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Aktuelles bei medienrot

Credit Suisse, Turner-Studie „Screens vor Content“, JournalistInnen als PressesprecherInnen und in Unternehmen

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Bei Pressekonferenzen der Credit Suisse dürfen Fotografen nur noch zu Beginn der Veranstaltung knipsen und müssen dann gehen. „Das Fotografieren während der gesamten Pressekonferenz ist störend“, heißt es von der Bank. Auch die UBS hatte bei ihrer Jahreskonferenz Ende Januar das Fotografieren eingeschränkt.
prreport.de >>

2. Laut Turner-Studie „Screens vor Content“ sind Kinder zwischen 6 und 12 Jahren größtenteils „Offliner“ (41 %). Das meistgenutze Medium in dieser Gruppe ist das klassische TV, andere elektronische Geräte spielen nur eine untergeordnete Rolle. Bevor die „Offliner“ Medieninhalte konsumieren dürfen, werden diese von den Eltern geprüft. Anders bei den „TV-Champs“ (20 % der 6- bis 12-Jährigen) – sie wählen Episoden eigenständig und suchen aktiv nach Inhalten zu ihren Lieblingssendungen. Auch in dieser Gruppe dominiert das Fernsehen den Medienkonsum. Die „Smartphoner“ (18 %) wählen laut Studie ihr Medium selbst, wichtigster digitaler Begleiter ist aber das Smartphone. Für die „Premium Darling“ (11 %) steht die Wissensvermittlung bei der Auswahl der Inhalte im Vordergrund. Dazu werden das TV, YouTube und Spiele-Apps genutzt. Die „Media-All-Stars“ (10 %) sind „echte Medienexperten“, die meist auch eigene Geräte besitzen.
wuv.de >>

3. Video-Tipp: JournalistInnen als PressesprecherInnen und in Unternehmen – das Medienmagazin ZAPP widmet sich den SeitenwechslerInnen.
ndr.de >> (PressesprecherInnen); ndr.de >> (Unternehmen)

Digitale Transformation der PR, PR und Social Media

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Chancen und Risiken einer digitalen Transformation der PR nimmt Armin Sieber unter die Lupe. dabei stellt er Technologien der PR-Automatisierung, wie z.B. Psychometrie oder Bots, vor und weist auf deren Missbrauchspotenzial hin. Sein Fazit: „Die Risiken sind offensichtlich. […] Demgegenüber stehen gewaltige Vorteile für die Unternehmenskommunikation. Eins ist sicher: Unsere Aufgabenstellungen werden breiter und vielfältige – aber sie werden andere sein als bisher und anderes Know-how erforderlich machen.“
pressesprecher.com >>

2. Warum PR und Social Media in der Unternehmenskommunikation besser zusammenwachsen sollten, erklärt Monika Zehmisch. Mit dem Zusammenspiel lassen sich die Unternehmenskompetenz stärken, die Nähe zur Zielgruppe verbessern sowie KundInnen gewinnen und binden.
pr-gateway.de >>

3. Acht weniger bekannte Fakten zum Google-Algorithmus präsentiert Amanda Zantal-Wiener. Sie verrät etwa, dass Google 500-mal im Jahr Änderungen an seinem Algorithmus vornimmt, er ursprünglich dazu gedacht war, Spam-Inhalte zu umgehen und Google bei der Bewertung der Qualität von Suchergebnissen die Hilfe von Menschen in Anspruch nimmt.
blog.hubspot.de >>

Studie zu Bots, Bundestagswahlkampf, geschlossene Zirkel

Foto: © Fotolia/nyul

Foto: © Fotolia/nyul

1. Laut HubSpot-Studie bieten Bots im E-Commerce und Kundenservice momentan das größte Potenzial. Demnach interessieren sich 47 Prozent der Befragten für einen Einkauf mittels Chatbots, 57 Prozent sind daran interessiert, Informationen von einem Website-Bot zu erhalten, anstatt sich durch die Menüführung zu navigieren.
marconomy.de >>

2. Bundestagswahlkampf: Giuseppe Rondinella hat sich angeschaut, wie Merkel, Schulz & Co. im Social Web performen. Dabei zeigt sich: Auf Facebook ist Angela Merkel Reichweitenkönigin unter den SpitzenkandidatInnen, bei den Parteien dominiert auf Facebook die AfD. Von allen Parteien hat der Twitter-Account der Grünen die größte Fake-Rate – von etwa 297.000 Followern sollen laut Twitteraudit 162.000 Fake-Profile sein. Dafür können die Grünen mit knapp 9.000 Abonnenten die meisten Fans auf Instagram vorweisen – wobei das Bildernetzwerk für politische Botschaften ein eher schwieriges Terrain ist.
horizont.net >>

3.
„Vergesst soziale Netzwerke! Schaut auf die Messenger! [… W]irklich entscheidende Gespräche finden in geschlossenen Zirkeln statt“, weiß PR-Doktor Kerstin Hoffmann. Wer mitbekommen will, was in Messengern oder geschlossenen Gruppen sozialer Netzwerke gesprochen wird, braucht persönliche Kontakte und muss gut vernetzt sein, attestiert sie.
kerstin-hoffmann.de >>

Markenbotschafter oder Privatperson, Influencer Marketing, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. PR-Doktor Kerstin Hoffmann schreibt über den Spagat zwischen privater und professioneller Präsenz in Social Media. Damit dieser gelingt, rät sie: „Der einzelne Mitarbeiter darf daher mit den Aspekten seiner Markenbotschafter-Persönlichkeit nicht allein gelassen werden. Es muss klare Regelungen geben, vor allem aber möglichst klare Strukturen in Sachen Unterstützung, Feedback und Zuständigkeiten, wenn Nachfragen oder Probleme auftreten.“
pr-journal.de >>

2. Fünf Erfolgsfaktoren für Influencer Marketing stellt Thomas Speicher, Account Director und Head of Planning bei denkwerk, vor. Er empfiehlt u.a., sich vorher genau über die eigenen Ziele klar zu werden, zu prüfen, ob der Influencer zum Unternehmen und seinen Kommunikationszielen passt und mit dem Influencer partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.
onetoone.de >>

3. +++ Etats +++
Kolle Rebbe wird neue Leadagentur von TUI Cruises und damit Nachfolger von VSF&P.
kolle-rebbe.de >>

Thjnk, Leadagentur von Hagebaumarkt, sichert sich im Pitch auch den Social-Media-Etat des Unternehmens.
horizont.net >>

C3 Creative Code and Content GmbH, Berlin kümmert sich weiterhin um Produktkommunikation samt Allianz Themenwelten, Project M und Allianz Kundenbericht sowie die Content-Marketing-Strategie der Allianz Deutschland AG, München.
pr-journal.de >>

Sinner Schrader, DAX-Chefs, Chatsbots und das Ende der Apps

Foto: © Fotolia/Astarot

Foto: © Fotolia/Astarot

1. Accenture übernimmt mit Sinner Schrader einen der renommiertesten deutschen Digitaldienstleister. Die Beratungsfirma kommt mit Aktien von CEO Matthias Schrader und Finanzchef Thomas Dyckhoff auf 62 Prozent. Den anderen Aktionären des Digitaldienstleisters bietet der Konzern neun Euro pro Aktie. Mit der Übernahme will die Beratungsfirma ihre Sparte Accenture Interactive in Deutschland ausbauen.
sinnerschrader.news >>; horizont.net >>

2. Nur zehn Prozent der Dax-Vorstandsvorsitzenden (CEO) nutzen die Business-Netzwerke Xing oder LinkedIn. SAP-Chef McDermott ist der sogar der Einzige, der auf Twitter aktiv ist. Etwa ein Drittel der 195 Dax-Vorstände verfügt über einen Twitter-Account oder über Profile bei LinkedIn und Xing – jeder zweite weibliche Vorstand nutzt eine der drei Plattformen, unter den Männern ist es nur jeder Dritte. Das zeigt eine Untersuchung der Managementberatung Oliver Wyman.
zeit.de >>horizont.net >>

3. Leiten Chatbots das Ende der Apps ein? Dieser Frage geht Corina Socaciu nach. Ihr Fazit: „Sollten dagegen Chat-Plattformen mit integrierten Bot-Funktionen tatsächlich das Vertrauen von Online-Händlern branchenübergreifend gewinnen, könnten disruptive Chatbots tatsächlich eine Komplexitätsreduzierung bewirken. Zwar werden Apps deswegen nicht von der Smartphone-Bildfläche verschwinden. Doch nutzungsintensive Chat-Apps wie Facebook Messenger könnten durch integrierte Bot-Services weitere Nutzer abwerben.“ Und auch James Temperton titelt: „Apps adé, jetzt kommen die Bots!“
springerprofessional.de >>, wired.de >> (James Temperton)

Internet of Things, Influencer-Fallen, Uwe Mommert im Interview

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Das Internet of Things (IoT) bietet PR und Marketing Chancen für ein erweitertes Toolset. Maria Urban von Piabo erklärt die Schlagworte Beacons, Data Mining, Artificial Intelligence, Machine Learning, künstliche neuronale Netze, Deep Learning und Bots und verrät, wohin die Entwicklung geht.
horizont.net >>

2. „Influencer brauchen hohe Reichweite“ – so gehen viele Unternehmen an das Thema Influencer Relations heran. Experte Djure Meinen warnt jedoch davor, in diese Falle zu tappen. Sein Tipp: „Wer nicht in erster Linie auf Zahlen schaut, sondern nach Menschen sucht, die zur Marke passen und sich auf sie einlassen, muss sich um gekaufte Fans und Follower wenig Sorgen machen.“
prreport.de >>

3. Video-Tipp: „Landau Media“-Vorstand Uwe Mommert spricht mit Prof. Dr. Verena Renneberg von der IST-Studieninstitut / IST-Hochschule über Monitoring, Medienmarketing und Internationalisierung:

youtube.com >>

Verzichtbare Marken, Newsroom aufbauen, Coprorate Blogs

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Verzichtbare Marken: Erst kürzlich hatte die Havas-Studie „Meaningful Brands“ mit dem Ergebnis, dass 74 Prozent aller Marken weltweit überflüssig und 60 Prozent des produzierten Contents nicht relevant seien, für Aufsehen gesorgt (wir berichteten). Sebastian Strubel, Head of Strategy bei Leo Burnett, sieht die Krise als Chance für Marken auf echte Relevanz. „Sie (Marken, Anm. d. Red.) können Werte vermitteln, kontroverse Themen ansprechen, zu Diskussionen anregen und zu konkreten Handlungen im Alltag inspirieren“, so Strubel.
horizont.net >>

2. Wie man einen Newsroom aufbaut, erklärt Christian Buggisch, Leiter Corporate Publishing bei DATEV. Dabei empfiehlt er die Trennung in Themen und Medien. „Selbst wenn die Zahl der Mitarbeiter nicht für die Aufteilung in verschiedene Desks reicht, ist es sehr hilfreich, zuerst in Themen zu denken und sich erst im zweiten Schritt zu fragen, welche Medien für die Umsetzung am besten geeignet sind“, erklärt Buggisch.
prreport.de >>

3. Unternehmensblogs: Tipps für mehr Website-Traffic und Brand-Awareness gibt’s vom Team von tobesocial in Form einer Infografik.
tobesocial.de >>

Adobe-Studie „Digital Trends 2017“, Angliszismenverwendung bei den 30 Dax-Konzernen, Wahlkampf im Social Web

Foto: © Fotolia/nyul

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1. Laut aktueller Adobe-Studie „Digital Trends 2017“ genießt Customer Experience bei Marketern die Top-Priorität. Dabei setzen 29 Prozent der Befragten auf gezieltes Content Marketing, 28 Prozent auf Social-Media-Engagement und 25 Prozent auf Personalisierung. Für die Untersuchung wurden im November und Dezember vergangenen Jahres über 14.000 Marketingverantwortliche aus Unternehmen (64 Prozent) und Agenturvertreter (36 Prozent) befragt.
blogs.adobe.com >>; offers.adobe.com >> (Studien-Download)

2. Die Agentur Wortwahl hat die hat die Internet-Präsenzen der 30 Dax-Konzerne auf die Verwendung von Anglizismen auf der Startseite untersucht. Laut dieser Analyse sind die Websites von Infineon, der BMW Group und Linde besonders englischlastig. Am höchsten ist die Quote bei Infineon – beim technologieunternehmen entstammt knapp ein Drittel der Wörter der englischen Sprache (78 von 245 Wörtern). Beiersdorf, Thyssen Krupp und VW setzen lieber auf die deutsche Sprache.
horizont.net >>

3. Wahlkampf im Social Web: Jeannette Cwienk hat sich angeschaut, wie Parteien in Deutschland das Internet nutzen. Dabei fällt auf, dass bei der Union – im Gegensatz zur SPD – online derzeit noch nicht viel von Wahlkampfstimmung zu spüren ist, die Linken auf Facebook im Vergleich zu Union, SPD und Grünen die meisten Fans haben und bei den Grünen das Budget genau zur Hälfte zwischen Online- und persönlichem Wahlkampf aufgeteilt sei.
dw.com/de >>

StepStone-Gehaltsreport, gekaufte Follower im Influencer Marketing, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Laut aktuellem Gehaltsreport von Stepstone sind die Durchschnittsgehälter in der Agentur-, Werbung-, Marketing- & PR-Branche 2016 um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – von 40.155 Euro im Jahr 2015 auf 44.857 Euro 2016. Trotzdem liegt die Branche hinsichtlich der Gehälterwie im Vorjahr auf Platz fünf der „Flop-Branchen“. An der Online-Umfrage im Herbst 2016 hatten 60.000 Fach- und Führungskräfte teilgenommen.
stepstone.de >>; pr-journal.de >>

2. Warum gekaufte Follower eine Influencer-Marketing-Kampagne ruinieren, erklärt Mona Hellenkemper von InfluencerDB. „Gekaufte Follower erhöhen also auf jeden Fall die Followerzahl, haben jedoch nicht unbedingt auch positive Auswirkungen auf die Engagement-Rate. […] Der Preis für Influencer-Kooperationen basiert auf TKP, Tausender-Kontakt-Preisen – Unternehmen zahlen also für jeden Follower, unabhängig davon, wie wertvoll oder wertlos dieser ist. Im Falle einer hohen Anzahl an gekauften Followern ist das also ein absolutes Minusgeschäft für Unternehmen“, stellt sie heraus.
futurebiz.de >>

3. +++ Etats +++
swordfish PR betreibt seit Februar die Öffentlichkeitsarbeit für den Amazon Appstore in Deutschland und Österreich.
prreport.de >>

Die Hamburger Agentur Track setzt sich im Pitch um den Dialogmarketing-Etat von Miles & More durch.
horizont.net >>

follow red GmbH wird Leadagentur für den Exportmarkt Deutschland für den Premiumschokoladenhersteller Camille Bloch.
blachreport.de >>

Burda + C3, Facebook-Algorithmus, Vorbild Freiwilligen-Communitys

Foto: © Fotolia/Astarot

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1. Der Medienkonzern Burda hält künftig 85 Prozent der Anteile am Content-Marketing-Riesen C3. Die Zustimmung des Bundeskartellamtes steht allerdings noch aus. Bislang hielten der Müchner Medienkonzern sowie die Gründer Rainer Burkhardt und Lukas Kircher jeweils 50 Prozent an C3. Burkhardt und Kircher bleiben als Geschäftsführer an Bord.
horizont.net >>, prreport.de >>, meedia.de >>

2. Maryam Lawal erklärt den Facebook-Algorithmus und zeigt Wege, wie man die organische Reichweite in dem sozialen Netzwerk fördert. Sie rät u.a. zu Aktualität und hochwertigen Inhalten, (Live-) Videos, dem Taggen anderer Seiten, der Vermeidung reiner Textbeiträge und von Spam.
blog.hootsuite.com >>

3. Was Unternehmen sich in Bezug auf Koordination und Innovation von Freiwilligen-Communitys abschauen können, zeigt Anne Hünninghaus. Die Tipps im Einzelnen: Autonomie einräumen, Sinn stiften, Partizipation und Vernetzung ermöglichen, Entdeckungswettbewerb fördern und Kräfte bündeln, flexibel bleiben und Angebote niedrigschwellig gestalten.
pressesprecher.com >>