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Seehofer verzichtet auf Anzeige, Google kauft Verlagsinhalte, TikTok für Unternehmen

Foto: © Fotolia/vladans

1. Innenminister Horst Seehofer verzichtet nun doch auf eine Strafanzeige gegen taz-Autorin Hengameh Yaghoobifarah. Seehofer hatte am vergangenen Wochenende angekündigt, wegen Yaghoobifarahs Kolumne „All cops are berufsunfähig“ Strafanzeige gegen die Journalistin stellen zu wollen. Statt­dessen will der Politiker die Chefredaktion der Zeitung zum Gespräch einladen. „Die gewundene Erklärung des Innenministers“ bezeichnete Sebastian Fischer, Leiter des SPIEGEL-Hauptstadtbüros, als „Politpoesie für Fortgeschrittene“ – und gibt eine Interpretationshilfe.
bmi.bund.de >>; tagesschau.de >>; spiegel.de >>

2. Google wird erstmals in seiner Geschichte mit Zeitungsverlagen Lizenzverträge abschließen und Geld für die Präsentation von journalistischen Inhalten ausgeben. Erste Partner sind FAZ, Spiegel, Zeit, Rheinische Post und der Tagesspiegel.
germany.googleblog.com >>; kress.de >>

3. Bytedance hat „TikTok für Unternehmen“ gelauncht. Die Tools sollen Marken die Interaktion mit ihren Zielgruppen auf TikTok vereinfachen und sind für das soziale Netzwerk gleichzeitig ein wichtiger Schritt hin zur Monetarisierung seiner Inhalte.
horizont.net >>