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Wenn Personaler im Oktober kommunizieren, …

Foto: © Fotolia/pathdoc

… dann geht es unter anderem ums Home-Office, Künstler im Konzern, Millionenschäden durch schlechte Candidate Experience, vermeintliche Minderleister, Sugar Coating der Employer Brand und die Messbarkeit von Digitalität.

Recruiting

Einfach mal einen Gang runter schalten? Mal kleinere Brötchen backen? Wer träumt nicht davon, es mal etwas ruhiger angehen zu lassen? Aber wehe, es kommen Kandidaten daher, die sich nach weniger Stress und Hektik sehnen: Dann vermutet man schnell den „Minderleister“. Das Human Resources Manager Magazin hat über das Phänomen „Downshifter“ geschrieben.

Wie man eigentlich in Zeiten von Generation X/Y/Z Fachkräftemangel und immer schnellerem Recruiting eine ordentliche Candidate Experience gewährleistet, schreibt Marcus K Reif auf – und befasst sich insbesondere mit der allseits beliebten Absagemail.

Es scheinen nämlich noch immer nicht alle verstanden zu haben, wie sehr eine schlechte Candidate Experience den Ruf des Arbeitgeber schädigen und Millionen kosten kann. Darum gibt es jetzt die Studie zum Thema.

Und auch für die großen Anwaltskanzleien wird es immer schwieriger, Kandidaten zu finden. Ganz oben auf der Liste der beliebtesten Arbeitgeber für Nachwuchsjuristen steht ganz überraschend keine Kanzlei – und auch kein Unternehmen.

Entwicklung

Unternehmen müssen digitalisieren – das ist soweit klar. Aber wie bekommt man die „Belegschaft“ dazu da mitzugehen? Und wie findet man heraus, wer schon „digital ist“ und wer noch nicht? Es gibt ein Konzept zur Messung der Digitalität – wie alle personaldiagnostischen Instrumente dürfte es aber mit Vorsicht zu genießen sein.

Dass es ohne die ewig blockierenden Mitarbeiter leichter wäre neue Lösungen einzuführen, ist wohl unumstritten – zumindest unter Personalern.

Eine dieser Lösungen könnte das Home-Office sein – oder wie man es früher nannte: Tele-Arbeit. In der Zeit fordert FDP-Bundesvorstandsmitglied Johannes Vogel ein Recht auf Home-Office.

In die Zukunft mit HR

Unternehmenskultur ist in aller Munde. Viele Unternehmen wollen eine, die wenigsten wissen, dass sie eine (schlechte) haben. Vor allem im Recruiting wird sie aber immer wichtiger und einige Unternehmen neigen dazu, Dinge anders – besser – darzustellen als sie sind: Büronymus schreibt über Sugar Coating.

Warum ist Arbeit am Schreibtisch eigentlich so erschöpfend? Eine Frage, die man sich vielleicht zu selten stellt, wird bei VOX erörtert – psychologisch fundiert.

Wie man aus einem traditionsbeladenen Konzern einen zukunftsfähigen Konzern macht, hat Bosch schon mehrfach (öffentlichkeitswirksam) unter Beweis gestellt – nun wird mit Künstlern zusammengearbeitet.

Die Vorsitzende der Mozilla-Stiftung geht aber noch einen Schritt weiter und beklagt den Mangel an Geisteswissenschaftlern in der Tech-Branche.


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.