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Tijen Onaran wird mit eigener Barbie geehrt

Pünktlich zum internationalen Frauentag: Im Rahmen der „Vorbilder“-Kampagne rückt die Mattel-Marke „Barbie“ in diesem Jahr inspirierende Frauen aus der Wirtschaft in den Fokus. Weil in der Arbeitswelt es Mädchen noch immer an weiblichen Idolen fehlt, soll die Aktion dazu beitragen, die „Dream Gap“ zu schließen – also die Lücke zwischen Mädchen und der vollen Entfaltung ihres Potenzials.

Der Female Founders Monitor 2021 hat festgestellt, dass nur 17,7 Prozent der Start-ups in Deutschland von Frauen gegründet werden. Eine von ihnen ist Tijen Onaran. Sie ist Unternehmerin, Investorin und Autorin. Mit ihrer Gründung der Global Digital Women engagiert sie sich für die Sichtbarkeit von Frauen und Diversität in der Wirtschaft. Mit ihrem Unternehmen unterstützt sie Kampagnen zur Frauenförderung bei deren Konzeption und Umsetzung. Mit Tijen zählt nun eines der prominentesten weiblichen Gesichter der deutschen Wirtschaft zu den Barbie „Vorbildern“.

„Ich finde es toll, ein Vorbild zu sein. Ich möchte jungen Mädchen zeigen: Egal, woher du kommst, welche Hautfarbe du hast oder aus welchem Elternhaus du stammst, du kannst deinen Weg gehen! Ich bin davon überzeugt, dass wir Frauen, die als Führungskräfte, Unternehmerinnen oder Gründerinnen an der Spitze stehen, den Weg für andere Frauen ebnen“, freut sich Tijen Onaran. Mit der Auszeichnung als Barbie „Vorbild“ wird nun zum einen ein ihr nachempfundenes Barbie Unikat modelliert, zum anderen kann Tijen dank der Reichweite und Plattform von Barbie jetzt noch mehr Mädchen ermutigen, dass auch in ihnen eine Pionierin steckt.

„Wir wissen, dass Kinder sich von der Welt inspirieren lassen, die sie um sich herum erleben. Deshalb ist es für junge Mädchen so wichtig, sich in weiblichen Vorbildern wiederzufinden, die sich Hindernissen gestellt und die ,Dream Gap‘ letztendlich überwunden haben. Tijen gehört eindeutig zu diesen Frauen, die sich als digitale Pionierin in einer noch immer von Männern dominierten Welt behauptet“, sagt Anne Polsak, Leitung Unternehmenskommunikation bei Mattel Deutschland.



Mädchen sollen an ihr volles Potenzial glauben können

Überall auf der Welt sind Frauen in Führungspositionen nach wie vor unterrepräsentiert. Und tatsächlich heben Mädchen im Alter von fünf bis zehn Jahren seltener die Hand, um etwa die Leitung einer Gruppenaktivität zu übernehmen. Zudem spüren sie schon in jungen Jahren Gegenwind, wenn sie freiwillig mehr Verantwortung übernehmen wollen. Das haben Untersuchungen des NYU Cognitive Development Lab unter der Leitung des Psychologieprofessors Dr. Andrei Cimpian und der Assistenzprofessorin für Psychologie Dr. Andrea Vial ergeben. In der letzten Phase der Studie fanden die ForscherInnen auch heraus, dass Mädchen – wie übrigens auch Jungs – eher Gruppenaktivitäten leiten wollen, wenn sie weibliche Vorbilder haben. Dieser Aspekt erweitert die Erkenntnis der „Dream Gap“-Forschung, dass Mädchen bereits im Alter von fünf Jahren an ihrem Potenzial zweifeln und das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten verlieren.

Mit dem „Dream Gap“-Projekt hat Barbie eine mehrjährige globale Initiative ins Leben gerufen. Sie soll das Bewusstsein für Faktoren schärfen, die Mädchen daran hindern, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Seit dem Start hat die Marke über das Projekt mehr als eine Million US-Dollar an gemeinnützige Partner gespendet, die sich für Gleichberechtigung einsetzen sowie Bildung, Führungsqualitäten und Mentoring-Möglichkeiten für Mädchen fördern.

Zum Internationalen Frauentag werden weltweit zwölf Barbie „Vorbilder“ aus allen Bereichen der Wirtschaft geehrt. Darunter sind die US-amerikanische Drehbuchautorin Shonda Rhimes („Grey’s Anatomy“) und die britische Make-up-Künstlerin Pat McGrath.