Newsletter

Aktuelles bei medienrot

Audible, Snapchat setzt auf Duplass, Refind

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Der Anbieter für Hörbuch-Downloads „Audible” geht heute mit 22 Podcast-Eigenproduktionen an den Start. Davon sind 17 Podcasts auf Deutsch und fünf in englischer Sprache verfasst. Als Hosts mit dabei sind u. a. Ronja von Rönne und Tilman Rammstedt, die allerlei Fragen aus dem Internet beantworten, die, laut Duo, bisher noch niemand beantwortet hat. Interessant klingt auch der Podcast „Mind the Gap” von Susanne Klingner. Hier erfahren wir alles über Frauen und Geld. Weitere „Audible Original Podcasts“ – Mitstreiter sind Sophia Hembeck, Lukas Kla, das Titanic-Magazin und viele andere.
audible.de >>

2. Snapchat setzt auf die Duplass-Brüder und damit auch auf eigene Medieninhalte. Mark und Jay Duplass sind die Kreativ-Köpfe des neuen Studios „Donut”, das Snapchat und NBC Universal gemeinsam gegründet haben. Hier werden fiktive Formate entwickelt, die dann über Snapchat auf dem Handy angeschaut werden können. „Die Zuschauerzahlen im mobilen Bereich steigen gewaltig, dort konsumieren junge Leute heutzutage Inhalte“, sagt Lauren Anderson, die das neue Studio mit Firmensitz in Santa Monica, USA, leiten wird. Bereits im nächsten Jahr sollen die ersten Serien anlaufen.
sueddeutsche.de >>

3. Hype um Refind: Ein neues Startup ist auf Erfolgsspur? Das schweizer Jungunternehmen Refind will mit seinem neuen Konzept den Markt der Social-Bookmarkdienste revolutionieren. So lassen sich etwa die Bookmarks mit Refind besser sortieren. Außerdem können neue und passende Inhalte effektiver gefunden werden. Ziel sei es, am Ende eben nicht nur seine Bookmarks teilen zu können, sondern, dass man durch künstliche Intelligenz die relevantesten Links zugespielt bekommt. Nutzen kann man den Dienst nur per Einladung. Den Link dazu erhalten Sie auf der unten angeführten Website.
gruenderszene.de >>

Wenn man täglich die Krise vorbereiten muss – Pressesprecher Reza Ahmari

medienrot-Podcast

Jens Stoewhase traf während des K-Kongresses im September in Berlin den Leiter der Pressestelle der Bundespolizeidirektion am Flughafen Frankfurt/Main Reza Ahmari. Sein Job ist vielfältg, spannend und beinhaltet weit mehr als nur die Vorbereitung der Kommunikation in der Krise, die wir uns alle nicht ausmalen wollen. Denn der Flughafen Frankfurt ist nicht nur ein riesiges Gelände, er ist auch der Arbeitsplatz für ca. 80.000 Menschen.

Der Erste Polizeihauptkommissar Reza Ahmari und Pressesprecher berichtet im Interview über die Außendarstellung seines Arbeitgebers, die Digitalisierung, Twitter und die Herausforderungen bei der Vorbereitung für eine koordinierte Krisenkommunikation.

Podcast bei iTunes abonnieren >>
Podcast als RSS-Feed abonnieren >>
Download der Folge (ca. 8 MB) als mp3 >>
Die 10. Folge bei Soundcloud anhören >>

Der medienrot-Podcast wird für medienrot.de, das Corporate Blog von Landau Media und in Staffeln produziert. Die zweite Staffel entstand auf dem Kommunikationskongress 2017 in Berlin.

Unternehmenskrise, Kommunikation im Job, Etats

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Unternehmenskrise? Wie Unternehmen reagieren sollten, wenn der Shitstorm bereits tobt, verrät Krisen-PR-Experte Christian Scherg. Sein Tipp: Immer die richtigen Informationen zur Hand haben. Laut Scherg müsse man genau wissen, was passiert ist, warum es passiert ist und wer dafür verantwortlich ist. Oftmals provozieren aggressive Nutzer oder Konkurrenzunternehmen und verstärken die Krise mit der Verbreitung von Gerüchten durch gefälschten Accounts oder Social Bots. Als Reaktion sollten intensiv eigene Kanäle aktiviert und eigene Videos und Informationsgrafiken veröffentlicht werden, rät der Experte.
pressesprecher.com >>

2. Eine gute Kommunikation im Job. Wie Verständigung besser gelingen kann, erklären Etikette-Expertin Elisabeth Bonneau und Karriere-Beraterin Anne Forster. Die wichtigsten Ratschläge: auf Rechtschreibung achten. Auch sollte man etwa in der ersten E-Mail nicht auf die Anrede verzichten. „Das gilt in Deutschland als sehr unhöflich“, meint Bonneau. In offiziellen Dokumenten haben auch Emojis nichts zu suchen, warnt Karriere-Beraterin Anne Forster. Ansonsten könne man aber schon mal ein Smiley verwenden. „Das wirkt nicht unbedingt unprofessionell, gerade wenn man sich kennt.“
lr-online.de >>

3. +++ Etats +++

McDonalds vergibt Medien-Etat neu. Das Unternehmen will künftig mehrere Agenturen gleichzeitig beauftragen.
kontakter.de >>

Ogilvy gewinnt Etat von Huawei-Tochter Honor.
onetoone.de >>

 

Social Media-Accounts, Degepol, Social Intranets

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Social Media-Accounts skurril. Die lustigsten und eigenwilligsten Accounts hat Cornelia Dlugos auf t3n zusammengestellt. Hier die Favoriten: von der Facebook-Seite „Perlen des Lokaljournalismus“ über den Satire-Blog „Postillon” bis hin zu den „Worst of Chefkoch” und dem Twitter-Kanal @BahnAnsagen. All die Tipps können uns zum Start in die Woche zum Lachen bringen auf jeden Fall aber zum Schmunzeln.
t3n.de >>

2. Aufgrund von „grundlegenden Differenzen“ mit den anderen Trägerverbänden hat die Deutsche Gesellschaft für Politikberatung (Degepol) ihren Austritt aus dem Trägerverein des Deutschen Rats für Public Relations (DRPR) bekannt gegeben. Der Austritt habe sich wohl bereits angedeutet. „Das Verhalten war am Ende aber nicht mehr lösungsorientiert, deswegen ist der Schritt sicher das Beste für alle Seiten […]”, meint Regine Kreitz, BdP-Präsidentin und stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins des DRPR.
pr-journal.de >>

3. Wie Mitarbeiter im sozialen Intranet zu mehr Kommunikation und Austausch angeregt werden können, erklärt Hermann Roden von Jive Software. So koste etwa das „Liken“ und „Sharen“ von Inhalten kaum Zeit oder Geld, es kurbele aber dennoch den aktiven Austausch in Communities an, so der Experte. Aber auch das Feedback auf Reaktionen anderer Community-Mitglieder sei wichtig.
onetoone.de >>

Recruiting bei Startups, Neue Unit für Mercedes-Benz, Social Media-Kommunikation

Foto: © Fotolia/vladans

1. Warum Recruiting für Startups wichtig oder sogar überlebenswichtig ist, erklärt Andreas Weck am Beispiel der Jungunternehmen Einhorn und Jimdo. Um sich Know-how auf Stundenbasis zu holen, hat der Kondom-Hersteller Einhorn signifikante Aufgaben zunächst an Freelancer vergeben. Auch hat das Unternehmen immer sehr genau geschaut, ob der Bewerber zur Unternehmenskultur passt. Der Anbieter von Website-Baukästen, Jimdo, ging beim Recruiting ganz anders vor. Neue Mitarbeiter wurden von Beginn an hauptsächlich im persönlichen Umfeld gesucht. Diese Strategie wird auch heute noch verfolgt.
t3n.de >>

2. Neue Pläne. Neue Unit. Neues Team. Der Publisher Dominik Wichmann plant den Aufbau einer neuen Unit für Mercedes-Benz. Offiziell soll das Projekt von einem redaktionellen und datenbasierten Brand-Publishing Team geleitet werden. Mit an der Spitze wird der ehemalige Vize bei der Bild, Gerald Selch, stehen. Außerdem soll ein Team aus Data-Analysten und Data-Scientists aufgestellt werden. Leiter wird der Software-Experte Alexander Oelling. „Die Kombination aus Newsroom-Profis und Data Scientists zeigt, worin unserer Ansicht nach die Zukunft des Publishings besteht“, sagt Dominik Wichmann, Co-Founder der Looping Group. Mehr wollte er aber noch nicht verraten.
wuv.de >>

3. Social Media-Kommunikation verändert und verstärkt Ängste. Das ergab eine Studie von Psychologen der Maquarie University in den USA, aufbereitet vom kurier.at. Vor allem bei jungen Menschen führt Social Media-Kommunikation dazu, dass das Vermögen, Widerstandskräfte aufzubringen, sinkt. So würde Textkommunikation über eigene Probleme, zu einer Verstärkung der Angst führen, berichtet die Forschungsplattform „The Conversation“. Es sei so einfach geworden, andere Menschen zu kontaktieren und positiven Zuspruch direkt in einer beunruhigenden Situation zu erhalten, anstatt erst einmal selber damit zurechtzukommen. Aber gerade das fördere die Widerstandskraft.
kurier.at >>

 

 

Kurz und Instagram, Leitlinie Influencer Marketing

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1.Wahlsieger und ÖVP-Chef Sebastian Kurz will hoch hinaus. Das könnte man zumindest meinen, wenn man sein Profil auf Instagram betrachtet. Es zeigt den Jungpolitiker unter anderem beim Wandern in den Bergen. Doch was können vielleicht sogar deutsche Politiker von Sebastian Kurz lernen? Diese Frage beantwortet die „Süddeutsche Zeitung“, die 16 Aufnahmen von der Instagram-Seite „sebastiankurz“ ausgewählt und analysiert hat.
sueddeutsche.de >>

2. Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hat einen Leitfaden für Influencer-Marketing veröffentlicht und präsentiert damit ihre Auffassung zur Kennzeichnung von Werbung auf Instagram. Denn zahlreiche Einzelfragen zur Kennzeichnung sind bisher ungeklärt und besonders bei Influencern herrscht deswegen oftmals Unsicherheit. „Für Klärung können hier letztlich nur die Gerichte sorgen“, sagt Christina Kiel, Juristin bei der Wettbewerbszentrale. Die Wettbewerbszentrale will, wenn nötig, ungeklärte Fälle vor Gericht bringen, um durch Musterverfahren zu mehr Rechtssicherheit für die Werbepraxis beizutragen.
onetoone.de >>

 

Pressemitteilungen und Touchpoints, Hate Speech, Unglaubwürdigkeit Sozialer Netzwerke

 

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Wie man mit Pressemitteilungen Touchpoints zur Zielgruppe herstellen kann, erklärt Kommunikationsexpertin Monika Zehmisch von Adenion. Ihr Tipp: Um die Zielgruppe zu erreichen, müssen Pressemitteilungen nicht nur gefunden werden, sie müssen auch berühren. Daher sollte man kundenorientierte Texte mit nützlichen oder unterhaltsamen Inhalten anbieten, die den Alltag der Menschen leichter machen. Bei der Veröffentlichung von Texten sei es außerdem von Vorteil, viele verschiedene Presse- und Themenportale zu nutzen. Dann noch das richtige Fokus-Keyword finden und Bilder verwenden. Mit passenden Fotos lasse sich die Klickrate von Pressemitteilungen sogar verdoppeln, so die Expertin.
blog.anneschueller.de >>

2. Wie können sich Redaktionen vor Hate Speech schützen? Kress hat mehrere Tipps zum Umgang mit Hass-Kommentaren zusammengestellt. Die Wichtigsten: Redaktionen sollten Schulungen und juristische Beratung anbieten. Bei persönlichen Beleidigungen oder Volksverhetzung gleich Strafanzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft erstatten. Debatten sollten moderiert werden, ansonsten werden Hater die „Meinungshoheit“ übernehmen.
kress.de >>

3. Soziale Netzwerke gelten bei vielen Deutschen eher als eine unglaubwürdige Informationsquelle. Das ergab eine Studie des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media. Lediglich drei Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass soziale Netzwerke als seriöse Nachrichtenquellen bezeichnet werden können. Auch im Allgemeinen scheinen die klassischen Medien die digitalen Medien in punkto Glaubwürdigkeit zu schlagen. 70 Prozent der Befragten vertrauen dem Fernsehen als Informationsquelle. 75 Prozent halten das Radio für einen verlässlichen Informationslieferanten und 65 Prozent setzten auf Nachrichten aus Zeitungen und Zeitschriften.
internetworld.de >>

Ökonomie der Aufmerksamkeit, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

„Die Aufmerksamkeit anderer Menschen ist die unwiderstehlichste aller Drogen“, lautete einer der Kernsätze aus Georg Francks Buch „Ökonomie der Aufmerksamkeit“, das 1998 erschienen ist. Über Medien, Marken und welche Aktualität seine Theorie auch heute noch besitzt, spricht Franck im Interview auf horizont. Die Dimension sei heute eine ganz andere, so der Autor: „[…] Konzerne, die ihr Geschäftsmodell ausschließlich auf der Ökonomie der Aufmerksamkeit aufbauen, sind in schon beunruhigendem Maß erfolgreich, siehe Google und Facebook.”
horizont.net >>

+++ Etats +++

Ikea vergibt globalen Kommunikations-Etat an Anomaly.
new-business.de >>

Jung von Matt holt sich den Werbe-Etat von Ergo-Versicherung.
wuv.de >>

 

Erfolg von Influencer-Marketing-Aktionen, Pinterest als Chance für Unternehmen, VR-Markt

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Wie man Erfolg von Influencer-Marketing-Aktionen messen kann, erklärt Miriam Rupp, Gründerin von Mashup. Ihr Tipp: Zunächst genaue Ziele festlegen. Danach erst die geeigneten Werkzeuge auswählen. Ziele stringent zu messen sei erforderlich, da im Influencer Marketing bereits große Budgets eingesetzt werden und dadurch auch ein monetärer Erfolg erwartet wird, sagt Rupp. Umso wichtiger sei es, den Fokus auf hochwertigen Content zu legen. Unternehmen könnten erhebliche Kosten einsparen, wenn es gelingt, durch diesen Content die Zielgruppe besonders zu begeistern, so die Expertin.
upload-magazin.de >>

2. Wie Unternehmen von Pinterest profitieren können, zeigt Marten Neelsen, Blogger bei Weber Shandwick. So konnte die Plattform durch die Erweiterung des Pinterest Taste Graph im September schon bei Unternehmen punkten. Tests haben gezeigt, dass die Click Through Rate bereits um 50 Prozent gestiegen sei. Außerdem seien die Kosten für einen gekauften Klick um 20 Prozent gefallen. Pinterest will es Unternehmen künftig aber noch einfacher machen. Zielgruppen sollen leichter ausfindig gemacht werden können. Unternehmen sollen außerdem die Möglichkeit erhalten, Themen selbst einzugeben. Diese werden dann mit den bereits vorhandenen Themengebieten vervollständigt.
webershandwick.de

3. Ist VR bereits für den Massenmarkt tauglich? Laut einer Bewertung des kalifornischen Beratungsunternehmens Digital Capital, wird der VR-Markt bis zum Jahr 2020 auf bis dahin jährlich 120 Mrd. US-Dollar ansteigen. „Damit wäre der AR-/VR-Markt in vier Jahren mehr als dreimal so groß wie aktuell der weltweite Kinomarkt, der 2015 rund 38,3 Milliarden US-Dollar umgesetzt hat“, sagt Jan Trionow, CEO beim österreichischen Telekommunikationskonzern Drei. Bisher sei international die Gaming- und Unterhaltungsbranche besonders stark in VR involviert, meint Axel Dietrich, CEO des VR-Unternehmens vrisch. Insbesondere werde VR-Technologie jedoch bei der Übertragung von Sport- oder Kulturveranstaltungen eingesetzt. Neue Felder tun sich in den Bereichen E-Commerce und Trainings in VR auf, so Dietrich.
horizont.at >>