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Profis geben ihre Tipps und Tricks weiter

Wenn Personaler im Mai kommunizieren …

Foto: © Fotolia/Patrick Daxenbichler

… dann geht es unter anderem um Vorurteile von Algorithmen, Gründe gegen Frauen, Jobs für Penisse, Erziehung durch Unternehmen, DSGVO-BS, Resilienz statt Spaß und eine App fürs Jahresgespräch.

Recruiting

Algorithmen mit Vorurteilen? Das Start-up Pymetrics aus New York hat eine Software entwickelt, die erkennen kann, ob Algorithmen „Vorurteile“ haben. Diese Software hat das Unternehmen nun frei zugänglich zum Download bereitgestellt. Vor allem, wenn in Personalauswahl und -entwicklung immer öfter künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt, stellt sich die Frage, wie vorurteilsfrei denn die Algorithmen eigentlich sind. 

Google für Jobs. Bisher bezeichneten viele Recruiter ja Indeed als Google für Jobs. Die müssen sich nun was anderes einfallen lassen, denn Google macht ein Google for Jobs. Florian Behn von Go-Hiring hat bei Haufe.de aufgeschrieben, wie sich dadurch die Stellensuche verändert – und damit auch das Recruiting.

Jobs auf Facebook. Aber natürlich schläft auch die zweite große Datenkrake nicht und sieht zu, dass sie ein möglichst großes Stück vom HR-Marketing-Kuchen abbekommt. Stefan Scheller hat sich angeschaut, wie das so geht.

In die Zukunft mit HR

Warum nicht mal ’ne Frau? Die britische Regierung hat eine Studie beauftragt, die herausfinden soll, warum in den größten Unternehmen des Landes so wenige Frauen in Führungspositionen tätig sind. Zur Halbzeit der nach ihrem Vorsitzenden (!) Alexander Hampton benannten Untersuchung veröffentlicht man jetzt die „besten“ Ausreden.

No Jobs for Cocks. Etwas unsubtiler geht ein Team der Agentur Jung von Matt zu Werke und versucht herauszufinden, warum Frauen eigentlich immer noch 16 Prozent weniger verdienten als Männer. Schlussfolgerung: Das kann nur am (kleinen?) Unterschied liegen:

Eine unzensierte Version des Videos hat das Webdesign-Magazin PAGE.

Nicht so FAQ. Die Agentur R/GA hat sich des Themas Diversity angenommen und zur Förderung der Vielfalt in den eigenen Reihen und in der gesamten Branche ein Video und ein Kartenspiel entwickelt: Not so FAQ – Die nicht so oft gestellten Fragen. Um Beispiel: „Wurdest du schon einmal aufgrund deiner äußeren Erscheinung beurteilt oder eingeschätzt?“ So sollen Vorurteile und Benachteiligung zur Sprache kommen.

Was geht!? Die HR-Konferenz-Saison ist in vollem Gange und Eva Stock von hrisnotacrime.com wagt einen ersten Rückblick und eine Bestandsaufnahme: Wo stehen wir als Profession denn wirklich?

People Analytics und Employee Experience? Wie lässt sich mit Datenanalysen die Reise des Mitarbeiters durch sein Unternehmen besser verstehen und steuern? Ein Interview von Prof. Peter M. Wald mit functionHR-Geschäftsführer Daniel Mühlbauer – im Leipziger HRM Blog.

Neues Arbeiten

Unternehmen Erziehung. Es ist noch immer an der Tagesordnung: Firmen versuchen, ihre Mitarbeiter zu erziehen. Sei es durch plumpe Inzentivierung („Performance Management“) oder bis zur Unkenntlichkeit abstrahierte „Werte“ und „Unternehmenskultur“. Warum tun sie das, und was sagt das über die Probleme moderner Organisationen aus? Stefan Kühl von der Universität Bielfeld hat in der Süddeutschen darüber geschrieben – und hier findet sich eine Version mit Literaturverzeichnis.

App statt Jahresgespräch. Totgesagte leben länger – so offenbar auch das allseits verhasste und mittlerweile von den meisten Unternehmen auch als sinnlos erkannte Jahresgespräch. Nun kann man es (endlich) durch eine App ersetzen.

DS**O. Ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben, da vor allem online ein Sturm an Panikmache zur „neuen“ Datenschutzgrundverordnung tobt. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte, hat nun allerdings mal einige dieser Fehleinschätzungen zusammengesucht und auseinandergenommen. Beruhigend.

Kein Spaß! Wir alle kennen die Frage: „Und der Job? Macht Spaß?“ Dass es eigentlich eher um „Resilienz“ gehen sollte, schreibt Ephrat Livno bei Quartz wunderbar zusammen.


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.

Stiftungskommunikation

Wo stehen Stiftungen kommunikativ in der digitalen Ära? Mit seiner Analyse von gut 200 Stiftungen auf knapp 200 Seiten liefert der Autor Dominik Ruisinger dazu eine lesenswerte Standortbestimmung – die meiner Ansicht nach auch auf viele Mittelständler passt. Untersucht hat Ruisinger vor allem Corporate Websites, die Auffindbarkeit von Inhalten in Suchmaschinen und die Social-Media-Arbeit von Stiftungen. Und: Wie strategisch gehen die Stiftungen an ihre digtiale Kommunikationsarbeit heran?

Fünf Podcasts, die man für Corporate Podcasts adaptieren kann

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Podcasts sind ein spannendes Format und auch ein kleines Steckenpferd bei medienrot.de: Jens Stoewhase hört sehr viele und produziert auch den medienrot-Podcast. Er hat fünf verschiedene Formate ausgesucht, die sich in adaptierter Form für Audio-Formate von Unternehmen oder Organisationen anbieten. Dabei darf man davon ausgehen, dass in der Liste auch persönliche Lieblinge des Autors auftauchen. Gleichzeitig gilt die Liste dieser fünf auch als Hörempfehlung …

Junge Freiberufler in der PR

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Ich möchte niemanden mehr über mir, ich brauche höchstens jemanden neben mir. Solche Aussagen höre ich in der letzten Zeit oft. Und zwar von Menschen, die kaum ihren Studienabschluss in der Tasche haben, aber bereits auf eigene Rechnung Dienstleistungen in der Kommunikation anbieten. Auch die erste Ausbeute an Nominierungen für die aktuelle Runde der Talentsuche #30u30 enthält eine bemerkenswerte Anzahl junger Freiberufler und Gründer der Kommunikationsbranche. Das ist diese Saison neu.

Mitarbeiterzufriedenheit – 6 Fehler, die Sie vermeiden können

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Zeiten ändern sich. Ein Wertewandel geht durch unsere Gesellschaft. Wo man vor einigen Jahren Arbeitsleistung noch als eine Art Tauschmittel sah – Arbeitskraft gegen Bezahlung – so sucht man heute nach mehr. Man will seine Berufung finden, etwas das Spaß macht, einen Job, in dem man die eigenen Stärken einsetzen kann, der gut entlohnt wird und glücklich macht. Ist doch nicht zu viel verlangt, oder?

Diese Einstellung zwingt viele Unternehmen dazu umzudenken und sich ernsthafte Gedanken über Maßnahmen zur Besserung der Mitarbeiterzufriedenheit zu machen.

Visuelles Storytelling: 5 Tools für Präsentationen jenseits von PowerPoint

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Storytelling als Mittel, um Informationen einfach, schnell, ansprechend und unkompliziert zu erklären, ist längst kein Geheimtipp mehr. Doch dabei reicht es nicht eine packende Geschichte im Kopf zu haben. Vielmehr wollen andere begeistert und mitgerissen werden. Passende Grafiken, Bilder und Videos sind hier der erste Schritt, um dafür zu sorgen, dass harte Fakten und trockene Datenmassen besser in Erinnerung bleiben.

Liegen die Story und der richtige visuelle Content vor, geht es darum, andere mit der eigenen Geschichte zu fesseln. Die vermeintlich einfachste Lösung: PowerPoint. Kennt jeder, nutzt jeder. Das Problem: Wer kann sich wirklich noch daran erinnern, was das Thema der letzten PowerPoint Präsentation war? Das immer gleiche Format und die oftmals eintönige Darstellung sorgen schnell für Langeweile und Gleichgültigkeit. Die folgenden fünf Tools bieten neue Wege, wie Storys im Gedächtnis bleiben.

Was junge Talente beschäftigt

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Ich bin wieder aktiv auf der Suche. Wir starten nämlich gerade in die sechste Saison der PR-Nachwuchsinitiative #30u30, für das Sie gerne hier junge Talente aus der Branche vorschlagen können. Ich tue mich täglich in dem wachsenden Alumni-Netzwerk der Initiative um, beobachte, wie aus Nachwuchshoffnungen junge Führungskräfte werden. Für die aktuelle Ausgabe des PR Report habe ich mit Teilnehmern der ersten Generation der Initiative gesprochen. Ein paar Gedanken möchte ich hier teilen.

Wenn Personaler im März kommunizieren …

© Fotolia/WrightStudio

… dann geht es um #HRBC18, HR-Humor, Sorcing, #DeleteFacebook, Recruiting mit IFTTT, Fahrersitze, 2030 und das Ende der Alphatiere.

Mit dem März wechseln wir wieder zurück zum alten Format mit dieser Kolumne. Leider kommt kein Tool wirklich an das eingestellte Storify heran. Schreiben Sie mir gern, wenn Sie einen Alternative kennen!

Recruiting

#DeleteFacebook? Der eine oder andere Facebook-Nutzer entscheidet sich im Lichte aktueller Enthüllungen bzw. Erkenntnisse, sein Profil zu löschen. Sollten Unternehmen das auch mit ihren Karriere-Accounts tun? Stefan Scheller macht sich mal Gedanken.

Sourcing bei AngelList: AngelList ein Netzwerk, dass sich auf Startups spezialisiert hat. Dort findet der geneigte Nutzer Jobs, Kontakte, Finanzierer und Inubatoren. Wie man dort seit neuestem auch Mitarbeiter sourcen kann steht in diesem kurzen Beitrag.

Potentialpark: Unfassbare Neuigkeiten fördert die diesjährige Potentialpark Studie zu Tage: “Bewerber suchen Orientierung und Einblicke, kein Recruiter-Sprech und Corporate Lingo…” Dabei haben wir und all die Jahre so viel Mühe gegeben! Das Recruitainment Blog gräbt etwas tiefer in den Ergebnissen und interviewt einen der Verantwortlichen für die Online Talent Communication Studie.

Recruiting mit IFTTT: If-this-than-that (kurz IFTTT) ist eine Tool, um verschiedene Internet-Dienste miteinander zu verbinden und eigene kleine Automatisierungen zwischen diesen Diensten herzustellen. Natürlich lässt sich das auch für Sourcing und Recruiting nutzen. Hier sind Teil 1 und Teil 2 des Artikels.

In die Zukunft mit HR!

Haben Personaler Humor? Robindro Ullah ist sich nicht sicher und ergründet das mal für uns.

Talent Management als Teil des Geschäfts: Dass HR oder Talent Management in einer Wissensökonomie schon lange keine “Support-Functions” sind, die an einem Vorstandsstab rumhängen und Papier hin und her schieben, dürfte vielen klar sein. Dass das aber auch bei großen FMCG Unternehmen erkannt und umgesetzt wird, zeigt ein Interview, dass McKinsey mit der CHRO von Unilever geführt hat. 

Influencer von HR: Die Marketing-Abteilungen nutzen sie schon fleißig und auch das Personalmarketing kommt langsam auf den Trichter: Influencer sind der heiße Scheiß. Aber wer sind eigentlich die Influencer innerhalb von HR? Der Software-Anbieter CakeHR hat für das Quartal 1 mal einige zusammengetragen. Wenn Sie bitte folgen möchten?

Auf dem Fahrersitz am großen Tisch sitzen. Das will HR und es vergeht kein Monat in dem nicht darüber gebloggt wird, warum wieso weshalb HR eben nicht mit am Tisch sitzt, wenn die großen Entscheidungen getroffen werden. YeaHR-Gründerin Kirsten Herde findet, mehr Mut ist nötig. 

Artifizielle Intelligenz: Auch AI muss jemand anlernen, kalibrieren und einstellen. Wenn das nicht passiert, und man die Algorithmen einfach walten lässt, passiert das, was die Bahn gerade dank eines automatish erstellten Job-Post erlebt.

2030: Wenn wir es als Planet und Gesellschaft wirklich so weit schaffen sollten, stellt sich natürlich unter anderem auch diese Frage: Wie sieht das Personalmarketing in 2030 aus?

#HRBC18 Berlin: Offenbar seit sieben Jahren schmeißen Jannis Tsalikis und Christoph Athanas jährlich das HR-Event schlechthin: Das HR Barcamp. Wie in jedem Jahr, hier eine Sammlung der Rückblicke: HRM-Blog, Personalwirtschaft, Arbeitgebermarkenfreunde, Stepstone und viele mehr.

Neues ARBEITEN

Das Ende der Alphatiere: Sabine Kluge schreibt lang und gut über das Aussterben der Alphatiere in Unternehmen und Verwaltung. Spoiler Alert: Alles wird besser!

Fehlerkultur: Genau so heißt der Podcast von Lina Barbie und Julian Barsch befasst sich in nunmehr schon neun Folgen dem dem Umgang mit Fehlern und wie man aus ihnen Erfolg macht.

Zurück in die Agentur: Wie schwer es für Mütter ist, nach einer Auszeit wieder im Agenturgeschäft einzusteigen schreiben Lorelei Mathias und Nathalie Turton im Magazin Campaign Live auf.

 


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.

Corporate Podcasts – Wie man die Wissensvermittlung angehen kann

Foto: © Fotolia/Patrick Daxenbichler

Inzwischen weiß man gar nicht mehr, welchen neuen Podcast man noch hören soll. Während die öffentlich-rechtlichen Radiostationen bereits zu den alten Hasen des Mediums gehören, sprangen in den letzten drei Jahren die Onlineableger zahlreicher Printpublisher auf, aber auch unzählige Prominente setzten auf das recht einfach zu produzierende Format Audiopodcast.