„Ragebait“ ist das Jugendwort des Jahres 2026

„Ragebait“ ist das Jugendwort des Jahres 2026. Der Begriff bezeichnet Onlineinhalte, die gezielt Wut und Empörung auslösen sollen, um möglichst viel Aufmerksamkeit und Reichweite zu erzielen. Bei der Abstimmung setzte er sich mit 36,5 Prozent knapp gegen „Peak“ (33,8 %) und „Crashout“ (29,7 %) durch.

Daniel Günther startet auf TikTok

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) ist seit dem Tag der Deutschen Einheit auf TikTok aktiv und will dort künftig regelmäßig Inhalte veröffentlichen. Er begründet den Schritt mit der wachsenden Bedeutung der Plattform für politische Information und dem Anspruch, das Feld nicht extremen Akteuren zu überlassen.

DRPR verschärft Regeln für KI in der Kommunikation

Der DRPR hat seine KI-Richtlinie in dritter Fassung überarbeitet und stellt klar, dass eine Kennzeichnung als KI-generiert Unternehmen und Agenturen nicht von der Verantwortung für Inhalt und Wirkung entbindet. Die neuen Regeln setzen unter anderem Grenzen für täuschende synthetische Medien, künstlich erzeugte Zustimmung und autonome KI-Systeme und verlangen menschliche Kontrolle sowie geeignete Abschaltmechanismen.

Content Marketing Forum stellt sich neu auf

Das Content Marketing Forum beendet zum Jahresende seine bisherige Verbandsstruktur, unter anderem weil Mitgliederzahl und Aktivität zurückgegangen sind und Content Marketing als eigenständige Disziplin an Trennschärfe verloren hat. Der BCM wird als eigenständige Organisation weitergeführt, während mit „Wertbeitrag“ eine gemeinnützige Organisation für wertebasierte und gesellschaftlich verantwortliche Unternehmenskommunikation entsteht.

Die Mehrheit der Unternehmen setzt inzwischen auf KI

AI KI Künstliche Intelligenz

57 Prozent der deutschen Unternehmen setzen inzwischen Künstliche Intelligenz ein – vor zwei Jahren waren es erst 20 Prozent. Gleichzeitig schöpfen die meisten Unternehmen das Potenzial von KI noch kaum aus und sehen sich mit fehlendem Know-how, rechtlichen Unsicherheiten und hohen Kosten konfrontiert.

KI-Konzerne wollen Entwicklungstempo drosseln

Anthropic-Chef Dario Amodei und OpenAI-Chef Sam Altman fordern mehr Vorsicht bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz. Amodei warnt vor autonomen KI-Agenten, während Altman einen OpenAI-Börsengang 2026 ausschließt.

ChatGPT zeigt ab Ende August Werbung in Deutschland

OpenAI weitet sein Werbegeschäft auf Deutschland aus: Ab Ende August werden in ChatGPT auch hierzulande Anzeigen ausgespielt. Betroffen sind die kostenlose Version und der günstigste Bezahl-Tarif Go, während teurere Abos werbefrei bleiben.

„Hell Grind“: Wenn der KI-Film zum Showcase wird

„Hell Grind“ ist weniger Hollywood-Film als großer Showcase für Higgsfields KI-Technologie: In nur zwei Wochen und für 500.000 US-Dollar entstanden, demonstriert er, was generative Videotechnik bereits kann – und wo sie noch Schwächen hat. Für die Kommunikationsbranche zeigt das Projekt zugleich, wie KI-Unternehmen ihre Technologie über spektakulären Content erlebbar machen und daraus Aufmerksamkeit für die eigene Plattform generieren.

Weitere Regeln des AI Acts werden verbindlich

Ab 2. August 2026 werden weitere Vorgaben des EU AI Acts verbindlich, darunter Transparenzpflichten für KI-Chatbots, Deepfakes und bestimmte KI-generierte Inhalte sowie Informationspflichten bei Emotionserkennung. Der Bitkom kritisiert jedoch, dass trotz der zweijährigen Übergangsfrist wichtige Leitlinien noch fehlen, und fordert von den Aufsichtsbehörden pragmatische Hilfestellung sowie eine verhältnismäßige und europaweit abgestimmte Durchsetzung.