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Readly verleiht Awards für Magazine mit stärkstem User Engagement

Ranj Begley (Foto: © Readly/Magnus Glans)

Readly, Internetdienst für digitale Zeitschriften, hat einen eigenen Award ins Leben gerufen, mit dem einmal jährlich hervorragende Leistungen im Bereich der digitalen Interaktion mit den LeserInnen gewürdigt werden sollen. Die GewinnerInnen der sechs Kategorien wurden per Datenanalyse ermittelt und während des Readly Client Days bekannt gegeben.

Bei den Readly Awards entscheidet keine Jury, sondern Daten darüber, wer zu den prämierten Verlagen gehört. Die Analysen basieren auf mehr als 32 Mrd. Datenpunkten. Sie bieten einen objektiven Blick auf die Leistungskennzahlen und wurden bei der Ermittlung der GewinnerInnen in den verschiedenen Kategorien verwendet.

„Unser Ziel ist es, die Digitalisierung der Zeitschriften-Industrie voranzutreiben und zu unterstützen. Mit mehr als 800 Verlagen auf unserer Plattform ist es unserer Meinung nach an der Zeit, nicht nur die Verlage zu würdigen, denen es gelingt, ihr digitales Publikum anzusprechen, sondern auch hervorzuheben, dass die von uns zur Verfügung gestellten Daten-Tools zur Leistungssteigerung genutzt werden können. Mit Nutzer*innen in 50 Märkten ist Readly sowohl eine Vertriebsplattform als auch ein Analyseinstrument“, so Ranj Begley (Foto), UK Managing Director und Chief Content Officer bei Readly.

Die GewinnerInnen der Readly Awards 2020 sind:

Readly Reach Award – Computer Bild, DE
Mit dieser Auszeichnung wird die Zeitschrift gewürdigt, die im Jahr 2020 die höchste Zahl an einzelnen LeserInnen erreicht hat. Computer Bild hat über das gesamte Jahr hinweg LeserInnen in ihren Bann gezogen und dadurch das höchste Level an Leserschaft generiert.

Readly Read Time Award – The People’s Friend Pocket Novel, UK
Diese Zeitschrift zeichnet sich dadurch aus, dass sie pro Zugriff die längste durchschnittliche Lesezeit hervorruft. The People’s Friend Pocket Novel beschäftigt und unterhält seine Leser länger als jedes andere Magazin auf der Plattform.

Readly Bookmark Award – BBC Good Food, UK
Mit dieser Auszeichnung wird das Magazin gewürdigt, das die höchste Anzahl von Lesezeichen auf Readly gesammelt hat. BBC Good Food bietet Inspirationen und Informationen, auf die unsere LeserInnen immer wieder zurückkommen möchten.

Readly Engagement Award – Bamse för de Yngsta, SE
Diese Auszeichnung wird der Zeitschrift verliehen, die ihr Publikum von Anfang bis Ende in ihren Bann zieht. Gewürdigt wird das Magazin, das über alle Ausgaben hinweg den höchsten Prozentsatz an gelesenen Seiten aufweist.

Readly Reader’s Favourite Award – National Geographic, DE
Mit dieser Auszeichnung wird das Magazin mit der höchsten Anzahl von Favoriten auf Readly prämiert. Für die LeserInnen ist es wichtig, dass sie nie eine Ausgabe verpassen.

Readly Magic of Magazines-Auszeichnung – Future Publishing, UK
Mit dem Magic of Magazines Award wird ein Verlag geehrt, den man wahrhaftig als Botschafter von Readly bezeichnen kann. Future Publishing nutzt Readly-Statistiken, um die Performance seiner Marken fortwährend zu verbessern und kooperiert bei sämtlichen neuen Initiativen konsequent und partnerschaftlich mit uns.

„Diese Verlage haben alle eines gemeinsam. Sie schaffen es dauerhaft, das Interesse von Lesern wirklich zu wecken. Diese hohen Maße an Engagement und Konsum von hochwertigen Inhalten sind das, was wir ‘Magic of Magazines’ nennen“, sagt Ranj Begley.

Quelle: PM readly

Peik von Bestenbostel gibt seinen Posten ab, Corona-Video von Mai Thi Nguyen-Kim, zwischen Pressearbeit und Social Media

Peik von Bestenbostel (rechts im Bild) und Nicole Mommsen (links im Bild) (Fotos: © Volkswagen)


1. Der Leiter der Volkswagen-Konzernkommunikation, Peik von Bestenbostel, gibt seinen Posten zum 1. Januar ab – inmitten eines Streits um seine Vertragsverlängerung von Volkswagen-Chef Herbert Diess. Bestenbostel werde zum Jahresende im Rahmen einer geplanten Altersregelung mit 62 Jahren aus dem Unternehmen ausscheiden. Auf ihn folgt Nicole Mommsen. Sie war erst im August zu Volkswagen gekommen und leitet seither die Unternehmenskommunikation.
volkswagen-newsroom.com >>; wiwo.de >>; prreport.de >>

2. Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim hat das erfolgreichste YouTube-Video dieses Jahres in Deutschland produziert. Ihr Video „Corona geht gerade erst los“ wurde 2020 bislang 6,4 Mio. Mal aufgerufen. Damit erreichte es die meisten Views und landete auf Platz 1 bei den „Top Trending Videos“.
tagesspiegel.de >>
Weitere Jahresrückblicke gibt’s u.a. hier: stern.de (YouTube), ifun.de (YouTube), wuv.de (TikTok) und musikexpress.de (Spotify)

3. Lesetipp: Zwischen Pressearbeit und Social Media – Aus Presse- wurde im Laufe der Zeit Medienarbeit. Claudius Kroker erläutert die Grundlagen zeitgemäßer Kommunikationsarbeit.
pressesprecher.com >>

[m]STUDIO bringt Influencer-Marketing-Tool an den Start, David Eicher meldet sich mit Beratungsfirma zurück,

Foto: © AdobeStock/relif

1. Die GroupM-Tochter [m]STUDIO geht mit einem eigenen Influencer-Marketing-Tool an den Start. Im Zentrum der eigens entwickelten Technologie-Plattform stehen die effiziente Planung, Steuerung und Kontrolle von Influencer-Kampagnen durch den unmittelbaren Zugriff auf passende Influencer, Netzwerke und Contents.
new-business.de >>

2. Jung von Matt und fischerAppelt sollen für die neue IAA trommeln. Die Agenturen konnten sich in einer mehrstündigen Präsentation mit ihren Ideen für die ,,IAA Mobility 2021″ durchsetzen. Jung von Matt übernimmt den Bereich Design und Werbung, fischerAppelt die Felder PR und Content-Marketing. Der Bereich Social Media wird von beiden Agenturen betreut.
motorzeitung.de >>

3. Der frühere Chef der Digitalagentur Webguerillas, David Eicher, meldet sich mit einer Beratungsfirma für die Kommunikationsbranche zurück. Mit an Bord bei „Müllers Garage“ sind Conteam-Sales-Chef Frank Müller und Claus Weibrecht, Gründer der Digitalagentur Ironshark in Jena.
horizont.net >> (paid)

PRCC startet „Modern-Leaders-Initiative“

Das PRCC Team: Geschäftsführer Thomas Lüdeke (links im Bild) und Philip Müller (rechts im Bild) haben die Initiative mit Community-Managerin Katharina O‘Sullivan (Mitte) angestoßen. (Foto: Myriam Topel)

Die PRCC Personalberatung hat gemeinsam mit Führungskräften aus Kommunikation, Marketing und HR eine Initiative für zeitgemäßes Leadership ins Leben gerufen. Die Mitglieder haben ein gemeinsames Verständnis von Führung und Management: interdisziplinär und kollaborativ, vernetzt und divers, nachhaltig und digital. Ziel der Initiative ist, dieses Führungsverständnis stärker in den Unternehmen zu verankern.

Personalien, Facebook rollt New Tab 2021 in Großbritannien aus, Agentur-Joint-Venture „LYVE stories“

Foto: © WWF/Stefan Schulze


1. +++ Personalien +++
Melanie Gömmel (Foto) übernimmt die Leitung der Digitalen Kommunikation beim WWF Deutschland. Sie verantwortet künftig die strategische Entwicklung und die Inhalte der digitalen Kanäle und Communities der Naturschutzorganisation.
wwf.de >>

Anna-Lena Müller geht von VW zu Siemens. Anfang kommenden Jahres übernimmt sie bei dem Konzern den Posten eines Strategic Communications Lead Technology Partnership.
prreport.de >>

Christian Ludwig hat zum 1. Dezember 2020 die Leitung des Bereichs Communications & Investor Relations der DEUTZ AG übernommen und wird damit gleichzeitig auch neuer Pressesprecher des Motorenherstellers.
pressebox.de >>

2. Facebook launcht den News Tab in der eigenen App im kommenden Jahr auch in Großbritannien. Damit wird das UK die erste Region sein, die außerhalb der USA über das News Feature verfügt.
onlinemarketing.de >>

3. Nachgereicht: Drei Agenturen aus München machen künftig gemeinsame Sache – Blackeight, Blauepferde und goldenebotschaft wollen hybride und digitale Events konzipieren und umsetzen und starten dafür das Joint Venture „LYVE stories“.
new-business.de >>

Messe im Wandel – Krise fordert Umdenken deutscher Unternehmen

Foto: © AdobeStock/engel.ac

Messen sind seit Jahren das wichtigste Marketinginstrument der B2B-Branche. Laut einer Erhebung des AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft – wurde fast die Hälfte des B2B Marketing-Budgets deutscher Aussteller im Jahr 2019 für Messen verwendet. Die Corona-Pandemie hat diesen Wirtschaftszweig stark ausgebremst und fast zum Stillstand gebracht. Rund 80 % der fast 370 Messen, die für 2020 in Deutschland geplant waren, wurden verschoben oder abgesagt. Ein herber Schlag – vor allem für Messegesellschaften. Digitale Veranstaltungsformate rücken zunehmend in den Fokus und fordern ein Umdenken bei den Unternehmen. Im Rahmen der digitalen Konferenz „W&V MAKE – the new normal“ und einer gemeinsamen Veranstaltung der Messe München mit dem bvik – dem Industrie-Verband für Kommunikation & Marketing – diskutierten ExpertInnen über die Zukunft der Messe.

Digitale Kommunikation statt virtueller Messe

„Viele Messegesellschaften und Marketer haben Jahrzehnte lang verschlafen, Messen und Live-Events zukunftsfähig aufzustellen. Hier muss ein Umdenken stattfinden“, macht Dr. Andreas Bauer, Vorstand des bvik, die Problematik der Messebranche deutlich. Eine reine Transformation eines Präsenzevents in die digitale Welt, verbunden mit derselben Erwartungshaltung, sieht Bauer kritisch: „Messen und Live-Events haben eine große Bedeutung für die Industrie, da sie als Marktplatz für eine starke und gewachsene Community fungieren. Messen nur auf eine digitale Plattform zu bringen, macht jedoch keinen Sinn. Man muss die gesamte Bandbreite an Stärken nutzen, die die digitale Welt zu bieten hat, wie beispielsweise Virtual und Augmented Reality sowie Social Media.“ Diese Kritik bestätigt auch die bvik-Studie „Digitalisierungsschub 2020 im B2B-Marketing“, laut der nur ein Drittel der Befragten zufrieden mit dem Besuch von virtuellen Messen war. Die Lösung wäre laut Bauer deshalb keine virtuelle Messe, sondern ein anderes Kommunikationsangebot als Ergänzung zur Live-Veranstaltung. Auch eine ganzjährige und somit zeit- und ortsunabhängige Vernetzung der Messe-Community sieht er als Projekt der Zukunft.

Hendrik Hochheim, Leiter des Instituts der deutschen Messewirtschaft & Abteilungsleiter Messen Deutschland beim AUMA, ergänzt: „Die Veränderungen der Messen haben schon vor Corona begonnen und wurden dadurch beschleunigt. Sie bieten aber die Möglichkeit, Messen weiterzuentwickeln und neu zu denken, wofür Messen wirklich stehen. Die Customer Journey wird digitaler, wobei Messen das analoge Kraftzentrum bilden.“

Digitale Marketing-Leads sind „Perlen“ für den Vertrieb

Kai Halter, bvik-Vorstandsvorsitzender und Director Marketing des Ventilatorenherstellers ebm-papst Mulfingen, ist ein Verfechter der Messe, macht sich aber große Sorgen um die Messe-Landschaft: „Je länger die Beschränkungen andauern und der Erfolg der Unternehmen trotzdem nicht ausbleibt, desto schwieriger wird es werden, sehr teure Maßnahmen wie Messen wiederzubeleben – zumal die Qualität der Aufwand eines Messe-Leads im Vergleich zu Online-Leads nicht geklärt ist.“ Laut Halter ist es im digitalen Umfeld leichter, Neukontakte zu akquirieren als auf einer Messe, zu der häufig Stammkunden und bekannte InteressentInnen kommen. Durch anschließende „Versorgung“ der InteressentInnen mit für sie relevantem Content beispielsweise über Marketing Automation, werden die Leads weiterqualifiziert, wodurch „echte Perlen“ an den Vertrieb weitergegeben werden können.

Den Messe-ExpertInnen ist es jedoch wichtig, auf die Qualität und die Unersetzbarkeit einer Messe auch in ihrer „alten“ Form hinzuweisen. So sind sie sich einig, dass dieses Marketinginstrument auch in Zukunft erhalten bleiben wird. Der persönliche Kontakt, die Emotionen und das Messe-Erlebnis als solches können aus ihrer Sicht nicht durch virtuelle Formate ersetzt werden. Der bvik-Vorstandsvorsitzende Kai Halter geht jedoch davon aus, dass der Fokus zukünftig auf den großen und wichtigen Leitmessen liegt und sich der Messe-Bereich in das eigene Unternehmen verlagert: „Das Bedürfnis mit Menschen am Tisch zu sitzen und Projekte zu besprechen, wird es auch nach Corona wieder geben. Was nicht so schnell wiederkommen wird, sind die großen Messeplätze. Der Weg geht zum eigenen, themenbezogenen Showroom, denn der Kunde möchte etwas erleben und man kommt zu einer ganz anderen Art der individualisierten Produktpräsentation. Hier ist das Marketing gefordert.“

Der Tenor ist klar: Die Zeichen stehen auf Veränderung, Unternehmen müssen die Zukunft neu denken: Zielgruppengerichtete Formate verbunden mit emotionalen Erlebnissen sind die Zukunft der Messe 2.0.

Weiterführende Informationen zur bvik-Studie „Digitalisierungsschub 2020 im B2B-Marketing“ >>

Quelle: PM bvik

Tijen Onaran plant Risikokapital-Fonds für Frauen, Personalien, Etats

Foto: © Urban Zintel

1. Unternehmerin Tijen Onaran will einen Risikokapital-Fonds für Frauen auflegen. Sie wolle Gründerinnen Zugänge eröffnen, über den geplanten Fonds Risikokapital geben und in einer Business-Angel-Rolle den Unternehmen vor allem bei der Vermarktung helfen.


handelsblatt.com >>

2. +++ Personalien +++
Der Mitteldeutsche Runkfunk MDR holt Ex-SPIEGEL-Chef Klaus Brinkbäumer als Programmchef nach Leipzig, berichtet Horizont. Nach der Wahl durch den Rundfunkrat – die steht nämlich noch aus – wird Brinkbäumer seinen Posten als neuer MDR-Programmchef am 15. Januar 2021 antreten.
horizont.net >>

Nach Medieninsider-Infos wechselt der bisherige Social-Media-Chef von Bild, Marc Biskup, zu Storymachine, der PR-Agentur von Ex-Bild-Chef Kai Diekmann, Philipp Jessen und Michael Mronz.
medieninsider.com >>

Der SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat für den Wahlkampf Julia Camerer als seine Pressesprecherin benannt.
pressesprecher.com >>

Christian Hinkel übernimmt mit dem 1. Dezember die Leitung der Unternehmenskommunikation der Deichmann SE in der Unternehmenszentrale in Essen.
pr-journal.de >>

3. +++ Etats +++
Die Berliner Agentur Dept hat sich den Digitaletat des Modekonzerns Gant gesichert.
wuv.de >>

TLGG entwickelt die übergreifende Kanal- und Contentstrategie für Spielentwickler Sports Interactive.
new-business.de >>

Das niederländische Kaffee- und Teeunternehmen JDE Peet’s verlängert die Zusammenarbeit mit der Havas Media Group. In einem internationalen Pitch setzte sich Havas erneut durch und agiert künftig als globale Media-Agentur von JDE Peet’s außerhalb Nordamerikas.
havasmedia.de >>

Liane Siebenhaar wechselt von Snap als Geschäftsführerin zu Kolle Rebbe

vlnr: Liane Siebenhaar, Thomas Heinz, Julia Bendels, Thomas Knüwer (Foto: © Kolle Rebbe)

Die zu Accenture Interactive gehörende Hamburger Agentur Kolle Rebbe baut ihre Geschäftsführung aus: Neben mehreren internen Beförderungen gibt es auch einen prominenten weiblichen Neuzugang: Liane Siebenhaar wird Geschäftsführerin für den Bereich digitale Strategien. Siebenhaar war bislang Digital-Strategin im deutschen Büro von Snap und betreute dort u.a. Kunden wie Red Bull und die Bundeswehr. Siebenhaar ist nicht die einzige neue, zusätzliche Kraft in der Geschäftsführung der Kommunikationsagentur.

Julia Bendels steigt innerhalb der Agentur zur Beratungsgeschäftsführerin auf. Neben agenturinternen Aufgaben wird sie weiterhin die Unit des Boden III leiten, die u. a. das internationale Geschäft von Lufthansa betreut. Bendels ist 2018 von Leo’s Thjnk Tank zu Kolle Rebbe gekommen.

Thomas Heinz wird als Geschäftsführer künftig die Agentur-Verantwortung für den Bereich digitale Technologien und Innovationen übernehmen. In dieser Disziplin wird auch er weiterhin die Unit des Boden III leiten, wo er bisher als ECD tätig war. Heinz kam 2016 von antoni in die Hamburger Speicherstadt.

Thomas Knüwer wird zum Kreativ-Geschäftsführer berufen. Der vielfach international ausgezeichnete Kreative arbeitet bereits seit 2008 bei Kolle Rebbe, wo er Kunden wie Google, Netflix und DAZN betreute. Knüwer war zuletzt als ECD u. a. für Zalando tätig.

Die aktuellen Beratungschefs, Andreas Winter-Buerke und Lennart Wittgen, werden sich neben ihren Bestandskunden zukünftig verstärkt um die Schnittstellen zu Accenture Interactive kümmern und das gemeinsame Neugeschäft vorantreiben. Die beiden Geschäftsführer Ralph Poser (Strategie) und Kai Müller (Finanzen) verantworten weiterhin ihre Bereiche. Der bisherige Kreativchef Stefan Wübbe verlässt auf eigenen Wunsch die Geschäftsführung und wird sich als ECD um agenturübergreifende Kreationsaufgaben kümmern.

Quelle: PM Accenture

GfdS wählt „Corona-Pandemie“ zum Wort des Jahres 2020

Foto: © AdobeStock/peterschreiber.media

Das Wort des Jahres 2020, wie vielfach erwartet, ist Corona-Pandemie. Diese Entscheidung traf eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden. Die Zusammensetzung be­nennt das beherrschende Thema nahezu des gesamten Jahres. Als Wort des Jahres steht Corona-Pandemie nicht nur für die nach Ein­schätzung der Bundeskanzlerin ebenso wie vieler Fachleute schwerste Krise seit dem 2. Welt­krieg, sondern sprachlich auch für eine Vielzahl neuer Wortbil­dungen (Coronavirus, -krise, -zah­len, -jahr, Corona-Demo, -Hotspot, -Warn-App, coronabedingt, -geplagt …).

Biden und Harris setzen auf komplett weibliches Kommunikationsteam, die Social-Media-Strategie von Norbert Röttgen, Personalien

Foto: © AdobeStock/Zack Frank

1. Die Kommunikation des Weißen Hauses soll künftig ein Team aus „qualifizierten und erfahrenen“ Kräften übernehmen – erstmals sind es nur Frauen. Die prominente Rolle der Regierungssprecherin geht demnach an Jen Psaki, Vize wird Karine Jean-Pierre. Psaki war schon unter dem früheren Präsidenten Barack Obama unter anderem Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses und Sprecherin des Außenministeriums. Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses wird Kate Bedingfield aus Bidens Wahlkampfteam. Symone Sanders wird Sprecherin der Vize-Präsidentin, Ashley Etienne Kommunikationsdirektorin.
zeit.de >>; spiegel.de >>

2. Lesetipp: Dirk von Gehlen nimmt die Social-Media-Strategie von Norbert Röttgen unter die Lupe. CDU-Politiker nutze soziale Netzwerke deutlich besser als seine Konkurrenten um den CDU-Vorsitz Laschet und Merz.
dirkvongehlen.de >>

3. +++ Personalien +++
Nach Daniel Fiene (wir berichteten) geht auch Richard Gutjahr bei Gabor Steingart von Bord. Gutjahr hatte Ende Januar als Digital-Experte und Co-Host des Tech Briefings Podcast bei Media Pioneer angeheuert. Mit Marc Saha vermeldet Media Pioneer aber auch einen Neuzugang: Saha, seit 2017 Redakteur bei WDR2, fängt im neuen Jahr bei dem Medienunternehmen an und soll die Konzeption des neuen Angebots „Hauptstadt – Der Podcast“ übernehmen.
clap-club.de >>; kress.de >>

Patricia von Berg übernimmt ab dem 1. Dezember die Leitung des Nachrichtenressorts der Zentralredaktion der Mediengruppe RTL. Die Journalistin und Absolventin der RTL-Journalistenschule war zuletzt Leiterin des Ressorts Wirtschaft & Mobilität.
medieninsider.com >>

David Biesinger wird zum 1. April 2021 Chefredakteur des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb).
presseportal.de >>

Stefanie Gollasch wird Chefredakteurin der Kieler Nachrichten. Sie kommt von der Madsack Mediengruppe, wo sie derzeit Chefredakteurin der Tageszeitungstitel „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ (WAZ), „Peiner Allgemeine Zeitung“ (PAZ) und „Aller-Zeitung“ (AZ) ist.
kn-online.de >>