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Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Zur Verunstaltung der deutschen Sprache

Foto: AdobeStock/Falko Müller – Riesa

Die Sprache ist unser Werkzeug, der Wortschatz unser Koffer, aus dem wir uns bedienen. Ohne Ordnung in diesem Koffer können wir nicht arbeiten. Umso wichtiger, dass wir uns Gedanken darüber machen, was wir zum Arbeiten brauchen und was nicht. Ein paar Überlegungen zu geschlechtergerechter Sprache:

Digitalisierungsdruck in der Kundenkommunikation

Bilder: © app squared GmbH

Es ist Fluch und Segen gleichzeitig – und vielleicht ist es auch hausgemacht. Der Druck auf Unternehmen, die Kundenkommunikation mehr und mehr zu digitalisieren, ist über die letzten Jahre stark gestiegen. Früher gab es die Möglichkeit des Anrufs und das persönliche Gespräch im Fachgeschäft, wenn etwas nicht so war wie versprochen oder reklamiert werden musste. Und wer es ganz klassisch wollte, schrieb einen Brief – wobei die Nutzung von Computer und Drucker schon fortschrittlich war. Nach und nach kamen weitere Kontaktvarianten wie E-Mail und Kontaktformulare auf Websites hinzu.

Wie böse ist PR? (Teil 2)

Foto: AdobeStock/alphaspirit

In den USA scheinen mir Corporate Influencer nahezu unbekannt. Vielmehr ist die Rede von Employee Advocacy – oder gar Employee Activism. Und daran zeigt sich eine interessante Kehrseite des Konzepts, die eigenen Mitarbeiter glaubwürdig für das eigene Unternehmen kommunizieren zu lassen: Mit der Reichweite, dem Selbstbewusstsein und dem kommunikativen Mandat richten sie sich zunehmend nach innen und fordern mehr Mitsprache im eigenen Unternehmen – vor allem, wenn um Werte geht.

Erfolgreich & familienfreundlich arbeiten in der Kommunikationsbranche (und anderswo)

Foto: © Oseon

Eigentlich sollte dies ein Beitrag über die Familienfreundlichkeit der Kommunikationsbranche werden. Ich habe mich mit berufstätigen Müttern unserer Zunft ausgetauscht, wie wir Beruf und Familie unter einen Hut bekommen. Herausgekommen ist ein Beitrag über individuelle Karrieregestaltung, Rücksichtnahme, die Frage, wie wir den Wert von Arbeit bemessen wollen, Zeit und warum wir alle ein bisschen großzügiger sein sollten. Egal, in welchem Beruf wir arbeiten. Aber der Reihe nach. Wie komme ich überhaupt auf das Thema?

Warum Branchenveranstaltungen kleiner und intimer werden

Foto: © AdobeStock/GaudiLab

Von Berufswegen beobachte ich genau, wie sich die Netzwerke in unserer Branche entwickeln. Der neue Jahrgang der PR-Nachwuchsinitiative #30u30 , mit dem ich mich in den letzten Wochen intensiv beschäftigt habe, zeigt (erneut) deutlich: An sich bräuchte es mich nicht mehr. Alle kennen alle, zumindest digital. Doch das Gefühl täuscht, glaube ich.

Je mehr die Menschen vermeintlich miteinander vernetzt sind, desto stärker scheint ihr Wunsch, sich abseits der Masse auszutauschen. Sie suchen Verbindlichkeit und Augenhöhe, die sie auf großen Konferenzen nicht finden. Menschen kommen dort nicht mehr (nur) hin, um Vorbilder auf Bühnen zu erleben. Sie kommen vor allem wegen der Menschen, die neben ihnen vor der Bühne sitzen

Buchtipp: „Professionelle Krisenkommunikation“ (mit Gewinnspiel)

Gemeinsam mit Annika Schach, Professorin für Angewandte Public Relations an der Hochschule Hannover, hat die Krisenmanagement- und Kommunikationsberaterin Jana Meißner das Fachbuch „Professionelle Krisenkommunikation. Basiswissen, Impulse und Handlungsempfehlungen für die Praxis“ herausgegeben. Auf 264 Seiten finden sich 20 Beiträge von insgesamt 22 AutorInnen aus Praxis, Wissenschaft und Lehre – allesamt ExpertInnen auf den Gebieten Risikomanagement, Notfall- und Krisenmanagement, Internes Kontrollsystem, Business Continuity Management und Organisationale Resilienz. Auf dem Zukunftsforum der DPRG in Hamburg konnte medienrot-Chefredakteur Jens Stoewhase die beiden Kolleginnen zum Inhalt und dem Machen des Buches für den medienrot-Podcast befragen.

Das Agenturgeschäft hat ein Vertrauensproblem

Foto: © AdobeStock/LoloStock

Die Kostenlos-Kultur bei Agentur-Pitches schadet vor allem dem Vertrauen in Geschäftsbeziehungen – und das schon in der Anbahnungsphase. Wir brauchen mehr Date-Charakter in der Geschäftsanbahnung, denn sonst leidet die Qualität der Arbeit.