Martin Roth von der DZ Bank führt das Ranking der besten Unternehmenssprecher Deutschlands 2026 an. Bei der Wahl des Fachmagazins „Wirtschaftsjournalist:in“ landet er vor Philipp Schindera von der Deutschen Telekom und Nils Haupt von Hapag-Lloyd. Auch in der Branchenwertung schneiden Banken besonders gut ab.

Martin Roth hat den ersten Platz bei der Wahl zum Unternehmenssprecher des Jahres erreicht. Der Kommunikationschef der DZ Bank verbessert sich damit deutlich: Im Vorjahr lag er noch auf Rang 27. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Philipp Schindera von der Deutschen Telekom und Nils Haupt von Hapag-Lloyd.
An der 24. Auflage der Wahl des Fachmagazins Wirtschaftsjournalist:in beteiligten sich 215 Wirtschafts- und Fachjournalist:innen. Roth wertet die Auszeichnung als Anerkennung für die Arbeit seines Teams: „Das ist eine schöne Anerkennung und Bestätigung für unsere Arbeit als Kommunikationsteam der DZ Bank.“ Mit Blick auf die traditionell kritische Medienbeobachtung der Bankenbranche sieht er das Ergebnis auch als positives Signal für den Sektor. Seinen Kolleg widmete er ein knappes Lob: „Chapeau an mein Team.“
Bankenbranche liegt im Branchenvergleich vorn
Nicht nur Roth erzielt ein gutes Ergebnis. In der Branchenwertung erreichen die Banken mit einer Durchschnittsnote von 2,56 den Spitzenplatz. Matthias Priwitzer von der BayernLB landet im Gesamtranking auf Rang vier, Verena Köttker von der KfW auf Platz 16.
Roth war vor seinem Wechsel in die Unternehmenskommunikation selbst Journalist. Von 2000 bis 2003 berichtete er für die Wirtschaftsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über Bank- und Finanzthemen. Nach einer Station bei der HVB wechselte er 2006 zur DZ Bank, wo er seither den Bereich Kommunikation und Marketing leitet.
Die Redaktion zeichnet außerdem Emilio Galli Zugaro für sein Lebenswerk aus. Er leitete 23 Jahre lang die Konzernkommunikation der Allianz und gibt seine Erfahrung heute als Berater und Associate Professor weiter.
In den zwölf Branchenwertungen wurden neben Roth unter anderem Maximilian Schöberl von BMW für die Autoindustrie, Nina Schwab-Hautzinger von Roche für Chemie und Pharma sowie Bülend Ürük von Funke für die Medien ausgezeichnet.