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Aktuelles bei medienrot

Serviceplan, Auslaufmodell SMS, YouTube und Twitch

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1. Die Münchener Agenturgruppe Serviceplan eröffnet in New York ein Haus der Kommunikation. Unter dem Dach des Standorts sind die Werbeagentur Serviceplan, die Mediaagentur ModCo Mediaplus sowie die Digitalagentur T3 vereint. Der Standort startet mit 65 MitarbeiterInnen unter der Führung von Stefan Schütte, Nick Johnson, Jay Benjamin und Nick Chapman.
wuv.de >>; turi2.de >> (Video)

2. 2017 wurden nur laut Bundesnetzagentur noch rund zehn Milliarden SMS verschickt – 2012 waren es noch fast 60 Milliarden Kurznachrichten. Grund für den Rückgang sei die Verbreitung von kostenlosen Messengerdiensten wie WhatsApp oder iMessage. Aufwärts geht’s bei der mobilen Datennutzung – im vergangenen Jahr wurden rund 1,4 Milliarden Gigabyte an Daten über die Mobilfunknetze übertragen.
spiegel.de >>

3. YouTube und Twitch sind beides Videoplattformen, doch damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Für Oliver Schrott Kommunikation erklärt Benjamin Brückner die Unterschiede und zeigt, wie sich beide Netzwerke für die Verbreitung von Unternehmensbotschaften eignen. Sein fazit: „YouTube und Twitch unterscheiden sich primär in der Art des Video-Contents, der Nutzung sowie der Zielgruppe. Während auf YouTube alle Themen und Formate ihren Platz finden, richtet Twitch sich klar an junge Gamingfans.“
osk.de >>

„State of Digital“-Report, Dmexco, Snapchat

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1. Laut aktuellem „State of Digital“-Report verbringen die KonsumentInnen 2018 durchschnittlich 9,73 Stunden pro Tag mit der Nutzung von Medien (2017: 9,68 Stunden/Tag) – in Deutschland liegt dieser Wert mit 10,67 Stunden pro Tag sogar darüber. Im Rahmen einer Expertenbefragung innerhalb des globalen WPP-Netzwerks hat GroupM außerdem Blockchain, KI, Daten, den digitalen Videowettbewerb, Metriken und Viewability, Inhousing, Preisinflation und das „Duopol“ als Top-Themen der Branche definiert.
groupm.com >>

2. „Die Dmexco soll von der Messe zum Medium werden“, gibt Dominik Matyka, Chief Advisor der Digitalmesse, die Marschrichtung vor. Website, Blog, Social Media, ein Eventkalender und zusätzlichen Events sollen dafür sorgen, dass BesucherInnen und AusstellerInnen das ganze Jahr über mit der Digitalmesse in Kontakt bleiben.
horizont.net >>

3. WhatsApp wird sich künftig für Werbung öffnen, bestätigte Facebooks Messenger-Chef David Marcus im Interview. Nach kleineren sollen nun auch große Firmen eine Schnittstelle zum Senden und Empfangen von WhatsApp-Nachrichten mit KundInnen bekommen. Außerdem werde über Werbung für die snapchatähnliche Status-Funktion diskutiert.
t3n.de >>

Studie „Influencer 2.0“, Dachverband aller Kommunikationsagenturen, wie politisch darf PR sein?

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1. Mehr als jeder Zweite empfindet Influencer als unglaubwürdig und nicht authentisch. Die Studie „Influencer 2.0“ von WAVEMAKER powered by [m]Science zeigt: Für 57 Prozent sind Influencer in erster Linie Personen, die mittels sozialer Medien Geld verdienen. Rund drei Viertel der Befragten (74 Prozent) sind der Meinung, dass Influencer ihre Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie mit Marken kooperieren, die nicht zu ihrem Image passen.
pressebox.de >>

2. Territory-Chef Soheil Dastyari über Content marketing uns das Geschäftsmodell dahinter. Er fordert eine grundsätzliche Reform der Verbände und findet: „Die Zeit ist reif für einen Dachverband aller Kommunikationsagenturen.“
horizont.net >>

3. Wie politisch darf PR sein? Dieser Frage geht Guido Walter in seinem Beitrag für das Magazin pressesprecher nach und beleuchtet dabei Kampagnen der Krankenkasse DAK, der Deutschen Bahn und des Süßwarenherstellers Katjes. Dabei stellt er fest: „Unternehmen, die eine diverser werdende Gesellschaft in ihren Werbekampagnen abbilden möchten, müssen Schelte aus dem Netz einplanen.“
pressesprecher.com >>

Worldcom Confidence Index 2018, e-Recruiting, Etats

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1. Laut „Worldcom Confidence Index 2018“, für den 585 CEOs und CMOs anhand eines umfangreichen Kriterienkatalogs nach ihren Einschätzungen für den künftigen Geschäftserfolg gefragt wurden, sind deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich deutlich skeptischer bei ihren Zukunftsprognosen als ihre internationalen Kollegen. Demzufolge seien der Ausbau der Infrastruktur, fehlende Breitbandzugänge, die Konsequenzen der Digitalisierung und fehlender Nachwuchs die größten Wachstumsbremsen.
presseportal.de >>; worldcomgroup.com >>; pr-journal.de >>

2. Im Zuge des e-Recruitings setzen immer mehr Unternehmen auf Bewerbungen per App oder Video. Obwohl diese Kommunikationskanäle für Jugendliche alltäglich sind, nutzen sie diese bisher kaum bei der Bewerbung. Das zeigt die Studie „Abenteuer Erstbewerbung“.
agentur-jugendstil.com >>

3. +++ Etats +++
Fuel, Werbeagentur aus der Havas Group, gewinnt den #Etat für Marketing und Kommunikation von BMW Motorsport, den bisher Serviceplan hat.
horizont.net >>

KPM Königliche Porzellan-Manufaktur, Berlin beauftragt häberlein & mauerer mit der B2C- und B2B-Kommunikation im DACH-Markt.
newbusiness.de >>

Die Chemnitzer Agentur Zebra wird die Kommunikationsstrategie für die BUGA 2021 in Erfurt entwickeln.
pr-journal.de >>

Influencer Marketing, Herausforderungen digitaler Kommunikation, Facebook-Alternativen im Check

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1. In Sachen Influencer Marketing herrscht unter Marketern noch Unsicherheit, ermittelte Rakuten Marketing in einer Studie mit 1.1222 UmfrageteilnehmerInnen aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA. Zudem zeigt die Untersuchung: Marketer verschwenden schätzungsweise 26 Prozent ihres Budgets für die falschen Kanäle und Strategien.
rakutenmarketing.com >> via springerprofessional.de >>

2. Fake News, Datenskandale, Meinungsmanipulation – die Schattenseiten der digitalen Kommunikation stellen uns vor Herausforderungen, die sich nur mit vertrauenswürdigen Inhalten, offener und transparenter Kommunikation und einer wertbasierten Haltung meistern lassen, so Ralph Pfister von Fink & Fuchs.
ffpr.de >>

3. Trotz Datenskandal und Imageproblemen nutzen wir Facebook weiterhin. Aus Mangel an Alternativen? Tamara Angele unterzieht drei Facebook-Alternativen – Diaspora, Vero und Ello – dem Check. Das Fazit: „Alternativen für Facebook gibt es zur Genüge, wir müssten sie nutzen. Und doch, Private und Unternehmen vertrauen aktuell noch auf’s Altbewährte.“ Denn bei Facebook hat man sich nun mal eingerichtet, alle Kontakte versammelt und wird z.B. über Veranstaltungen auf dem Laufenden gehalten. Außerdem ist Facebook – und die Funktion „Login mit Facebook“ – einfach überall.
bernet.ch >>

GPRA-Umfrage, Software „Vera“, Cyberangriffe

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1. Einer internen GPRA-Umfrage zufolge blickt die Mehrheit der Mitgliedsagenturen positiv auf das Jahr 2018. 64 Prozent schätzen den Geschäftsverlauf 2018 im Vergleich zu 2017 als besser ein. Wachstumspotenzial bieten laut Umfrage dabei v.a. digitale Themen, aber auch die Disziplinen im Bereich der Corporate Communications (Employer Branding, Change und Krisenkommunikation).
pr-journal.de >>

2. „Vera“ sucht Personal für IKEA, Pepsi & Co. Die Software des russischen Start-ups Strafory spricht zwei Sprachen und kann mehrere Tausend Bewerbungsgespräche an einem Tag führen. Dafür durchsucht sie Job-Portale nach passenden BewerberInnen und ruft diese selbstständig an.
manager-magazin.de >>

3. Krisenkommunikation: Im Falle eines Cyberangriffs sehen sich KommunikatorInnen einer besonders sensiblen Herausforderung gegenüber. Wie man diese (nicht) kommuniziert, erklärt der Journalist Guido Walter.
pressesprecher.com >>

PR-Agenturranking 2017, Twitter, visuelle Suche

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1. Die PR-Branche boomt und verzeichnet 7,94 Prozent Plus bei Honoraren, sechs Prozent bei MitarbeiterInnen – Hamburg ist Spitzenregion. Das sind die zentralen Ergebnisse des PR-Agenturrankings 2017, das Gerhard Pfeffer, Herausgeber des PR Journals, erhoben hat. Den Spitzenplatz belegt wie in den letzten Jahren die mc Group, gefolgt von fischerAppelt und der Ketchum Agenturgruppe.
pr-journal.de >>

2. Twitter hat Ende März seine Nutzungsbedingungen geändert. damit will der Kurznachrichtendienst die Wiederholung von gleichen oder ähnlichen Tweets unterbinden. Was das für Social-Media-ManagerInnen konkret bedeutet, erklärt Monika Zehmisch, Projektleiterin bei Adenion und verantwortlich für die Unternehmenskommunikation. Sie fasst zusammen: „So können beispielsweise auch weiterhin ähnliche Inhalte veröffentlicht werden, indem die Tweets mit unterschiedlichen Texten, Grafiken, Handles und Hashtags oder Postingformaten individualisiert werden. Auch das Veröffentlichen über mehrere Twitter-Konten ist zukünftig möglich, indem Retweets und individuell angepasste Tweets und Kommentare für die verschiedenen Twitter-Accounts verwendet werden.“
pressesprecher.com >>

3. Die visuelle Suche nach Videos und Bildern wird für die Sichtbarkeit im Netz wichtiger, prognostiziert Forbes-Redakteur und SEO-Experte Jayson DeMers. Er beobachtet, dass durch schnellere Internetverbindungen und bildlastige Social-Media-Plattformen unser Online-Verhalten immer mehr durch visuelle Inhalte gepägt wird und geht davon aus, dass Google seine Ranking-Kriterin entsprechend anpasst.
forbes.com >> via osk.de >>

Ketchum, FLYERALARM Media, JournalistInnen als PressesprecherInnen

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1. Ketchum beruft Susanne Kochs, Dr. Michaela Menken und Beatrice Winkler in das Executive Board für Deutschland. Susanne Kochs leitet den Standort München der Agenturgruppe und verantwortet künftig als Chief Client Service Officer die kundenfokussierte Aufstellung der Agentur und Teams in der Gruppe. Dr. Michaela Menken, Head of Research & Analytics, wird als Chief Data and Analytics Officer das Themenfeld Data-based and Predictive Communication für Ketchum in Deutschland weiterentwickeln. Beatrice Winkler schließlich leitet den Bereich Human Resources für die Agentur Ketchum Pleon, Brandzeichen und Emanate. Sie wird zum Chief Human Resource Officer im Executive Board befördert.
kpg-blog.de >>

2. Die Flyeralarm Gruppe, Anbieter für Druckprodukte, Werbeartikel und Marketing-Services, hat ihr Portfolio um Corporate Publishing erweitert. Ein eigenes Team für Inhalte und Layout soll Unternehmen, Institutionen und Vereine bei der Erstellung von Kunden- und Mitarbeitermagazinen sowie weiteren Unternehmenspublikationen wie zum Beispiel Geschäftsberichten unterstützen.
media-channel.flyeralarm.com >>

3. Mittendrin statt nur dabei – JournalistInnen als PressesprecherInnen: Solche Seitenwechsel sind nichts Neues, weiß Daniel Bouhs. „Die Aura der Mächtigen – nicht nur als Journalist gelegentlich dabei sein, sondern als Sprecher immer mittendrin: Das ist zweifellos eine Motivation für Seitenwechsel in die politische Sphäre“, so Bouhs. Auch die geregelte Beschäftigung statt freier Arbeit werde – hinter den Kulissen – als Motivation für den Seitenwechsel genannt.
deutschlandfunk.de >>

Spiegel, Musical.ly, Etats

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1. Stefan Plöchinger, Leiter Produktentwicklung bei Spiegel-Verlag, baut das Bezahlmodell um und vereinfacht die drei bestehenden digitalen Pay-Angebote zu einem Flatrate-Modell. Spiegel Daily als eigenständiges Produkt wird eingestellt, die Marke Daily soll als eine Art Newsletter weiter bestehen.
meedia.de >>; turi2.de >>; horizont.net >>

2. „Musical.ly ist die nächste interessante Plattform für Influencer Marketing“, attestiert Marina Kellner, Business Development Director DACH bei indaHash, im Interview. Dass es bisher noch keine Tools zur Kennzeichnung von Werbung auf Musical.ly gibt, macht die Plattform ihrer Meinung nach gerade interessant.
horizont.net >>

3. +++ Etats +++
Harte Prüfung für WPP: US-Medienberichten zufolge lässt Ford um den Kreativetat pitchen. Bislang zeichnet die agenturübergreifende Unit Global Team Blue für die Werbung des Autobauers verantwortlich.
new-business.de >>

Ab sofort unterstützt die Kommunikationsagentur achtung! das Kommunikationsteam von Carglass Deutschland in den Bereichen Social Media, interne Kommunikation und PR.
wuv.de >>

Die mc Group mit Hauptsitz in Berlin ist nun die europäische PR-Agentur der Fluggesellschaft Turkish Airlines und setzt PR-Maßnahmen in 13 Ländern des mc Netzwerks um. Für dieses Jahr sind PR-Kampagnen, Sponsorings und Social-Media-Aktivitäten geplant, um Turkish Airlines auf allen Kanälen sichtbar und bekannter zu machen.
pr-journal.de >>

Social-Dax-Ranking, DSGVO, Marcus Schwarze

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1. Daimler, Infineon Technologies und Siemens belegen die ersten drei Plätze eines Rankings der Finanzkommunikation via Social Media. Außerdem schafften es BMW, Adidas, BASF, Deutsche Lufthansa, Henkel, Covestro und die Allianz in die Top 10. Für das Social Dax Ranking hat Unternehmensberatung FTI Consulting die DAX-30-Unternehmen hinsichtlich Volumen der Social-Media-Beiträge zu den Jahresergebnissen, Qualität der Posts sowie erzielte Interaktionen untersucht.
prreport.de >>

2. Einer Umfrage des Online-Marketing-Spezialisten absolit in Kooperation mit dem eco-Verband der Internetwirtschaft zufolge hat gut ein Viertel der befragten Unternehmen noch gar nicht mit der Anpassung der eigenen Prozesse an die Anforderungen der DSGVO begonnen. Von den befragten 606 Unternehmen aus zwölf Branchen geben nur 13 Prozent an, ihre Prozesse rund einen Monat vor Inkrafttreten der DSGVO an die neuen Regularien angepasst zu haben – von diesen 71 Unternehmen erfüllen allerdings nur 30 auch wirklich alle Anforderungen der Verordnung.
heise.de >>; horizont.net >>

3. Personalie: Marcus Schwarze, bisher Online-Chef der Berliner Morgenpost, heuert als Managing Editor bei Kai Diekmanns Storymachine an. Er soll „die Agentur auf redaktioneller Ebene unterstützen, vor allem aber Social-Media-Kampagnen entwickeln, die Storymachine für seine Kunden konzipiert und umsetzt.“
meedia.de >>