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Wenn Personaler im März kommunizieren, dann …

… geht’s um Qualität im Puff, Meerkatzen, Periskope, Chemtrails und Frischfleisch und Erfüllung. Wo? Hier, in der neuesten Ausgabe der Employer-Branding-Kolumne von Sebastian Dietrich. In diesem Monat mit leichtem Delay, da er eine neue berufliche Aufgabe übernommen hat.

… sucht der Puff einen Qualitätsmanager (m).

Klar, muss gemacht werden der Job, so hart wie er sein muss. Also die Suche nach den geeigneten Kandidaten. Wie auch immer, im März poppte diese Stellenbeschreibung auf im Internet und Henner Knabenreich stürzte sich gierig darauf. Unklar bleibt, ob’s ein Viral ist, um den Anbieter zu promoten oder wirklich diese – nun ja – besondere Stelle besetzt werden muss. Anlass für nervöses Kichern und Altherrenwitze gibt sie allemal. Die Betroffenen finden das ganze offenbar nur begrenzt witzig, wie eine Autorin auf Voice4Sexworker schreibt.

… suchen die BASF Experten für Chemtrails.

Hier ist die Sache klarer, das ist ein Fake – aber trotzdem witzig. Ob man seinen Alu-Hut selbst mitbringen muss, bleibt offen.

… fand das erste HR Barcamp Zürich statt.

Einen Rückblick auf das Event, das in Berlin bereits erfolgreich erprobt wurde, findet sich wiederum bei Henner Knabenreich.

… geht’s um realistische Einblicke in den zukünftigen Job.

Dafür kann man zum Beispiel, wie die Britische Armee, eine Datenbrille einsetzen, wie Jo Diercks berichtet (unten). Da die Reichweite dieser Aktion allerdings eher dürftig sein dürfte, gibt’s noch einen exzellent gemachten Spot:

YouTube

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Dass sich die Britische Armee aus Kriegen komplett raushält und nur noch humanitäre Einsätze durchführt, ist wohl die gute Nachricht des Monats.

… analysiert die Datenbrille Emotionen.

Recruiter aufgepasst: Ihr werdet wieder ein bisschen überflüssiger! Menschenkenntnis und Empathie zum Beispiel checkt jetzt die Fraunhofer App für Google Glass. So kann wirklich jeder Personalentscheidungen treffen – Empath oder Autist, die Brille misst!

Andererseits war Google Glass nun nicht der riesige Erfolg, der es hätte sein können. Warum? Weil man die menschliche Komponente vernachlässigte: Wie würden Sie reagieren, wenn Sie einem datenbebrillten Menschen gegenübersäßen und nicht wüssten, ob er sie filmt, fotografiert oder nebenher Zeitung liest? Genau, don’t be a Glasshole.

… liebt man seinen Job wieder.

Das Handelsblatt berichtet von eine Gallup-Umfrage, die herausgefunden hat, dass nur 15 % der Deutschen emotional gekündigt hätten. Im globalen Employee-Engagement-Index liegen wir damit auf Platz drei hinter den USA und Kanada.

… ist Live life.

Und wie Live-Streaming im Personalmarketing eingesetzt werden kann (die Apps Meerkat und Periscope sind in aller Munde), schreibt Jo Diercks auf.

… ist Arbeit auch Kunst.

So hat sich zum Beispiel der deutsch-französische Sender Arte mal dem Thema Zukunft der Arbeit angenommen, eine Doku produziert und Informationen zusammengestellt: Mein wunderbarer Arbeitsplatz.

… geht’s um die Zukunft.

Einmal um die Zukunft des Personalwesens im Jahre 2025 bei Marcus Reif und einmal um die Zukunft des Talentmarketings 2020, wie sie die Berater bei Universum sehen.

… suchen wir alle nur Erfüllung.

Wie man einen Job findet, der einem diese Erfüllung bringt, klärt Gilbert Dietrich bei Geist und Gegenwart – sehr philosophisch, aber zutreffend.

… hilft auch der Recruitimat bei der Berufswahl.

Im Interview mit Saatkorn erklärt die Unternehmensberatung HKP, was der Recruitomat ist, und wie er funktioniert.

… wird Recruiting missbraucht!

Das findet Marcus Reif, denn übers Recruiting müsse immer öfter eine schlechte Führungs- und Unternehmenskultur ausgeglichen werden.

… braucht REWE Azubis und Mother sucht fleischige Praktikanten.

Die einen probieren es mit einer eigens kreierten Webseite und die Werbeagentur Mother New York mit einem mehr als skurrilen Video, das wir einfach mal so stehen lassen:

Vimeo

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Mother New York is looking for Fresh Meat. from Mother New York on Vimeo.

Über den Autor:
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Unser Autor Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.