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HR-Leseliste für Oktober 2020

Foto: © AdobeStock/JHVEPhoto

Auch im September gab es wieder reichlich Lesestoff für alle HR- und Kommunikationsinteressierten. Diesmal geht es unter anderem um Google und Corona, Stellenabbau, Purpose, Nein-Sagen, Ost-West-Gehälter und wackelige Karriereleitern.

Arbeit und Pandemie

Viele HR-Abteilungen stehen – vor allem in Start-ups erstmals – vor der Herausforderung, in der Corona-Pandemie Stellen streichen und Mitarbeitende entlassen zu müssen. Was rechtlich und kommunikativ dabei zu beachten ist, steht in einem Gastbeitrag von Johannes Simon, Arbeitsrechtler bei der Kanzlei Taylor Wessing im Magazin Human Resources Manager.

Google glänzte immer mit allerlei Annehmlichkeiten in seinen Büros: Vollpension, Massagen, Auto- und Fahrradreparaturen; alles damit die Mitarbeitenden gern und viel vor Ort sind. Wie man nun aber mit Corona und Homeoffice umgeht, schildert der Chief Innovation Evangelist des Internetkonzerns Frederik Pferdt im Interview mit dem Manager Magazin.

Mit HR in die Zukunft

Der Organisationssoziologe und Berater Stefan Kühl hat im Interview mit dem Handelsblatt über Purpose und andere Management-Buzzwords gesprochen – und warum Purpose eigentlich schon vor Corona tot war. [via Prof. Nico Rose auf Twitter]

Nein-Sagen will gelernt sein. Zu viele Menschen scheuen Konflikte oder stimmen aus (falschem) Pflichtbewusstsein Aufträgen zu – beruflich wie privat. Einige Tipps, wie man das vermeiden kann, gibt ein Artikel bei NPR [engl.], dem öffentlichen Fernsehen der USA. [via Stefan Wolpers auf Twitter].

Dreißig Jahre Deutsche Einheit haben wir Anfang Oktober gefeiert. Allerdings gibt es beim Gehalt noch immer Lücken zwischen Ost und West, wie Gehalt.de herausgefunden hat.

Mut oder Vertrauen – oder beides? Was braucht es in Organisationen, um Wandel erfolgreich zu meistern? Jan Oßenbrink macht sich auf HR4Good ein paar Gedanken dazu. [via Marcel Rütten auf Twitter]

Recruiting

„Kein/e AbteilungsleiterIn konnte mir jemals den wirklichen Unterschied zwischen vier und fünf Jahren Berufserfahrung erklären“, schreibt Katarina Kibben auf Twitter und liefert ein YouTube-Video [engl.] mit, dass bessere Methoden aufzeigt, Erfahrungen von KandidatInnen einzuschätzen.

Die Sparkasse Birkenfeld gelangte vor Jahren zu unrühmlicher Bekanntheit in der einschlägigen Personalmarketing-Szene: Auf einer Anzeige, die für neue Mitarbeitende werden sollte, thronten zwei Herren am oberen Ende einer (Karriere-) Leiter, die gehalten gestützt wurde von fünf Frauen. Und jetzt kommt Lidl …


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.