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Messe-PR: Das perfekte Storyboard für die dmexco

© 2014 dmexco, Köln

© 2014 dmexco, Köln

Unter dem Titel „Bridging Worlds“ trifft sich am 16. und 17. September wieder das Who is Who der globalen Digiconomy auf der dmexco, um ihre neuesten digitalen Lösungen und Technologien vorzustellen. Wie mit einem Storyboard sollten sich Unternehmen Schritt für Schritt auf den Messeauftritt vorbereiten. Mit dem richtigen Timing und der richtigen Dramaturgie kann jedes Unternehmen die Presse im Vorfeld, während der Messe und im Nachgang mit seiner Story fesseln:

1. Akt: Spannungsaufbau
An erster Stelle steht im Idealfall der langfristige Kontaktaufbau zu den relevanten Fachjournalisten vor Ort, damit er oder sie das jeweilige Unternehmen und dessen Rolle in der Branche entsprechend einordnen kann. Konkrete Standeinladungen müssen mit einem angemessen Vorlauf rausgehen. Zwei bis drei Wochen vorher bei Redakteuren anzuklopfen mag unter Umständen zu spät sein, da sich der dmexco-Terminkalender der Redaktionen sehr schnell füllt. Besser: bereits weit im Voraus ankündigen, dass bestimmte Produkte oder Services vor Ort von Journalisten oder auch anderen Messebesuchern zum ersten Mal getestet werden können. Dieser Ansatz sorgt für das nötige Interesse an einem persönlichen Besuch am Stand. Vorab-Berichte von Studien oder die Veröffentlichung von ersten Ergebnissen bauen außerdem den perfekten Spannungsbogen auf und wecken die Neugier auf die kompletten Insights am Stand.

2. Akt: Der große Showdown
Dieses Jahr eröffnet die dmexco zum ersten Mal eine vierte Halle: Die Anzahl an Journalisten und Besuchern, die durch die Tore strömen, ist 2015 somit noch höher. Dies ist trotzdem kein Garant für erfolgreiche Berichte über das Unternehmen. Wer möglichst viele mit seiner Story überzeugen will, versprüht, sofern möglich, internationalen Flair auf der dmexco. Häufig ziehen Redaktionen Kennenlerntermine und Interviews mit internationalen Köpfen vor, denn schließlich ist die Zeit knapp und ein Treffen mit einem heimischen CEO ist zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr immer noch möglich. Kleinere Unternehmen haben die Möglichkeit, sich mit einem Kooperationspartner zum Beispiel aus dem US-amerikanischen Raum zu präsentieren und so die Chancen auf ein Hintergrundgespräch zu erhöhen. Ob international oder nicht, müssen im Falle eines jeden Standbesuches eines Journalisten, geplant oder spontan, alle Pressinformationen – gerne auch digital aufbereitet – griffbereit vorhanden sein.

3. Akt: Ende gut, alles gut?
Mit dem Standabbau ist die Arbeit nicht getan. Erst mit der richtigen Nachbereitung sind ein schöner Pressebericht und eine Fortsetzung möglich. Nach dem 17. heißt es also alle Messekontakte auszuwerten, in die Kontaktliste einzupflegen und gegebenenfalls mit den richtigen Informationen zu versorgen. Nach der Messe bietet sich außerdem der perfekte Zeitpunkt, um Insights, die vor der dmexco angeteasert und am Stand vorgestellt wurden, nun zu veröffentlichen. Außerdem sind fokussierte Gespräche mit Journalisten ein paar Wochen später meist fruchtbarer und erlauben es auch, besser vorbereitete, individuell zugeschnittene Presseinformationen anzubieten.

Über die Autorin: Miriam Rupp - Mashup Communications Miriam Rupp ist Gründerin und Geschäftsführerin von Mashup Communications , der Berliner Agentur für PR und Digitales Storytelling. Mit der Philosophie „Wir lieben es, neue Geschichten zu erzählen“ fokussiert sich die Agentur vor allem auf Zukunftsthemen aus der digitalen Welt.

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