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Tipps & Tools für PR- und Medienprofis

Recma-Ranking, Umbau der Volkswagen-Kommunikation, Leitlinien für das Digital Corporate Publishing

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1. Im Recma-Ranking der größten deutschen Mediaagenturen belegt Mediacom trotz Verlust des millionenschweren VW-Etats den Spitzenplatz – und baut den Vorsprung vor den Verfolgern Wavewaker und OMD sogar noch weiter aus.
horizont.net >>

2. Erneuter Umbau der Volkswagen-Kommunikation: Marc Langendorf wird neuer Leiter Global Corporate Communications in der Konzernkommunikation von Volkswagen. Er folgt in dieser Funktion auf Eric Felber, der künftig die neu gegründete Abteilung Corporate Responsibility Communications leitet. Beide berichten an Peik von Bestenbostel, Leiter der Konzernkommunikation bei Volkswagen. Indes verliert Bestenbostel die Zuständigkeit für die Investor Relations, die ins Ressort des Finanzvorstands Frank Witter wandert. Auch die Verantwortung für die interne Kommunikation gibt er ab – an Personalvorstand Gunnar Kilian.
volkswagen-media-services.com >>; prreport.de >>

3. Lesetipp: Eine Studie des GDI Gottlieb Duttweiler Institute liefert fünf Leitlinien für das Digital Corporate Publishing von morgen:
Gespräche sind wichtiger als Botschaften.
Vernetzung ist wichtiger als Content-Generierung.
Information ist ein immer wichtigerer Teil des Verkaufsangebots.
Die bisherige Deutungshoheit bekommt Konkurrenz.
Passender Content für segmentierte Zielgruppen.
gdi.ch >> (kostenloser Download); bernet.ch >>

IGTV, Studie „Management strategischer Influencer-Kommunikation“, „3 Influencers to watch“

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1. Instagram hat das neue Feature IGTV gelauncht. NutzerInnen haben nun die Möglichkeit, bis zu einstündige Videos hochzuladen. Damit will das Bildernetzwerk, das erstmals über eine Mrd. aktive monatliche NutzerInnen vermeldete, YouTube und Snapchat Konkurrenz machen. Zudem eröffnet sich Unternehmen so eine weitere Möglichkeit, Content-Marketing mit Videoinhalten zu betreiben. Auch für das Influencer Marketing dürfte das Feature interessant sein.
techcrunch.com >>; meedia.de >>; horizont.net >>

2. Im Rahmen ihrer Studie „Management strategischer Influencer-Kommunikation“ geben die Leipziger KommunikationswissenschaftlerInnen Nadja Enke und Nils Borchers Einblicke, wie Influencer in die eigene Kommunikation eingebunden werden können. „Reichweite ist nicht alles“, so Enke und Borchers. „Die Passungs- und Profilkriterien sowie die Qualifikationen der Influencer sind jedoch häufig von noch größerer Relevanz. Wählen Sie die Influencer daher anhand Ihrer individuellen Auswahlkriterien aus.“
cmgt.uni-leipzig.de >>; prreport.de >>

3. „3 Influencers to watch“: Horizont Online und die Analyse-Plattform InfluencerDB stellen drei Influencer vor, die im vergangenen Monat für Aufsehen sorgten. Zum einen der „Top-Influencer“, der mehr als 400.000 Follower, ein positives Wachstum und einen sogenannten Qualityscore von über 85 Prozent aufweisen kann, der „Rising Star“ ist, der mindestens 50.000 Follower, 4,5 Prozent Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent hat, sowie die „Monthly Discovery“, die mindestens 10.000 Follower, ein positives Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent aufweisen sowie in besonderer Art und Weise im vergangenen Monat herausgestochen haben muss. Im Mai waren das: @mrsbella (Top-Influencer), @_marcelsiebert (Rising Star) und @lizzymclovin (Monthly Discovery).
horizont.net >>

Facebook-Update nach EuGH-Urteil, die Bundesregierung im Social Web, Influencer Marketing

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1. Nach dem EuGH-Urteil hat Facebook nun angekündigt, seinerseits die Richtlinien so anzupassen, dass klar sei, welche Verantwortung beim Seitenbetreiber und welche bei Facebook liege. „Unserer Ansicht nach ist es nicht sinnvoll, Seitenbetreibern eine gleichrangige Verantwortung für die von Facebook durchgeführte Datenverarbeitung aufzuerlegen“, heißt es in einer Stellungnahme des sozialen Netzwerks.
de.newsroom.fb.com >> via t3n.de >>

2. Laut einer Analyse des Vice-Portals Motherboard ließ sich die Bundesregierung die Kampagnen auf Facebook, Instagram, YouTube, Twitter und weiteren sozialen Netzwerken im Jahr 2017 4,98 Mio. Euro kosten. Besonders aktiv in Sachen Influencer Marketing sei das Bundesverteidigungsministerium – vor allem beim Recruiting von Nachwuchs für die Bundeswehr. Die AutorInnen Anna Biselli und Sebastian Meineck kritisieren, dass aus manchen Videos und Posts kaum ersichtlich würde, dass sie vom Staat finanziert wurden.
motherboard.vice.com >>

3. Mehr Eindeutigkeit, mehr Messbarkeit, mehr Vergleichbarkeit, mehr Praxisbezug – das fordert Stefan Schumacher, Geschäftsführer der trnd International GmbH, in Sachen Influencer Marketing und listet sieben Schritte zu mehr Professionalität. Er rät u.a. zu besserer Qualitätskontrolle, echter Preistransparenz und stärkerer Vernetzung in Marketing-Mix.
pr-journal.de >>

Vergütungsstudie, European Communication Monitor 2018 again, Etats

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1. Der aktuellen Vergütungsstudie von Kienbaum zufolge werden Führungskräfte in PR und Unternehmenskommunikation besser bezahlt als im Marketing. Im Vergleich zu den Vorjahren gab es aber in beiden Bereichen keine nennenswerte Steigerung.
pr-journal.de >>

2. European Communication Monitor 2018 again: Der Untersuchung zufolge sind Agenturleute (79 %) glücklicher als MitarbeiterInnen in Unternehmen (74 %) und Regierungsorganisationen (70 %). Im internationalen Vergleich der zufriedensten KommunikatorInnen landest Deutschland mit 81,2 Prozent nach den Niederlanden (86,2 %) und Finnland (81,5 %) auf Platz 3.
communicationmonitor.eu >>; prreport.de >>

3. +++ Etats +++
Nach einem sechsmonatigen Pitch hat die Kölner Agentur Oliver Schrott Kommunikation den weltweiten PR-Etat von Mercedes-Benz gegen vier Konkurrenten verteidigt.
horizont.net >>

Die Berliner Agentur Diemediafabrik übernimmt künftig Media-Planung und -einkauf für den Zoologischen Garten Leipzig.
new-business.de >>

Die Kreativagentur Scholz & Volkmer verantwortet ab sofort die Gestaltung des digitalen Markenauftritts für den Haushaltswarenhersteller WMF.
new-business.de >>

Reuters Digital News Report 2018, Arbeitgeberranking, 2018 Pulse of Video Industry

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1. In Deutschland vertrauen NachrichtennutzerInnen auf etablierte Nachrichtenkanäle und -marken, Fernsehen und Radio spielen dabei immer noch eine große Rolle. Das zeigt der Reuters Digital News Report 2018, für den die Nachrichtennutzung in 37 Ländern untersucht wurde. Auch im Internet setzen die Deutschen auf Bekanntes: „Im Internet werden die Online-Angebote traditioneller Medien deutlich stärker nachgefragt als Angebote, die nur im Internet existieren“, so so Sascha Hölig von Hans-Bredow-Institut, der an der Studie mitgearbeitet hat. Zudem sind in Deutschland immer mehr Menschen bereit, für Nachrichten im Internet Geld zu zahlen.
digitalnewsreport.org >>; deutschlandfunk.de >>

2. Für viele Uni-AbsolventInnen sind die Autohersteller trotz Dieselskandal noch immer die beliebtesten Arbeitgeber. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Arbeitgeberranking der Employer-Branding-Beratung Universum, für das eine Befragung von fast 35.000 deutschen Studierenden ausgewertet wurde. Demnach würden WirtschaftswissenschaftlerInnen und IngenieurInnen am liebsten bei Porsche, Daimler, BMW und Audi anheuern, bei InformatikerInnen stehen Techkonzerne wie Google, Microsoft, Apple oder SAP etwas höher im Kurs. NaturwissenschaftlerInnen würden laut Ranking öffentliche Forschungsinstitute wie die Max-Planck-Gesellschaft oder laborstarke Unternehmen wie Bayer und BASF bevorzugen.
wiwo.de >>

3. Wie die Studie „2018 Pulse of Video Industry“ der Werbecontent-Produktionsfirma Studio Now zeigt, investieren Unternehmen verstärkt in Onlinevideos – zu Lasten herkömmlicher TV-Spots. Für die Untersuchung wurden im Februar und März mehr als 250 Marketingverantwortliche und Videoproduzenten befragt. Demnach sind sinkende Werbebudgets bei gleichzeitig größerem Bedarf an Videocontent, um die verschiedenen neuen, digitalen Werbekanäle bedienen zu können, ein Grund für die Umschichtung.
corp.studionow.com >>; wuv.de >>

Elliot Schrage, medien.barometer berlinbrandenburg 2018, PR auf Russisch

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1. Nach zehn Jahren verlässt Elliot Schrage, Facebooks Vice President of Communications, Marketing & Public Policy, das Unternehmen. Bis ein/e Nachfolger/in gefunden ist, will Schrage noch im Unternehmen bleiben und künftig als als Berater von Mark Zuckerberg und Sheryl Sanberg agieren. Der Kommunikationsexperte soll sich unternehmensintern für eine offenere Kommunikation gegenüber Außenstehenden eingesetzt haben.
recode.net >>

2. Medienunternehmen in der Region Berlin-Brandenburg reagieren laut aktueller Umfrage des Netzwerks Media:net Berlinbrandenburg mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Weiterbildung, internationaler Ausrichtung und Digitalkompetenz auf die höhere Komplexität der Arbeitswelt.
medianet-bb.de >>

3. Lesetipp: Wie funktionieren Öffentlichkeitsarbeit und Media Relations in Russland, dem flächenmäßig größten Land der Welt? Guntram Kaiser und Madina Tayupova von der PR-Agentur Kaisercommunication geben Antworten. „Jeder, der in Russland PR machen will, sollte sich auf den Aufbau langfristiger Beziehungen mit Journalisten einstellen. Statt sie mit spärlichen Pressemitteilungen abzuspeisen, sollte man ihnen helfen, in das Thema einzutauchen, sie von der eigenen Perspektive überzeugen und ihnen Zugang zu den besten Experten verschaffen“, lautet ihr Rat.
pressesprecher.com >>

Havas Hamburg, JournalistInnen & BloggerInnen, YouTube als digitale Jobbörse

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1. Die Agentur Havas PR und der auf Social Media spezialisierte Ableger Havas Beebop werden zusammengelegt – ab dem 18. Juni treten sie unter der Führung von Marco Wedemann und Pedro Anacker als Havas Hamburg auf.
horizont.net >>

2. Einer aktuellen Studie der Otto Brenner Stiftung zufolge sind sich JournalistInnen und BloggerInnen ähnlicher als es die öffentliche Debatte vermuten lässt. So gäbe es z.B. keine Unterschiede im Umgang mit Schleichwerbung und PR-Angeboten. Ein weiteres Ergebnis: BloggerInnen seien stark auf Leserschaft fokussiert, JournalistInnen stärker von Vorgesetzen beeinflusst. Auch wollten JournalistInnen mehr kontrollieren und kritisieren, BloggerInnen ihre Leser eher unterhalten.
otto-brenner-stiftung.de >>; deutschlandfunk.de >>

3. Gerade wegen der hohen Reichweite in einer jungen Zielgruppe, wird das Influencer-Marketing derzeit sehr interessant für das Personal-Recruiting. Insbesondere YouTube könnte dabei laut Linda Gondorf und Thomas Borgböhmer zur digitalen Jobbörse werden. „Um die Zielgruppe von morgen zu erreichen, gibt es aktuell kaum effektivere Methoden. Die etablierten Influencer, wie beispielsweise Aaron Troschke, werden von ihrem Publikum als nahbar und authentisch empfunden”, erklärt Valeri Biljuk, Senior Sales Manager & Influencer Recruiting Experte bei ReachHero, einer Vermarktungsplattform für Influencer.
meedia.de >>

European Communication Monitor 2018, Fußball im Social Web, Gruner + Jahr

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1. Fake News haben reale Auswirkungen auf die öffentliche Kommunikation und ihre Effekte. Doch für nur 24,4 Prozent der Kommunikationsverantwortlichen erscheint das von Relevanz für ihre tägliche Arbeit, weil sie zumeist selbst davon betroffen waren (22,5 %). Besonders stark betroffen von Fake News sind Regierungsorganisationen, der öffentliche Sektor sowie politische Organisationen wie Parteien. Zu diesen Ergebnissen kommt der European Communication Monitor 2018. Die weltweit größte Studie der Kommunikationsbranche basiert auf knapp 3.100 Befragten aus 48 europäischen Ländern.
communicationmonitor.eu >>

2. Laut einer aktuellen Untersuchung des internationalen PR-Netzwerks ECCO sind knapp 90 Prozent aller Fußball-Nationalspieler auf den sozialen Netzwerken aktiv – zusammen haben sie mehr als 2,5 Mrd. Follower. Am präsentesten sind die Brasilianer. Das deutsche Team hat insgesamt 238 Millionen Follower und liegt damit auf Platz 5. An erster Stelle unter den Einzelspielern liegt unangefochten Cristiano Ronaldo. Der portugiesische Superstar hat über 320 Mio. Fans bzw. Follower auf Facebook, Instagram und Twitter. Unter den Fußballern ist Instagram eindeutig die Nummer 1 mit einem Anteil von 43 Prozent, bei Facebook liegt der Anteil bei 33 Prozent und bei Twitter sind es 24 Prozent.
pr-journal.de >>

3. Die Kommunikations- und Marketingabteilung von Gruner + Jahr baut unter der Leitung von Lena Steeg, zuletzt stellvertretende Chefredakteurin von NEON, einen zentralen Newsdesk auf. Steeg soll als Head of Content neue Formate für alle Medienkanäle entwickeln und die Kommunikation von G+J modernisieren.
guj.de >>

Media Impact partnert mit INTERMATE, Corporate Influencer, Etats

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1. Media Impact schließt eine strategische Partnerschaft mit der Influencer-Marketing-Agentur INTERMATE und erweitert so den ganzheitlichen Vermarktungsansatz um Influencer-Marketing. Erster Kunde ist die Deutsche Post.
axelspringer.de >>

2. Corporate Influencer: MitarbeiterInnen, die teilweise monatelang an einem Projekt arbeiten, können authentischer darüber berichten als PR-ExpertInnen, findet Lena Rogl, Head of Digital Channels bei Microsoft. „Das muss nicht immer anlassbezogen sein, sondern kann auch einfach nur der Blick hinter die Kulissen sein, die Beschreibung des Arbeitsalltags oder Ähnliches“, so Rogl.
horizont.net >>

3. +++ Etats +++
familie redlich orchestriert PR für Beethoven-Jubiläum 2020 und übernimmt die Dachkampagne für BTHVN2020 inklusive Medienarbeit, Online-Kommunikation, Social Media und Events.
pr-journal.de >>

Nach Microsoft meldet Dentsu Aegis mit Estée Lauder bereits den nächsten Neukunden. Demnach hat sich Dentsu X im Pitch den Mediaetat für die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) gesichert.
horizont.net >>

Die Hamburger Agentur Pilot konnte sich den Media-Etat der ARD erneut sichern, zumindest teilweise – und teilt ihn sich künftig mit der Serviceplan-Agentur Mediaplus und der Omnicom-Agentur Brainagency.
new-business.de >>

Etat-Erfolg für die deutsche DDB-Gruppe: Das Düsseldorfer Büro der Omnicom-Tochter gewinnt Miele als neuen Kunden.
wuv.de >>

Lehrstück der politischen Kommunikation, Bitkom-Umfrage, Dos and Don’ts zur Fußball-WM 2018

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1. Lehrstück der politischen Kommunikation: Fotos vom G7-Gipfel in Kanada zeigen, dass es gerade bei visuellen Darstellungen auf die Perspektive ankommt. Alexander Becker zeigt, wie Merkel, Trump & Co. mit ihren G7-Fotos Politik machen – so wirkt der US-Präsident mal wie ein trotziges Kind, mal wie ein netter Märchenonkel.
meedia.de >>

2. Einer Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zufolge steht Big Data bei sechs von zehn Unternehmen an erster Stelle. Nach Meinung der befragten ManagerInnen haben Internet of Things, Big Data und Robotik große Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen.
bitkom.org >>

3. Dos and Don’ts zur Fußball-WM 2018 – Alexander Karst und Michaela Koch von den Bildbeschaffern erklären, worauf zu achten ist, damit die eigene Kampagne oder Veranstaltung nicht in einem Rechtsstreit endet. Die Regeln sind streng und nicht immer eindeutig. Deshalb lautet das Fazit: „Im Zweifel sollten sich sowohl PR-Manager als auch Werber und andere Kreative also an Experten wenden, die in den Bereich Marken-, Bild- und Nutzungsechte bewandert sind.“
pressesprecher.de >>