
Die zebra group stellt sich strategisch neu auf und bündelt künftig alle Leistungen unter einer gemeinsamen Marke. Nach eigenen Angaben reagiert die Agenturgruppe damit auf eine gestiegene Nachfrage nach integrierten Kommunikationslösungen sowie auf mehrere jüngst gewonnene Mandate.
Im Zuge der Neuausrichtung werden die bisherigen Strukturen angepasst: Die Dresdner Digitalagentur MINDBOX GmbH firmiert künftig als „zebra white GmbH“, der Chemnitzer Hauptstandort als „zebra black GmbH“. Beide Einheiten bilden gemeinsam eine integrierte Organisation mit den Kompetenzfeldern Strategie, Kreation und Technologie.
CEO und Co-Gründer Joerg G. Fieback begründet die Entscheidung mit veränderten Anforderungen im Markt. Er sagt: „Die Einmarkenstrategie ist unsere Antwort auf Wachstum und steigender Nachfrage nach integrierten Lösungen“. Weiter führt er aus: „Unsere Kunden suchen heute keine einzelnen Agenturdisziplinen mehr. Sie suchen Partner, die Strategie, Technologie, Daten, Content, KI und Kreation wirksam miteinander verbinden können. Genau dafür schaffen wir jetzt die organisatorischen und markenstrategischen Voraussetzungen.“
Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund einer nach Unternehmensangaben positiven Geschäftsentwicklung. Zu den jüngsten Erfolgen zählen unter anderem neue Mandate in der Arbeitgeberkommunikation des AOK-Bundesverbandes sowie Projekte für die Landesmarke Thüringens und weitere nationale Auftraggeber.
Im Zentrum der Neuausrichtung steht das von der Gruppe entwickelte Modell der „Creative Intelligence“. Dieses verbindet die drei Leistungsbereiche MIND, IDEA und TECH zu einem integrierten Operating Model. Während MIND für strategische Markenführung und Beratung steht, umfasst IDEA die kreative Entwicklung von Marken, Kampagnen und Content-Erlebnissen. TECH bündelt Kompetenzen in den Bereichen Daten, KI, Plattformen und digitale Systeme.
„Die Zukunft gehört nicht den Spezialisten-Silos, sondern denjenigen Organisationen, die Strategie, Technologie und kreative Exzellenz intelligent miteinander verbinden können“, sagt Fieback. „Creative Intelligence beschreibt genau diesen Anspruch.“
Auch auf operativer Ebene sieht die Gruppe bereits eine enge Verzahnung der Standorte. Teams aus Chemnitz und Dresden arbeiten demnach schon heute gemeinsam für Kund:innen wie den AOK-Bundesverband, EDEKA, die enviaM-Gruppe oder den Freistaat Sachsen. Die neue Markenarchitektur soll diese Zusammenarbeit künftig noch stärker strukturieren und ausbauen.
Für den Dresdner Standort markiert die Umbenennung laut Geschäftsführer der zebra white GmbH, Lars Schmiedgen, einen wichtigen Entwicklungsschritt. Er sagt: „Mindbox war immer dann besonders stark, wenn wir Technologie mit unternehmerischem Denken verbunden haben“. Weiter heißt es: „Heute erwarten Kunden jedoch mehr als digitale Lösungen. Sie suchen Partner, die Marke, Technologie, Daten und Kommunikation als ein Gesamtsystem verstehen. Genau deshalb ist zebra white für uns kein Abschied von einer erfolgreichen Geschichte, sondern der nächste logische Schritt. Wir bringen unsere digitale DNA in eine größere Organisation ein und schaffen gemeinsam neue Möglichkeiten für Kunden, Mitarbeitende und New Business.“
Die neue Struktur ist laut Unternehmen bewusst auf weiteres Wachstum ausgelegt und soll künftig auch zusätzliche Standorte, Leistungsfelder und Beteiligungen integrieren können. „Wir bauen keine größere Agentur“, sagt Fieback abschließend. „Wir bauen eine intelligente Organisation für die neuen Anforderungen moderner Markenführung.“