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Google News, Recruiting Trends 2015, journalistische Nutzertypen im Social Web.

1. Google News unterscheidet bei der Auflistung der News-Suchergebnisse nicht mehr zwischen Nachrichten und PR. In der Öffentlichkeit fand diese Änderung bisher wenig Beachtung, Kritiker hingegen sehen darin eine Vermischung von Nachrichten und Werbung. Jens Rehländer findet, „[d]ass Google keinen Unterschied mehr macht zwischen Journalismus und PR ist in mehrfacher Hinsicht eine tiefe Zäsur“ und listet fünf Konsequenzen.
spiegel.de (Meldung) >> ; jensrehlaender.com (Konsequenzen) >>

2. Stellenmärkte in Printmedien verlieren beim Recruiting weiter an Bedeutung. „[D]ie früheren Umsatzbringer der Verlage [müssen sich] mit Platz 6 unter den Recruiting-Kanälen zufriedengeben.“ Die Unternehmenswebsite und Internet-Stellenbörsen führen die Liste der meist genutzten Recruiting-Kanäle an. Das zeigt die Studie „Recruiting Trends 2015“, die Monster gemeinsam mit dem Centre of Human Resources Information Systems (Chris) der Universität Bamberg erstellt hat. Studienleiter Professor Tim Weitzel erklärt im Interview, dass Unternehmen mehr denn ja ihre Prozesse auf die KandidatInnen ausrichten müssen.
arbeitgeber.monster.de (Interview mit Studienleiter Professor Tim Weitzel) >>; horizont.net >>

3. Die Skepsis gegenüber sozialen Medien bei deutschen JournalistInnen sinkt weiter. Das zeigt der Deutschland-Report der Social Journalism-Studie 2014/2015. Wie schon in der Vergangenheit ließen sich die befragten JournalistInnen in fünf verschiedene Nutzergruppen einteilen: „Architekten“, „Promotoren“, „Jäger“, „Beobachter“ und „Skeptiker“. Andrea Gilgenbach fasst die Merkmale der Nutzertypen zusammen.
cicion.com >>

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