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Mittelstandsstudie von ZEIT für Unternehmer: 85 Prozent der Mittelständler investieren Geld für Mitarbeiterzufriedenheit

Illu: AdobeStock/VectorMine

Der deutsche Mittelstand hat sich von der Doktrin der unbedingten Gewinnmaximierung abgewendet. Das zeigen Ergebnisse der großen Mittelstandsstudie von „ZEIT für Unternehmer“ und der Stiftung „In guter Gesellschaft für zeitgemäßes Unternehmertum“, über die das Wirtschaftsmagazin aus der ZEIT-Redaktion in seiner neuen Ausgabe berichtet.

Aus der Umfrage, für die das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen aserto 400 Unternehmerinnen und Unternehmer befragt hat, geht unter anderem hervor, dass die Mitarbeiterzufriedenheit mittlerweile ganz oben auf der Agenda steht: 85 Prozent der Befragten gaben an, ihre Mitarbeitenden zufrieden machen zu wollen – auch wenn dafür Geld investiert werden muss. Drei von vier Studienteilnehmenden möchten ein Vorbild für andere sein. Die eigene Zeit ordnen viele der Sinnhaftigkeit ihres Unternehmens unter: 75 Prozent wollen mit ihrem Unternehmen etwas bewegen, auch wenn das auf Kosten ihres Privatlebens geht. Etwa jeder zweite Befragte sagt außerdem, die Welt zu einem besseren Ort machen zu wollen, auch wenn das mit einem Verzicht auf Umsätze einhergehe.

Und wessen Anerkennung wünschen sich Unternehmerinnen und Unternehmern in Deutschland am meisten? Den Spitzenplatz belegt die Kundschaft mit 89 Prozent. Anerkennung durch Lebenspartnerinnen und -partner sowie durch die Mitarbeitenden finden je 82 Prozent der Befragten wichtig. Die Anerkennung durch die Gesellschaft ist nur für die Hälfte der Befragten bedeutsam. Mehrfachnennungen waren möglich.

Die Ergebnisse der Mittelstandsstudie werden in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT sowie in der aktuellen und kommenden Ausgabe des Magazins „ZEIT für Unternehmer“ vorgestellt, über einen Teil der Ergebnisse hat das Magazin bereits in der vorangegangenen Ausgabe berichtet.

Quelle: PM ZEIT Verlagsgruppe