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Tipps & Tools für PR- und Medienprofis

Umfrage Content Marketing, CNC + JKL , Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Content Marketing ist im deutschsprachigen Raum eine etablierte und erfolgreiche Kommunikationsdisziplin. Das bestätigt eine Expertenbefragung der Kölner Agentur Kammann Rossi (bis 2016 Kuhn, Kammann & Kuhn) und der SCM School for Communication and Management.Wie die Umfrage unter 111 Personen im Zeitraum von November 2016 bis Januar 2017 weiter zeigt, fehlen jedoch professionelle Strukturen speziell im Bereich Messung und Reporting.
kammannrossi.de >> (PDF kostenlos anfordern) via pr-journal.de >>

2. Die zum PR-Netzwerk MSL Group gehörenden Unternehmens- und Finanzkommunikationsagenturen CNC und JKL verschmelzen. Im Chefsessel der neuen gemeinsamen Beratungsfirma nimmt Bernhard Meising, CEO von CNC, Platz. Insgesamt werden 200 MitarbeiterInnen an 13 Standorten in neun Ländern beschäftigt.
prreport.de >>

3. +++ Etats +++
Leo Burnett Deutschland setzt sich im Pitch bei der Feldschlösschen Getränke AG, Rheinfelden/Schweiz, durch.
new-business.de >>

Die PR-Agentur Buch Contact unterstützt die Egmont Verlagsgesellschaften mbH bei der Produkt-Kommunikation für das Herbstprogramm 2017.
buchreport.de >>

Grayling übernimmt DACH-Kommunikation für den US-Datenmanagement-Experten Commvault.
pr-journal.de >>

Studie zum Abgasskandal, LinkedIn als Wissensplattform, Tipps und Tricks für Instagram

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. TeilnehmerInnen einer Studie zum Abgasskandal des Zentrums für empirische Kommunikationsforschung (ZEK) und des Studiengangs Industrie an der DHBW Ravensburg sehen VW als Produkt- (36 Prozent) & Unternehmensmarke (25 Prozent) beschädigt.
horizont.net >>

2. Wissensplattform: LinkedIn will mit Themen jenseits von Job und Karriere mehr Aufmerksamkeit von Nutzern bekommen. „Wir überlegen derzeit, einen Video-Talk mit hochkarätigen Influencern und Wirtschaftsgrößen aufzubauen, analog zu unseren Aktivitäten in den USA. Ob und wann das Format kommt, ist aber noch nicht entschieden“, verrät Jörg Bueroße, Redaktionsleiter des zu Microsoft gehörenden Jobnetzwerks LinkedIn. Erst vor wenigen Tag war Xing Talk, das Audio- und Videoformat von Konkurrent Xing, gestartet (wir berichteten).
meedia.de >>

3. Tipps und Tricks für Instagram gibt’s in der PR-Werkstatt des PR Report. Demnach ist die beste Postingzeit zwischen 16 und 20 Uhr. Außerdem sollten stets aktuelle und relevante Hashtags genutzt werden – und zwar zwischen sechs und zwölf Stück. Pro Tag sollten drei bis fünf Bilder gepostet werden, wobei es hilfreich ist, dabei auf eine einheitlich Bildsprache zu achten. Expertin Ira Reckenthäler rät zudem: „Stecken Sie Ihr Geld besser in Influencer Relations als in Schaltungen – das macht Ihre Marke glaubwürdiger und Ihre Botschaften nachhaltiger sichtbar.“
prreport.de >>

Leadgenerierung, Influencer Marketing bei Conrad, Reputationsmanagement

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Leadgenerierung: Laut einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens absolit versäumen 50 Prozent der B2B-Unternehmen, per Newsletter mit Geschäftskunden in Kontakt zu treten. Weitere Mängel fördert die Studie in den Bereichen Adressgewinnung und Nutzerfreundlichkeit zutage – demnach werden die größten Schwächen bereits Anmeldung zum Newsletter deutlich. So bleiben viele Potenziale ungenutzt, oft werden sogar Rechtsvorschriften verletzt.
marconomy.de >>; absolit-shop.de >> (Studie kostenpflichtig bestellen)

2. Influencer Marketing: Conrad startet die YouTube-Reihe „TechnikHelden“, in der vier YouTuber,Kondensatorschaden, OwnGalaxy, Technikfaultier und Techtastisch, ihr Know-how weitergeben. Zusammen bringen es die vier auf über 500.000 AbonnentInnen.
horizont.net >>

3. Reputationsmanagement: Unternehmen sollten das interne Profil, wie z.B. Familienfreundlichkeit, extern vermitteln, fordert Agenturchefin Daniela Wilken. „In mittelständischen Betrieben kommt es noch mehr als in Großkonzernen auf das ‚menschliche Kapital‘, auf die Rolle des Einzelnen an – die Teams sind kleiner und damit die Strukturen fragiler. Umso wichtiger ist es, gute Mitarbeiter und funktionierende Systeme langfristig zu erhalten.“
springerprofessional.de >>

Studie Social-Media-BotschafterInnen, Xing Talk, Gasag-Kommunikationschef Rainer Knauber

Foto: © Fotolia/nyul

Foto: © Fotolia/nyul

1. Unternehmen versäumen, MitarbeiterInnen zu Social-Media-BotschafterInnen zu machen. Dabei würden sich viele von ihnen gern mehr für ihr Unternehmen in den sozialen Medien einsetzen. Das zeigt eine weltweiten Studie unter 1.000 WissensarbeiterInnen, die die Kommunikationsagentur LEWIS durchgeführt hat.
teamlewis.com >>, publish.teamlewis.com >> (Studienergebnisse im Detail)

2. Xing Talk: Das Businessnetzwerk startet ein eigenes Audio- und Videoformat, um neue Mitglieder zu gewinnen. Im Rahmen dieses Formaten sollen künftig alle zwei Wochen bekannte und interessante Persönlichkeiten darüber berichten, was sie persönlich bewegt.

„Mit Xing Talk haben wir ein Format gefunden, spannende Leute vorzustellen, mit ihnen zu diskutieren […] und das über Xing, aber auch über Portale wie iTunes oder andere Podcast-Hoster anzubieten. […| Der Slogan ist Arbeit. Zukunft. Digital.“, erklärt Jennifer Lachman, Chefredakteurin Xing News.
wuv.de >>; meedia.de >>; youtube.com >> (Interview Jennifer Lachman); xing.com >>

3. Interview-Tipp: Gasag-Kommunikationschef Rainer Knauber gibt Einblicke in die Neuaufstellung des Energiekonzerns. Dabei verrät er, dass für die neue Kampagne Vertrieb und Kommunikation erstmals sehr eng zusammengearbeitet haben. Außerdem wurden die Webseiten neu gestaltet, es gibt einen neuen Blog und die sozialen Medien spielen künftig eine größere Rolle. „Für die Kommunikation mit Kunden nutzen wir Facebook, für die mit Stakeholdern und Multiplikatoren Twitter. […] Mit dem Blog wollen wir zeigen, was in uns steckt: etwa, dass wir uns seit Jahren für Kunst und Kultur in der Hauptstadt engagieren, indem wir Institutionen wie die Neuköllner Oper oder das Grips-Theater unterstützen“, so Knauber.
pressesprecher.com >>

Wikitribune, Snapchats Marketing-Relevanz, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Gegen Fake News und „alternative Fakten“ – Wikipedia-Gründer Jimmy Wales startet mit Wikitribune ein Nachrichtenportal mit Crowd-Beteiligung. Dabei sollen professionelle, bezahlte JournalistInnen schreibe und freiwillige NutzerInnen Fakten und Neutralität prüfen. Die Seite soll über eine Crowdfunding-Kampagne finanziert werden.
wired.de >>; niemanlab.org >>; theguardian.com >>

2. Snapchats Marketing-Relevanz wird überbewertet, zeigt eine aktuelle Studie von Universal McCann (UM). Die Untersuchung zeigt: Millenials und ältere Personen können nur begrenzt über die App erreicht werden; Snapchat wird überwiegend von Teenies genutzt. Laut der UM-Studie sollten sich Unternehmen drei Fragen stellen, bevor sie auf Snapchat als Kanal setzen: Passt die Plattform zu meiner Marke? Nutzt meine Zielgruppe die Plattform überhaupt? und Passt mein Content zur Plattform?
horizont.net >>

3. +++ Etats +++
Jung von Matt sichert sich im Pitch den Etat der Versicherungsmarke Ergo für Sonderprojekte.
www.new-business.de >>

häberlein & maurer übernimmt für Hyatt Hotels Corporation die B2B- und B2C-PR im DACH-Markt.
haebmau.de >>

Element C übernimmt Media Relations und strategische Beratung für den Online- und Mobile-Spiele-Produzent InnoGames.
elementc.de >>

F8, Alexander Wilke, Micro Influencer

Foto: © Fotolia/Astarot

Foto: © Fotolia/Astarot

1. Die vier wichtigsten Neuigkeiten von Facebooks Entwicklerkonferenz F8 listet Christian Erxleben. Mit dabei natürlich die VR-App Facebook Spaces, die neue Camera Effects Platform, das Redesign und die neuen Funktionen von Facebook Analytics sowie das Update für den Facebook Messenger.
basicthinking.de >>

2. Lesetipp: ThyssenKrupp-Kommunikationschef Alexander Wilke verrät, was ihn an Agenturen stört. „Kommunikationsagenturen können viel von Strategieberatungen lernen, was Flexibilität, Kundenorientierung und Qualität der Mitarbeiter angeht. Wir haben unser Markenprojekt mit McKinsey gemacht. Die haben ein hohes Verständnis für Kundenbedürfnisse. Denen geht es weniger darum, ihre Dienstleistung und Werkzeuge zu verkaufen. Das ist bei Kommunikations- und Werbeagenturen nicht immer so gewesen“, berichtet er.
horizont.net >>

3. Influencer Marketing: Sich einen Social-Media-Star mit zig Mio. Fans zu angeln, bringt relativ wenig, findet Martin Wroblewski, Chef der 2016 gegründeten Influencer-Marketing-Plattform indaHash. Er rät Unternehmen, sich eher auf die sogenannten Micro Influencer zu konzentrieren, da ihre „Posts […] eine relativ homogene Zielgruppe [erreichen], die demografisch und mit Blick auf Einstellungen auf einer Wellenlänge liegt.“
horizont.net >>; medienrot.de >> (Denken Sie klein – Micro Influencer bieten treffsicheres Targeting)

Amazons Sprachassistentin Alexa, Hans-Gerd Bode, Pressearbeit im Social Web

Foto: © Fotolia/nyul

Foto: © Fotolia/nyul

1. Wie sich Amazons Sprachassistentin Alexa auf Marken und ihre Beziehung zum Kunden auswirkt, zeigt Lisa Priller-Gebhardt. Dabei stellt sie heraus, welchen Vorteil es hat, von Anfang an dabei zu sein: „Alexa-Besitzer, die sich einmal dran gewöhnt haben, eine bestimmte Marke zu nutzen, werden bei dieser vermutlich auch bleiben. ‚Marken, die sich nicht mit Amazons digitaler Assistentin beschäftigen, werden hier in Zukunft keine Rolle spielen, außer der Nutzer sucht gezielt nach einer bestimmten Brand‘, sagt [auch] Alisa Türck, Geschäftsführerin bei Pilot in Hamburg.“
wuv.de >>

2. Interview-Tipp: VW-Kommunikationschef Hans-Gerd Bode zeigt sich im Rückblick auf anderthalb Jahre Abgasskandal teilweise selbstkritisch. Er nimmt u.a. das missglückte Interview von Konzernchef Matthias Müller auf der Automesse in Detroit im Januar 2016 auf seine Kappe. „Was speziell ich mir anziehen muss und auch tue, ist, dass die Situation dort nicht Herr Müller geschaffen hat, sondern wir“, so Bode.
prrreport.de >>

3. Worauf bei Pressearbeit in sozialen Netzwerken zu achten ist, erläutert Journalist und Redenschreiber Claudius Kroker. Dabei betont er: „Kommunikation im Netz funktioniert durch Kürze und Schnelligkeit. Auf den Punkt kommen, lautet die Devise. Ausführliche Details mag nachlesen, wer will. Aber der erste Satz muss alle erreichen.“
pressesprecher.com >>

Zeitgemäße Pressearbeit, Virtuelle Agenturen , Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Neun Erfolgsfaktoren für zeitgemäße Pressearbeit im Jahr 2017 hat PR-Doktor Kerstin Hoffmann zusammengetragen – angefangen bei der Aktualität und Usability der eigenen Website über die Präsenz auf anderen Plattformen bis hin zu passenden Darreichungsformen abgestimmt auf die EmpfängerInnen.
upload-magazin.de >>

2. Was Virtuelle Agenturen – also Agenturen, die nur auf Zeit für ihre Kunden arbeiten und sich dann wieder auflösen – wirklich können, listet Conrad Breyer. Er stellt heraus, dass diese sich für überschaubare Einzelprojekte eignen, frische, kreative Impulse bringen, Krea­tive wie Kunden motivieren, Zeit und Geld sparen und manchmal sogar ewig währen.
wuv.de >>

3. +++ Etats +++
Springer gewinnt den Pitch für das Kundenmagazin Zukunft Jetzt der Deutschen Rentenversicherung und verantwortet künftig Redaktion, Herstellung, Versand und Aboverwaltung.
cpwissen.de >>

Die MSL Group Germany GmbH übernimmt für den Tech- und Start-up-Kongress Viva Technology, Paris die PR-Arbeit für Deutschland.
mslgroup.de >>

Seit Jahresanfang betreut die Omnicom-Tochter OMD den europäischen Mediaetat des Fashion-Portals Zalando.
horizont.net >>

Marketing- und KommunikationsmanagerInnen, journalistische SeitenwechslerInnen

Foto: © Fotolia/Astarot

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1. Laut einer Auswertung des Businessnetzwerkes LinkedIn haben Marketing- und KommunikationsmanagerInnen mit die besten Karrierechancen – lediglich It-SpezialistInnen seien noch gefragter. Für das Ranking der zukunftsträchtigsten Jobs in Deutschland wurden zahlreiche Nutzerdaten ausgewertet.
horizont.net >>; businessinsider.de >>

2. „Die Vermischung (von Content Marketing & Journalismus, A.d.R.) ist ein tödliches Gift“, so OMV-PR-Chef Johannes Vetter. Im Streitgespräch in der aktuellen Ausgabe des PR Reports teilt fischerAppelt-Chefredakteur Dirk Benninghoff zwar Vetters Sorge, wirft ihm aber vor: „Er überhöht dessen Bedeutung für die Probleme der Medienhäuser und des Journalismus.“
kress.de >>

3. Es gibt viele gute Gründe für JournalistInnen, in die PR zu wechseln, attestiert fischerAppelt-Chefredakteur Dirk Benninghoff und fasst zusammen: „Schreiben für Corporate Publishing beginnt schlicht, mehr Spaß zu bringen als für Zeitungen oder Magazine.“
fischerappelt.de >>

Ketchum Pleon, Facebooks Tool gegen Fake News, Social Media Recht

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Trotz Entlassungen und Abgängen bekräftigt CEO Victoria Wagner ihr Ziel, Ketchum Pleon zum Marktführer zu machen. „Wenn wir weiter im Plan bleiben, bin ich optimistisch, dass wir wieder die Nummer eins werden. Ob schon in diesem Jahr, ist fraglich, aber so bald wie möglich. Wir setzen alles daran“, so Wagner gegenüber dem PR Report.
prreport.de >>

2. Facebook gibt in Deutschland und 13 weiteren Ländern ab heute Tipps zum Erkennen von Fake News – mittels Informations-Tool sollen User verdächtige Nachrichten als Fake News identifizieren können. Das Netzwerk hat sich dafür gemeinnützigen Organisationen zusammengetan, wie der US-Initiative First Draft und den deutschen Organisationen Klicksafe, Correctiv, Deutschland Sicher im Netz sowie der Stiftung Digitale Chancen, zusammengetan.
handelsblatt.de >>; horizont.net >>

3. Social Media Recht: IT- und Medienrechtanwältin Christine Knecht-Kleber listet die 7 häufigsten Fallstricke. Dabei geht sie auf die Themen Impressum, Verwendung der texte, Fotos und Videos Dritter, die Entfernung rechtswidriger Inhalte und Gewinnspiele ein.
dprg-journal.de >>