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Visitenkarte Video – Wie kommt die Story in den Unternehmensfilm?

Foto: © Fotolia/Serjio

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Das Video als Botschaftsträger steht 2016 mehr denn je im Zentrum medialer Kommunikation für Unternehmen. Dabei ist es grundsätzlich nicht entscheidend, welche Zielsetzung dem Clip zu eigen ist. Ob nun Employer Branding oder der klassische Imagefilm – der Erfolg eines Bewegtbild-Beitrages hängt maßgeblich von der Anwendung gelungenen Storytellings ab:

Employer Branding mit Gefühl
Die meisten kennen die Situation: Man kommt an seinem ersten Arbeitstag ins Büro, darf zunächst einmal Platz nehmen und etwas nervös die ersten Eindrücke verarbeiten. Was sich die Agentur McGarrah Jessee jedoch hier für ihren „100th Employee“ einfallen lässt, haben die meisten sicher noch nicht erlebt. Schön auf den Punkt gebrachte Story und echte Emotionen: Hier wird ein sehr sympathischer Inneneindruck der Agentur kreiert.

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High Potentials sind begehrt. Der Schlüssel für eine ansprechende Positionierung auf dem Arbeitsmarkt kann für jedes Unternehmen in attraktiven Recruiting-Filmen liegen. Hiermit hebt der Arbeitgeber sich von der gängigen Stellenausschreibungsästhetik ab und gibt gleichzeitig eine Idee davon, wie das eigene Unternehmen tickt und von innen aussieht. Mit Hilfe des „Quick Storytelling“ bietet sich die Möglichkeit, wichtige Informationen in wenigen Minuten Spielzeit unterzubringen – ohne dabei überstürzt zu erzählen. Klar, deutlich und vor allem authentisch müssen Firmen vermitteln, wodurch die Mitarbeit im Unternehmen geprägt ist und was künftige Arbeitnehmer erwartet. Dabei sollten sie darauf achten, dass die Story nicht zu generisch wirkt – schließlich soll ein einzigartiges Bild gezeichnet werden und der Clip sich nicht nur durch das Logo von Beiträgen der Mitbewerber unterscheiden.

Hauptsache echt – der Corporate-Film
Geerdet und unaufgeregt kommt der Imagefilm der Distributionsfirma Meyer Logistik daher. In schönen Bildern werden die Menschen hinter den Jobbezeichnungen vorgestellt und mit einem gelungenen Storytelling-Kniff besonders glaubwürdig festgehalten: Die Passion für den Beruf untermauert jeder Mitarbeiter mit der Vorstellung eines ungewöhnlichen und spannenden Hobbys.

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Der klassische Imagefilm kann weit mehr sein als bloßes Ausweichmedium für Zahlen, Daten und Fakten eines Unternehmens. Viel mehr kann hier die Gelegenheit genutzt werden, eine spannende und glaubhafte Unternehmensstory zu erzählen. Und was ist dabei authentischer als echte Menschen? Jeder Mitarbeiter hat eigene Geschichten in Verbindung mit seinem Arbeitgeber erlebt – diese lassen sich wunderbar in kleinen Anekdoten filmisch umsetzen und vermitteln. Bestenfalls gelingt dies so ungefiltert wie möglich, damit sich der Zuschauer nah dran am echten „Corporate-Geschehen“ fühlen kann. Alltagsprobleme, Widrigkeiten, kleine und große Erfolgserlebnisse: Sie bilden die Dramen der täglichen Arbeitswelt und gleichzeitig die Storys, die einen nachwirkenden Eindruck beim Publikum hinterlassen. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Zuschauer können sich mit solchen Geschichten identifizieren. Gleichzeitig emotionalisieren sie. Das bleibt hängen. Denn wer erinnert sich schon an die Quartalszahlen 2015, die im letzten Imagefilm genannt wurden?

Gleiches gilt natürlich auch für die sehr individuell gezeichneten Storys, die Unternehmensgründungen mit sich bringen. Wie sah der Weg zur Idee aus? Welche Hindernisse gab es bei der Umsetzung? Was waren Lichtblicke, Motivatoren, wann kam der Durchbruch? Auch hier entsteht ganz von selbst ein Drama in mehreren Akten, das erstklassigen Stoff für Geschichten bereithält.

Über die Autorin: Miriam Rupp - Mashup Communications Miriam Rupp ist Gründerin und Geschäftsführerin von Mashup Communications , der Berliner Agentur für PR und Digitales Storytelling. Mit der Philosophie „Wir lieben es, neue Geschichten zu erzählen“ fokussiert sich die Agentur vor allem auf Zukunftsthemen aus der digitalen Welt.

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