
Rund 150 Medienpartner beteiligen sich an der Aktionswoche „Demokratie braucht viele Stimmen“. Vom 14. bis 19. September wollen Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunkanbieter und Medienorganisationen auf die Bedeutung von Pressefreiheit, Medienvielfalt und professionellem Journalismus aufmerksam machen.
Zu den Beteiligten gehören überregionale und regionale Zeitungen, Zeitschriften, Fachmedien sowie private und öffentlich-rechtliche Sender. Auch Verbände wie der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), der Medienverband der freien Presse (MVFP), der Bundesverband kostenloser Wochenzeitungen (BVDA) und Vaunet unterstützen die Initiative.
Geplant sind unter anderem Beiträge in den beteiligten Medien, Dialogveranstaltungen und Gespräche in Redaktionen. Anlass ist der Internationale Tag der Demokratie am 15. September.
Ein sichtbares Zeichen setzt der BDZV mit seinem Berliner „Haus der Presse“ (Foto). Die Fassade des Gebäudes trägt während der Aktionswoche den Schriftzug „Demokratie braucht viele Stimmen.“ Damit soll die gemeinsame Botschaft der beteiligten Medien auch im Berliner Stadtbild präsent sein.
„Demokratie lebt davon, dass unterschiedliche Perspektiven sichtbar und hörbar bleiben. Genau dafür steht unsere Initiative“, sagt Jörg Eggers, Hauptgeschäftsführer des BDZV.
Die Initiative versteht sich als gemeinsames Zeichen für eine informierte demokratische Öffentlichkeit. Sie soll zugleich die Bedeutung professionellen Journalismus in einer Zeit unterstreichen, in der Medien mit wachsendem Misstrauen und einem veränderten Informationsverhalten konfrontiert sind.