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Ecco Herbstkonferenz 2022: Herausforderung Metaverse und die Zukunft der PR

Wie können PR-Agenturen ihre KundInnen dabei unterstützen, sich im digitalen Wandel zurechtzufinden und erfolgreich zu kommunizieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Herbstkonferenz des ECCO-Agenturnetzwerks in Stockholm.

Nach der Corona-Pause trafen sich jetzt die AgenturmanagerInnen zum zweiten Mal wieder persönlich vor Ort. Die Stockholmer Agentur JOI Communication war vom 5.-7. Oktober Gastgeber und begrüßte Kolleginnen und Kollegen aus vielen verschiedenen Teilen der Welt, darunter USA, Australien, Indien, Ägypten, Italien, Frankreich, Belgien, Österreich, Schweiz sowie die drei deutschen ECCO-Agenturen ad publica Public Relations, EC Public Relations und relatio PR.

Wie sieht PR im Metaverse aus und warum kann es sich lohnen, Sneaker zu verkaufen, die es in der Realität nicht gibt? Um diese Frage kreiste ein Teil der Diskussion, nachdem Gastrednerin Jacqueline Kothbauer ihre Einschätzung der „Creator’s Economy” präsentiert hatte. Die digitale Zukunftsforscherin und Social-Media-Strategin schilderte eindrucksvoll Beispiele, wie digitale Welt und reales Geschäft ineinandergreifen. So verkauft der YouTuber MrBeast mit einem völlig neuen Konzept Hamburger und die Kardashians nutzen die Macht der Influencer, um Putzmittel zu vertreiben.

Erfahrungsaustausch als Wettbewerbsvorteil
Der Erfahrungsaustausch mit PR-Profis aus aller Welt auf den ECCO-Konferenzen verschafft den Mitgliedern einen Wettbewerbsvorteil und hilft ihnen, nicht nur auf dem Laufenden zu bleiben, sondern auch Trends frühzeitig zu erkennen. „Das ist die wahre Stärke eines Netzwerks von Kolleginnen und Kollegen aus allen Teilen der Welt“, sagt Jenny Öijermark, CEO von JOI Communication.

Neben dem Ausflug ins Metaverse tauschten die ECCO-Mitglieder aus rund fünfzehn Ländern ihr Wissen über Makrotrends aus. Grundlage dafür war eine globale Untersuchung von ECCO Australien | IMPACT zu wirtschaftlichen, sozialen, technologischen, rechtlichen und ökologischen Perspektiven. Die PESTLE genannte Methode wurde von CEO Nicole Webb vorgestellt. In den Diskussionen wurde deutlich, dass Agenturen auf die vielen Veränderungen mit neuen Dienstleistungen und Produkten reagieren müssen.
Persönliche Treffen bleiben wichtig

Die TeilnehmerInnen waren sich einig, dass persönliche Treffen auf Dauer nicht durch Online-Meetings und digitale Kommunikation ersetzt werden können. „Persönliche Treffen mit Kolleginnen und Kollegen zweimal im Jahr erleichtern die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Kundenprojekten und den Austausch von Ideen. Für unsere Kunden ist es ein toller Service, über die ECCO-Mitgliedsagenturen Zugang zu23 internationalen Märkten zu haben”, sagt Christian Kollmann, Chairman des ECCO-Netzwerks und CEO von communication matters in Österreich.

Quelle: PM ECCO-Agenturnetzwerk