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Mommerts Medienfrage: So haben Sie abgestimmt

Im letzten Newsletter haben wir in „Mommerts Medienfrage“ von Ihnen wissen wollen: „Terroranschläge in Deutschland – Wie bewerten Sie den Umfang der Berichterstattung?“ Bei der Umfrage wurden 5.055 TeilnehmerInnen im Zeitraum von 04. Mai bis zum 16. Mai 2017 berücksichtigt. Die Umfrage fand auch auf weiteren deutschen Medienplattformen statt.

Die KollegInnen von Civey haben für die Auswertung wichtige Kernpunkte herausgearbeitet:

  • Gesamtergebnis: Über die Hälfte der Deutschen ist nicht einverstanden mit dem Umfang der Berichterstattung, knapp 30% sagen „zu viel“, 22,5% sagen „zu wenig“, 43,8% finden angemessen viel, das ist die andere Hälfte. Das Gesamtergebnis zeigt also sehr starke unterschiedliche Meinungen zu dem Thema über alle Gruppen hinweg
  • Die größte Spreizung der Einstellung zeigt sich beim Filter nach Parteipräferenz – über 2/3 der AfD-Anhänger finden „zu wenig“ Berichterstattung, knapp 50 % der Linken-Anhänger finden „zu viel“, auch bei CDU, SPD und Grünen liegt die Ausprägung „zu wenig“ unter 15 %, die Ausprägung „zu viel“ knapp unter oder über 30 %.
  • Bei der Betrachtung des Alters ragen die 40-49-Jährigen heraus. Sie sind ausgeglichen für „zu wenig“ bzw. „zu viel“ – das ist unter allen Altersgruppen der einzig ausgeglichene Wert, alle anderen sind pro „zu viel“, auch die Älteren. Junge Menschen finden am meisten „zu viel“ (34,3%) und am wenigsten „zu wenig“ (17,5%).
  • Die Parameter Bevölkerungsdichte, Ost/West und Kaufkraft weisen eine leichte Neigung zu „zu wenig“ auf bei niedriger Bevölkerungsdichte, Osten und niedriger Kaufkraft.