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Tipps & Tools für PR- und Medienprofis

Finanzkommunikation, EuGH-Urteil, Gratis-Tool VaIU

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1. Laut der aktuellen FTI-Untersuchung „Social DAX 2018“ beteiligen sich FinanzkommunikatorInnen stärker an Diskussionen im Social Web – ganz vorn dabei sind Daimler, Infineon und Siemens. Sie sind immer „professioneller, vielfältiger und erfolgreicher“ unterwegs, so die StudienautorInnen. Die KollegInnen vom prmagazin haben sich angeschaut, wie sie Strategien, Zahlen und Dividenden in die Sprache von Twitter, LinkedIn und Co. übersetzen.
prmagazin.de >>

2. Laut EuGH-Urteil haften Unternehmen, die Facebook-Fanpages betreiben, gemeinsam mit Facebook für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Rechtsanwältin Nina Diercks erklärt, welche Aufgaben damit auf Unternehmen zukommen. „Behalten Sie die Angelegenheit im Auge, aber rennen Sie nicht verrückt im Kreis“, rät Diercks.
diercks-digital-recht.de >> via onetoone.de >>

3. Mit dem Gratis-Tool VaIU der Agentur für Influencer Marketing HitchOn können Youtuber ihren eigenen Marktwert ermitteln. „[… Auch] größere Influencer vergessen manchmal, dass neben dem Marktwert außergewöhnliche Produktionskosten besonders bei aufwändigen Videos bedacht werden müssen. Hier wollen wir mit ValU ansetzen und Hilfestellung bieten, wir halten Transparenz hier für enorm wichtig“, erklärt HitchOn-Geschäftsführerin Sarah Kübler.
hitchon.de >> via horizont.net >>

Thomas Steg, längere Videos bei Instagram, Automatisierung von Marketing-Aufgaben

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1. Nach seiner Beurlaubung wegen der umstrittenen Abgastests mit Affen nimmt VW-Cheflobbyist Thomas Steg seine Arbeit nun wieder auf. Ihm seien „keine persönlichen rechtlichen Verfehlungen vorzuwerfen“, heißt es nach einer Sonderprüfung der Konzernrevision.
spiegel.de >>

2. Wie das Wall Street Journal berichtet, will Instagram eine Funktion einführen, mit der NutzerInnen Videos von bis zu einer Stunde Länge posten können. Bisher haben die Stories bei Instagram eine Länge von maximal einer Minute.
wsj.com >>; businessinsider.de >>; wired.de >>

3. Viele Aufgaben im Marketing würden in den nächsten Jahren automatisiert, prognostiziert Rocket-Internet-Chef Oliver Samwer. „Bisher brauchte jedes Unternehmen noch einen SEO-, SEA- oder Instagram-Manager. Aber das ändert sich“, so Samwers Einschätzung. „Der größte Teil des Marketings kann heute über Systeme abgewickelt werden – und künstliche Intelligenz und Automatisierung werden in den nächsten Jahren viele Menschen ersetzen.“
t3n.de >>; horizont.net >>

EuGH-Urteil zu Facebook-Fanpages, Media Consumption Forecasts 2018, B2B-Unternehmen im Social Web

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1. Abmahngefahr nach EuGH-Urteil: Richter am Europäischen Gerichtshof haben entschieden, dass BetreiberInnen von Facebook-Fanpages gemeinsam mit Facebook dafür verantwortlich sind, wie Daten erhoben und verarbeitet werden. Die Auswirkungen dieses Urteils könnten Auswirkungen weit über den konkreten Fall hinaus reichen. „Meiner Auffassung nach ist das (Abschalten der Facebook-Fanpages, Anm. d. Red.) strenggenommen tatsächlich derzeit die einzige rechtskonforme Lösung“, so Rechtsanwalt Christian Solmecke. Auch Juristin Anja Neubauer, Expertin für Internet-, Urheber-, Wettbewerbs-, Marken- und Medienrecht, beschäftigt sich mit den Folgen des Urteil. „In erster Konsequenz heißt das, dass alle Seitenbetreiber ihre Seiten löschen oder zumindest „nicht sichtbar“ schalten müssten! Und zwar so lange, bis Facebook eine Option bereithält, dass die Speicherung der Daten explizit ausgeschlossen werden kann!“ so Neubauer. Indes versucht Facebook die Wogen zu glätten: Der US-Konzern verweist darauf, dass das Verfahren erst einmal an das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zurückverwiesen wird und das die Entscheidung nicht nur allein Facebook trifft, sondern generell für Online-Dienste gilt.
sueddeutsche.de >> (Urteil); t3n.de >> (Urteil); welt.de >>meedia.de >> (Christian Solmecke); meedia.de >> (Anja Neubauer); meedia.de >> (Reaktion Facebook)

2. Laut Media Consumption Forecasts 2018 von Zenith entfallen 25 Prozent des gesamten weltweiten Medienkonsums 2018 auf mobile Medien – 2011 waren es gerade einmal 5 Prozent. Bis 2020 soll der Anteil laut Prognose bei 28 Prozent liegen. Dieser Trend zwinge Marken, ihre medienübergreifenden Kommunikationsstrategien neu zu überdenken und sich weniger auf Medienplattformen, dafür mehr auf Verhalten und Stimmung der KonsumentInnen zu konzentrieren.
zenithmedia.com >> via onetoone.de >>; mediaweek.com.au >>

3. B2B-Unternehmen müssen im Social Web aktiver werden, attestiert das Team von Oliver Schrott Kommunikation. Laut Benjamin Brückner eigne sich bspw. Facebook für Imagepflege, Positionierung, Interaktion mit der Zielgruppe sowie Vertrauensbildung. Auf seinem Blog hat er fünf Tipps für Content-Marketing im B2B-Bereich zusammengestellt. Kreativen Input für B2B-Content auf Instagram bietet eine Liste mit 15 Best-Practice-Beispielen.
benjamin-brueckner.de >> via osk.de >>; blog.bookly.co >> (Best-Practice-Beispiele)

CEO-Reden im Verständlichkeitscheck, Pitch-Kodex, Etats

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1. Laut einer Studie der Universität Hohenheim in Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt sind die Reden deutscher CEOs so verständlich wie noch nie. Im aktuellen Check schnitt Telekomchef Timotheus Höttges am besten ab. Auf der Bewertungsskala von 0 bis 20 erreichte Höttges 19,9 Punkte – damit war den letzten sieben Jahren kein Redner verständlicher als der Vorstandsvorsitzende der Telekom. Fresenius-CEO Stephan Sturm (19,5 Punkte) und Post-Chef Dr. Frank Appel (18,9 Punkte) folgen auf den Plätzen.
uni-hohenheim.de >> via pr-journal.de >>

2. Neben Pitchblog gibt es nun eine zweite Initiative, die sich gegen Unfairness bei Ausschreibungen für Agenturen zur Wehr setzt. Zwölf Reporting-Agenturen aus dem deutschsprachigen Raum haben gemeinsam einen „Pitch-Kodex“ für die Einhaltung von Mindeststandards bei Pitches für Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte verabschiedet.
pitch-kodex.com >>

3. +++ Etats +++
Offiziell bestätigt: Heimat hat den Pitch bei Otto gewonnen und wird Leadagentur für den Versand- und Onlinehändler, der sich zu einer Plattform weiterentwickeln will.
horizont.net >>

Die Berliner Senatskanzlei ist für die strategische Steuerung des Hauptstadt- und Standortmarketings zuständig. Bei der Entwicklung eines neuen Leitbildes soll nun die Kommunikationsagentur Ressourcenmangel unterstützen.
publicmarketing.eu >>

Douglas vergibt den Etat für die Produktion des DOUGLAS MAGAZINS an die Münchner Agentur Storyboard.
cpmonitor.de >>

Berichten zufolge ist Adobe auf der Suche nach einem langfristigen Agenturpartner. Auch deutsche Agenturen seien zum Pitch u.a. um die B2B-Kommunikation angetreten.
new-business.de >> via turi2.de >>

„Influencer-TÜV“, Norman Wagner, Instagram als PR-Tool

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1. Omnicoms Content-Tochter Fuse startet mit Hallmarx eine Plattform zur Qualitätsprüfung von Influencern. Dabei werden bei Influencer-Profilen u.a. Exklusivität, Transparenz sowie die Zahl deutscher Follower bewertet.
turi2.de >>

2. Personalie: Norman Wagner wechselt nach Informationen von W&V von Mindshare als Mediachef zur Telekom. Weder die Deutsche Telekom noch Mindshare wollten dies bisher kommentieren. Erst im Januar hatte Wagner bei Mindshare angeheuert – er leitete dort als Managing Director das auf die Betreuung internationaler Werbekunden spezialisierte Mindshare Competence Center.
wuv.de >>

3. Sollte Instagram in Zukunft als zentraler Kanal für die Unternehmenskommunikation gesehen werden? Dieser Frage widmet sich Nicole Adami und lässt PR-ExpertInnen zu Wort kommen. „Ähnlich einem Print-Magazin erlaubt es dem Nutzer, sich durch visuelle Attraktivität und gut zusammengefasste Inhalte über Neuigkeiten zu informieren, ohne dabei zu weit in die Tiefe gehen zu müssen. In Zeiten, in denen Content zu jeder Gelegenheit ‚gesnackt‘ wird, ein unverkennbarer Vorteil“, attestiert beispielsweise Claire Gallic, die bei der auf Social Media und Tourismus spezialisierten Agentur We Like Travel die Pressearbeit verantwortet.
pressesprecher.com >>

Live-Videos, TUIs Krisenkommunikationssystem, Social Recruiting für Behörden

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1. Social Video Marketing mithilfe von Live-Videos hat großes Potenzial für Werbetreibende „the next big thing“ zu werden, meint James Campanini, Vice President und General Manager EMEA bei BlueJeans Network. Eine virtuelle Tupper-Party quasi, bei der man per Videoeinbindung direkt mit MarkenbotschafterInnen in Kontakt treten und die ganze Welt zusehen kann. Und so nutzen immer mehr Unternehmen und Prominente zusätzlich Video-Livestreams auf Facebook, weil sich Konsumenten und Internetuser allgemein bevorzugt über Videos informieren.
marconomy.de >>

2. Tui-Kommunikator Martin Riecken erklärt das in den letzten zwei Jahren entwickelte Krisenkommunikationssystem des Touristikkonzerns. Dieses System basiert auf Governance, Agilität, Standards, Vorbereitung, Support/Skalierbarkeit, Informationsfluss und Training.
pressesprecher.com >>

3. Wie Behörden Social Media für ihre Personalsuche einsetzen können, erklärt Christiane Germann. Dabei zeigt sie auch verschiedene Praxisbeispiele, u.a. von der Polizei Berlin – die wiederum für eine aktuelle Recruiting-Kampagne auf Influencer Marketing setzt und sich dafür mit YouTuber Aaron Troschke zusammengetan hat.
amtzweinull.de >>; horizont.net >> (Influencer Marketing)

Internet Trends Report 2018, die Bundesregierung auf Facebook, Reputationsmanagement

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1. Laut Internet Trends Report 2018 hat rund die Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Mrd. Menschen) mittlerweile Zugang zum Internet, das Wachstum der Internetnutzerzahlen verlangsamt sich, es gibt rund 450 Mio. WiFi-Netzwerke und die/der durchschnittliche Erwachsene verbringt sechs Stunden am Tag mit einem digitalen Gerät.
kpcb.com >>; qz.com >>

2. Die Bundesregierung und fast alle Ministerien sind äußerst aktiv auf Facebook – lediglich das Finanzministerium, das Innenministerium und das Ressort für Ernährung und Landschaft haben derzeit noch keinen eigenen Facebook-Auftritt. Im ersten Quartal 2018 gaben die Regierungsbehörden mehr als 223.000 Euro für Facebook-Werbung aus. Das geht aus einer kleinen Anfrage der FDP-Abgeordneten Otto Fricke, Ulla Ihnen und Karsten Klein hervor.
basicthinking.de >>

3. Skandale treffen Unternehmen meist unvorbereitet und lassen sich nur schwer stoppen. Dr. Mathias Kepplinger weiß: „[… B]ei fast allen Skandalen [gibt es] Kommunikationsblockaden, die auch Skandalisierte mit effektiven Kommunikationsabteilungen nicht zielführend überwinden können.“ So kommt es häufig vor, dass Sachdarstellungen totgeschwiegen, selektiv zitiert oder in einen negativen Kontext gesetzt werden.
springerprofessional.de >>

Report „State of the Media Industry 2018“, Studie „Content Marketing Analyse Entscheider – kurz COMA[E]“, Influencer-Marketing

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1. Laut Ooyala Report „State of the Media Industry 2018“ sind Personalisierung und Mobilität für Medienunternehmen am wichtigsten. Dabei sind Daten der Schlüssel zur Bereitstellung des Contents, den Zielgruppen wollen – wo und wann immer sie danach suchen. „Medienunternehmen schaffen es nicht, mit den Verbrauchern Schritt zu halten, daher werden Daten der Schlüssel sein, um neue Wege für Wachstum und das Verständnis der Zielgruppe zu eröffnen“, so Belsasar Lepe, Gründer und CTO von Ooyala.
pressebox.de >>

2. Im Rahmen der Studie „Content Marketing Analyse Entscheider – kurz COMA[E]“ hat das Hamburger Marktforschungsunternehmen GreenAdz die Unterschiede zwischen beiden Ansätzen von Content Marketing in B2B und für B2C untersucht – und drei grundlegende Faktoren identifiziert, wie Content Marketing funktionieren kann. Demnach zeigen sich die wichtigsten Unterschiede der B2B- und B2C-EntscheiderInnen in ihren Content Marketing-Aktivitäten zeigen sich in ihrem Budgeteinsatz, ihrer Erfolgsstrategie und den genutzten Distributionskanälen.
greenadz.de >> via onetoone.de >>

3. Wie Influencer-Marketing langfristig erfolgreich bleibt, weiß Hendrik Martens, CCO der Künstler-Agentur flow:fwd. In seinem Gastbeitrag gibt er Praxistipps, wie Unternehmen mit Influencern umgehen sollten. Er stellt heraus: „Die Zusammenarbeit mit Influencern muss man sich nämlich wie ein Ping-Pong-Spiel vorstellen.“
horizont.net >>

#STIFTUNGDIGITAL, Datensteuer, Etats

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1. Wo stehen Stiftungen im digitalen Zeitalter? Dieser Frage ist Dominik Ruisinger im Rahmen seiner qualitativ-quantitativen Studie nachgegangen. Dabei stellt er fest: Viele Stiftungen sind noch nicht im digitalen Kommunikationszeitalter angekommen. Auch Brachenexperte und medienrot-Kolumnist Nico Kunkel hat sich die Untersuchung genauer angeschaut und fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.
dominikruisinger.com >>; medienrot.de >> (Nico Kunkel)

2. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich auf dem Global Solutions Summit für eine Steuerreform aus, die Daten – der „Rohstoff der Zukunft“ – besteuern soll. „Die Bepreisung von Daten, besonders die der Konsumenten, ist aus meiner Sicht das zentrale Gerechtigkeitsproblem der Zukunft“,so die Kanzlerin.
zeit.de >>

3. +++ Etats +++
Der Londoner Spirituosen-Konzern Diageo hat den globalen Digital-Etat für seine Likör-Marke Baileys an die Agentur-Gruppe VML vergeben.
new-business.de >>

Serviceplan baut das Geschäft mit dem Healthcare-Unternehmen Delta Pronatura aus. Seit Anfang April ist Serviceplan Health & Life globale Leadagentur der Marken Bullrich und Dr. Beckman.
serviceplan.com >>

wildcard communications sichert sich den europäischen Kommunikationsetat für die Konsolenversion für PlayStation und Xbox des internationalen Erfolgtitels World of Tanks.
pr-journal.de >>