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B2B-Conversions, Chatbots, Influencer Marketing im Tourismus

Foto: © Fotolia/Astarot

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1. Laut aktueller Studie der programmatischen Marketingplattform Rocket Fuel findet die Mehrheit der B2B-Conversions außerhalb der üblichen Arbeitszeit statt. „De facto werden mehr B2B-Käufe außerhalb der Arbeitszeit getätigt, als während der üblichen „office hours“ (9-18 Uhr, Mo-Fr). Lediglich 47 Prozent der Conversions finden während der Arbeitszeit statt“, erklärt Oliver Hülse, Geschäftsführer D-A-CH bei Rocket Fuel. Für die Studie wurde im Juni 2016 eine Umfrage unter 417 Marketing- und Business-EntscheiderInnen aus Deutschland, Italien, dem Vereinigten Königreich und Frankreich durchgeführt. Zudem flossen Daten aus 22 B2B-Kampagnen, die 2015 und 2016 über Rocket Fuels programmatische Marketingplattform durchgeführt wurden, in die Analyse ein.
marconomy.de >>; marconomy.de >> (Oliver Hülse im Interview)

2. Warum wir Chatbots in der Kundenkommunikation eine Chance geben sollten, erklärt Dirk Jehmlich, geschäftsführender Gesellschafter der Strategieberatung Diffferent. Er verweist auf entscheidende Fortschritte in der KI-Forschung betont: Kommen Bots im Kundenservice zum Einsatz, gibt es „keine Warteschleifen, keine Ungeduld, keine Unhöflichkeit, keine Müdigkeit. Zudem sind sie ‚digitale Demokratisierer‘: Ein personal-intensives Callcenter kann sich nicht jedes Unternehmen leisten. Einen Bot schon.“
wuv.de >>

3. In Sachen Influencer Marketing setzt die Tourismus-Branche auf Instagram. So zahlen Urlaubsportale teilweise viel Geld, um über InstagrammerInnen jüngere Zielgruppen anzusprechen. Medienforscher Niels Brüggen vom Münchner Institut für Medienpädagogik (JFF) gibt zu bedenken: „Es ist ein bekanntes Problem, dass nicht unbedingt nachvollziehbar ist, ob diejenigen, die online schöne Bilder posten, finanziert sind von Hotelketten oder Tourismusanbietern. Es gibt keine eindeutigen Vorschriften, wie diese Art von Werbung gekennzeichnet werden muss.“
wiwo.de >>