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Everyone has a story to tell: Warum sich Personality-PR für Gründer lohnt

Bild: © Fotolia/freehandz

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Alle Gründer gehen einen ähnlichen Weg: Ist die eigene Idee erst ausgereift und steht in den Startlöchern, muss sie in die Welt hinaus getragen werden, damit die Zielgruppe auch davon erfährt. Dabei geht es plötzlich nicht nur um das eigene Start-up, sondern auch die Gründer selbst rücken ins Rampenlicht. Warum Unternehmer diesen Schritt nicht scheuen sollten:

Ein Logo ist kein Gesicht

Jedes Unternehmen braucht ein Gesicht, das zur Identifikation nach innen und außen dient. Weder Journalisten noch Kunden sprechen gern mit einem Logo, sondern mit den Menschen, die hinter der Idee stecken. Da den meisten Startups schlicht das Geld für prominente Testimonials fehlt, müssen dabei meist die Gründer selbst ihre Idee nach außen vertreten. Doch das ist keinesfalls ein Nachteil, sondern sollte als Stärke verstanden werden. Denn: Niemand kann die Begeisterung und Leidenschaft für das eigene Produkt besser repräsentieren als die Unternehmer!

Mit der Vision anstecken

Auch wenn Gründer darüber vielleicht noch nie nachgedacht haben, ist die ganz individuelle Gründerstory immer ein guter Aufhänger, um mit Sympathie in die Kommunikation zu starten. Dafür muss es keine Geschichte à la Apple-Garage sein: Welche Herausforderungen, welche Rückschläge gab es, welche Hürden wurden gemeistert und welche Erkenntnisse wurden daraus gezogen, die vielleicht auch anderen Gründern helfen könnten? Im Mittelpunkt stehen stets die eigene Vision und Mission, die man als Gründer auf seine ganz individuelle Art umgesetzt hat. Das überzeugt nicht nur Journalisten, sondern am Ende auch potenzielle Kunden – weil Menschen nun mal gern über Menschen lesen!

Als Experte überzeugen

Als Erfinder eines Produkts oder Services hat man sich so intensiv mit einem Themenbereich auseinander gesetzt, dass man automatisch ein Experte ist – auch ohne entsprechendes Studium o.Ä.! Viele Gründer sind sich dessen überhaupt nicht bewusst, aber Redakteure sind immer auf der Suche nach Ansprechpartnern für die unterschiedlichsten Felder und dankbar für guten Input. Dieser kann zum Beispiel in Form von Expertenbeiträgen für das jeweilige Zielmedium vorbereitet und zur Veröffentlichung angeboten werden. Das fördert auch die Positionierung und hilft bei der Bewerbung für Speaker Slots auf wichtigen Branchenevents.

Fazit: Gründer zu sein reicht allein noch für keine Story. Wer aber sein Produkt oder seinen Service erfolgreich verkaufen will, sollte auch die eigene Persönlichkeit nutzen, um aus simplen Produkten Träume und Visionen zu machen. Dafür kommen nicht nur geborene Rampensäue in Frage. Jeder Gründer wird mit etwas Mut zum Experten auf seinem Gebiet und überzeugt so Journalisten wie potenzielle Kunden von dem eigenen Unternehmen. Das so geschaffene Profil in der Öffentlichkeit kann dann auch für weitere Gründungen genutzt werden und sorgt für Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Über die Autorin: Miriam Rupp - Mashup Communications Miriam Rupp ist Gründerin und Geschäftsführerin von Mashup Communications , der Berliner Agentur für PR und Digitales Storytelling. Mit der Philosophie „Wir lieben es, neue Geschichten zu erzählen“ fokussiert sich die Agentur vor allem auf Zukunftsthemen aus der digitalen Welt.

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