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Was Agenturen in der Coronakrise beschäftigt, DRPR untersucht die Kommunikation von Storymachine zur Heinsberg-Studie, Virologen-Vergleich

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Was Agenturen in der Coronakrise beschäftigt: Eine Umfrage von Agenturberater Hans-Gerhard Kühn zeigt – für alle geht es um die Existenzfrage. Digitalagenturen leiden weniger stark. Viele Häuser versuchen, sich proaktiv auf die neue Zeit einzustellen.
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2. Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) prüft die Arbeit der Agentur Storymachine im Zusammenhang mit Forschungen des Virologen Hendrik Streeck von der Uni Bonn zu Covid-19 („Heinsberg Protokoll“) auf mögliche Verstöße gegen das Transparenzgebot im Branchenkodex. Hintergrund: Der Plan hinter dem „Heinsberg-Protokoll“ – Ein internes PR-Konzept der Agentur Storymachine zeigt, wie die Studie des Virologen Hendrik Streeck inszeniert werden sollte. Storymachine habe anfangs weitere Geldgeber gesucht, schreibt Capital. Storymachine-Chef Philipp Jessen sagt, neben den beiden bekannten Firmen seien keine weiteren beteiligt. Virologe Hendrik Streeck habe von den „Partnern“ gewusst.
sueddeutsche.de >> (DRPR); capital.de >>

3. Video-Tipp: Virologen-Vergleich – Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim analysiert die Kommunikation der derzeit prominentesten Virologen Professor Christian Drosten, Professor Hendrik Streeck und Professor Alexander Kekulé. Drostens Wissenschaftskommunikation findet sie „sehr gelungen“ – der Virologe gehe verantwortungsvoll mit seinem Expertenstatus um. Streeck findet sie kommunikativ unsauber – man könne nur schwer erkennen, ob seine „Bürger-Meinung auf seiner wissenschaftlichen Expertise fußt“. Bei Kekulé identifiziert sie „wissenschaftlich nicht erklärbare Widersprüche“.
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