folgerichtig haben beide Unternehmen zu Jahresbeginn eine Studie durchgeführt, die die Akzeptanz von Matching-Tools bei Bewerbern erheben soll. Ergebnisse stehen im Cyquest-Blog Recruitainment.

Arbeitgebersiegel sind eine beliebte und wohl auch wirksame Möglichkeit, Jobsucher zur Bewerbung zu motivieren. Henner Knabenreich hat sich das Siegel Deutschlands begehrteste Arbeitgeber des FAZ Instituts näher angesehen.

Pop-up-Stores gibt es immer mehr: Auf kurze Zeit gemietete Ladenflächen in exponierten Lagen, die Unternehmen nutzen, um sich oder ihre Produkte zu präsentieren. Das Pop-Up Recruiting Café ist neu – und passiert natürlich in Zürich.

Twitch – das nächste große Ding in Sachen Social-Video-Content

Foto: © Fotolia/Gorodenkoff

An anderer Stelle habe ich neulich Amazons Live-Streaming-Angebot Twitch nur unpräzise als das „Gamer-YouTube“ beschrieben. Dazu hat es Widerrede gegeben, nämlich von Tim Juhl, selbst ein Urheber auf der Plattform.

Tim arbeitet als PR-Berater in München, er ist in diesem Jahr Teilnehmer unserer PR-Nachwuchsinitiative #30u30. Und er sendet seit vier Jahren als „HerrJuhl“ bei Twitch, mittlerweile annähernd 70 Stunden pro Monat.

Aufhänger für die teils stundenlangen Streams sind Video-Spiele, das gehört nach wie vor zur DNA von Twitch. Inzwischen mischen sich in die Sendungen allerdings Talkshowelemente, in denen es etwa um Ernährung geht, um Alltag, um Persönliches. Nur religiöse und politische Themen bleiben außen vor, so will es der Betreiber.

Infografik leicht gemacht: Spannende Datengeschichten für Einsteiger

Foto: © Unsplash/rawpixel

Nicht umsonst nennen wir uns stolz Wissensgesellschaft. Tagtäglich überschwemmt uns eine Welle an Informationen, Daten und Zahlen. Aber nur die Wenigsten wissen diese richtig zu nutzen und mit der Strömung mitzuschwimmen. Die meisten gehen in der Informationsflut unter. Doch Rettung naht! Eine Infografik stellt hier ein durchaus hilfreiches grafisches Mittel dar, um den nötigen Durchblick zu schaffen. Diese holt alle ins selbe Boot und ermöglicht einen allgemein verständlichen Zugang zu Wissen. Eine gute Grafik zu erstellen, will dennoch gelernt sein. Mit den nachfolgenden fünf Tipps, wird diese nicht nur informativ und ansprechend, sondern zum wahren Rettungsanker im Datenwirrwarr.