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Crowdfunding-PR: 3 Anlaufschritte bis zum Absprung

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Ob schillernde Kunstprojekte oder innovative Technologien – in der Welt der Start-ups hat sich Crowdfunding mittlerweile als eine alternative Finanzierungsmöglichkeit etabliert. Dementsprechend steigt die Anzahl an Kampagnen und somit auch der Konkurrenzprojekte jährlich. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich rechtzeitig vorab eine clevere Kommunikationsstrategie zu überlegen, um möglichst viele Unterstützer zu erreichen und zu überzeugen:

Der Start vor dem Start
PR-Maßnahmen sollten bereits mindestens ein bis zwei Monate vor dem Start der Crowdfunding-Kampagne beginnen. Eine konkrete Roadmap mit Zeitplan und Projektschritten hilft, im Irrgarten der Vorarbeit sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Im ersten Schritt sollte die intensive Recherche der Zielmedien erfolgen, um die Inhalte und Aufhänger genau an den Interessen der Zielgruppe und Redakteure auszurichten. In Bezug auf die visuellen Inhalte sollte nicht nur in qualitativ hochwertige informative und emotionale Bilder investiert werden, sondern zudem auch in Videos. Besonders wichtig ist es, bereits im Vorfeld alle wichtigen Redakteure zu informieren und mit mitreißenden Themen und Texten für das Projekt zu begeistern.

Timing ist alles
Der richtige Zeitpunkt für den Start der Kampagne kann über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Wenn beispielsweise bereits ein sehr ähnliches Projekt kurz zuvor erfolgreich verlief, hat das unter Umständen einen negativen Einfluss auf die eigene Planung. Daher gilt es, sich genau über andere derzeit laufende Crowdfunding-Projekte zu informieren und auch hier eine Wettbewerbsanalyse zu erstellen. Zudem bieten sich aktuelle Ereignisse als Themenaufhänger an, um die eigene Idee greifbarer zu machen. Stehen zurzeit große Events wie die IFA bevor oder wird gerade ein heißes Thema wie zum Beispiel Urban Mobility in den Medien diskutiert? Diese bieten nicht nur konkrete Anhaltspunkte für den passenden Zeitpunkt des Kampagnenstarts, sondern auch für den Start der PR-Arbeit.

Mit Storytelling Kampagnen-Helden gewinnen
Bevor es an die Journalisten-Ansprache geht, heißt es, erst einmal einen Schritt zurückzutreten und im größeren Kontext an die PR-Arbeit heranzugehen. Die Crowdfunding-Kampagne selbst ist mittlerweile bei der Flut an kickstarter- und indiegogo-Projekten kein interessantes Thema mehr. Mit Storytelling kommt man einen großen Schritt weiter: Um den passenden Inhalt für das Zielmedium zu finden, hilft die Frage: Welches Problem unserer Kunden wollen wir mit dem Produkt lösen? So entsteht eine Story nicht um die Kampagne herum, sondern rund um den eigentlichen Helden, also die potenziellen Unterstützer und Crowd-Investoren. Fühlen sie sich mit ihren Herausforderungen angesprochen, ist die Motivation umso größer, aktiv zur Lösung beizutragen und Teil der Kampagne zu werden.

Über die Autorin: Miriam Rupp - Mashup Communications Miriam Rupp ist Gründerin und Geschäftsführerin von Mashup Communications , der Berliner Agentur für PR und Digitales Storytelling. Mit der Philosophie „Wir lieben es, neue Geschichten zu erzählen“ fokussiert sich die Agentur vor allem auf Zukunftsthemen aus der digitalen Welt.

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