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Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Gründer schreiben über Gründer – Die Start-up-Szene im Spannungsfeld von Journalismus und PR

Foto: © Tobias Koch für meko factory

Die Macht der Medien spürt man am besten, wenn man in ihr Kreuzfeuer gerät. Andreas Winiarski hat das erlebt. Der frühere Pressesprecher von Rocket Internet betätigt sich inzwischen als Investor. Im Gemenge zwischen Journalismus, PR und Start-up-Szene hat er verschiedene Seiten ausprobiert. Als er seinen eigenen Fonds mit dem Namen Awesome Capital gründete, sei er von Medien „durch den Fleischwolf“ gezogen worden, berichtet er am 11. März bei der Diskussions-Reihe PR trifft Journalismus in der taz Kantine. Winiarski sagt das weder bitter noch anklagend – sondern unterstreicht damit die Forderung: „Man sollte nie vergessen, dass man über Menschen berichtet.“ Gleichzeitig aber hält er ein glühendes Plädoyer für kritische Berichterstattung. „Journalismus ist die Aorta der Demokratie“, betont er.

Start-ups mit Wirtschaftsinteressen auf der einen Seite und kritische Journalistinnen und Journalisten auf der anderen: Wie geht das zusammen? Die klassischen Reibungen zwischen PR und Journalismus scheinen auch in der Tech-Branche nicht auszubleiben. Allerdings diskutieren die Podiums-Gäste an diesem Abend verständnisvoll wenig kontrovers.

Die Edelfeder als ewige Influencerin

Foto: © Henrik Andree für meko factory

Die Mächtigen aus der Politik lesen noch immer gern Print. Social Media bereitet ihnen Probleme, ist aber auch eine Chance: Erkenntnisse zum Verhältnis von Medien und Politik aus dem Mediensalon.

VR, AR, KI & Co.: Die Zukunft des Corporate Learnings ist smart

Foto: © Fotolia/Tierney

Wer an Corporate Learning denkt, also die Weiterbildung am Arbeitsplatz, der hat leider noch allzu häufig starre und trockene Kursabfolgen vor Augen. Langeweile ist programmiert und Kurse werden häufig nicht zu Ende gebracht. Eine nicht unerhebliche Menge an Zeit wird verschwendet, obwohl ja manchmal nur nach einer schnellen Information gesucht wird, dafür aber ein ganzer Kurs durchlaufen werden muss. Frust entsteht auf allen Seiten, bei den Lernenden genauso wie bei den Trainingsverantwortlichen des Unternehmens.

Die Lust an der Digitalisierung und der verfrühte Abgesang auf klassische Medien

© Fotolia/mitrija

Am Sonntag sauste ein Tweet von Sachar Klein förmlich durch die Decke, in dem er verkündete, als Leser die tägliche gedruckte Zeitung wieder für sich entdeckt zu haben. Wer Sachar kennt, liest darin keine Abkehr von Social Media, vielleicht eine Kurskorrektur des persönlichen Medienkonsums, der aber bei vielen in der Branche derzeit deutlich spürbar ist. 3.000 Reaktionen provozierte Sachars Tweet bis dato, er hat damit ganz offensichtlich einen Nerv unserer Filterblase getroffen.

Das lernen Unternehmen in Sachen Brand Storytelling von NGOs

Foto: Fotolia.com/Rawpixel.com

Soziale Organisationen haben viele Geschichten in petto. Genau wie andere Unternehmen auch, ist es ihr Ziel, ihre Markenbotschaft in die Welt hinauszutragen. Indem sie mit gut erzählten und visualisierten Geschichten Interessierte, UnterstützerInnen und SpenderInnen in den Bann ziehen, geben sie ihnen das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Die nachfolgenden Beispiele zeigen, mit welchen spannenden Storys PETA, Nepal Sonríe und Generosity aus ihrer Zielgruppe Helden machen und was Unternehmen in Sachen Brand Storytelling von NGOs lernen können.

Wenn ein Artikel zu sehr funkelt

Foto: Henrik Andree für meko factory

Wie Reporter zu Popstars wurden, warum auch Lokaljournalismus nicht sicher vor Fälschungen ist – und wie die Branche das Vertrauen ihrer Leser zurückgewinnen kann: ein Abend zum Fall Claas Relotius.