
Die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) hat im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 27. Mai 2026 in Berlin einen neuen Bundesvorstand gewählt. Dabei setzt der Verband nach eigenen Angaben auf eine Kombination aus personeller Kontinuität und neuen Impulsen aus der Kommunikationsbranche.
Im Amt bestätigt wurde Sabine Clausecker (CBE DIGIDEN – Agentur für Kommunikation) als Präsidentin der DPRG, mit der wir im Januar für unseren Podcast über die Herausforderungen der Kommunikationsbranche 2026 und den Einfluss von KI gesprochen haben. An ihrer Seite wurden Alexandra Rößler (Schwarz Digits) und Matthias Biebl (RLVNT.AI) als stellvertretende Vorsitzende in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Komplettiert wird das Führungstrio durch Patrick Herrmann (VAA), der erneut das Amt des Schatzmeisters übernimmt.
Auch im Beisitz wurde der Vorstand deutlich erweitert und teilweise neu besetzt. Zu den neu gewählten Mitgliedern gehören Lara Busch (Busch Kommunikation), Nadine Ernst (Siemens AG), Dr. Alena Kirchenbauer (SEW-Eurodrive), Christian Maertin (Bayer AG), Marion Par-Weichselberger (Dentsply Sirona) sowie Annette Siragusano (Otto Group). Damit zieht eine Reihe von Vertreter:innen aus Unternehmen und Agenturen in das Gremium ein.
Gleichzeitig bleiben mehrere bisherige Vorstandsmitglieder im Amt. Dr. Juliane Kiesenbauer (Staffbase), Ulf Mehner (WeichertMehner Unternehmensberatung) und Andrea Petzenhammer (emeres) setzen ihre Arbeit als Beisitzer:innen fort. Auch Nina Höhler (Klenk & Hoursch) wurde als Young-Professionals-Beauftragte bestätigt. Die Rolle der Compliance-Verantwortlichen übernimmt künftig Jana Lautenschläger (Lautenschläger & Metz).
Unter dem Titel „Ein starker neuer Vorstand für die DPRG“ betonte Präsidentin Clausecker die ausgewogene Zusammensetzung des Gremiums. „Wir haben eine sehr gute neue Mischung für den Vorstand zusammengestellt“, sagte sie. Dabei gehe es sowohl um Stabilität als auch um Erneuerung: „Kontinuität auf wichtigen Positionen, gleichzeitig auch neue Köpfe und großartige Unternehmen im Hintergrund.“
Für die kommende Amtszeit kündigte Clausecker an, gemeinsam einen strategischen Fahrplan für die nächsten drei Jahre zu erarbeiten. Ziel sei es, sowohl bestehende Formate weiterzuentwickeln als auch neue Angebote für die Mitglieder zu schaffen, etwa im Anschluss an Initiativen wie den DPRG-Campus.
Auch Schatzmeister Patrick Herrmann äußerte sich zur künftigen Ausrichtung. Er sehe den Verband „gut aufgestellt für die kommenden drei Jahre und auch für die Zukunft darüber hinaus“. Die finanzielle Lage der DPRG sei trotz wirtschaftlicher Herausforderungen stabil, ebenso die Mitgliederstruktur. Zugleich kündigte Herrmann an, sich nach dieser Amtszeit nicht erneut zur Wahl zu stellen.
Aus dem bisherigen Vorstand scheiden mehrere langjährige Mitglieder aus, darunter Caren Altpeter (ista), Janine Langlotz (DHL), Beate Kiep (Landau Media), Andreas Möller (Trumpf), Clara Piroth (Markenzeichen), Jan Runau (selbstständig) sowie Prof. Dr. Annika Schach (Universität Hannover). Der Verband würdigte ihre Arbeit als „verdient“ und prägend für die vergangenen Jahre.
Die neue Wahlperiode läuft satzungsgemäß von 2026 bis 2029 und fiel in diesem Jahr mit dem Deutschen PR-Preis sowie dem PR-Tag der DPRG zusammen, die ebenfalls in Berlin stattfanden.