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Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Wie Mesut Özil mit seinem Team die eigene Kommunikation meistert

Foto: © Fotolia/lassedesignen

Mesut Özil hat die Medienwoche mit einer vollen Breitseite eingeläutet. Dabei setzten er und sein Team auf die sozialen Medien und zeigten einmal mehr, wie man die Klaviatur spielen muss, wenn man seinen Messages die maximale Aufmerksamkeit, aber auch Wirkung ermöglichen will. Jens Stoewhase widmet sich deshalb nicht dem Pro und Contra zu Mesut Özils Rücktritt von der Nationalmannschaft oder zu den einzelnen Anschuldigungen und Stellungnahmen, er rekapituliert vielmehr das WIE. Warum, wann und wie hat sich Özil über Social Media geäußert. Ein kurzer Überblick.

Raus aus der Deckung!

Foto: © Fotolia/TrudiDesign

PR-Leute trauen sich inzwischen mehr. Bisher galt für die Unternehmenskommunikation ein fast defensiver Code im direkten Schlagabtausch mit Meinungsbildnern, insbesondere mit Journalisten. Wenn Berichterstattung missfällt, wird das im Hintergrund geklärt. Eine auf lange Sicht stabile Beziehung zu Medien hat Priorität. Viele haben deshalb über die Jahre viel schlucken müssen. Ich kenne keine PR-Profis, denen sich nicht schon oft die Faust in der Tasche geballt hätte. Aber da blieb sie in der Regel auch.

Besonders bohrend ist das Gefühl, dass NGOs und ihre Kampagnenorganisationen einen Freibrief bei Medien hätten, Journalisten also zu unkritisch mit deren Positionen umgingen. Ganz im Gegensatz zu denen der Industrie. In Erinnerung ist mir ein bemerkenswerter Auftritt von Coke-Kommunikationschef Patrick Kammerer auf dem Kommunikationskongress vor zwei Jahren, bei dem er über Skandalisierungspartnerschaften zwischen Medien und NGOs sprach. Seine Empfehlung an die Kollegen: in die Offensive!

Der Konzern Bayer tut das, inbesondere seit er dank der Monsanto-Übernahme viele mediale Konflikte austragen muss. Auf dem Zukunftsforum, das die DPRG neulich wieder einberufen hatte, erntete Bayer-PR-Kopf Christian Maertin viel Beifall, zum einen als er die Hintergründe zu dem berühmtem Renate-Künast-Tweet aus dem Köcher holte, zum anderen für die Verve, Anwürfe des WWF mit einem eigens produzierten YouTube-Video zu kontern, das aber nie auf YouTube erschien. Es sollte nicht aus dem Kontext gerissen werden.

Maertin will erkennbar aus der Deckung. Sein Team experimentiert und findet dafür kreative und humorvolle Ansätze, die Anerkennung erlauben, weil sie dem Gegenüber die Tür zu einem sachlichen Dialog immer offen halten. Ich kann nichts Falsches daran erkennen, NGOs und Journalisten auf offener Bühne zu stellen und selbstbewusst das Gespräch zu suchen.

Erst recht, weil die Lebensmittelindustrie das immer vermieden hat. Zu groß war die Angst einzelner Unternehmen stellvertretend für alle in Geiselhaft genommen zu werden. Wer sich aus der Deckung wagt, verliert. Selbst in die Bütt wollte also keiner, deshalb installierte man vor Jahren stattdessen einen Lobbyverein, der von seinen Trägern moralisch und finanziell schwach aufgestellt auf verlorenem Posten kämpfte, angesichts der Kampagnenstärke, die Organisationen wie Foodwatch ins Feld führen. Und angesichts der unrealistischen Erwartungshaltung der meisten Konzerne im Rücken des Vereins, was mit diesem Set-up zu erreichen wäre. Der Verein hat mittlerweile dicht gemacht.

Als äußerst streitbarer Lebensmittellobbyist tritt vor allem Verbändechef Christoph Minhoff auf den Plan, und er lieferte neulich ein Beispiel, wie schmal der Grat wird, wenn Fürsprecher „offensiv“ werden. Der Journalist Marc Neller hatte in der Welt ein kritisches Stück über die Zuckerlobby veröffentlicht und dort den Verbandsboss Günter Tissen aufs Korn genommen –, weil sich bekanntlich auch im Wirtschaftsteil Geschichten mit Menschen besser erzählen lassen als ohne. Ob das in diesem Fall gelungen war, will ich hier nicht bewerten.

Minhoff jedenfalls warf sich vor Tissen, der sich meiner Wahrnehmung nach interessanterweise selbst nicht öffentlich dazu äußerte. Minhoff schrieb bei LinkedIn eine giftige Replik, die offenbar zum Ziel hatte, Nellers Artikel auf ironische Weise zu kontern und dem Journalisten den Spiegel vorzuhalten (hier die ganze Geschichte bei Meedia). So in etwa jedenfalls stellte es Minhoff in einem anschließenden Interview mit kress-Chef Bülend Ürük dar.

Doch Minhoffs Ironie zündete nicht – was erwartbar war. Man kann zwar gedanklich nachvollziehen, was ihn bewegte. Dennoch wäre seine Faust hier besser in der Tasche geblieben. Sein als scharfsinnig-ironisch gemeinter Diskussionsanreiz blieb als die polemische Attacke auf den Journalisten im Kopf. Ein Austausch war nicht die Folge.

Stattdessen provozierte der Fall in mir den Gedanken, wie es inzwischen um das gegenseitigte Verständnis und das Verhältnis Medien und Kommunikation bestellt ist. Beide Seiten dürfen keinesfalls gestatten, dass es derart leidet, dass der Respekt schleichend schwindet – und die PR sich gar ein Beispiel am diffamierenden Ton nimmt, mit dem populistische Politiker viel Schaden anrichten. Wohin das führt, ist klar: Alle verlieren.


nico-kunkel_150x150pxÜber den Autor: Nico Kunkel ist seit mehr als zehn Jahren professioneller Beobachter von Themen und Trends in Kommunikation, PR- und Medienindustrie. Er arbeitet als freier Journalist und Impulsgeber für Events und Netzwerke in der Branche. 2012 begründete Kunkel die PR-Nachwuchsinitiative #30u30 (www.30u30.de). Nico Kunkel lebt in Berlin. Er twittert als @prreporter.

Positiv & klar – So soll Kommunikation aussehen!

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Informationen werden von uns mit allen Sinnen aufgenommen, im Gehirn verarbeitet und gespeichert. Was wir aufnehmen (wollen) und wie wir damit umgehen, ist uns selbst überlassen. Kommunikation spielt im Umgang mit Informationen die wichtigste Rolle, denn was wir sagen, was wir hören, schreiben und wie wir uns geben, beeinflusst wie wir uns fühlen.

Unsere Worte, unsere Taten formen unsere Beziehungen und entscheiden demzufolge auch über unser Glück und unseren Erfolg.

Eine ganze Menge an Informationen – zu viele?

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sitzen in einem Meeting. An die Wand wird eine PowerPoint-Präsentation geworfen. Sie finden einen Rechtschreibfehler in der Agenda.

An der Stirnseite des Tisches redet Sebastian über die aktuellen Zahlen. Mit dem eigentlichen Thema hat das nicht viel zu tun, aber niemand unterbricht ihn. Jeder schaut nur gelangweilt drein, Sie unterdrücken ein Gähnen und ändern Ihre Sitzposition. „Mensch, der Stuhl ist heute aber auch ungemütlich.“ Neben Ihnen sitzt Franzi. Bereits vor dem Meeting hatte sie Ihnen gestanden, dass sie eine durchzechte Nacht hatte. Nichts gegen sie, aber das kann man heute tatsächlich an ihr riechen. Naja, Nase in die Kaffeetasse – Hmm … lieber nicht, der Kaffee ist heute wieder mal furchtbar.

Welche Informationen strömen in diesem Szenario auf Sie ein? Eine ganze Menge! Dieser Zustand ist natürlicht nicht nur in stickigen Konferenzräumen, sondern immer, zu jeder Minute des Tages der Fall. Weil Informationen so gnadenlos auf uns einprasseln, können wir sehr leicht in Versuchung geraten, uns von ihnen ersticken zu lassen. Doch das ist ganz allein unsere eigene Entscheidung.

Ob im Privat- oder Arbeitsleben, Sie können viel mehr bestimmen als Sie vielleicht glauben – solange Sie wissen, was Sie wollen und lernen „Nein“ zu sagen.

Wie Kommunikation zu einer Ordnung im Informationschaos führen kann

Informationen können Sinneswahrnehmungen sein, wie wir sie im Beispiel zuvor beschrieben haben. Wir sehen, riechen, hören, fühlen oder schmecken etwas, verarbeiten und speichern es.

Informationen können aber auch kleine Schnipsel an Wissen sein, die eine Person einer anderen durch ein Medium vermittelt. So zum Beispiel beim Sprechen und Schreiben – den klassischen Mitteln der Kommunikation.

Wie kann das Wie, Wann und Was unserer Kommunikation dazu beitragen, etwas Ordnung in unser Informationschaos zu bringen?

Klarheit haben

Viele Gespräche, viele Team-Meetings oder Diskussionen mit dem Partner scheitern, weil wir uns selbst nicht genau klar sind, was wir eigentlich wollen.

Sei es in der Beziehung zum Partner, zur Familie oder im Arbeitsalltag – Klarheit über die eigene Gefühlslage zu haben ist wichtig, nicht nur um selbst glücklich zu sein, sondern auch um mit anderen zu kommunizieren. Zu wissen, was die eigenen Ziele und Stärken sind, zu wissen, was man kann und will, hilft dabei, andere besser zu überzeugen und zu führen.

Erst durch Klarheit wird Kommunikation effektiv. Wenn wir sie nicht haben, reden wir uns nur um den Verstand, sind wenig kompetent und werden nicht in der Lage sein, das Vertrauen unseres Gegenübers zu gewinnen.

Machen Sie sich vor jeder Kommunikation bewusst, was Sie erreichen möchten. Bevor Sie kopflos umherstürzen: Moment! Ist das, was ich gerade mache, im Hier und Jetzt wichtig? Hat es Sinn? Bringt es mich meinem Ziel näher?

Klar kommunizieren


Auf Klarheit im Kopf muss Klarheit in der Kommunikation folgen! Niemand kann hellsehen, niemand weiß, was Sie wollen, wenn Sie es nicht deutlich zum Ausdruck bringen.

5 Tipps für eine klare Kommunikation:

  1. Verzichten Sie auf Weichmacher wie zum Beispiel „vielleicht“, „eigentlich“ und „sollten wir“!
  2. Sprechen und schreiben Sie in kurzen, einfach verständlichen Sätzen!
  3. Nutzen Sie die natürliche Satzreihenfolge von Subjekt, Prädikat und Objekt!
  4. Informieren Sie sich und beziehen Fakten statt Mutmaßungen in Ihre Diskussionen ein!
  5. Lassen Sie keine Worte aus und vermeiden Sie Floskeln oder Fachwörter!

Vor allem in der Beziehung zum Partner kommt es oft zu Missverständnissen, weil die Kommunikation nicht ganz klar war. Statt „Hebe bitte deine Socken auf!“ sagen wir „Deine Socken liegen wieder im Wohnzimmer.“ Im Arbeitsalltag: Statt „Die Idee ist gut, weil …“ sagen wir „Es könnte vielleicht eine Möglichkeit sein …“.

Für Erfolg und Ansehen ist Kommunikationsfähigkeit häufiger sogar wichtiger als die fachliche Qualifikation. Durch klare Ansagen können Missverständnisse und Konflikte vermieden werden und Sie kommen selbst oder mit Ihrem Team schneller ans Ziel.

Positiv kommunizieren

Ehrlich und klar zu kommunizieren bedeutet nicht, respektlos zu sein und alles einfach ungefiltert zu sagen. Erst denken, dann sprechen. Achten auf Ihre Worte! Bleiben Sie konstruktiv und empathisch!

Vor allem aber: Gestalten Sie Ihre Kommunikation positiv! Was ist damit gemeint? Es scheint, als wären wir nur so von „Problemen“, „Fehlern“ und „Schwächen“ umgeben. Wir konzentrieren uns so sehr auf das, was wir nicht haben, was wir nicht können und was wir nicht wollen. Dauernd nörgeln wir und zeigen mit dem Finger auf andere. Das zieht uns runter und bringt niemanden weiter.

Führungskräfte nutzen heute vermehrt die Methoden des Positive Leadership. Es geht darum, die Mitarbeiter und deren Stärken kennenzulernen, diese zu fördern und einzusetzen. Es geht darum, Informationen im Team so zu kommunizieren, dass jeder weiß, wie er seinen Teil zum Gelingen beitragen kann und einen Sinn in seiner Arbeit sieht.

Positive Kommunikation in Ihrem Unternehmen?

Welche Erfahrungen haben Sie bezüglich klarer und positiver Kommunikation machen können? Oder stecken Sie immer noch im Informationschaos?


Über die Autorin: Filiz Scarcella ist Dozentin, Unternehmerin und Mentor. Sie war jahrelang an verschiedenen IT- und Business-Projekten beteiligt und unterstützt Projektleiter und Führungskräfte heute bei der Umsetzung ihrer Ziele. Sie arbeitet nach der Positive Leadership – Methode und wirbt für stärkeorientiertes Führen.


(Alb)Traumjob Agenturmanager?

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Agenturen tun sich schwer, erfahrene Leute für ihre Führungsaufgaben zu finden. Seniors sind Mangelware. Ist der Markt nach den Jahren des Aufschwungs derart ausgedörrt? Das ist definitiv eine Ursache. Eine andere scheint mir: Der Job ist mittlerweile unbeliebt.

3 TED-Vorbilder für gelungenes Storytelling in Reden

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Reden können spannend sein, mitreißen, begeistern und in Erinnerung bleiben. Martin Luther King Jr.s „I Have a Dream“, die berühmte Stanford-Rede von Steve Jobs oder Barack Obama haben es vorgemacht. Doch was macht eine Rede erfolgreich? Wie Redner die Leute in ihren Bann ziehen, lässt sich immer wieder bei TED Talks, der bekanntesten Vortragsreihe der Welt, beobachten. Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft – dank Storytelling schaffen die Redner es, die Zuhörerschaft in ihren Bann zu ziehen. Diese drei TED-Talks zeigen, wie man Menschen faszinieren kann.

Effiziente Besprechungen und warum es sie eher selten gibt.

„Was zum … mache ich hier eigentlich?” – Haben Sie auch schon einmal in einer Besprechung gesessen und sich genau diese Frage gestellt? Effiziente Meetings können ein Team weiterbringen, können den Ablauf eines Projektes ordnen und Fragen klären – ineffiziente Besprechungen hingegen sind reine Zeitverschwendung und kosten das Unternehmen eine Menge Geld. Letzteres scheint (leider) häufiger der Fall zu sein.

Wenn Personaler im Mai kommunizieren …

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… dann geht es unter anderem um Vorurteile von Algorithmen, Gründe gegen Frauen, Jobs für Penisse, Erziehung durch Unternehmen, DSGVO-BS, Resilienz statt Spaß und eine App fürs Jahresgespräch.

Recruiting

Algorithmen mit Vorurteilen? Das Start-up Pymetrics aus New York hat eine Software entwickelt, die erkennen kann, ob Algorithmen „Vorurteile“ haben. Diese Software hat das Unternehmen nun frei zugänglich zum Download bereitgestellt. Vor allem, wenn in Personalauswahl und -entwicklung immer öfter künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt, stellt sich die Frage, wie vorurteilsfrei denn die Algorithmen eigentlich sind. 

Google für Jobs. Bisher bezeichneten viele Recruiter ja Indeed als Google für Jobs. Die müssen sich nun was anderes einfallen lassen, denn Google macht ein Google for Jobs. Florian Behn von Go-Hiring hat bei Haufe.de aufgeschrieben, wie sich dadurch die Stellensuche verändert – und damit auch das Recruiting.

Jobs auf Facebook. Aber natürlich schläft auch die zweite große Datenkrake nicht und sieht zu, dass sie ein möglichst großes Stück vom HR-Marketing-Kuchen abbekommt. Stefan Scheller hat sich angeschaut, wie das so geht.

In die Zukunft mit HR

Warum nicht mal ’ne Frau? Die britische Regierung hat eine Studie beauftragt, die herausfinden soll, warum in den größten Unternehmen des Landes so wenige Frauen in Führungspositionen tätig sind. Zur Halbzeit der nach ihrem Vorsitzenden (!) Alexander Hampton benannten Untersuchung veröffentlicht man jetzt die „besten“ Ausreden.

No Jobs for Cocks. Etwas unsubtiler geht ein Team der Agentur Jung von Matt zu Werke und versucht herauszufinden, warum Frauen eigentlich immer noch 16 Prozent weniger verdienten als Männer. Schlussfolgerung: Das kann nur am (kleinen?) Unterschied liegen:

Eine unzensierte Version des Videos hat das Webdesign-Magazin PAGE.

Nicht so FAQ. Die Agentur R/GA hat sich des Themas Diversity angenommen und zur Förderung der Vielfalt in den eigenen Reihen und in der gesamten Branche ein Video und ein Kartenspiel entwickelt: Not so FAQ – Die nicht so oft gestellten Fragen. Um Beispiel: „Wurdest du schon einmal aufgrund deiner äußeren Erscheinung beurteilt oder eingeschätzt?“ So sollen Vorurteile und Benachteiligung zur Sprache kommen.

Was geht!? Die HR-Konferenz-Saison ist in vollem Gange und Eva Stock von hrisnotacrime.com wagt einen ersten Rückblick und eine Bestandsaufnahme: Wo stehen wir als Profession denn wirklich?

People Analytics und Employee Experience? Wie lässt sich mit Datenanalysen die Reise des Mitarbeiters durch sein Unternehmen besser verstehen und steuern? Ein Interview von Prof. Peter M. Wald mit functionHR-Geschäftsführer Daniel Mühlbauer – im Leipziger HRM Blog.

Neues Arbeiten

Unternehmen Erziehung. Es ist noch immer an der Tagesordnung: Firmen versuchen, ihre Mitarbeiter zu erziehen. Sei es durch plumpe Inzentivierung („Performance Management“) oder bis zur Unkenntlichkeit abstrahierte „Werte“ und „Unternehmenskultur“. Warum tun sie das, und was sagt das über die Probleme moderner Organisationen aus? Stefan Kühl von der Universität Bielfeld hat in der Süddeutschen darüber geschrieben – und hier findet sich eine Version mit Literaturverzeichnis.

App statt Jahresgespräch. Totgesagte leben länger – so offenbar auch das allseits verhasste und mittlerweile von den meisten Unternehmen auch als sinnlos erkannte Jahresgespräch. Nun kann man es (endlich) durch eine App ersetzen.

DS**O. Ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben, da vor allem online ein Sturm an Panikmache zur „neuen“ Datenschutzgrundverordnung tobt. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte, hat nun allerdings mal einige dieser Fehleinschätzungen zusammengesucht und auseinandergenommen. Beruhigend.

Kein Spaß! Wir alle kennen die Frage: „Und der Job? Macht Spaß?“ Dass es eigentlich eher um „Resilienz“ gehen sollte, schreibt Ephrat Livno bei Quartz wunderbar zusammen.


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.

Stiftungskommunikation

Wo stehen Stiftungen kommunikativ in der digitalen Ära? Mit seiner Analyse von gut 200 Stiftungen auf knapp 200 Seiten liefert der Autor Dominik Ruisinger dazu eine lesenswerte Standortbestimmung – die meiner Ansicht nach auch auf viele Mittelständler passt. Untersucht hat Ruisinger vor allem Corporate Websites, die Auffindbarkeit von Inhalten in Suchmaschinen und die Social-Media-Arbeit von Stiftungen. Und: Wie strategisch gehen die Stiftungen an ihre digtiale Kommunikationsarbeit heran?