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Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Wenn Personaler im Juni kommunizieren, …

Foto: © AdobeStock/Hanna

… dann geht es unter anderem um Altersdöner, Workshops mit Introvertierten, preiswürdige Schichtplanung, vier Motivationstypen, die NWS von BMAS und BMBF, KI im Recruiting, Verhaltensökonomik und den Weg des CHRO an die Spitze des Unternehmens.

Reden ist Silber, Machen ist Gold

Foto: © AdobeStock/michaklootwijk

Ich kann mich noch genau an mein Bewerbungsgespräch vor inzwischen über fünf Jahren erinnern. Ich wurde gefragt, wie ich PR definieren würde. Eine ganz klare Sache für mich: PR ist dazu da, um den Menschen dabei zu helfen, komplexe Produkte und Dienstleistungen zu verstehen und sie in unserer reizüberfluteten Welt überhaupt erst zu finden. Ich verstehe diese Aufgabe also in erster Linie als Dienst an den KundInnen unserer KundInnen, da alle Maßnahmen dort ankommen und wirken sollen. Darin liegt die Kraft unserer Arbeit. Und aus großer Kraft folgt große Verantwortung, das wusste schon Peter Parkers Onkel. Eine Verantwortung gegenüber all den Menschen, mit denen wir diesen Planeten teilen, keinen allzu großen Bullshit zu erzählen.

Meeting a Print Media Evangelist …

Foto: © AdobeStock/Cozine

Vor einiger Zeit hatte ich an dieser Stelle bereits eine Bresche für Printmedien geschlagen, die ich mittlerweile gegenüber digitalen Medien für unterbewertet halte – auch weil deren Relevanz für Leser längst nicht so schnell sinkt, wie der Anteil am Werbemarkt schrumpft. Neulich traf ich am Rande eines runden Tischs zur Frage zur Zukunft von Print mit Ulbe Jelluma zum ersten Mal einen „Print Media Evangelisten“. Der Terminus war mir zuvor mit Blick auf digitalen Neuheiten geläufig. So drehen sich die Verhältnisse. Drei (steile) Thesen aus seinem Gespräch (mit Mediaplanern), dem ich als Journalist beiwohnte, will ich teilen.

Wo die Journalistin Werbung vorliest

Foto: © Tobias Koch für meko factory

Im Alleingang werden Podcasts wohl nicht den Journalismus retten, aber sie bieten neue Möglichkeiten: Viel Raum für aufwendige Recherchen etwa oder einen Einblick in die Arbeit von Journalisten. Das muss allerdings auch finanziert werden.

Vier Buchstaben, große Wirkung – die Macht des Nein

Foto: Gerrit Breustedt

Als DienstleisterInnen fällt es uns mitunter schwer, zurückzupushen, klare Kante zu zeigen oder einfach mal eine dumme Idee auch als solche zu entlarven. Intern, in Themen-Brainstorms oder Kampagnenentwicklung, scheuen wir nicht davor zurück, auch mal Kontra zu geben, aber kaum haben Kunde oder Journalist ein Anliegen, eiern wir gerne mal rum. Wir versuchen, es dem Gegenüber Recht zu machen. Dabei ist ein klares „Nein“ teilweise nicht nur erfrischend ehrlich, es ist auch Teil unseres Auftrags als BeraterInnen!

Kidfluencer: Großes Markenpotenzial mit sozialer Verantwortung und rechtlichen Besonderheiten

Foto: © AdobeStock/Myst

Wie viel Zeit Kinder und Jugendliche mit Social-Media-Kanälen verbringen und welchen Einfluss Influencer auf diese Zielgruppe haben, ist nicht erst seit der Diskussion um YouTuber Rezo oder der aktuellen Studie des Rat für Kulturelle Bildung bekannt. Doch Kids sind mittlerweile nicht mehr nur Rezipienten: Immer mehr Kinder setzen ihren Traum (oder den ihrer Eltern?) in die Realität um, und werden selbst zu digitalen Markenbotschaftern. Einige wenige finanzieren damit bereits das gesamte Familieneinkommen. Eine große Chance für die Produkt- und Markenkommunikation, die jedoch auch eine moralische Verantwortung und rechtliche Besonderheiten mit sich bringt.

1E9 – die Digital-Plattform der Ex-Wired-Macher

© 1E9

Was ich in diesen Tagen sehr schätze: optimistische Ausblicke auf die Zukunft, auf Technologien und was sie für uns zum Guten drehen können. Auch dafür mochte ich die Seite wired.de, außerdem für die Nerd-Atmo, die diese Marke zwischen den Zeilen in meinen Augen ausgestrahlt hat. Ende 2018 wurde die Seite eingestellt. Offensichtlich hat der Verlag (Condé Nast) in Deutschland damit nie ein Geschäft gemacht, vielleicht auch weil es neben Schwestertiteln wie Vogue oder GQ immer fremdelte.

So war’s auf der re:publica 2019

Foto: Stefanie Loos/re:publica

Die Medien- und Netzkonferenz re:publica 2019 rückte das WORT in den Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei warf schon die Abkürzung tl;dr, die als eine Art Überschrift fungierte, jede Menge Fragen auf. Jens Stoewhase fasst ganz subjektiv ein paar mögliche Antworten zusammen, die er für sich gefunden hat.

B2B-Influencer-Marketing: Wie sinnvoll ist es, was bringt es?

Foto: © AdobeStock / designer491

Shitstorms, gekaufte Follower, Bot-Accounts. Keine Marketing-Disziplin wurde in den letzten zwölf Monaten so gehyped und gleichzeitig kritisch diskutiert wie das Influencer-Marketing. Doch bei Unternehmen erfreut sich die Nachfrage nach KooperationspartnerInnen auf Instagram, YouTube und Co. ungebrochener Beliebtheit. Mehr als jedes zweite Unternehmen hat laut BVWD bereits auf InfluencerInnen gesetzt. Ein weiteres Viertel zieht mögliche Kooperationen mit MultiplikatorInnen in Betracht. Aufmerksamkeit ziehen vor allem Consumer-InfluencerInnen auf sich. Sie sind auf den großen Social-Media-Plattformen unterwegs und generieren gefühlte Fantastilliarden an Followern und Likes. Aber auch das Potenzial mit MultiplikatorenInnen im B2B-Umfeld zusammenzuarbeiten, sollte von Kommunikationsverantwortlichen nicht unterschätzt werden. Zwar fehlen hier noch die bisher großen medienträchtigen Use-Cases, ein möglicher Mehrwert ist aber nach Meinung von ExpertInnen auch für B2B-Unternehmen unbestritten.