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Branchenverbände zeichnen ForschungssprecherInnen des Jahres aus

© DPRG

Die führenden Kommunikationsverbände BdKom (Bundesverband der Kommunikatoren), DPRG (Deutsche Public Relations Gesellschaft) und GPRA (Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen) haben sich zusammengetan, um gemeinsam unter dem Dach des Trägervereins des deutschen Rates für PR künftig den Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“ zu vergeben.

Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen und einen Beitrag zum Qualitätsdiskurs in der Branche zu leisten. Die Ausrichtung erfolgt jeweils durch die Verbände im Wechsel. Den Anfang macht 2021 die GPRA. Verantwortlich für Konzeption und Organisation ist Prof. Dr. Alexander Güttler mit der GPRA-Mitgliedsagentur komm.passion. Es werden in diesem Jahr ein Hauptpreis und ein Publikumspreis in drei Kategorien vergeben:

    Hochschulen & Forschungsinstitute
    Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen
    Industrie, Wirtschaft & sonstige Unternehmen

Den Hauptpreis entscheiden die Stimmen von JournalistInnen. Das Voting basiert auf einem Verteiler von über 1.000 JournalistInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Diese Wahl ist am 7.10.2021 gestartet worden. Darüber hinaus können Interessierte aus der Branche ab sofort im Rahmen des Publikumspreises ihre Stimme abgeben.
Unter diesem Link können alle Interessierten abstimmen: Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres 2021 | Publikumspreis >>

Die Auswahl der Nominierten ist durch ein Gremium aus ExpertInnen aus der Branche, dem #team21, erfolgt. Dies besteht aus zwölf VertreterInnen der Verbände, Organisatoren, den letztjährigen Gewinnerinnen des Hauptpreises und weiteren ExpertInnen. In diesem Gremium wurden in den letzten Wochen Vorschläge gesammelt und für die Shortlist ausgewählt. Das Voting erfolgt auf Basis dieser Shortlist.

Den Bewertungsrahmen dafür bildet folgender Kriterienkatalog:

  • Professionalität
  • Journalistische Fähigkeiten
  • Verständnis für die journalistischen Notwendigkeiten
  • Niveau der vermittelten Informationen
  • Verständlichkeit der Informationen in der (allgemeinen) Öffentlichkeit
  • Digitale/Crossmediale Kompetenz
  • Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie
  •  

    Die Abstimmung des Hauptpreises läuft noch bis zum 20. Oktober 2021. Das Voting zum Publikumspreis ist ab sofort für alle Interessierten offen und läuft bis zum 24. Oktober 2021.

    Shortlist

    Kategorie „Hochschulen & Forschungsinstitute“

    Manuela Zingl, Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin, Charité Universitätsmedizin, Berlin
    Dr. Patrick Honecker, Chief Communication Officer, TU Darmstadt
    Isabel Haberkorn, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Forschungsinstitut für Nutztierbiologie, Dummerstorf
    Jens Augustin, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Leipzig
    Dr. Benedikt Mandl, Head of Communication, Research Institute of Molecular Pathology, Wien

    Kategorie „Forschungsorganisationen, -administration & Stiftungen“

    Dr. Christina Beck, Leiterin Kommunikation & Pressesprecherin, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., München
    Dr. Harald Wilkoszewski, Leiter Kommunikation und Pressesprecher, Wissenschaftszentrum Berlin gGmbH
    Georg Scholl, Kommunikation und Marketing, Alexander von Humboldt-Stiftung, Bonn
    Christoph Herbort-von Loeper, Pressesprecher, Leibniz-Gemeinschaft, Berlin
    Michael Sonnabend, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Interne Kommunikation, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Essen

    Kategorie „Industrie, Wirtschaft & sonstige Unternehmen“

    Jasmina Alatovic, Director Global External Communications, BioNTech SE, Mainz
    Marc Raschke, Leiter Kommunikation, Klinikum Dortmund gGmbH
    Florian Martius, Redakteur, Pharma Fakten e.V., Berlin
    Karolina Dzeko-Balke, Communications, Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, Frankfurt am Main
    Dr. Rolf Hömke, Kommunikation Forschung und Medizin, vfa – Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V., Berlin


    Über den Preis „Forschungssprecherinnen und -sprecher des Jahres“

    Der Preis für die Wissenschaftskommunikation „Forschungssprecher des Jahres“ wurde erstmalig 2008 von Reiner Korbmann ausgelobt. Mit dem Relaunch unter dem Dach des Trägervereins des Deutschen Rates für Public Relations (DRPR) und den Trägerverbänden BdKom, DPRG und GPRA, die jeweils im Wechsel die Ausrichtung übernehmen, wurden die Kriterien, das Voting-Verfahren und auch das Expertengremium neu aufgesetzt. Ziel ist es, innerhalb der DACH-Region und unter Berücksichtigung aller Wissenschaftsdisziplinen, beispielhafte Wissenschaftskommunikation auszuzeichnen. 2021 wird das Voting und die Preisvergabe von der GPRA ausgerichtet.


    Quelle: PM GPRA