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ExpertInnenbefragung: Corona und die Folgen für die Klinik-Kommunikation

Foto: © AdobeStock/Photographee.eu

Die Pandemie ist und bleibt eine Zeit höchster Unsicherheit: vor allem für Krankenhäuser. Was kann die Kommunikation mitnehmen aus der Bewältigung des Shutdown? Welche Anforderungen und Potenziale bringt die neue Normalität mit sich? In ExpertInnengesprächen mit Kommunikationsverantwortlichen aus zehn Kliniken im Juni und Juli 2020 hat A&B One Einschätzungen und Erfahrungen gesammelt.

Das Fazit aus den ca. einstündigen Telefoninterviews: Die Krise bleibt, die Kommunikation muss dennoch den Krisenmodus verlassen und ihre Formate nun nachhaltig weiter entwickeln, um eine kontrollierte Öffnung zu vermitteln. Digitalisierung ist dabei ein Schlüsselfaktor, und steigert nicht nur die Effizienz. Digitale Formate können die soziale Distanz überbrücken und ermöglichen eine neue Qualität in der Kommunikation: Nahbarkeit, Offenheit und Transparenz, menschliche Fragen und Kompetenzen rücken in den Mittelpunkt, ergänzend zur medizinischen Leistungsfähigkeit.

Der Prozess der digitalen Evolution umfasst demnach drei Schritte:

1. „Virtuell“ im Shutdown
Mit Improvisationstalent gelang es, den internen Kommunikationsbedarf zu decken, Präsenzformate zu kompensieren und Signale zu setzen. Die physische Realität bleibt das Vorbild. Sie wird „virtuell“ kopiert oder zitiert („virtuelle Meetings“).

2. „Digital“ im New Normal
Behelfslösungen müssen reflektiert, überarbeitet und als dauerhafte Innovation implementiert werden: vom Intranet bis zur Kreißsaalführung. Für die neuen Formate gelten die eigenen Regeln, Chancen und Grenzen der digitalen Realität.

3. „Hybrid“ für Post-Corona
Mittelfristig verändern sich auch die bisherigen Präsenz- und Print-Formate, weil sie auf den Informationswegen der Patienten eine neue Funktion erhalten. Physische und digitale Angebote ergänzen sich hybrid und zielgruppenspezifisch.

Alle Erkenntnisse aus den ExpertInnenbefragungen hat A&B One in einem Whitepaper zusammengefasst >>