
Nach der Insolvenz der Holding Busch/Glatz hat sich das Fachmedium MusikWoche neu aufgestellt. Der Berliner Medienunternehmer Carsten Stricker steigt als Verleger und Geschäftsführer ein. Gemeinsam mit dem bisherigen Management gründet er die MusikWoche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, die dem seit über 30 Jahren erscheinenden Branchenmedium eine stabile Zukunftsperspektive geben soll.
Stricker betont die Bedeutung des Neustarts: „Ich bin MusikWoche-Abonnent der ersten Stunde und beobachte seit mehr als 30 Jahren sehr genau, was MusikWoche für die Branche leistet. In den vergangenen Jahren hat mich umgetrieben, unter welchen Rahmenbedingungen das engagierte Team arbeiten musste. Umso mehr freue ich mich, gemeinsam mit dem Management und den beteiligten Anwälten eine Lösung gefunden zu haben, die das wichtigste Branchenmedium Deutschlands langfristig absichert.“
Auch Chefredakteur Norbert Schiegl blickt zuversichtlich auf die Zukunft: „Unser Anspruch ist es, MusikWoche zeitgemäß weiterzuentwickeln und der Branche ihr zentrales Informations- und Dialogmedium zu erhalten.“ Besonders die digitalen Kanäle sollen gestärkt werden.
MusikWoche hat ihren Sitz in München-Schwabing und unterhält weitere Büros in Berlin, Leipzig, Nordrhein-Westfalen sowie in europäischen Metropolen. Der Neustart ist das Ergebnis eines Management-Buy-outs, unterstützt durch die Kanzlei Niering, Stock, Tömp und Insolvenzverwalter Daniel Zumhasch.
Mit Stricker als neuem Gesellschafter und dem bestehenden Team an Bord soll MusikWoche ihre Rolle als zentrale Plattform für Brancheninformationen, Networking und Dialog langfristig sichern.