Newsletter

Gibt es ein Recht auf anonyme Kommunikation?

Foto: © Fotolia/lassedesignen

Foto: © Fotolia/lassedesignen

Vor einigen Jahren hatte ich auf einer Veranstaltung des Frankfurter Zukunftsrates mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping über die neuen Medien diskutiert. Damals stand ich felsenfest auf dem Standpunkt, dass man unbedingt und überall ein Recht auf anonyme Kommunikation bräuchte.

Blogparade: Zeigt her Eure KPIs!

Fotolia#aaabbc_89790206_KPI_920x448px

Foto: ©Fotolia/aaabbc

Eike Tölle, Leiter der Medienanalyse bei Landau Media, marschiert bei der von Stefan Evertz initiierten Blogparade mit und erklärt, wie die Erfolgsmessung und Bestimmung des Wertschöpfungsbeitrags bei Social Media sinnvoll durch smarte Zielsetzungen erleichtert werden.

Unsichtbare Mauern

Foto: © Fotolia/powerstock

Foto: © Fotolia/powerstock

Es ist ein Mythos, dass man die Chinesische Mauer vom Mond aus sehen kann. Habe ich jedenfalls gelesen. Gar nicht sehen kann man die Mauer, die, nach einem journalistischen Mythos, zwischen Redaktion und Anzeigenverkauf verläuft. Die soll es aber geben. Ich bin mir sicher, dass man Fragmente dieser Mauer noch in einzelnen Redaktionen findet, in vielen allerdings auch eher nicht.

Wer Medienberichterstattung möchte, der muss auch Anzeigen kaufen. Dieses Kommunikationsgesetz wird zwar selten ausgesprochen, gilt aber gerade für Fachmagazine fast uneingeschränkt. Wer dies weiß, sollte diese Gesetzmäßigkeit auch in seine Medienanalyse einfliessen lassen. Viele unserer Kunden beobachten deswegen nicht nur ihre redaktionelle Medienresonanz und die ihrer Mitbewerber, sondern auch die Anzeigenvolumina in ihrem Markt.

Es ist durchaus sinnvoll, diese Daten entweder einzukaufen oder durch eine Medienbeobachtung ermitteln zu lassen. So bekommt man einen Vergleich zwischen der Medienresonanz, die Mitbewerber erzielen, und dem Werbebudget, welches in den Medien investiert wurden. Man erhält dann eine klassische „Share of Voice“-Betrachtung, die durch die harten Fakten der Werbeausgaben ergänzt wird. Durch diese Kombination gewinnt man wertvolle Erkenntnisse darüber, was Mitbewerber investieren, um in den Medien präsent zu sein.

Diese Kennzahlen-Kombination zeigt unter anderem auch, warum die Integration von Daten aus dem Marketing und der PR neue Erkenntnisse liefern können, so wie ich es auch in meinen Kolumnen zur Customer Journey und zur Meinungsforschung beschrieben habe.

Über den Autor: andrea katheder für landau media, berlin 2013Uwe Mommert ist Vorstand für Vertrieb und Produktion der Landau Media AG. Darüber hinaus ist er begeisterter Web 2.0-Fan und immer an innovativen Ideen interessiert. Für medienrot.de kommentiert Uwe Mommert regelmäßig das Mediengeschehen. Sie erreichen Uwe Mommert auch unter mommert@landaumedia.de, bei Xing und bei LinkedIn.

Landau Media kooperiert mit MW Media Workshop: Nicole von Aspern im Interview

Der Berliner Medienbeobachter Landau Media kooperiert seit Beginn 2018 mit dem Hamburger Seminarspezialisten MW Media Workshop GmbH. Beide Firmen verbindet bereits eine kleine Partnerschaft, so teilen sich die Firmen in Hamburg bereits ein gemeinsames Büro. Nicole von Aspern ist eine der Geschäftsführerinnen des Dienstleisters für Weiterbildung und wir von medienrot.de wollten wissen, ob und wie sich die Digitalisierung auf die Weiterbildung in der Kommunikation auswirkt.

Frau von Aspern, gibt es eigentlich echte Klassiker in der PR-Weiterbildung?

In jedem Fall gibt es sie: So bieten wir bereits seit Beginn unserer Arbeit die Themen Pressemitteilung, Pressearbeit für Einsteiger und Texten für Webseiten an. Bereits 2004 kamen die Schwerpunkt digitale Fotografie und Corporate Blogs dazu. Zu all den aufgezählten Bereichen bieten wir auch heute noch sehr erfolgreich Seminare an.

Ich vermute, die Digitalisierung hat inzwischen auch bei Ihnen deutlich Einzug gehalten?

Davon können Sie ausgehen. Unser Fokus liegt inzwischen auf der Onlinekommunikation, aber Seminarthemen für die klassische und notwendige Basis in der PR-Arbeit laufen trotzdem gut.

Ihr Team entwickelt bereits seit 17 Jahren Seminarangebote. Sie müssten den Wandel damit fast komplett begleitet haben. Können Sie uns einen kleinen Rückblick geben?

Es ist nicht wirklich ein Rückblick. Es ist eher eine ständige Veränderung, die insbesondere im Bereich der digitalen Kommunikationsarbeit zu erleben ist. Es gibt immer noch viele Unternehmen, die für ihre Leute Einsteigerseminare für Onlinethemen buchen – es hat offenbar doch länger gedauert als man vielleicht vor Jahren gedacht hat, bis die neuen Themen angenommen wurden und werden. Gleichzeitig zeigt sich insbesondere in den letzten Jahren, das auch unser Angebot immer differenzierter wird, Onlinethemen werden immer breiter, größer, mehr. Die Fragestellungen der TeilnehmerInnen sind heute: Welche Kanäle sind für mich relevant? Twitter, Pinterest, Instagram, Facebook, Snapchat? Parallel dazu etablieren sich neue Felder, wie Blogger-Relations; Influencer-Marketing; Suchmaschinenoptimierung (SEO); Social Media Marketing bei Twitter, Instagram und Facebook. Gerade bei den digitalen Belangen gehen wir mit unserem Programm immer mehr in die Tiefe – weil gerade unsere StammkundInnen diese Themen auch nachfragen.

In Ihrer Antwort sind viele Aspekte des Marketings angesprochen: Gab es früher nicht die klare Wand zwischen Marketing und PR?

Da stimme ich Ihnen zu. Die Digitalisierung führt offenbar recht konsequent dazu, das man die Frage „Was ist Marketing, was ist PR?“ immer seltener eindeutig beantworten kann. Insbesondere Social Media Marketing wird für die KollegInnen in den PR-Bereichen immer wichtiger. So läuft unser Angebot zu Social Media Advertising quasi wie geschnitten Brot. Wir haben u.a. einen Referenten, der seinen Burgerladen über Facebook-Advertising groß gemacht hat.
Gleichzeitig bekommen wir ein sehr interessantes Feedback von unseren TeilnehmerInnen: Eine einzige Person muss immer mehr selbst machen – Foto, Social Media, Pressemitteilung und Briefing für weitere Dienstleister. Dies bedeutet in letzter Konsequenz auch, dass sich unsere Seminare auch in diese Richtung verändern müssen und werden.

Besten Dank für das Gespräch Frau von Aspern.

Für Kunden und Anwender von Landau Media und Media Workshop bringt die neue Kooperation einen charmanten Vorteil: Sie genießen nämlich Vorzugsrabatte auf alle angebotenen Workshops und Seminare und Recherche-Services. Die Media Workshop GmbH bietet bereits seit 17 Jahren berufliche Weiterbildungen in der Kommunikationsbranche an. Landau Media ist einer der führenden Anbieter im Bereich Medienbeobachtung, Pressespiegel und Medienanalysen in Deutschland. Seit der Gründung 1997 passt Landau Media sein Medien-Panel permanent an die rasante Entwicklung der Medien an und erweitert darauf aufbauend sowohl sein Medien-Portfolio als auch seine Kundenportale stetig.

Die aktuellen Seminarangebote finden Sie hier >>

Sportlicher Wettkampf: Landau Media informiert mit Online Newsletter aus der Sportmarketingszene

Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür, die Formel 1 läuft auf Hochtouren und in Wimbledon wird bereits der Rasen ausgerollt. Ob Fußball, Leichtathletik oder Basketball – die großen Sportevents reißen regelmäßig Millionen Menschen mit und erreichen begeisterte Fans auch medial mit stetig wachsenden Reichweitenzahlen.

Besonders für Sponsoren, Vermarkter, Markenartikel-Hersteller, Klubs, Ligen und Vereine ist der Sport auch ein lukratives Milliardengeschäft. Permanentes Futter für die Sportberichterstattung in den Medien.

Mit einem wöchentlichen Online-Pressespiegel zum deutschen und internationalen Sportmarkt hält Landau Media über die wichtigsten Entwicklungen und Trends auf dem Sportmarkt, über Mega-Events und Deals aus dem Vermarktungssektor auf dem Laufenden.

„Das regelmäßige Medien Update aus der Sportszene ist nicht etwas nur für Vermarkter“, so Uwe Mommert, Geschäftsführender Gesellschafter von Landau Media. „Wir selektieren und kuratieren für unsere Kunden die wichtigsten Nachrichten aus einer Vielzahl von Quellen und schaffen so einen effizienten Überblick über die Meldungslage im Sportgeschäft“, so Mommert weiter. „Wir wollen Kommunikationsprofis, Marketingverantwortliche und Sportmanager begeistern. Jede Top-Meldung, jede relevante News wird von uns im Pressespiegel kuratiert und rubriziert präsentiert – verfügbar auf allen Geräten.“ Sportlich immer auf dem Laufenden zu sein, muss nicht teuer sein. Schon für monatlich 90 Euro lässt sich der Newsletter abonnieren. Wer sich noch im Juni dazu entschließt, startet mit einem kostenfreien Testzeitraum in den ersten 90 Tagen. Interessenten akkreditieren sich ganz einfach unter kontakt@landaumedia.de

Mehr Informationen rund um Pressespiegel finden Sie unter www.landaumedia.de/pressespiegel