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Geheimes Agenturprojekt, Influencer-Marketing im Wahlkampf, Glaubwürdigkeit von Klassischen Medien

Foto: © Fotolia/vectorfusionart

1. Geheimniskrämerei um Agenturprojekt: Nach Information des Branchenportals MEEDIA steht ein neues Social-Media-Projekt kurz vor der Geburt. Philipp Jessen, EX-Chefredakteur von stern.de, Kai Diekmann, ehemaliger Herausgeber der Bild-Zeitung, sowie der Sport – und Eventmanager Michael Mronz haben zum Oktober ein gemeinsames Projekt angekündigt, ohne bisher Einzelheiten zu verraten. Auf der Digitalmesse dmexco in der kommenden Woche in Köln wird mit ersten Informationen gerechnet.
meedia.de >>

2. Influencer-Marketing erhält im Wahlkampf einen immer höheren Stellenwert und kann gleichzeitig Risiko bedeuten. Warum das so ist, beschreibt Björn Wenzel, Gründer der Influencer-Marketing-Agentur Lucky Shareman in einem Gastbeitrag auf HORIZONT. Generell sei das Influencer-Marketing im Wahlwerbemix ein geeignetes Mittel. Denn die Parteien wollen auch jüngere Menschen für die Wahlen begeistern und Influencer teilen ihre persönlichen Erfahrungen mit Gleichaltrigen in ihrer Community und genießen dort hohes Ansehen wegen ihrer Authentizität. Wenn die Zusammenarbeit erfolgreich sein soll, müssen bei der Wahl des Influencers allerdings einige Aspekte berücksichtigt werden: der soziologische und der kulturelle Hintergrund des Meinungsmachers sollte zur jeweiligen Partei passen, ebenso sein politisches Verständnis. Außerdem muss ein Krisenplan vorbereitet werden und ein 24-Stunden-Monitoring stattfinden.
horizont.net >>

3. Klassische Medien wie öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen sowie Tageszeitungen sind nach wie vor Spitzenreiter in Sachen Glaubwürdigkeit. Das ergaben gleich zwei Studien – eine der privaten Hochschule FOM und eine Umfrage der Unternehmensberatung PwC. Dort halten 80 Prozent der 1.000 Befragten die klassischen Medien für zuverlässiger und vertrauenswürdiger als soziale Medien. Und auch die 2.500 zukünftigen Fach- und Führungskräfte der FOM-Studie zweifeln den Wahrheitsgehalt der Nachrichten auf Facebook, Twitter & Co. stark an und vermuten im Netz sogar bis zu 50 Prozent Fake-News.
pr-journal.de >>