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Tipps & Tools für PR- und Medienprofis

Stephan Grühsem, ProSiebenSat.1, Verdens Gang bei Snapchat Discover

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1. Ex-VW-Kommunikationschef Stephan Grühsem gründet das Unternehmen „MSG“ und berät internationale Kapitalgeber beim Einstieg in die Vereine der Fußball-Bundesliga. „Unternehmen sind bereit, sehr viel Geld in den Profifußball zu investieren, und ich bringe Investoren und Clubs zusammen“, sagte Grühsem der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
faz.net >>

2. ProSiebenSat.1 plant die Abspaltung seines Digitalgeschäfts und anschließend den Gang an die Börse. Das berichtet das manager magazin. „Der Teil-IPO eines Bereichs, wie unseres Commerce-Geschäfts, kann eine Option sein“, teilt Thomas Ebeling, Vorstandschef von ProSiebenSat.1, dem Magazin mit. Eine definitive Entscheidung sei bisher noch nicht getroffen worden. Ein möglicher Auslöser der Überlegungen ist der Kurssturz der Aktie am letzten Mittwoch.
manager-magazin.de >>

3. Mit „Snapchat Discover” Werbung verkaufen und Erlöse teilen – wie das funktioniert, zeigt die norwegische Zeitung Verdens Gang. Dabei folgt auf jeden dritten Snap ein Werbesnap. Das macht bei durchschnittlich elf Snaps pro Tag also auch mindestens drei Werbesnaps. „Snapchat und dann auch die Discover-Funktion erschienen ‚VG‘ vor allem deshalb attraktiv, weil dort eine Zielgruppe zu finden ist, die Zeitung und Website sonst schwer erreichen: besonders junge Menschen.“
kress.de >>

Viacom-Studie „The Next Normal“, Ericsson-Report „The Future of Journalism in a Networked Society“, ProSiebenSat.1-Kampagne

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1. Wir wollen Emotion, Humor und Gemeinschaftsgefühl! Das ergab die Studie „The Next Normal“ des Medienkonzerns Viacom zum Thema Lebensgefühl. Nach der ersten Studie vor fünf Jahren sind nun zum zweiten Mal mehr als 28.000 Teilnehmer zwischen 6 und 54 Jahren befragt worden. Und Viacom hat gleich handfeste Tipps für Werbungtreibende: Um künftige Zielgruppen zu erreichen, sollten Gefühle angesprochen werden. Dabei steht an erster Stelle das Gemeinschaftsgefühl, aber auch Humor darf keinesfalls fehlen.
insights.viacom.com >>; wuv.de >>

2. Der aktuelle Ericsson-Report „The Future of Journalism in a Networked Society“ zeigt auf, wie der traditionelle Journalismus für die Zukunft fit gemacht werden kann. Demnach müssen vor allem neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden. Lediglich Inhalte zu digitalisieren reicht nicht aus! Da der einzelne Leser immer wichtiger wird, müssten Informationen auf die individuellen Bedürfnisse der Konsumenten abgestimmt und Inhalte besonders für mobile Endgeräte zugeschnitten werden.
ericsson.com >>; presseportal.de >>

3. „Gestalte Deine Zukunft mit. Geh wählen!“ So lautet das Motto der crossmedialen Kampagne von ProSiebenSat.1, bei der über 40 KünstlerInnen und ModeratorInnen zur Teilnahme an der Bundestagswahl aufrufen. Mit dabei sind Claus Strunz, Daniel Boschmann, LeFloid, Stefan Gödde, Lena Gercke und Steffen Henssler. Produziert werden für die Kampagne zwei Spots und 30 kurze Trailer.
meedia.de >>

PolitikerInnen im Social Web, Earned Media, B2B

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1. Junge NutzerInnen erwarten von PolitikerInnen und Parteien im Social Web Fakten und Menschlichkeit – kein Anbiedern. Das zeigt ein Studierenden-Projekt der Universität Hohenheim in Stuttgart, für das 286 Social-Media-NutzerInnen überwiegend im Alter zwischen 18 und 40 Jahren befragt wurden. Den Umfrageergebnissen zufolge kommen auch Erklärvideos und aktive Stellungnahmen zu politischen Themen gut an.
pr-journal.de >>

2. Wie Earned Media Leadgenerierung und Vertrauen von Verbrauchern antreiben, zeigt Andrea Gilgenbach von Cision. Sie beobachtet den Trend, dass Pull-Methoden nicht nur als effektiver erkannt, sondern auch entsprechend finanziert werden, um Leads zu generieren und die Markenbekanntheit zu steigern. „Um aber eine starke Wirkung zu erzielen, muss kontinuierlich zielgerichtete und segmentierte Kommunikationsarbeit geleistet werden, die ihren Einfluss auf Geschäftsergebnisse messen und belegen kann“, betont Gilgenbach.
cision.de >>

3. „B2B ist keine Entschuldigung für langweiligen Content“, findet Jan Dietrich Müller, Head of Group Communications and Marketing bei MAN Diesel & Turbo. In seinem Gastkommentar plädiert für eine stärkere „Outside-in-Perspektive“ in der PR, denn sie wird immer mehr zur „Managementfunktion, die nicht nur „nach außen kommuniziert“, sondern strategischen Input liefert, Handlungsimpulse setzt und kulturelle Veränderung vorantreibt.“
prreport.de >>

Fake News, User Generated Content, Petfluencer

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1. Laut einer aktuellen Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC wollen zwei Drittel der Deutschen soziale Netzwerke gesetzlich verpflichten, gegen Fake News vorzugehen. Demnach sollten die Plattformbetreiber die Pflicht haben, absichtlich verbreitete Falschnachrichten auf ihren Kanälen aktiv zu löschen.
welt.de >>

2. Georgina Bott zeigt drei Wege zur Neukundengewinnung auf – vielfach lautet dabei das Stichwort „User Generated Content“. Sie empfiehlt, Bewertungsmöglichkeiten zu schaffen, um so den Weg für Von-Nutzer-zu-Nutzer-Empfehlungen zu ebnen, Best-ofs von KundInnen einzusammeln und Gewinnspiele anzubieten sowie selbst eine Plattform für User Generated Content zu bieten, beispielsweise in Form eines Forums, in dem sich NutzerInnen austauschen können.
marconomy.de >>

3. Petfluencer sind die neuen Influencer, meint Claudia Fromme und stellt die erfolgreichsten von ihnen vor. So zählt die Französische Bulldogge Chloe rund 174.000 Follower bei Instagram, was natürlich im Vergleich zur berühmten Crumpy Cat mit 2,3 Mio. Instagram-Abonnenten nicht gerade bahnbrechend ist. Auch Haustiere von Promis wie Kylie Jenner haben teilweise eigene Profile im Social Web – und natürlich auch eigene Fans. Auf furcard.com gibt’s einen Überblick über die Stars unter den Petfluencern.
sueddeutsche.de >>

Global Digital Statshot, Yamaoka Brodmeier International PR, Etats

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1. 3,028 Mrd. Menschen, d.h. 40 Prozent der Weltbevölkerung, sind inzwischen im Social Web aktiv – das entspricht einem Plus von vier Prozent seit dem Monat April dieses Jahres. Die Liste der größten sozialen Netzwerke führt mit weltweit mehr als zwei Mrd. aktiven NutzerInnen pro Monat noch immer Facebook an, gefolgt von YouTube (1,5 Mrd. aktive NutzerInnen) und Instagram (700 Mio. aktive NutzerInnen). Das zeigt der aktuelle Global Digital Statshot, für den die Digitalagentur We Are Social regelmäßig aktuelle Studien, Statistiken und Quartalsberichte auswertet.
slideshare.net >> via horizont.net >>

2. Tom Yamaoka und Peter Brodmeier gründen mit Yamaoka Brodmeier International PR eine neue Agentur in Hamburg. Zu den Startkunden des zehnköpfigen PR-Teams gehören PUMA, Wonderbra, Hanes Brands, Suzuki Motorrad Deutschland und Reisereporter.de aus der Madsack Mediengruppe.
business-panorama.de >>

3. +++ Etats +++
Spotify vergibt seinen globalen Media-Etat an die zur Holding IPG Mediabrands gehörende Agentur UM.
horizont.net >>

Der französische Pharma-Riese Sanofi vergibt seinen globalen Media-Etat, insgesamt rund 900 Mio Euro, größtenteils an Mindshare, eine Tochter von WPP. In den USA übernimmt Havas, in Japan Hakuhodo. Die Kreativaufgaben teilen sich WPP, Havas und Publicis.
new-business.de >>

Vok Dams gewinnt den globalen Event-Etat des amerikanischen Online-Geodatendienstes Here.
vokdams.de >>

„Grow up“-Kampagne von Mercedes, Snapchat-Discover, VR als Chance für die PR

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1. Katja Ohly-Nauber, Leiterin Marketing-Kommunikation, gibt Einblicke in die „Grow up“-Kampagne von Mercedes Benz. Ein Großteil der Kampagne läuft über die digitalen Kanäle. „Der hohe Traffic auf unseren Mercedes-Benz Seiten zeigt, dass sich Interessenten und Kunden digital informieren wollen. Wir nutzen die digitalen Kanäle daher bewusst in Kombination mit klassischen Medien, um unsere Botschaften erfolgreich zu platzieren. Das hat Erfolg: Mercedes-Benz war im ersten Halbjahr die zulassungsstärkste Premiummarke auf dem Heimatmarkt“, erklärt Katja Ohly-Nauber.
horizont.net >>

2. Als seriöse Nachrichtenquelle präsentiert sich Snapchat-Discover nicht wirklich, findet der Hamburger Medienwissenschaftler Stephan Weichert. taz-Redakteurin Kathrin Müller-Lancé resümiert: Egal, wie sich die Zahlen bei Snapchat entwickeln, die neuen Ansätze werden bleiben – schon längst haben Gifs, Memes und Bilderstrecken Einzug in den Onlinejournalismus gehalten.
taz.de >>

3. Sind VR und 360-Grad-Darstellungen eine Chance für die PR? Dieser Frage geht Thomas Trappe nach. Grundvoraussetzung ist wie immer: Botschaft und Medium müssen zueinander passen. „In der Öffentlichkeitsarbeit sei VR vor allem dann ein Gewinn, wenn virtuell etwas gezeigt werde, was real nicht umsetzbar wäre“, heißt es im Artikel.
pressesprecher.com >>

Googles Wahlkampfgeschenk, Strategien für die Krisenkommunikation, 3 Influencers to watch

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1. Lesetipp: Angela Merkels YouTuber-Interview ist ein Wahlkampfgeschenk von Google für die CDU, findet Markus Reuter. „Google kann Youtube als mögliche Plattform für politische Debatte präsentieren und nutzt für die Bewerbung sogar einen prominenten Textlink auf der eigenen Startseite. Die ist – durch das Monopol im Suchmaschinenmarkt – eine der meistbesuchten Webseiten in Deutschland“, erklärt er. Bleibt die Frage, ob Google demnächst auch den Spitzenkandidaten der anderen Parteien auf seiner Startseite Links zu Wahlkampfterminen einräumen wird …
netzpolitik.org >>

2. PR-Werkstatt „Krisenkommunikation“: Sieben Strategien gegen die Krise listet das Team vom PR Report. Dabei wird unterschieden in die Primärstrategien „Bestreiten“, „Abschwächen“ und „Wiederaufbau“ sowie vier unterstützende Strategien. Allen gemeinsam ist das Ziel, Verhaltensänderungen der Stakeholder zu minimieren.
prreprot.de >>

3. „3 Influencers to watch“: Horizont Online und die Analyse-Plattform InfluencerDB stellen drei Influencer vor, die im Juli für Aufsehen sorgten. Zum einen der „Top-Influencer“, der mehr als 400.000 Follower, ein positives Wachstum und einen sogenannten Qualityscore von über 85 Prozent aufweisen kann, der „Rising Star“ ist, der mindestens 50.000 Follower, 4,5 Prozent Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent hat, sowie die „Monthly Discovery“, die mindestens 10.000 Follower, ein positives Wachstum und einen Qualityscore von mindestens 75 Prozent aufweisen sowie in besonderer Art und Weise im vergangenen Monat herausgestochen haben muss. Im Juli waren das: @novalanalove (Top-Influencer), @erikschlz (Rising Star) und @trickytine (Monthly Discovery).
horizont.net >>

Die Kanzlerin im YouTuber-Interview, Kundenservice, Social-Media-RedakteurInnen

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1. Von Angela Merkels Interview mit den YouTuberInnen dürfte v.a. die Kanzlerin profitieren, attestiert Redakteuer Ingo Rentz bei Horizont. Sie habe sich darstellen können, ohne durch kritische Nachfragen gestört zu werden. So gab die kanzlerin Antworten, die in der Regel nicht überraschten, aber auch kaum angreifbar waren, heißt es bei der Welt. Nun wollen die YouTuber von #DeineWahl das Format vermutlich mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fortsetzen. Eine offizielle Bestätigung dazu steht aber noch aus.
youtube.com >> (Interview, 76 Minuten); horizont.net >>; welt.de >>; meedia.de >>

2. Messenger wie WhatsApp oder der klassische Short-Message-Service eröffnen viele Möglichkeiten für den Kundenservice, so Johanna Leitherer. Demnach lasse sich gerade die ältere Bevölkerung, die zwar über ein Handy verfügt, dieses aber nicht mit dem Internet verbunden hat, über SMS nach wie vor besonders gut erreichen. Was WhatsApp betrifft, erwartet Unternehmen wohl eine neue Business-Version.
springerprofessional.de >>

3. 34 Fähigkeiten, die Social-Media-RedakteurInnen im Jahr 2017 auszeichnen, listet Andreas Rickmann, Social-Media-Chef der Bild. Dazu gehören u.a. das Wissen, welches Format auf welchem Account zu welchem Thema angemessen ist, oder die Fähigkeit, Artikel so aufzuschreiben, dass sie perfekt teilbar sind. Die Kollegen von MEEDIA fassen die aufgelisteten Skills noch einmal kompakter zusammen.
andreasrickmann.de >>; meedia.de >>

Studien: Gehälter in der PR, Produktplatzierungen von Influencern, Digitalisierung

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1. Laut DPRG-Trendbarometer erhalten PR-Profis in Unternehmen im Schnitt deutlich mehr Geld als MitarbeiterInnen von Agenturen. Den Untersuchungsergebnissen zufolge liegt die Quote derer, die zwischen 50.000 und 70.000 Euro sowie zwischen 70.000 und 100.000 Euro im Jahr verdienen, auf Unternehmensseite deutlich höher.
dprg-online.de >> (Studie kostenpflichtig bestellen); prreport.de >>

2. Produktplatzierungen von Influencern, wie YouTubern, Instagrammern und anderen Social-Media-Größen, werden bereits von 26 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland wahrgenommen. Das zeigt eine Goldmedia-Studie zur Bedeutung von Influencer Marketing in Deutschland im Auftrag des Dienstleisters für Influencer-Marketing-Kampagnen Influry, für die rund 1.600 Onliner ab 14 Jahren befragt wurden. Zudem zeigen die Ergebnisse, „dass Influencer Marketing nicht nur wahrgenommen wird, sondern offenbar auch eine stark verkaufsfördernde Wirkung hat.“
influry.com >>; horizont.net >>

3. Lediglich 41 Prozent von Deutschlands größten Familienunternehmen fühlen sich in Sachen Digitalisierung gut bis sehr gut aufgestellt. Größtes Hindernis dabei das mangelnde Know-how der MitarbeiterInnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Deutschen Bank und des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), für die das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn mehr als 300 EntscheiderInnen großer Familienunternehmen mit mindestens 50 Mio. Euro Jahresumsatz befragte.
dw.com/de >>

Digitalisierung, Content-Marketing-Plan, Etats

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1. Für eine erfolgreiche Digitalisierung braucht es eine moderne interne Kommunikation, betont Lutz Hirsch (Hirschtec). Er kritisiert: „Die digitale Vernetzung nach innen – durch neue Formen der Kommunikation, Kollaboration sowie der Aufbereitung von Wissen – bleibt jedoch oft unberücksichtigt.“
onetoone.de >>

2. Downloadtipp: Miriam Rupp, Geschäftsführerin der Berliner Agentur für Brand Storytelling Mashup Communications, zeigt in drei Schritten, wie Storytelling im Content Marketing Plan zur kanalübergreifenden Markenkommunikation führt. Die Vorlage für den Content-Marketing-Redaktionsplan kann nach kurzer Registrierung kostenlos heruntergeladen werden.
mashup-communications.de >>

3. +++ Etats +++
Das Bundespresseamt schreibt seinen bisher von Carat gehaltenen Media-Etat neu aus. Dabei trennt die PR-Behörde der Bundesregierung erstmals Einkauf und Planung: Künftig soll eine Agentur einkaufen, drei weitere sollen jeweils Crossmedia-, Digital- und Außenwerbung planen.
wuv.de >>

Leagas Delaney gewinnt im Pitch den Social Media-Etat von CosmosDirekt.
new-business.de >>

Die Hamburger PR-Agentur Industrie-Contact AG (IC) hat in diesem Jahr schon sieben Neukunden gewinnen können: die Bremer Crowdshop GmbH, AFC Auto Fleet Control GmbH, Solvay Dental 360, Glunz AG, NaturaPunkt GmbH, Zervant und die Marken Satisfyer und partner.
pr-journal.de >>