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Aktuelles bei medienrot

Lobbyregister, Personalien, Etats

Foto: © AdobeStock/MQ-Illustrations

1. Die Große Koalition hat sich auf ein Lobbyregister geeinigt. Die Pflicht zur Registrierung soll für Lobbyarbeit bei Bundestagsabgeordneten, Fraktionen und Bundesregierung gelten. Das Lobbyregister wird digital beim Deutschen Bundestag eingerichtet und geführt. Es soll zudem öffentlich einsehbar sein.
tagesschau.de >>

2. +++ Personalien +++
Die Agentur Weber Shandwick Deutschland holt Britta Heer als Executive Vice President, Client Experience in ihre Führungsriege.
prreport.de >>

Wolfgang Ainetter, zuletzt Sprecher von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), ist Medienberichten zufolge seit März Sonderbeauftragter bei der Deutschen Bahn, wo er bis zum Jahresende die Organisation von Aktivitäten rund um das „Europäische Jahr der Schiene“ unterstützen soll.
pressesprecher.com >>

Tobias Kaufmann ist neuer Direktor Kommunikation, Fans und Marke des VfB Stuttgart. Der 44-Jährige hatte ab Juni 2013 mehr als sieben Jahre lang die Kommunikationsabteilung des 1. FC Köln geführt.
vfb.de >>

3. +++ Etats +++
Nach einem Pitch bleibt die DDB-Tochter Track die verantwortliche Agentur für die technische Umsetzung der globalen Website von Mini.
horizont.net >> (paid)

SharkNinja, Entwickler und Hersteller von Küchen- und Haushaltsgeräten, setzt bei seinem Geschäftsausbau im deutschen Markt auf Hill+Knowlton Strategies (H+K) als PR-Partner. Die internationale Netzwerkagentur wird unter Leitung von Miriam Holbe, Managing Director und Head of Marketing Communications + Brand PR, die Pressearbeit von SharkNinja in Deutschland am Standort Frankfurt verantworten. (per Mail)

Logistik-Plattform Transporeon entscheidet sich für Leagas Delaney. Die Hamburger Kreativagentur soll die globale Positionierung, ein neues CI/CD sowie diverse Kommunikationsmaßnahmen zur Ansprache der vielfältigen B2B-Kunden der Marke entwickeln.
new-business.de >>

Sprache für mehr Vielfalt: Audi gendert

© AUDI AG

Zur besseren Sichtbarkeit geschlechtlicher Vielfalt führt Audi ab März die gendersensible Sprache ein und setzt so auch in der Kommunikation ein Zeichen für Gleichberechtigung. Geregelt ist diese Neuerung in einer Unternehmensrichtlinie. In ihr ist etwa beschrieben, dass alle Geschlechter und geschlechtlichen Identitäten gleichwertig und wertschätzend angesprochen werden sollen.

Deutschlandstart für Facebook News, DDB München, Kommunikationsberatung rund um Camping und Outdoor

© AdobeStock/Julien Eichinger

1. Facebook News startet im Mai mit rund 30 Medienpartnern – darunter Der Spiegel, FAZ, Die Zeit und das Handelsblatt – in Deutschland. Facebook zahlt den beteiligten Verlagen Geld dafür, damit sie ihre Beiträge „um zusätzliche Inhalte ergänzen“, heißt es vom Social Network – beispielsweise solche, die ansonsten hinter der Bezahlschranke stehen, die Entscheidung liege bei den Verlagen. Zum Start nicht dabei sind Springer, Burda, Bauer und die Süddeutsche Zeitung.
about.fb.com >>; meedia.de >> (paid)

2. Am Standort München werden die Agenturen Heye und Salt Works zu DDB München zusammengelegt. Fokus des dann rund 120 MitarbeiterInnen starken Dienstleisters unter der Führung von Peter Johannes, bislang Chef von Salt Works: Brand, Corporate & Public Communication.
horizont.net >>

3. Unter der Marke Camp Komm haben Ina Bohse und Karolin Turck eine Kommunikationsberatung rund um Camping und Outdoor in Hamburg gegründet.
prreport.de >>

WeSound gründet Beratung für Audio-Content, Zeit Online – ein Jahr Corona-Dashboard, CoronaVirusFactsAlliance

Foto: © AdobeStock/carloscastilla

1. Die Soundagentur WeSound gründet „WeStarter“, eine Beratung für Audio-Content – zusammen mit dem freischaffenden Audio-Experten Stephan Schreyer. Um Unternehmen den Einstieg in die Audio-Welt rund um Clubhouse, Podcasts, Sprachassistenten und Co. zu erleichtern, bietet WeStarter drei standardisierte Beratungsmodule zum Fixpreis an. Die Produkte umfassen dabei Lösungen von Strategie bis zur operativen Umsetzung und können direkt online gebucht werden.
new-business.de >>

2. Lesetipp: Vor einem Jahr hat Zeit Online die erste Deutschland­karte mit Corona-Fällen veröffentlicht – damals mit 23 Fällen. Visualisierungs­chef Julius Tröger und seine Kollegin Elena Erdmann berichten über ein Jahr Corona und ein Jahr Corona-Dashboard.
blog.zeit.de >>

3. Die CoronaVirusFactsAlliance, ein Zusammenschluss von 99 Faktencheck-Redaktionen aus mehr als 70 Ländern, sammelt in einer durchsuchbaren Online-Datenbank Fake News zum Corona-Virus.
spiegel.de >>

Twitter testet Abo-Funktion, Personalmeldungen, Douglas-Kundenmagazin

Foto: © AdobeStock/Sondem

1. Twitter testet Abo-Funktion: Geplant sei, für zahlende AbonnentInnen exklusive Inhalte oder Angebote verfügbar zu machen. Die Funktion soll „Super Follows“ heißen.
handelsblatt.com >>; horizont.net >>

2. +++ Personalmeldungen +++
Die zum Lufthansa-Verbund gehörende Fluglinie Austrian Airlines (AUA) übergibt Sophie Matkovits am 1. April die Leitung des Bereichs „Corporate Communications, Public Affairs & Corporate Responsibility“.
prreport.de >>

Er ist seit 2018 Co-Chefredakteur, führte den Tagesspiegel zusammen mit Lorenz Maroldt in die digitale Transformation. Jetzt steht fest: Mathias Müller von Blumencron scheidet aus der Tagesspiegel-Gruppe aus. Sein Nachfolger steht bereits fest: Christian Tretbar wird mit Wirkung zum 1. März 2021 zum Chefredakteur berufen.
kress.de >>

Die Scholz & Friends Strategy Group agiert ab sofort mit einer Doppelspitze. Neben Martin Heuer, der bereits seit Anfang 2020 in dieser Position ist, wird nun auch Maren Jens zum Head of Strategy befördert.
horizont.net >> (paid)

3. Territory und Ad Alliance haben gemeinsam den Pitch um das crossmediale Douglas-Kundenmagazin gewonnen und sind damit verantwortlich für die Kreation, Produktion und Vermarktung des 6x im Jahr erscheinenden Print-Magazins sowie die Erstellung von Content für die digitalen Kanäle von Douglas.
horizont.net >> (paid)

Stepstone-Gehaltsreport: Was Marketing- und PR-Profis verdienen

Foto: © AdobeStock/magele-picture

Viel geändert hat sich nicht: Marketing- und PR-Fachleute in Deutschland verdienen durchschnittlich 60.174 Euro brutto pro Jahr. Das geht aus dem Stepstone Gehaltsreport 2021 hervor. Im Vorjahr waren es 60.196 Euro.

Innerhalb der Marketing- und PR-Branche gibt es deutliche Gehaltsunterschiede: Die Einkommen variieren je nach Bildungsgrad, Berufserfahrung, Unternehmensgröße, Ort – aber auch nach Geschlecht. Frauen kommen auf ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt von 53.692 Euro (2020: 53.794 Euro), Männer auf 66.774 Euro (2020: 66.987 Euro) – eine Differenz von 13.082 Euro (2020: 13.193 Euro). Der Unterschied zwischen AkademikerInnen und Nicht-AkademikerInnen ist hingegen kleiner als der Gendergap: PR- und Marketingfachleute mit Studium verdienen laut aktuellem Gehaltsreport 61.289 Euro, diejenigen ohne Studienabschluss kommen auf 55.759 Euro. Die Differenz beträgt hier also nur 5.632 Euro.

Das meiste Geld fließt im Category-Management: Im Schnitt 70.138 Euro werden hier verdient – das Produktmanagement, das Brand Management und die Marktforschung liegen nur knapp dahinter.

Die Top-Berufe 2021
Die höchsten Gehälter erzielen übrigens ÄrztInnen (89.500 Euro), FinanzexpertInnen (73.800 Euro), wie beispielsweise Vermögensberater oder Controller, und JuristInnen (68.600 Euro). Bei den Branchen führen Deutschlands Schlüsselindustrien das Ranking an: Auf Platz 1 liegen Banken (69.600 Euro), dicht gefolgt von der Pharmaindustrie (69.500 Euro), der Automobilbranche (68.500 Euro) und dem Chemiesektor (66.200 Euro).

Wer studiert, verdient im Schnitt 34 Prozent mehr
ArbeitnehmerInnen, die ein Studium abgeschlossen haben, starten in der Regel später ins Berufsleben – allerdings erzielen sie auch deutlich höhere Gehälter. Beschäftigte mit einem akademischen Abschluss verdienen im Schnitt 65.900 Euro im Jahr. ArbeitnehmerInnen ohne Studium kommen hingegen auf 49.200 Euro. Unterschiede gibt es allerdings zwischen den einzelnen Abschlüssen: Wer einen Masterabschluss besitzt, verdient im Schnitt mehr als 7.000 Euro jährlich mehr als ein/e BachelorabsolventIn. Beschäftigte mit einer Ausbildung verdienen im Berufsfeld Finanzen mit 61.600 Euro am besten.

Wo man wie viel verdient
Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es die höchsten Gehälter erneut in Hessen (60.900 Euro), dicht gefolgt von Baden-Württemberg (60.200 Euro) und Bayern (60.000). Die niedrigsten Durchschnittsgehälter werden in Brandenburg (47.000 Euro), Mecklenburg-Vorpommern (47.400 Euro) und Sachsen-Anhalt (47.800 Euro) gezahlt. Im Städte-Ranking liegt Frankfurt am Main (66.500) vorn, dicht gefolgt von Stuttgart (66.200 Euro) und München (65.200 Euro).

Konzerne zahlen besser als Start-ups
Bei der Höhe des Gehaltes spielt es eine wesentliche Rolle, in welchem Unternehmen man angestellt ist. Generell gilt hier die Faustregel: Je größer ein Unternehmen, desto höher die Gehälter. Arbeitgeber, die maximal 50 MitarbeiterInnen beschäftigen, zahlen im Schnitt ein Jahresgehalt von 48.000 Euro. Wer hingegen bei einem Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten angestellt ist, darf mit knapp 20.000 Euro mehr Jahresgehalt rechnen.

Gehaltszufriedenheit 2021
Neu dieses Jahr im Gehaltsreport: Eine Analyse der Gehaltszufriedenheit der Menschen in Deutschland. Der Gehaltsreport zeigt: Die Zufriedenheit hält sich insgesamt die Waage. Gut die Hälfte der Befragten ist demnach mit dem eigenen Gehalt (sehr) zufrieden. Jede*r Zweite wünscht sich demnach ein höheres Gehalt.

Besonders spannend ist hier die Analyse, wie viel die Menschen verdienen, die mit ihrem Gehalt zufrieden bzw. unzufrieden sind. Wer zufrieden ist mit seinem Gehalt, verdient im Schnitt 64.253 Euro pro Jahr. Sehr zufrieden macht ein Salär durchschnittlich mit 81.503 Euro. Gut jede*r Zehnte ist mit dem eigenen Einkommen gar nicht zufrieden. Im Schnitt verdienen Menschen, die dies angegeben haben, 40.517 Euro brutto im Jahr. Dies ist weniger als die Hälfte derjenigen, die sehr zufrieden sind. Dies trifft auf gut 6 Prozent der Menschen zu.


Über den StepStone Gehaltsreport 2021
Gehalt ist in Deutschland immer noch ein Tabuthema. StepStone schafft mehr Transparenz: Der StepStone Gehaltsreport 2021 gibt Orientierung zu Gehältern in Deutschland. Denn damit Jobsuchende und Unternehmen zusammenfinden, brauchen beide Seiten die richtigen Informationen. Dazu zählt vor allem das Gehalt. Für den Gehaltsreport 2021 wurden rund 250.000 Gehaltsdaten analysiert, die im Zeitraum Januar 2019 bis September 2020 erhoben wurden. Der StepStone Gehaltsreport zeigt die durchschnittlichen Gehälter der Menschen in Deutschland, aufgeteilt nach Berufsfeld, Region, Branche und Berufserfahrung. Bei der Auswertung wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit nur die Angaben derjenigen Umfrageteilnehmer*innen berücksichtigt, die in Vollzeit arbeiten.


Quelle: Report & PM Stepstone

Personalien, Looping Group gründet Content-Marketing-Agentur mit Wort & Bild, Facebook News

Ansgar Haase leitet künftig Brüsseler dpa-Büro – Verena Schmitt-Roschmann wird Sonderkorrespondentin in Berlin. (© dpa / Michael Kappeler)


1. +++ Personalien +++
Ansgar Haase (Foto, links) übernimmt zum 1. August die Leitung des Brüsseler dpa-Büros. Der Journalist folgt auf Verena Schmitt-Roschmann (Foto, rechts), die das Büro seit 2016 leitet und als Sonderkorrespondentin Berlin und Ostdeutschland in die dpa-Zentrale wechselt.
presseportal.de >>

Erste Doppelspitze bei einer Funke-Zeitung: Dr. Kerstin Loehr und Christian Klose starten zum 1. März als Chefredakteure bei der Braunschweiger Zeitung.
kress.de >>

Renate Bauer leitet seit Ende 2020 den Newsroom der Stadt Köln. Sie ist damit für das strategische Themenmanagement der Pressestelle sowie für die digitale und interne Kommunikation zuständig.
pressesprecher.com >>

2. Looping Group und Wort & Bild Verlag gründen über ihre Töchter Isartal Health Media und Olando aus die gemeinsame Content-Marketing-Agentur Vita Health Media.
healthcaremarketing.eu >>

3. Facebook will die Nachrichtenbranche in den kommenden drei Jahren mit einer Milliarde Dollar unterstützen. Schon seit 2018 habe die Online-Plattform 600 Millionen Euro in Medien investiert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. handelsblatt.com >>; about.fb.com >>

ZDF verpflichtet Mai Thi Nguyen-Kim exklusiv

Mai Thi Ngyuen-Kim (Foto: © Viet Nguyen-Kim)

Ab April 2021 wird Mai Thi Nguyen-Kim exklusiv für zahlreiche ZDF-Formate zur Verfügung stehen. Die seit 2015 bei YouTube sehr erfolgreiche Wissenschaftsjournalistin wird unter anderem für die Dokumentationsreihe „Terra X“ im ZDF und in einer neuen Show bei ZDFneo zu sehen sein. Für „Terra X“ ist mit der promovierten Chemikerin eine Reihe zur Chemie der Welt in Vorbereitung. Darüber hinaus wird sie auch das Online-„Terra X“-Universum, in dem sie bereits 2017 und 2018 als „Co“ bei „Terra X Lesch & Co“ Experimente präsentierte, bereichern. Den funk-Kanal „maiLab“ wird sie selbstverständlich weiterführen.

Dr. Mai Thi Nguyen-Kim: „Es ist eine unglaublich spannende Zeit für mich. Ich freue mich sehr darüber, dass ich beim ZDF meine Vision für modernen Wissenschaftsjournalismus umsetzen kann und dass ich eine eigene Show entwickeln darf. MaiLab geht selbstverständlich weiter und wird auch zukünftig ein wichtiger Teil meiner Arbeit sein. Die neue Show bei ZDFneo ist für mich eine organische Weiterentwicklung meiner Arbeit bei maiLab, ich nehme natürlich auch mein Team mit in die Show, und freue mich schon darauf, wenn wir den Freunden der Sonne im Herbst das Ergebnis präsentieren können.

Die Coronapandemie zeigt nicht nur, wie unverzichtbar Wissenschaftsvermittlung und Aufklärung sind, sondern auch, dass wir Wissenschaftsjournalismus neu denken müssen. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen darf sich nicht das Publikum stehlen lassen von selbsternannten Experten und Verschwörungserzählern im Netz. Ich habe die Ärmel hochgekrempelt, ich bin im Arbeitsmodus und ich freue mich auf die Reise.“

Quelle: PM ZDF

Twitter-Trends-Report, SZ partnert mit Spotify, Medienkompetenz im digitalen Zeitalter

Foto: © AdobeStock/Aleksei

1. Der aktuelle Twitter-Trends-Report zeichnet den Wandel der Trends in der SoMe-Welt nach. Haupttrend ist das Thema Corona. Laut Twitter zeigen sich zudem sechs weitere Trends: Wellbeeing, Creator Culture, Everyday wonder, One Planet, Tech Life und My Identity.
allfacebook.de >>

2. Die Süddeutsche Zeitung geht als erste Tageszeitung in Deutschland mit Spotify eine Kooperation für journalistische Podcast-Formate ein. Laura Terberl, Leitung Audio- und Videoreaktion SZ, stellt u.a. die drei neuen Formate vor.
kress.de >>

3. Medienkompetenz im digitalen Zeitalter: Was verstehen wir unter Digitalisierung? Woran soll man sich orientieren, um jüngere Generationen im digitalen Zeitalter (auszu-)bilden? Medienwissenschaftlerin Sarah Genner stellt den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis in den Fokus:
sarahgenner.medium.com >>