Das Frauennetzwerk baut seine Aktivitäten aus und setzt mit Mentoring und Angeboten für Nachwuchskräfte auf die Förderung künftiger Führungskräfte in der Kommunikation.

Global Women in PR (GWPR) Deutschland hat seinen Vorstand neu gewählt und die bisherige Vorsitzende Cornelia Kunze im Amt bestätigt. Bei der Mitgliederversammlung am 5. Oktober bei Quadriga Media in Berlin kamen rund 70 Kommunikatorinnen zusammen. Neu im Vorstand sind Clarissa Haller, die künftig die deutschsprachige Schweiz vertritt, und Rebekka Koch, die sich verstärkt um die NextGen kümmern soll.
Dem Vorstand gehören neben Kunze und den beiden Neuzugängen weiterhin die stellvertretenden Vorsitzenden Barbara Schädler und Susanne Marell sowie Kathrin Stangl als Finanzverantwortliche an. Weitere Mitglieder sind Kirsten Altenhoff, Selina von Hoyningen-Huene, Betty Kieß, Monika Schaller und Birgit Söllner.
Netzwerk setzt auf Veranstaltungen und Mentoring
GWPR Deutschland zählt inzwischen mehr als 600 Einzelmitglieder aus Deutschland und der Schweiz. Hinzu kommen elf Firmenmitgliedschaften. Das Netzwerk baut seine Aktivitäten mit Veranstaltungen und Mentoring aus: Für 2026 nennt der Verein bislang 19 Online-Sessions und 27 Präsenztreffen. Aktuell begleitet er zudem 50 Mentoring-Tandems, in denen erfahrene Kommunikatorinnen Nachwuchskräfte bei ihrer beruflichen Entwicklung und auf dem Weg zu Führungsaufgaben unterstützen.
„Kommunikatorinnen schätzen starke, branchenübergreifende Netzwerke – das zeigt die Entwicklung von GWPR ganz deutlich. Durch unsere Veranstaltungen und unser Mentoring-Programm stärken wir die kommende Generation, damit noch mehr Frauen in Führungspositionen aufsteigen“, sagt Cornelia Kunze.
China und Europas wirtschaftliche Zukunft im Fokus
Neben den Vorstandswahlen stand die geopolitische und wirtschaftliche Rolle Chinas im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung. Die China-Expertin Janka Oertel, Distinguished Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations (ECFR), hielt eine Keynote mit dem Titel „Willkommen im China-Schock: Die Zukunft Europas und die Neuordnung der globalen Ordnung“.
In der anschließenden Podiumsdiskussion diskutierte Oertel mit Anke Schmidt und Katrin Sulzmann über Chinas wirtschaftliche Dominanz und die Frage, welche Weichen Europa stellen muss, um im internationalen Wettbewerb zukunftsfähig zu bleiben.