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Können Dinosaurier Saltos schlagen?

Bild: © Fotolia/Matthew Cole

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Letzte Woche war ich mit der Kress Tour „New Publishing Business“ unterwegs. Wir besuchten Start-ups, Inkubatoren, Investoren und alles was sonst noch zur hippen Szene der heutigen Unternehmensgründer gehört. Im Gespräch mit Start-ups scheint die Innovation keine Grenzen zu kennen. In kurzen Präsentationen (Neudeutsch: Pitches) präsentieren die jungen Unternehmer ihre Visionen und rühmen sich, Änderungen an ihren Produkten über Nacht zu realisieren.

Think global act local

Foto: © Fotolia/gustavofrazao

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Internationale Medienbeobachtungslösungen sind „in“. Pressespiegel und Analysen aus mehreren Ländern zusammengestellt und morgendlich präsentiert, das gehört mittlerweile zum „Alltagsgeschäft“ von Landau Media. Waren früher die einzelnen Niederlassungen von international operierenden Unternehmen für die Informationsversorgung der Muttergesellschaft verantwortlich, werden immer häufiger die zentralen Lösungen, möglichst gleich digital und im Intranet implementiert, nachgefragt.

Gibt es ein Recht auf anonyme Kommunikation?

Foto: © Fotolia/lassedesignen

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Vor einigen Jahren hatte ich auf einer Veranstaltung des Frankfurter Zukunftsrates mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping über die neuen Medien diskutiert. Damals stand ich felsenfest auf dem Standpunkt, dass man unbedingt und überall ein Recht auf anonyme Kommunikation bräuchte.

Modern ist, was funktioniert

Foto: Fotolia/mmphoto

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Zugegeben, die Überschrift ist geklaut. Vom großen Fußball-Philosophen Otto Rehagel, dem oft vorgeworfen wurde, keinen „modernen“ Fußball zu spielen. Seine Antwort darauf: „Modern spielt, wer gewinnt.“ Im Prinzip gilt das Gleiche für die Kommunikation: „Modern kommuniziert, wer die Botschaft in der Zielgruppe abliefert.“ Die sozialen Medien zu nutzen, weil es „modern“ ist, nutzt oft nicht viel. Es braucht schon eine genaue Analyse, wo sich die eigene Zielgruppe gerade aufhält und wo sie ihre Kaufentscheidungen trifft.

Ich sehe was, was du nicht siehst

Foto: © Fotolia/maxximmm

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Soziale Netzwerke sind einfach: Wer mit mir befreundet ist, kann das sehen, was ich poste. Schaut man in seine Timeline, sieht man, was die netten digitalen Freunde so zu berichten haben. So einfach war es jedenfalls mal. Zunächst beschloss Facebook diese einfache Regel zu ändern und dachte sich einen geheimen Algorithmus aus, mit dem man bei jedem Besuch mit neuen Posts beglückt wurde. Werbung muss mit angezeigt werden, Instant Articles sollen die Aufmerksamkeit des Lesers erhaschen und auch Unternehmen wollen ihren Platz in der Timeline des Nutzers mit Geld erkaufen können.

Des Kaisers neue Reichweiten

Foto: © Fotolia/beeboys

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Beim Preisfeuerwerk des Internationalen Deutschen PR-Preises der DPRG in Frankfurt konnte man schnell den Überblick verlieren. Zu schnell wechselten die Moderationen, Preise und Protagonisten auf der Bühne. Im Gedächtnis blieb mir aber, dass in einer Begründung erwähnt wurde, dass man mit dieser Kampagne mehrere Milliarden Menschen erreicht hätte.

Als Medienanalyst und PR-Erfolgsmesser denkt man dann schnell: „Wie soll man das denn gemessen haben?“ Eine wirkliche Messung, wie viele Menschen man wirklich „erreicht“ hat, ist nur mit Meinungsumfragen zu leisten. Da Meinungsumfragen aber meist außerhalb der Budgetreichweite normaler PR-Verantwortlicher liegen, kann ich mir schwer vorstellen, dass in diesem Fall wirklich gemessen wurde, wie viele Menschen erreicht wurden.

Wie gut ist eine Reichweite von 1,5 Mio.?

Foto: © Fotolia/r0b_

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Beim Präsentieren von Medienresonanzanalysen wird oft die Frage nach der Bedeutung der präsentierten Zahlen laut. „Was bedeutet das, dass wir mit der Botschaft XY 1.5 Mio Reichweite erzielt haben?“ Solche oder ähnliche Fragen gehören zum Alltag der Medienresonanz-Präsentation.

Den Finger in die Wunde legen

Foto: © Fotolia/dizain

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Oft geht es in den Beratungsgesprächen zur PR-Wertmessung darum, den Wert der Kommunikation auch intern im Unternehmen zu zeigen und verständlich zu machen. Ein interessantes Gespräch dazu führte ich vor einiger Zeit mit einem Kommunikationsleiter einer großen Versicherung.

NOlympia

Foto: © Fotolia/kamasigns

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Fast die Hälfte der Hamburger trauert über das knappe „Nein“ zur Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Spiele 2024. Schnell sind es die „Neinsager“ und „Nörgler“, die hier eine große Chance für die Hansestadt verhindert haben.

Aber war es wirklich so überraschend, dass in einer Zeit, in der in den Medien permanent über gescheiterte Großprojekte und korrupte Sportfunktionäre berichtet wird, nicht jeder Bürger mit einem „Hurra“ zur Urne rennt und einen Blankoscheck
in Milliardenhöhe ausstellt?

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Foto: Fotolia/bonilla1879


Ehrlich gesagt fällt mir gerade nicht viel ein, was ich über Medien schreiben könnte. Viel zu stark wirken noch die Bilder nach, die am Freitagabend durch den Fernseher den Weg in mein Wohnzimmer fanden. Geplant war ein gemütlicher Fernsehabend, der sich auf seltsam surreale Weise in eine Krisenberichterstattung über eine Terrorattentat verwandelt hat. Seit dem kommen immer mehr neue, fürchterliche Nachrichten in meinem Wohnzimmer an. Ich versuche, meinem zwölfjährigem Sohn zu erklären, warum so etwas passiert, verstehe es aber selbst nicht wirklich.