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Der neue Nannen Preis: Öffnung für alle Mediengattungen und journalistischen Formate

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Der Nannen Preis ehrt fortan herausragende publizistische Leistungen jeder Art. Ganz gleich, ob sie in traditionellen Medien oder auf digitalen Plattformen veröffentlicht werden, ob in gedrucktem oder gesprochenem Wort, in Bildern, in grafischen oder crossmedialen Formaten. Der neue Nannen Preis ehrt ausgezeichneten Journalismus in all seinen Formen.

Die Öffnung des Nannen Preises stehe „für veränderte Rezeptionsgewohnheiten und den Wandel journalistischer Formen“, so STERN-Chefredakteur Florian Gless.

Erstmals wurde für den Nannen Preis ein Beirat einberufen, dem namhafte JournalistInnen aller Mediengattungen angehören. Als beratendes Gremium soll er die Unabhängigkeit des Preises garantieren und gestaltet die inhaltliche Neuausrichtung mit. Die Mitglieder des Beirats sind: Michel Abdollahi (Journalist und Moderator), Daniel Etter (Fotograf), Florian Gless (STERN), Dunja Hayali (ZDF), Carsten Hoyer (Antenne Niedersachsen), Katja Pietsch (Radio Bremen), Annette Ramelsberger (Süddeutsche Zeitung), Sonja Schwetje (ntv), Uwe Vetterick (Sächsische Zeitung), Vanessa Wormer (SWR) sowie Christoph Kucklick (Leiter Henri-Nannen-Schule) als Sprecher des Beirats.

Die Rolle der Jurys wird gestärkt. Jeweils eine eigene Jury aus erstklassigen JournalistInnen befindet in den Wettbewerbskategorien „Investigation“, „Lokal“ und „Egon Erwin Kisch-Preis“ über die PreisträgerInnen. Die Jurys benennen jeweils auch die Shortlist und die Nominierten. Diese drei Kategorien sind offen für Einreichungen. Ab dem 1. und bis zum 28. Februar sind alle deutschsprachigen JournalistInnen und Redaktionen eingeladen, die besten Arbeiten in diesen Kategorien unter www.nannen-preis.de einzusenden. Auch Nicht-JournalistInnen haben die Chance auf die Auszeichnung, wenn sie die Öffentlichkeit in journalistisch herausragender Weise informieren.

Neu sind die Kategorien „Geschichte des Jahres“ und „Republik“. Mit der Auszeichnung „Geschichte des Jahres“ kürt der Beirat die alles überragende journalistische Glanztat der vergangenen zwölf Monate. Eine Geschichte, der es mit großer Eindringlichkeit oder Unmittelbarkeit gelungen ist, das Publikum über alle Grenzen von Alter und Weltanschauung hinweg in ihren Bann zu ziehen.

In der Kategorie „Republik“ steht der Wert des Journalismus für die Gesellschaft im Vordergrund. Über diesen Preis befindet eine weitere Jury. Sie zeichnet Projekte aus, die der Öffentlichkeit einen außergewöhnlichen publizistischen Dienst erweisen.


Über den Nannen Preis:
Der Nannen Preis gilt als die bedeutendste Auszeichnung für JournalistInnen deutschsprachiger Medien. Mit ihm werden seit 2005 herausragende journalistische Leistungen in Wort und Bild geehrt. Ab 2021 ist der Wettbewerb für alle Mediengattungen offen. Der Nannen Preis zeichnet herausragende publizistische Leistungen jeder Art aus. Die Stifter des Preises sind das Magazin STERN und das Verlagshaus Gruner + Jahr. Die Unabhängigkeit der Auszeichnung wird durch ein aufwendiges Sichtungsverfahren mit einem Beirat und namhaften Jurys gewährleistet, denen unter anderen ChefredakteurInnen, RedakteurInnen, AutorInnen, PublizistInnen und FotografInnen nahezu aller großen Verlage Deutschlands angehören.


Quelle: PM Gruner + Jahr