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Nachhaltige PR-Arbeit: Vorbereitung ist das halbe Leben

Gerade in der Anfangsphase kommen in der Kommunikationsarbeit Geduld, Ausdauer und eine langfristig ausgerichtete Strategie oft zu kurz. Worauf es neben guten Ideen und Kontakten insbesondere in der PR-Startzeit ankommt, zeigen die folgenden drei Tipps:

1. Kein von heute auf morgen

Der erste Schritt jeder guten PR-Arbeit ist die Festlegung der Ziele – was und wen man erreichen will –, um eine gute, solide Basis zu schaffen. Genauso stellen die richtigen Dokumente, wie eine Visitenkarte des Unternehmens, die perfekte Grundlage für eine langfristig ausgerichtete Kommunikation dar. Pflicht ist ein Set-up aus Unternehmensportrait, Gründergeschichte, den wichtigsten Fakten und dem FAQ für das direkte Gespräch mit Journalisten. Deshalb heißt es noch vor Beginn der operativen PR, die Arbeit intensiv mit Blick auf die langfristige Kommunikation vorzubereiten. Genauso verhält es sich mit dem Online-Pressebereich. Es lohnt sich, hier einmal mehr Zeit zu investieren. Ein Muss sind die Kontaktdaten des Pressesprechers, aktuelle Pressemeldungen und entsprechendes Bildmaterial. Die Kür wären Videos, Fallstudien, Terminübersichten, weiterführende Links, etc. Erst wenn diese Grundpfeiler stehen, sollte der erste Journalist kontaktiert werden.

2. Vorlaufzeit im Blick

In Redaktionen herrscht zwischen Meetings, Recherche und Redaktionsterminen konstanter Zeitmangel. Dieser dauerhafte Termindruck und die oftmals weit im Voraus angelegten Redaktionspläne sollten Kommunikationsberater immer im Blick haben. Manche Vorlaufzeiten der Redaktionen betragen zwischen vier Wochen und sechs Monaten. Zu Beginn der PR-Arbeit sollten deshalb alle gesammelten Ideen und Themen langfristig zeitlich strukturiert werden, um Beitrage zur richtigen Zeit am richtigen Ort anbieten zu können.

3. Bild schlägt Wort

Bei jedem noch so guten Text ist der erste Eindruck visuell und zwar über das Bildmaterial. Bilder spiegeln Emotionen, transportieren Informationen schneller und schaffen beim Leser einen stärkeren Wiedererkennungswert. Gutes Bildmaterial ist jedoch oft eine Kostenfrage, aber in der heutigen Pressearbeit in Print, Online und Content Marketing nicht mehr wegzudenken. Deshalb empfiehlt es sich, direkt zu Beginn in einen breiten Bilderpool zu investieren, um verschiedene Fotos für verschiedene Themen immer zur Verfügung zu haben. Hier heißt es mit der richtigen, effizienten Planung einmal Geld ausgeben und so langfristig das Bildmaterial in verschiedenen Bereichen unterschiedlich einzusetzen. Pflicht sind dabei Gründer- und Geschäftsführungsportraits, Teamfotos oder eine Galerie über das Produkt-Portfolio.

Erfolgreiche PR sollte nicht im Hauruck-Verfahren erfolgen. Ein nachhaltiger Kontaktaufbau mit Redaktionen und Journalisten bedarf viel Zeit und Geduld. Schnelle und kurzfristige mediale Aufmerksamkeit ist schön und gut, aber nicht zu vergleichen mit einer dauerhaften und regelmäßig guten Platzierung in den Medien.

Über die Autorin: Miriam Rupp - Mashup Communications Miriam Rupp ist Gründerin und Geschäftsführerin von Mashup Communications , der Berliner Agentur für PR und Digitales Storytelling. Mit der Philosophie „Wir lieben es, neue Geschichten zu erzählen“ fokussiert sich die Agentur vor allem auf Zukunftsthemen aus der digitalen Welt.

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