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Aktuelles bei medienrot

BMW auf Instagram, datengetriebene PR, interessante Incentives

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Best Case: BMW hat auf Instagram mehr als 10 Mio. Fans und ist damit stärkster Autohersteller auf der Plattform vor Mercedes (8,1 Millionen Followers) und Audi (7 Millionen). „Die Bilder und Stories, die wir posten, müssen relevant, kreativ und möglichst unterhaltsam sein“, erklärt Jörg Poggenpohl, Head of Digital Marketing, die Strategie des Autobauers. Zu finden sind nicht nur Fotos von Fahrzeugen oder User Generated Content, sondern auch Teaser zu Kampagnen.
horizont.net >>

2. Der Einsatz von Daten in der PR wird sich nachhaltig ändern, attestiert Jörg Hoewner, Geschäftsführender Partner der K12 Agentur für Kommunikation und Innovation. Wird derzeit bei Medienresonanzanalyse, Medienbeobachtung, Webseite- und Social-Media-Statistiken, Budgetplanung und Geschäftsbericht mit Daten gearbeitet, werden künftig immer mehr automatisch generierte Daten Stoff für Kommunikation liefern. „Die Anwendungsfelder für die datengetriebene PR erstrecken sich über alle Aspekte des PR-Prozesses“, so Hoewner.
pressesprecher.com >>

3. Interessante Incentives: Glassdoor stellt kreative Wege zur Belohnung und Motivation von MitarbeiterInnen vor: Sportartikler Reebok stellt seinen Angestellten ein eigenes Fitnessstudio zur Verfügung, die Bank Goldman Sachs zahlt ihren transsexuellen MitarbeiterInnen eine geschlechtsangleichende Operation, Starbucks erstattet Angestellten die Studiengebühren und bietet ihnen Aktienoptionen an.
wiwo.de >>

Trend-Disziplin Content Marketing, Transformationsprozesse, 20 Blogtipps zum Thema digitale Transformation

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Rupert Schäfer, Managing Partner bei der Digitalberatung The Nunatak Group, räumt mit fünf Irrtümern in der aktuellen Debatte über die Trend-Disziplin Content Marketing auf. Dabei stellt er heraus, „dass Content Marketing viel stärker der algorithmusbasierten Arithmetik digitalen Marketings unterworfen ist als eine Weiterentwicklung des bestehenden publizistischen Modells darstellt.“
horizont.net >>

2. Miriam Specht erklärt am Beispiel der Event-Agentur Full Moon, wie man die Start-up-Kultur zurück in die Agentur bringt. Die Transformationsexpertin glaubt nicht an Hierarchien und fordert mehr Autonomie für MitarbeiterInnen. Diese übernehmen so „immer mehr Verantwortung. Und Führungskräfte bekommen in diesem Prozess wieder Raum für ihre ureigenen Themen: das Business zu pushen.“
wuv.de >>

3. Klicktipp: Das t3n-Team hat 20 empfehlenswerte Blogs für CIOs, CEOs & CDOs zum Thema digitale Transformation zusammengestellt.
t3n.de >>

Kommunikationstrends 2017, deutsche Digitalagenturen, Pitch-Leitfaden

Foto: © Fotolia/nyul

Foto: © Fotolia/nyul

1. Das Netzwerk Worldcom Public Relations Group leitet aus einer Mitgliederbefragung zehn Kommunikationstrends für 2017 ab. Demnach wird u.a. das Vertrauen für Marken eine noch wichtigere Rolle spielen, bezahlte und redaktionelle werden (noch mehr) verschmelzen, die Bedeutung Augmented Reality, Virtual Reality und 360-Grad-Videos sowie von Mobile generell wird zunehmen und Social Media Communitys, für die sich ihre Zielgruppen interessieren, in ihre Strategie aufnehmen.
worldcomgroup.com >>, prreport.de >>

2. Laut webZunder-Studie ist nur eine der 50 größten deutschen Digitalagenturen auf Snapchat aktiv. Auf Basis der Internetagentur-Ranking des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) hat webZunder vom 1. Juli bis 30. September 2016 die Social-Media-Aktivitäten sämtlicher in diesem Ranking gelisteten Agenturen unter die Lupe genommen. Die Auswertung zeigt auch, dass die deutschen Top-50-Agenturen im Schnitt auf sieben sozialen Netzwerken vertreten sind – dabei am häufigsten bei Xing, LinkedIn und Facebook.
horizont.net >>

3. Der PR-Kreis der Vereinigung Deutscher Reisejournalisten (VDRJ) hat einen Pitch-Leitfaden aufgelegt, um touristische Unternehmen bei der Agentursuche zu unterstützen. Darin finden sich Informationen und Checklisten zu Themen wie Briefing, Auswahlverfahren und Ausgestaltung der Zusammenarbeit.
vdrj.de >>

Umfrage zur Agenturzukunft, Comeback der Qualitätsmedien?, Etats

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Eine Online-Befragung zur Agenturzukunft zeigt, dass Partner, Geschäftsführer und HR-Manager inkonsequent handeln: „Starke Teams“ und „begeisterte Kunden“ sind für 90 Prozent der Führungskräfte entscheidend für eine erfolgreiche Agenturzukunft. Doch nur wenige EntscheiderInnen zeigen sich bereit, die dafür erforderlichen Veränderungen auch konsequent umzusetzen.
hackyourjob.de >>; pr-journal.de>>

2. Bewirken „alternativen Fakten“ ein Comeback der Qualitätsmedien? Dem geht Josef Trappel, Medienwissenschaftler an der Universität Salzburg, nach. Er stellt heraus: „In einer virtuellen Internetwelt voller Halbwahrheiten wächst das Bedürfnis der Menschen nach solider Information. Ungewissheit ist schwer zu ertragen, und keiner will auf Dauer falschen Nachrichten aufsitzen. Professionelle redaktionelle Arbeit bedient ein großes Bedürfnis.“
derstandard.at >>

3. +++ Etats +++
achtung! gewinnt im Pitch den Social-Media-Etat von Mini Deutschland.
horizont.net >>

Uniplan verantwortet als Messe-Leadagentur künftig Konzept, Design und Realisierung aller Hauptmesseauftritte der Schaeffler Gruppe.
new-business.de >>

Die Kommunikationsagentur GOSSIP+ Public Relations hat zum 1.2.2017 die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Senzera in Deutschland und Österreich übernommen.
gossipplus.de >>

Die Offensive der Medien gegen Fake News

Fake News – Die Gegenoffensive der Medien: Man bekommt den Eindruck, dass Donald Trump den Umgang mit Falschnachrichten zum Profisport erklärt hat. Eine gesicherte Nachricht ist aber auch das nicht. Nicole Storch fasst zusammen, wie sich Medien mit dem Problem von Falschmeldungen auseinandersetzen und Gegenmittel suchen.

Studie „Meaningful Brands“, Marken als Stars, Wikipedia-Ratgeber

Foto: © Fotolia/Astarot

Foto: © Fotolia/Astarot

1. 74 Prozent aller Marken weltweit sind überflüssig und 60 Prozent des produzierten Contents ist nicht relevant. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Meaningful Brands“ der Havas Group. Ein Weckruf, findet Yannick Bolloré, CEO der Havas Group. Die Studie zeigt aber auch: „Marken, denen es gelingt, als sinnstiftend wahrgenommen zu werden, sind wirtschaftlich erfolgreich. Sie übertreffen die Entwicklung des Aktienmarketes innerhalb von zehn Jahren um 206 Prozent.“
havasgroup.com >> ; horizont.net >>

2. „Ein Großteil der öffentlichen Kommunikation wirkt und funktioniert wie Marketing“, attestiert Georg Franck. Im Interview erklärt Franck, der vor knapp 20 Jahren den Begriff der Ökonomie der Aufmerksamkeit einführte, Marken müssen selbst zu Stars werden, um ihre Aufmerksamkeit zu verzinsen.
brandeins.de >>

3. Journalist und Dozent Marvin Oppong hat einen Ratgeber erstellt, wie Pressesprecher mit Wikipedia umgehen sollten. Dabei erinnert er u.a. an die Belegpflicht, rät zur Benutzung eines verifizierten Accounts und auf Werbung fürs eigene Unternehmen zu verzichten.
pressesprecher.de >>

Kommunikation beim FCB, Influencer Marketing, Leitfaden für die Trump-Berichterstattung

Foto: © Fotolia/Eugenio-Marongiu

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1. Stefan Mennerich, Direktor Medien, Digital und Kommunikation beim deutschen Fußballrekordmeister Bayern München, erklärt, warum die IT für seine Arbeit so wichtig ist. Dazu wurde – u.a. aus kommunikationsstrategischen Gründen – die IT-Infrastruktur des Unternehmens im Rahmen des Projektes „Digital 4.0“ komplett umgebaut. „Diese Infrastruktur bietet die Chance, leichter und flexibler zu kommunizieren. Wir können einem Handy-User in Japan morgens anderen Content schicken als einem Laptop-User in Brasilien mittags – längere Geschichten, kürzere Texte, Videos, keine Videos. Kontextualisiert aufbereitet, also je nach Nutzer-Situation“, erklärt Mennerich.
prreport.de >>

2. „Was das Thema Influencer Marketing betrifft, liegt aktuell einiges im Argen“, findet Helge Ruff, Geschäftsführer von 1-2-social. Er fordert aber Unternehmen nicht auf, der Disziplin den Rücken zu kehren, sondern Influencer stärker in die Pflicht zu nehmen. Seiner Meinung nach sollten sich Unternehmen und Influencer gemeinsam Gedanken machen, wie sich ein Produkt oder eine Marko so in Szenen setzen lässt, dass die Botschaft auch bei den Zielgruppen ankommt.
horizont.net >>

3. Reuters-Chefredakteur Steve Adler gibt seinen ReporterInnen einen Leitfaden für die Trump-Berichterstattung an die Hand. In einer Nachricht an die MitarbeiterInnen der Nachrichtenagentur ruft er u.a. auch dazu auf, sich nicht einschüchtern zu lassen und weiter unvoreingenommen zu berichten. „Wir haben jetzt gerade die Möglichkeit unsere Fähigkeiten, die wir weltweit gelernt und verbessert haben, anzuwenden und mit gutem Beispiel voranzugehen – und damit die aktuellsten und nützlichsten Informationen für Nachrichtenorganisationen auf der ganzen Welt bereitzustellen“, schreibt Adler.
reuters.com >>, kress.de >> (Übersetzung des Schreibens); prreport.de >>; meedia.de >>

Unister-Krise, gewagte Kommunikation, Content Marketing

Foto: © Fotolia/gstockstudio

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1. Im Interview gewährt Unisters Ex-PR-Chef Dirk Rogl Einblicke in seine Krisenkommunikation. In der Akutphase nach dem Flugzeugabsturz, bei dem die Unister-Chefs Thomas Wagner und Oliver Schilling ums Leben kamen, ging es vor allem darum „Gerüchte zu moni­toren, zu kanalisieren und in informellen Gesprächen aufzuklären. Wir haben teilweise permanent mit Medienpartnern und Influencern geredet“, berichtet Rogl.
pressesprecher.com >>

2. Provokation und gewagte Kommunikation sollten wohl abgewogen und professionell umgesetzt werden, rät Heino Hilbig, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Mayflower Concepts. In seinem Beitrag stellt er u.a. Beispiele vor, bei denen die Marketer übers Ziel hinausgeschossen sind, wie z.B. im Falle von True Fruits oder des Tourismus-Verbandes des österreichischen Wintersportortes Seefeld.
springerprofessional.de >>

3. „Content-Marketing kann […] auch Schaden anrichten und teuer werden, wenn es an der richtigen Strategie fehlt“, attestiert Anne M. Schüller und skizziert erste Schritte, damit das Content Marketing sicher gelingt. Der Rat, den sie allen ans Herz legt: „Verschenken, was man weiß – verkaufen, was man kann.“
blog.anneschueller.de >>

Social Media Report 2016, was Influencer kosten, Procter & Gamble

Foto: © Fotolia/nyul

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1. Laut Nielsens Social Media Report 2016 ist die Genration X (35 bis 49-jährige) social-media-affiner als die Millenials. Demnach verbringen die 35- bis 49-Jährigen 31:40 beziehungsweise 6:58 Stunden am Bildschirm beziehungsweise auf Social Media – bei den Millenials sind es 26:49 Stunden, 6:19 Stunden davon auf sozialen Medien.
nielsen.com >>; nytimes.com >>; wired.de >>

2. Wie teuer ist die Zusammenarbeit mit Influencern? Sachar Klein nennt Preise! Dabei bezieht er sich im Mittelwert auf Preise für Kooperationen, die er in den vergangenen 24 Monaten für Unternehmen initiiert hat. Demnach werden für einen „Sponsored Post“ auf Instagram durch einen Influencer mit etwa 500.000 Followern 2.500 Euro aufgerufen – das entspricht einem Tausenderkontaktpreis (TKP) von 5 Euro. Bei YouTube kostet die Platzierung eines Videos, das um die 200.000 Aufrufe generiert, ca. 8000 Euro – damit liegt der TKP bei 40 Euro. Als Faustregel hält Klein fest: „Kommt eine Marke bzw. ein Unternehmen daher, das der ins Auge gefasste Influencer gut findet und mag, sinkt der Preis für ein Posting oder gar eine umfassende Kampagne.“
sacharklein.de >>

3. Procter & Gamble ist mit dem Status quo beim digitalen Marketing nicht zufrieden und hat ein 5-Punkte-Programm formuliert, um die Disziplin auf Spur zu bringen. Die Punkte umfassen die Forderung nach einem Viewability-Standard, Mess-Transparenz durch Dritte, transparenten Verträge mit Mediaagenturen, Verhinderung von Ad Fraud sowie der unbedingten Befolgung dieser Punkte durch mit P&G verbandelten Unternehmen und Dienstleistern.
horizont.net >>