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PR unter Druck, Zweifel an Authentizität von Influencern, Medienarbeit des FC Bayern

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Es läuft gerade einiges falsch in Kommunikationsabteilungen, stellt René Seidenglanz, Vizepräsident der Quadriga Hochschule Berlin, fest. Einer Branchenstudie zufolge wollen 41 Prozent der KommunikationsmanagerInnen ihren Arbeitgeber wechseln – deutlich mehr als in anderen Berufen. Gründe sind Unzufriedenheit mit der Führung ihres Teams oder des Bereichs oder der Funktionsweise von Prozessen und Strukturen. Um diesen Veränderungsprozess – durch die rasant wachsende Geschwindigkeit von Kommunikation und der Potenzierung von KommunikatorInnen, Themen, Argumentationssträngen sowie Medien – zu meistern, bedarf es der Beachtung von eigentlich altbekannten Prinzipien: strategisch handeln, professionell führen, Erfahrungen im Team halten und weiterentwickeln, so Seidenglanz.
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2. Laut einer Studie des Softwareunternehmens Bazaarvoice zweifeln immer mehr Konsumenten die Authentizität von Influencern an. Verbrauchergenerierte Inhalte gewinnen an Bedeutung. Demnach ziehen 71 Prozent der deutschen Befragten die Produkt- oder Markenbewertung anderer KundInnen der Empfehlung durch JournalistInnen oder bekannten Influencer vor – und das, obwohl jeder Zweite von ihnen angibt, insgesamt mehr Zeit mit dem Konsum von Influencer-Content zu verbringen als im Vorjahr (51 %).
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3. Deutschlands erfolgreichster Fußballverein rüstet medial auf und hat dafür eine Tochterfirma gegründet. Mischt der FC Bayern München damit zukünftig auch im Content-Marketing mit? Die FCB Digital & Media Lab GmbH bündelt alle bisherigen Medien- und Digitalaktivitäten und soll zum Start der Saison 2018/19 die Arbeit aufnehmen.
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