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Aktuelles bei medienrot

Tijen Onaran startet „Diversity Notes“, Videocall statt Bewerbungsgespräch, warum sich DatenjournalistInnen über das RKI und die Politik ärgern

Foto: © Urban Zintel

1. Tijen Onaran startet den Newsletter „Diversity Notes“, der monatlich auf LinkedIn erscheinen soll. Mit dem Newsletter will sie die LeserInnen mit „spannenden Insights und Netz-Fundstücken“ zu den Themen Diversity, Equity und Inclusion versorgen.
linkedin.com >>

2. Videocall statt Bewerbungsgespräch: PersonalentscheiderInnen setzen verstärkt auf Digital Recruitment. Die Corona-Pandemie verändert die Recruiting-Prozesse in deutschen Unternehmen damit offenbar nachhaltig.
onetoone.de >>

3. Interview-Tipp: Warum sich DatenjournalistInnen über das RKI und die Politik ärgern, erklären Christina Elmer (Spiegel) und Johannes Schmidt-Johannsen (SWR). „Der aktuelle Zustand ist sehr bitter, weil der Datenjournalismus viel mehr leisten könnte, wenn die Daten und Zugänge besser wären“, attestiert Christina Elmer. Johannes Schmidt-Johannsen ergänzt: „Die Politik hat die Kraft der Zahlen und ihrer Aufbereitung nicht erkannt und ist in weiten Teilen uninformiert.“
kress.de >>

thjnk 24/7, Steady startet eigenes Newsletter-Angebot, Etats

1. Die Agenturgruppe Thjnk gründet einen weiteren Ableger für das Thema Programmatic Creative. Mit Thjnk 24/7 will die Agentur ein Angebot für datengetriebene und individualisierte Content-Erstellung, Automatisierung und Distribution etablieren. Offizieller Start ist der 1. April. Als Geschäftsführer stehen Vincent Hartig, Head of Digital bei Thjnk, und Neuzugang Marc Seibert an der Spitze.
new-business.de >>

2. Steady, Publishing-Dienst­leister für Medien, bietet einen eigenen Newsletter-Service an. Zum Start konnte man 39 bekannte MedienmacherInnen gewinnen, darunter Teresa Bücker, Hajo Schumacher, Hans-Martin Tillack, Mario Sixtus oder Nils Minkmer.
steadyhq.com >> via meedia.de >>

3. +++ Etats +++
Metadesign setzte sich in einem internationalen Pitch um die Weiterentwicklung der Dachmarke von Henkel durch. Die Agentur soll die gesamte Markenstrategie neu ausrichten sowie das Brand Design des Konsumgüter-Riesen überarbeiten.
wuv.de >>

KPRN network übernimmt die Pressearbeit für die Baleareninsel Formentera im deutschsprachigen DACH-Markt. Ziel ist, die Destination in der Erholungsphase nach der Corona-Pandemie als attraktives Ganzjahresziel in der DACH-Region bekannter zu machen.
kprn.de >>

Flokk vergibt Digital-Etat an die Suchhelden. Die Agentur aus Osnabrück unterstützt das norwegische Unternehmen künftig bei seiner Online-Performance, der Lead-Generierung sowie der Ausrichtung seiner Online-Kommunikationskanäle. (per Mail)

Personalien, warum wir Podcasts lieben – und uns das Medium trotzdem kaputt machen, 6 Tipps für die Arbeit mit Wikipedia

Foto: © privat


1. +++ Personalien +++
Die Geschäftsführung der Autostadt in Wolfsburg stellt sich neu auf. Das teilt Volkswagen am Donnerstag mit. Armin Maus (Foto), langjähriger Chefredakteur der zur Funke Mediengruppe gehörenden Braunschweiger Zeitung, folgt zum 1. April 2021 als neuer Sprecher der Geschäftsführung auf Roland Clement. Maus soll „die Strategie der Autostadt aktiv weiterentwickeln und maßgeblich die Kommunikationsplattform des Volkswagen Konzerns zu den Themen Elektromobilität und Digitalisierung stärken“.
presse.autostadt.de >>; kress.de >>

NewMark Finanzkommunikation verstärkt den Geschäftsbereich Content Creation: Ab 1. April 2021 wird Marc Savani als Head of Content Creation die cross-mediale Erstellung von Inhalten für Asset Manager verantworten und Kunden aus dem Bereich Asset Management in Fragen der strategischen Positionierung und täglichen PR-Arbeit beraten. (per Mail)

Anika Striffler ist zum 1. März bei der Stuttgarter TBWA-Tochter RTS Rieger Team zur Geschäftsführerin aufgestiegen.
meedia.de >> (paid)

2. Lesetipp: Warum wir Podcasts lieben – und uns das Medium trotzdem kaputt machen, führt Alex Jacobi in seiner Kolumne aus. Der Erfolg großer Plattformen bedrohe die „ursprüngliche Idee der Podcasts als demokratisches und dezentrales Kommunikationsmedium“.
netzpiloten.de >>

3. Recherche – 6 Tipps für die Arbeit mit Wikipedia: Wie Wikipedia selbst sagt – Wikipedia ist kein guter Beleg. Wie JournalistInnen dennoch mit Wiki arbeiten können, zeigt Thomas Schuler.
newsroom.de >>

Neue Digitalberatung CRONUT will Mittelständlern in die erste Reihe verhelfen

Daniel Engemann, Nina Louisa Matzat und Söhnke Christiansen
(v. l. n. r., Foto: © Reno Metzger).

Der deutsche Mittelstand hat Nachholbedarf: Laut einer aktuellen Untersuchung der Deutschen Telekom nutzen Unternehmen gerade einmal die Hälfte ihres Digitalisierungspotenzials (58 Prozent). CRONUT möchte das ändern. Die neue Beratung für digitale Kommunikation begleitet und unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, sich digital zu verändern, sichtbarer zu werden und strategisch erfolgreich zu sein.

Medienstudie 2020/2021 der IR.on AG, Looping Group baut PR-Unit auf, Personalien

Tabelle zur Nutzung von Finanz- und Wirtschaftsmedien bzw. -plattformen (Medienstudie 2020/2021 © IR.on AG)

1. Das Handelsblatt ist das meistgenutzte Medium unter InvestorInnen und AnalystInnen im Small- und Mid-Cap-Segment in Deutschland. Das zeigt die kürzlich veröffentlichte Medienstudie 2020/2021 der Kölner Investor-Relations-Beratungsgesellschaft IR.on. Demnach nennen 55 Prozent der UmfrageteilnehmerInnen das Handelsblatt am häufigsten spontan als beruflich regelmäßig genutztes Medium – das Blatt verfügt also über die höchste sogenannte Top-of-Mind-Awareness aller Medien. Außerdem bescheinigen sie der Tageszeitung den größten Einfluss auf ihre Arbeit. Die Börsen-Zeitung, Sieger der letzten Befragung 2016, rangiert in beiden Kategorien dieses Mal an zweiter Stelle. Hinsichtlich Qualität bleibt die Börsen-Zeitung jedoch die Nummer 1 unter den Finanz- und Wirtschaftsprintmedien.
ir-on.com >>

2. Einstieg ins PR-Geschäft: Die Agentur Looping Group baut eine PR-Unit auf. An der Spitze stehen Stefan Mauerer, Mitgründer von Haeberlein & Mauerer, und Kathrin Steinbichler.
looping-group.sichtweise.online >>; prreport.de >>

3. +++ Personalien +++
Vom kommenden Montag an führt Anja Stenger als Head of Media Relations das Sprecherteam der Fluggesellschaft Lufthansa. prreport.de >>

Michelin hat Maira Zöller Anfang März zur Head of Public Relations für die Region Nordeuropa befördert.
reifenpresse.de >>

Neben Bettina Steinke, die von Funke kommt, gibt es mit Lydia Rosenfelder eine weitere neue weibliche Führungskraft bei Bild. Sie wechselt vom Spiegel zu der Axel-Springer-Zeitung und wird Leitende Redakteurin Ressort Politik/Wirtschaft.
kress.de >>

Teenager von heute: Reflektierte KäuferInnen und versierte MediennutzerInnen

Foto: © AdobeStck/Jacob Lund

Blinde Follower oder digitale Smombies? Das war einmal: Deutsche Teenager von heute zeigen sich selbstreflektiert und hinterfragen ihr eigenes digitales Handeln genau. Obwohl Instagram, WhatsApp & Co aus dem Alltag der meisten Teenies nicht mehr wegzudenken sind, vertrauen 78 Prozent der 13- bis 17-Jährigen längst nicht allen Inhalten, die online publiziert werden. Und auch über ihren Social-Media-Fußabdruck und die Auswirkungen ihrer Postings machen sich 67 Prozent von ihnen bereits im Vorfeld Gedanken, um wohlüberlegte Inhalte zu veröffentlichen.

Mindestens ebenso reflektiert sind die Teenager beim Shopping: 63 Prozent treffen ihre Kaufentscheidung erst nach einer ausgiebigen Produktrecherche. Im Fokus stehen dabei für mehr als jeden zweiten Teenie vor allem nachhaltige Marken, die für Menschen und Umwelt Verantwortung übernehmen. Gegen Werbung haben rund zwei Drittel der Jugendlichen (62 %) nichts, wenn sie sich auf Dinge bezieht, an denen sie interessiert sind. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Untersuchung „Teenage Consumer Report“, die [m]SCIENCE als zentrale Forschungsunit der GroupM durchgeführt hat.

Mediennutzung: Souveräner Umgang mit Medien und intensive Auseinandersetzung mit Medieninhalten
Die befragten Teenager verfügen über eine ausgeprägte Medienkompetenz. Als „Digital Natives“ sind sie mit dem Internet aufgewachsen und zeichnen sich durch eine hohe Technologievertrautheit aus. Knapp 90 Prozent nutzen täglich mobile Kommunikationsapps über das Smartphone oder Tablet. Erwartungsgemäß ist die tägliche Nutzung von Social Media mit 82 Prozent ebenfalls sehr hoch. Bei der Nutzung der Social-Media-Kanäle ist WhatsApp die klare Nummer eins (83 % nutzen sie täglich), gefolgt von YouTube (51 %), Instagram (42 %), Facebook (32 %) und Snapchat (24 %). Neben den sozialen Medien nimmt das Fernsehen als klassischer Kanal nach wie vor eine bedeutende Rolle im Medienalltag der jungen Zielgruppe ein: 76 Prozent der Teenager schauen täglich fern, wöchentlich sind es sogar 90 Prozent. Trotz ihres hohen Digitalkonsums setzen sich Teenager entgegen weit verbreiteter Auffassungen durchaus kritisch mit digitalen Medieninhalten auseinander. Soziale Netzwerke verbinden sie demnach nicht nur mit einem unbeschwerten Zeitvertreib. Online Mobbing ist für 51 Prozent ein Problem, über das sie sich ernsthaft Sorgen machen.

Konsumverhalten: Teenager zeigen ein rationales Kaufverhalten mit tiefergehendem Informationsbedürfnis
Teenager lassen sich vom Kauftyp als „Smart Shopper“ beschreiben, die reflektierte Kaufentscheidungen treffen. Mehr als jeder zweite befragte Teenager investiert vor dem Kauf eines Produktes Zeit in eine umfassende Recherche. 42 Prozent der 13- bis 17-Jährigen tätigen keine Spontankäufe, sondern möchten vorher mehr Detailinformationen zu dem jeweiligen Produkt erfahren. Etwa 55 Euro stehen Teenagern durchschnittlich als wöchentliches Taschengeld zur Verfügung. Die Hauptbereiche, in denen sie ihr Geld ausgeben, sind Süßigkeiten/Getränke (69 %), Essen (53 %) und Bekleidung (47 %).

Einflussquellen: Freunde und Familie vor externen Informationsquellen
Teenager werden von der Industrie als lukrative Zielgruppe betrachtet und mittels zahlreicher Quellen versucht zu beeinflussen. Der Studie zufolge ist es Jugendlichen jedoch sehr wichtig, was die Menschen aus ihrem privaten Umfeld über ein Thema denken. Dabei bildet der Austausch mit dem eigenen sozialen Umfeld und die entsprechende Resonanz eine wichtige Referenz für die Teenager: Freunde (87 %) und Familie (85 %) werden als die vertrauenswürdigsten Quellen wahrgenommen und haben den größten Einfluss auf die Entscheidungsfindung. Der Einfluss von Social Media (33 %) ist jedoch nicht zu unterschätzen und ist in etwa so hoch wie der von Schullehrern (35 %). Im Gegensatz dazu geben die befragten Teenager an, dass Medien (26 %) und Prominente (11 Pr%zent) weniger Einfluss auf ihre Entscheidungen haben.

Markenwahrnehmung: Fit mit dem Teenager-Wertesystem ist die Grundvoraussetzung für Markenvertrauen
Teenager von heute achten sehr genau darauf, in welche Marken bzw. für welche Produkte sie ihr Geld investieren. Das Markenimage muss überwiegend mit dem individuellen Wertesystem der Teenager zusammenpassen, um Wertschätzung in der Zielgruppe zu erfahren und um eine Markenaffinität aufzubauen. Marken müssen daher in erster Linie transparent und authentisch sein, um Vertrauen und schließlich die Herzen der Teenager zu gewinnen. Wenn die Teenies nach ihren Lieblingsmarken gefragt werden, stehen die beiden Mode-/Lifestyle-Marken Nike (26 %) und Adidas (23 %) an erster Stelle. Während Nike eher bei den jüngeren Teenies beliebt ist, steht bei den älteren Teenagern vor allem Adidas hoch im Kurs. Aus dem Consumer Electronics Bereich sind bei den Teenagern insbesondere Apple (6 %), Samsung (6 %) und Playstation (3 %) angesagte Marken.


Über die Studie: Die Umfrage im aktuellen „Teenage Consumer Report“ wurde vom 13. bis 30. Dezember 2020 durch [m]SCIENCE als zentrale Forschungsunit der GroupM durchgeführt. In einer Online-Survey wurden in diesem Zeitraum 505 Teenager aus Deutschland im Alter von 13-17 Jahren zu ihrem Konsum- und Medienverhalten und ihrer generellen Lebenseinstellung befragt.


Quelle: PM [m]SCIENCE (zentrale Forschungsunit der GroupM)

BAUERSERVICEPLAN – The Content Company, Facebook und WHO – gemeinsam gegen Corona-Fake-News, Was kann eigentlich die App Stereo?

BAUERSERVICEPLAN: Verantwortlich als Chief Content Officers zeichnen Bauer Media Multi-Chefredakteur Uwe Bokelmann und Benedikt Göttert, Standortchef des Berliner HdK der Serviceplan Gruppe. Die kaufmännische Geschäftsführung der Agentur übernehmen Stephan Hiller (Bauer Media Group) und Frank Meinke (Serviceplan Berlin). (v.l.n.r. – Foto: © Bauerserviceplan)

1. Die Bauer Media Group und die Serviceplan Gruppe starten ein gemeinsames Angebot für Content Marketing und Corporate Publishing. Das unter dem Namen BAUERSERVICEPLAN und dem Zusatz „The Content Company“ firmierende Joint Venture mit Sitz im Haus der Kommunikation Berlin (HdK) bündelt breites journalistisches Know-how, kreative Exzellenz und digitale Kompetenz in einem integrierten Agenturkonzept. Startkunde ist der AOK Bundesverband. serviceplan.com >>

2. Facebook kooperiert mit der WHO im Kampf gegen Corona-Fake-News. Die neue Kampagne umfasst mehrere grafisch aufbereitete Tipps, die künftig als Beiträge auf Facebook angezeigt werden und Menschen dabei helfen sollen, Falschnachrichten zu erkennen.
about.fb.com >>; facebook.com >>

3. Was kann eigentlich die App Stereo? Bereits seit Sommer 2020 gibt es die App, die wie Clubhouse auch ganz auf das Thema Audio setzt und sich selbst versteht als „Social-Media-Plattform für Live-Broadcasts, mit der User echte Gespräche in Echtzeit entdecken und selber führen können.“
wuv.de >>

Interne Kommunikation über Zoom: Mit Storytelling digital das Team zusammenhalten

Foto: © AdobeStock/Jacob Lund

Im aktuellen Arbeitsalltag jagt oft ein Online-Meeting das nächste. Doch wie motivieren Unternehmen auch auf Dauer ihre Mitarbeitenden per Zoom und Co.? Storytelling-Tools sind der Schlüssel zum Erfolg, attestiert Nora Feist, CEO und HR-Verantwortliche der PR- und Brand-Storytelling-Agentur Mashup Communications, und gibt Einblicke, wie Storytelling in Videocalls Mitarbeitende motiviert.