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Aktuelles bei medienrot

Internet-Institut, Mediacom + Pilot, Social-Video-Projekt zum Grundgesetz

Fotolia#vectorfusionart_101767662_3vor6_Mittwoch_920x448px1. Das deutsche Internet-Institut soll in Berlin entstehen, teilte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit. Die Einrichtung wird von einem Konsortium aus fünf Hochschulen und zwei außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus Berlin und Brandenburg gegründet und soll „‚unabhängig und interdisziplinär‘ den digitalen Wandel erforschen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen“.
spiegel.de >>; wired.de >>

2. Die Agenturen Mediacom und Pilot gründen ein Joint Venture, das ab 1. Juli exklusiv für Procter & Gamble arbeiten wird. Für das Joint Venture werden HORIZONT Online zufolge zwischen 70 und 80 Leute arbeiten, Standorte sind Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt. Geschäftsführer werden Paul Remitz (Mediacom) und Uli Kramer (Pilot).
horizont.net >>; horizont.net >>

3. Klicktipp: Anlässlich des Tages des Grundgesetztes (23. Mai)hat die Deutsche Welle ein Social-Video-Projekt zum Grundgesetz gestartet. Dabei sollen in kurzen Videos essenzielle Grundgesetz-Artikel in mehreren Sprachen – Arabisch, Paschtu, Urdu und Dari sowie auf Englisch und Deutsch – anschaulich und leicht verständlich erklärt werden. Diese Sollen im Social Web verbreitet werden.
dw.com/de >>

Serviceplan, integrierte Markenführung, Etats

Fotolia#gstockstudio_97205096_3vor6_Dienstag_920x448px1. Die Serviceplan Gruppe in Berlin eröffnet zum 1. Juni das neue Haus der Kommunikation im Forum Museumsinsel in Berlin Mitte. Ziel ist es, Spezialisten aller Kommunikationsdisziplinen zusammenzubringen und so alle Leistungsbereiche der Agentur buchstäblich unter einem Dach zusammenzubringen. „Die Zusammenarbeit aller Kommunikationsdisziplinen wird ab sofort noch integrierter als bisher sein, gleichzeitig werden die Leistungsbereiche noch differenzierter sein. Alleine die Etat-Gewinne in den vergangenen Monaten bestätigen uns darin, dass unser Angebot überzeugt und einzigartig ist“, sagt Kreativchef Benedikt Göttert, der die Gesamtleitung des Standorts übernimmt. Zu den neuen Kunden gehören die Berliner Wasserbetriebe, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sowie die Stiftung Mercator.
serviceplan.com >>

2. Elf Erfolgsfaktoren für eine integrierte Markenführung beschreibt Steffen Reich von der Ergo Group. Diese unterteilt er in inhaltliche, strukturelle, prozessuale sowie kommunikative Faktoren und geht zudem auf das Marken-Stakeholder-Alignment ein.
pressesprecher.com >>

3. +++ Etats +++
Ogilvy & Mather Germany, Frankfurt am Main, launcht eine Employer-Branding-Kampagne für Merck.
healthcaremarketing.eu >>

w&p Wilde & Partner Public Relations GmbH übernimmt für das Wiener Ritz-Carlton die Kommunikationsaktivitäten im deutschsprachigen Markt.
wilde.de >>

häberlein & mauerer übernimmt für das Modeunternehmen Mango die B2C-PR im DACH-Markt samt Medien- und PR-Arbeit, Events, Influencer-Kooperationen sowie Storytelling.
haebmau.de >>

Lars Kühn, „WAVE 9“-Studie, Media-Mix

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Ex-SPD-Sprecher Lars Kühn wird Kommunikationsberater beim BER. Laut Bild am Sonntag erhalte Kühn für seine „strategische Beratung“ einen Tagessatz von 2.000 Euro. Er hat einst für den ehemaligen SPD-Chef Franz Müntefering gearbeitet und verantwortete im Bundestagswahlkampf 2002 und 2005 die gesamte Presse- und Medienarbeit der SPD. Bis Ende Februar war Kühn Vorstand der Berliner Unternehmens- und Kommunikationsberatung WMP EuroCom.
bild.de >>; taggesspiegel.de >>; focus.de >>

2. In der „WAVE 9”-Studie von Universal McCann (UM) definieren ForscherInnen, welcher Social-Media-Kanal sich für welches Unternehmen anbietet. Demnach ist Facebook immer noch unangefochtener Reichweitenkönig, an visuellen Netzwerken führt allerdings kein Weg mehr vorbei. Allerdings gibt es den Ergebnissen zufolge keine Plattform für alle Bedürfnisse – aber für alle Bedürfnisse eine Plattform: YouTube = „The Fun Screen“, Facebook = „The World Connecter“, Instagram = „The Happy Place“ und Snapchat = „The New Thing“.
umww.de >>; horizont.net >>

3. Wie Unternehmen den richtigen Media-Mix finden können, beschreibt Berit Block, Marketing Director Europe DataXu, in drei Schritten: Sie rät dazu, stets den aktuellen Ansatz des traditionellen Marketing-Mix infrage zu stellen, den Return on Investment (ROI) über alle Kanäle hinweg zu messen und die kontinuierliche KPI-Messung in die Marketingaktivitäten zu integrieren.
horizont.net >>

Employer Branding meets Influencer Marketing, Onlinekommunikation, 22 Storytelling-Gesetze

Foto: © Fotolia/vladans

Foto: © Fotolia/vladans

1. Employer Branding meets Influencer Marketing: Eignen sich YouTuber als Berufsberater? Dieser Frage geht Peter-Georg Lutsch nach. Er glaubt, ein Hauptgrund dafür, dass 2016 wieder über 43.000 Ausbildungsplätze unbesetzt geblieben sind, ist, dass Unternehmen und BewerberInnen häufig aneinander vorbei reden. Er schlägt vor: Unternehmen können die „Strahlkraft“ und Reichweite von BloggerInnen, InstagrammerInnen und YouTube-Stars für sich nutzen, um BewerberInnen auf sich aufmerksam zu machen und Botschaften authentisch zu transportieren.
berufebilder.de >>

2. Fünf Schritte zu einer erfolgreichen Onlinekommunikation hat Peter Stawowy, Medienjournalist und Herausgeber des Dresdner Medienblogs „Flurfunk“, formuliert. Er rät, zunächst die Aktivitäten der Konkurrenz zu beaobachten, Ziele und Zielgruppe festzulegen, ganzheitlich zu denken und zu guter Letzt auch mutig zu sein.
dprg-journal.de >>

3. Walter Epp, Autor, Blogger und Berater, listet 22 Storytelling-Gesetze. Dabei erläutert er, wie Unternehmen ihre Inhalte in gute Geschichten verpacken können und wie sich diese im Rahmen des Content Marketing umsetzen lassen.
pr-blogger.de >> (Teil 1); pr-blogger.de >> (Teil 2)

Serviceplan übernimmt Crispy Content, Bundesverband Influencer Marketing, Fast Action

Foto: © Fotolia/gstockstudio

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Serviceplan übernimmt Crispy Content und fusioniert sie mit der eigenen Einheit für Content Marketing zu Serviceplan Content Berlin. Die neue Firma besteht zunächst aus 30 MitarbeiterInnen und hat einen Honorarumsatz von drei Millionen Euro.
horizont.net >>

2. In Berlin steht die Gründung des „Bundesverbandes Influencer Marketing“ (BVIM) kurz bevor. Der Verband soll „Repräsentant und die Stimme der Influencer Marketing Branche in Deutschland“ sein, heißt es auf der Website. Der BVIM will den „Dialog mit wirtschaftlich und gesellschaftlich relevanten Institutionen zu suchen“. Ins Leben gerufen wurde er übrigens von Stefan Doktorowski, Gründer und Managing Partner der Influencer-Marketing-Agentur „Martensgarten“.
horizont..net >>

3. Welchen Stellenwert Fast Action in der heutigen Pressearbeit einnimmt, erklären Oliver Salzberger und Philipp Hühne von der Münchner Kommunikationsagentur Maisberger. Sie stellen heraus: „Vielmehr verstehen wir Fast Actions als Turbo der jährlichen PR-Planung, die gemeinsam mit geplanten Kampagnen sowohl zum kurzfristigen als auch zum langfristigen Erfolg führen.“
upload-magazin.de >>

Spiegel Daily, „Trusted Brands 2017“, Engagement Rate als Instagram-KPI

Fotolia#vectorfusionart_101767662_3vor6_Mittwoch_920x448px1. „Entschleunigung, Einordnung und Orientierung“ – so lautet des Produktversprechen der gestern gestarteten tagesaktuellen Digitalausgabe Spiegel Daily. Doch während es zum Launch von den Mediendiensten wohlwollende Kommentare gab, hagelte es natürlich auch Kritik an der kostenpflichtigen Web-App. Wir haben einen ersten Überblick: Thomas Knüwer bezeichnet Spiegel Daily als „journalistisch prekariär“ und sieht das Produkt als „Kapitulation eines einst großen Medienhauses“. Und Journalismus-Dozent und Unternehmensberater Christian Jakubetz sieht in der Erstausgabe „ein Sammelsurium aus Nachrichten, SPON-Versatzstücken und Dingen, von denen man beim Spiegel vermutlich glaubt, dass sie das Publikum im Netz cool findet“. Die fünf Knackpunkte bei Spiegel Daily – vom Pricing bis zu Web-App-Problematik – gibt’s abschließend zusammengefasst von Stefan Winterbauer.
sueddeutsche.de >>, meedia.de >> (Knüwer); meedia.de >> (Jakubetz), meedia.de >> (Winterbauer)

2. Emotionale Werte sind den Deutschen wichtiger als materielle Dinge, wie finanzieller Wohlstand, Karriere oder gar ein Smartphone oder Tablet. Das zeigt die Reader´s Digest-Studie „Trusted Brands 2017“. Demnach haben bei den 4.054 bevölkerungsrepräsentativ Befragten Gesundheit (68 Prozent), Familie & Kinder (59 Prozent) sowie Liebe & Partnerschaft (58 Prozent) oberste Priorität.
rd-markengut.de >>

3. Warum die Engagement Rate als Instagram-KPI völlig wertlos ist, führt Christian Erxleben aus. Er zeigt anhand von Zahlen, „dass zwischen der klassischen Interaktionsrate (Interaktionen / Follower) und der realen Engagement Rate (Interaktionen / Reichweite) große Welten liegen.“
basicthinking.de >>

„3 Influencers to watch“, Content Marketing, Etats

Fotolia#gstockstudio_97205096_3vor6_Dienstag_920x448px1. HORIZONT Online und die Analyse-Plattform InfluencerDB starten die Reihe „3 Influencers to watch“ und stellen künftig jeden Monat drei Influencer vor, die im Vormonat für Aufsehen gesorgt haben: Zum einen der „Top-Influencer“, der mehr als 400.000 Follower, ein positives Wachstum und einen sogenannten Qualityscore von über 85 Prozent aufweisen kann, der „Rising Star“ ist, der mindestens 50.000 Follower, 4,5 Prozent Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent hat, sowie die „Monthly Discovery“, die mindestens 10.000 Follower, ein positives Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent aufweisen sowie in besonderer Art und Weise im vergangenen Monat herausgestochen haben muss. Im April waren das: carodaur (Top-Influencer), greta.topmodel.2017 (Rising Star) und flopunktwe (Monthly Discovery).
horizont.net >>

2. „Die ganz große Herausforderung (beim Content Marketing, Anm. d. Red.) wird eher sein, die Silos abzuschaffen“, attestiert C3-Chef Rainer Burkhardt. Seiner Meinung nach werde es immer wichtiger, „die einzelnen Kompetenzen aus der Kreation, Performance und Technik-Power zu schlagkräftigen Teams zu bündeln.“
meedia.de >>

3. +++ Etats +++
Zum ersten Mal plant das Land Brandenburg eine Standortmarketingkampagne und sucht dafür einen externen Dienstleister.
new-business.de >>

Die Deutsche Bahn startet öffentliche Ausschreibung für ihre Online- und Mobile-Portale sowie für Omni-Channel-Projekte.
horizont.net >>

ELEMENT C übernimmt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für freelance.de
elementc.de >>

Chatbots, von der Marke zum Medium, Werbung auf einem Blog

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Chatbots sind besser als ihr Ruf, attestiert Akom360-Blogger Johannes Lenz. Nachdem er mit drei Chatbot-Start-ups gesprochen hat, kommt er zu dem Schluss: „2017 wird in Sachen Chatbots das Jahr der Customer Experience. 2016 wurde experimentiert, wurden Chatbots schnell realisiert und gelaunched. Dieses Jahr werden wir vermehrt Chatbots auf dem Facebook Messenger kennenlernen, die einen Schritt weitergehen, die dialogsicherer sein werden, die mehr Individualität bieten werden und die insgesamt über ein höheres Skill-Set verfügen.“
wuv.de >>

2. Video-Tipp: Franziska von Lewinski, Vorstand bei fischerAppelt, glaubt, dass jede Marke zum Medium werden kann. „Jede Marke hat spannende Geschichten zu erzählen.“ Ihrer Meinung nach können Unternehmen aufgrund ihres Fachwissens glaubwürdigere Medien machen als klassische Zeitungen und Magazine.
turi2.de >>

3. Werbung auf einem Blog – was ist erlaubt? Diese Frage klären die Rechtsanwälte Beatriz und Holger Loos. Ihr Tipp: „Die einfachste und in der Regel zielführendste Möglichkeit ist immer, auf den eigenen gesunden Menschenverstand zu hören oder einfach einige Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen, die mit den Inhalten selbst nichts zu tun haben, um ihre Meinung zu bitten. Wie würde man selbst, wenn man den jeweiligen Inhalt sieht, diesen wahrnehmen? Fühlt sich der Inhalt wie Werbung an oder nicht? Meistens wird man über diesen Weg zu einem vernünftigen Ergebnis kommen und wissen, ob etwas zu kennzeichnen ist oder nicht.“
marconomy.de >>

Dörte Spengler-Ahrens, Corporate Blogs, digitaler Polizist

Foto: © Fotolia/vladans

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1. Video-Tipp: „PR ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für jede Kampagne“, stellt Dörte Spengler-Ahrens, Geschäftsführerin von Jung von Matt/Saga und langjähriges ADC-Vorstandsmitglied, beim Interview auf dem ADC-Kongress in Hamburg heraus.
wuv.de >>

2. Corporate Blogs können eine zentrale Rolle in der B2B-Unternehmenskommunikation einnehmen, weiß Melanie Tamblé, Geschäftsführerin der ADENION GmbH und Expertin für PR, Online-Marketing und Social Media. Doch dafür dürfen sie nicht „nur als Veröffentlichungskanal, sondern als Dialoginstrument und Content Ressource betrachtet werden“.
marconomy.de >>

3. Im britischen Durham wird die Polizei bald von einer Künstlichen Intelligenz unterstützt, die im Rahmen eines Experimentes mit über den Umgang mit Straftätern entscheiden soll. Bereits in wenigen Wochen soll das System Harm Assessment Risk Tool, kurz HART, den Dienst antreten. Basierend auf Aufzeichnungen mehrjähriger Polizeiarbeit soll das System prognostizieren, wie wahrscheinlich es ist, dass Straftäter wieder erneut straffällig oder auffällig werden.
wired.de >>

Sascha Pallenberg, User Generated Brand Storytelling , Content, der für Klicks sorgt

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Lesetipp: Sascha Pallenberg, Head of Digital Content in der Unternehmenskommunikation von Daimler, gibt im Interview Einblicke in seine Strategie. Neben Aktivität im Social Web sind für den Konzern auch eigene Medien von zentraler Bedeutung. „Wer seine Aktivitäten auf Social Media-Kanäle fokussiert, der ist auch den Veränderungen dieses Marktes schutzlos ausgeliefert. Wer garantiert uns denn, dass Facebook in einem Jahr nicht seinen Algorithmus ändert und die Preise für Sponsored Posts anzieht? Die eigenen Plattformen haben wir hingegen unter unserer Kontrolle und vor allen Dingen können wir diese ganz anders gestalten und final auch auswerten. Owned Media wird sowohl im Marketing, wie auch in der Unternehmenskommunikation eine immer wichtige Rolle einnehmen“, so Pallenberg.
meedia.de >>

2. Unternehmen können und sollten User Generated Brand Storytelling im Social Web nutzen, raten die Springer-Autoren Carsten W. Hennig, Oliver Ruf und Matthias Schulten. Sie betonen die Bedeutung der Online-NutzerInnen als GeschichtenerzählerInnen und MarkenbotschafterInnen. Vor diesem Hintergrund müssten Marketing-StrategInnen das kostengünstige Potenzial von User Generated Brand Storytelling „lenken, selektieren oder kuratieren und in eine Kerngeschichte“ des Unternehmens integrieren lernen.
springerprofessional.de >>

3. Content, der für Klicks sorgt: Sieben zentrale Strategien für jedes Social Network stellt Christina Newberry vor. Dabei gibt sie u.a. grundlegende Tipps wie die LeserInnen mit klarem Mehrwert zu versorgen, die Zielgruppe direkt anzusprechen und Inhalte auf das jeweilige soziale Netzwerk anzupassen.
blog.hootsuite.com >>