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30. Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus: Nachwuchsreporter für herausragende Leistungen geehrt

Zum 30. Mal wurde am 7. Juni 2021 der Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus vergeben. Der von der „FreeTech – Axel Springer Academy of Journalism and Technology“ vergebene Preis gilt als wichtigster Förderpreis für junge JournalistInnen im deutschsprachigen Raum. Durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie fand die Verleihung zum zweiten Mal digital, als YouTube-Premiere statt.

Die Jury zeichnete NachwuchsjournalistInnen in sechs Kategorien aus. Und das sind die GewinnerInnen:

GOLD: Alina Schulz, „Ungewollt nackt im Netz – Wer demütigt Frauen öffentlich auf Pornoseiten?“, Y-Kollektiv/funk

SILBER: Erica Zingher, „Was wächst auf Beton?“, taz am wochenende

BRONZE: Björn Stephan, „Tief im Verborgenen“, Süddeutsche Zeitung Magazin

LOKALJOURNALISMUS: Henning Rasche, „31 Tage“, Rheinische Post/RP Online

UNTERHALTUNG UND HUMOR: Juliane Wieler, Friederike Schicht & Daniela Woytewicz, „KOHL KIDS: Haben Ostdeutsche besseren Sex? | Leben und Lieben im wiedervereinigten Deutschland“, WDR/funk

DIGITALE UMSETZUNG: Sebastian Koch, „Ppppodcast-Der Podcast von Stotternden für Stotternde“, Mannheimer Morgen

GEORGE-WEIDENFELD-SONDERPREIS: Katerina Andrejewa & Daria Tschulzowa
Besonders emotional wurde es beim internationalen George-Weidenfeld-Sonderpreis, mit dem investigative Recherchen und mutige Reportereinsätze ausgezeichnet werden. Dieses Jahr ging der Preis an die in Belarus inhaftierten Journalistinnen Katerina Andrejewa, 27, und Daria Tschulzowa, 24, die für den in Polen ansässigen TV-Nachrichtensender Belsat arbeiten. Paul Ronzheimer, stellvertretender Chefredakteur BILD, hielt die Laudatio und würdigte ihren Einsatz: „Sie haben alles riskiert, um der Welt zu zeigen, was in Belarus passiert.“ Während der Preisverleihung gab es eine Videoschaltung zur Mutter von Daria Tschulzowa und zum Ehemann von Katerina Andrejewa, die den Preis stellvertretend für die beiden Reporterinnen entgegennahmen.

Die Hauptkategorien Gold, Silber und Bronze – dotiert mit 10.000 Euro, 5.000 Euro und 3.000 Euro – zeichnen die drei besten Arbeiten eines Jahres aus. Die Exzellenz-Awards für Lokaljournalismus, Unterhaltung und Humor sowie Digitale Umsetzung sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Der außer Konkurrenz stehende „George-Weidenfeld-Sonderpreis“ ist mit 5.000 Euro dotiert.

Das ist die Jury 2021:
Michael Bröcker, Chefredakteur The Pioneer und Sprecher der Jury
Swantje Dake, Chefredakteurin Digital, Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten
Anna-Beeke Gretemeier, Chefredakteurin STERN
Theo Koll, Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios
Paul Ronzheimer, stv. Chefredakteur BILD
Dr. Anna Sauerbrey, Mitglied der Chefredaktion und Ressortleiterin Meinung, Der Tagesspiegel
Jakob Wais, Chefredakteur und Geschäftsführer BUSINESS INSIDER Deutschland
Birgit Wentzien, Chefredakteurin Deutschlandfunk
Als rollierendes Mitglied Jonas Breng, Auslandsreporter STERN und Preisträger beim Axel-Springer-Preis 2020


Über den Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus
Der Preis wurde 1991 vom Axel Springer Verlag und den Erben des Verlagsgründers gestiftet. Er wird von der Journalistenschule des Verlags jedes Jahr rund um den Geburtstag Axel Springers am 2. Mai vergeben. Zum Kuratorium gehören: Dr. Mathias Döpfner (Vorsitzender), Rowan Barnett, Ralph Büchi, Barbara Groth, Marc Thomas Spahl, Dr. h. c. Friede Springer, Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte, Sebastian Turner.


Quelle: PM Axel Springer