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BVDW-Umfrage zum Metaverse: Unternehmen müssen von der Gaming-Branche lernen

Jedes dritte Unternehmen plant, in Metaverse-Projekte zu investieren. Der Vorreiter im Metaverse ist unbestritten die Gaming-Industrie. In ihrem Fahrwasser wurde die Fashion-Industrie mitgezogen, wie die Expertenumfrage des BVDW zeigt. Unternehmen müssen jetzt von der Spielebranche lernen, um so ihren Kenntnisstand über das Metaverse auf den aktuellen Stand zu bringen. Das ist das Fazit einer Studie vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.

Kinder Medien Monitor 2022: Begeisterung für das Lesen hält an

Das dürfte LehrerInnen wie Eltern freuen: Lesen in der Freizeit ist relevanter als TikTok oder YouTube. Fast drei Viertel aller Kinder im Alter von vier bis 13 Jahren stecken die Nase häufig in Bücher, Zeitschriften oder Comics (72 %). Den klassischen Weg bevorzugen Mädchen und Jungen auch nach wie vor beim Zuschauen: Mindestens mehrmals pro Woche schauen 83 Prozent der Kinder Filme oder Serien genau dann, wenn sie gerade im Fernsehen laufen. Das sind Ergebnisse des KINDER MEDIEN MONITOR 2022, die heute von den Herausgebern Egmont Ehapa Media, Gruner + Jahr, SUPER RTL, EDEKA Media und PANINI Verlag veröffentlicht werden.

Klenk & Hoursch gründet Public Affairs Unit in Berlin

Luise Baar baut als Managing Director eine Public Affairs Unit der Frankfurter Agentur Klenk & Hoursch in Berlin auf.(Foto: © Tim Hamann Photography)

Klenk & Hoursch gründet eine Public Affairs Unit in Berlin und erweitert damit das bestehende Beratungsangebot. Mit Luise Baar hat Klenk & Hoursch eine Expertin an Bord geholt, die in den vergangenen acht Jahren in verschiedenen Unternehmen der Schwarz Gruppe Kommunikationsbereiche mit aufgebaut und die erste Hauptstadtrepräsentanz der Unternehmensgruppe mit eröffnet hat. Die Politikwissenschaftlerin hat zuletzt als Geschäftsführerin die globale Unternehmenskommunikation von Lidl geleitet und baut nun als Managing Director den neuen Standort für Klenk & Hoursch in Berlin auf.

Die Big Five der Kundenzufriedenheit

Foto: © AdobeStock/Kenstocker

Wesentlich für den Erfolg eines Unternehmens ist die Zahl der zufriedenen Klienten. Glückliche Käufer gewährleisten den Abverkauf der durch das Unternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen und übernehmen eine essentielle Rolle im Weiterempfehlungsmarketing. Wer es schafft, seine Mandanten zu begeistern, hat gute Chancen auf weitere Geschäftsbeziehungen. Fallen überzeugende Produkte, leistungsstarke Services und wertschätzender Kundenaustausch erst einmal positiv auf, klopfen bereits potentielle Neukunden an.

Frauenmachtanteile in den Leitmedien: Von „sehr gut“ bis „sechs, setzen!“

Grafik: © AdobeStock/VectorMine

In Sachen Geschlechtergerechtigkeit liegen die Redaktionen deutscher Leitmedien zum Teil erheblich auseinander. Das zeigen die neuesten Auswertungen von ProQuote Medien. Während die taz mittlerweile auf einen gewichteten Frauenmachtanteil von 64,2 Prozent kommt, bleibt FAZ mit 23,9 Prozent eine Männerdomäne.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Enteilt: Mit einem Frauenmachtanteil von 64,2% behauptet die tageszeitung nicht nur die Spitze des ProQuote-Rankings, sondern legt auch gegenüber der letzten Zählung von Januar 2022 noch einmal um 2,1 Prozentpunkte zu. Damit steuert die taz als einziges ausgewertetes Medium auf eine Zwei-Drittel-Mehrheit weiblicher Führungverantwortung zu.

Kräftiges Plus: Um 4,6 Prozentpunkte hat die Zeit ihren Frauenmachtanteil in den vergangenen sechs Monaten gesteigert. Mit 46,3% verdrängt sie den Stern vom zweiten Platz. Dort macht sich ein Wechsel an der Spitze bemerkbar: Gregor Peter Schmitz ist nun Vorsitzender der Stern-Chefredaktion. Der Frauenmachtanteil sinkt leicht auf 42,4 Prozent.

Wie festgetackert bleiben Bild, Welt und FAZ am unteren Ende des Rankings hängen. Alle drei weisen nach wie vor Frauenmachtanteile von unter einem Drittel auf, wobei die FAZ das Schlusslicht bildet.

Korrektur: In der vergangenen Zählung ist uns beim Focus ein ärgerlicher Fehler unterlaufen, der zu einer höheren Einstufung führte, als es eigentlich der Fall war. Wir bitten um Entschuldigung. Leider ist die Entwicklung bei weitem nicht so positiv, wie von uns angenommen. Nach der Korrektur zeigt sich nur ein leichter Aufwärtstrend beim Focus – von 25,9% im Januar auf jetzt 29,3%.

„Die Ergebnisse sind bei einigen Medien sehr ermutigend, bei anderen zeigt sich der Fortschritt leider nur im Schneckentempo“, so ProQuote Medien-Vorsitzende Edith Heitkämper. „Ohne öffentlichen Druck wird es nicht gehen, um weiter für Gleichberechtigung und Diversität zu kämpfen. Dafür braucht es ProQuote Medien auch noch in seinem Jubliäumsjahr.“ Der Verein ProQuote Medien wurde vor 10 Jahren gegründet. Bei der ersten Zählung von damals acht Leitmedien lag der durchschnittliche Frauenmachtanteil bei 13,7 Prozent.

Die Zahlen von Juli 2022 im Überblick:


Seit 2012 zählt und vergleicht der gemeinnützige Verein ProQuote Medien die Frauenanteile in journalistischen Führungspositionen. Zu den untersuchten Leitmedien zählen „Bild“, „Spiegel“, „Focus“, „Stern“, „Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“, „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Welt“ – und seit 2021 die „tageszeitung“. Die Zählungen erfolgen auf Grundlage der Print- und Online-Impressen, wobei nach Hierarchie-Ebenen gewichtet wird: Je höher die Position, desto größer die Machtfülle. ProQuote Medien fordert, die Hälfte der journalistischen Spitzenpositionen weiblich zu besetzen.


Quelle: PM ProQuote

Wie Multilingualisierungstools die kommunikative Reichweite vergrößern

Foto: © AdobeStock/buravleva_stock

In der globalisierten Welt wird auch die Kommunikation immer komplexer. B2B-Marketer müssen dafür sorgen, dass sie den Empfänger nicht nur erreichen, sondern, dass er sie versteht. Wie gelingt das in einer Welt, in der es über 7.000 gesprochene Sprachen und Dialekte gibt? Reduzieren Unternehmen ihren Content auf wenige Hauptsprachen, schränken sie die Reichweite ihrer Kommunikation empfindlich ein. Dabei könnten sie mit innovativen Technologien ihre Video- oder Audio-Inhalte automatisch übersetzen, untertiteln, transkribieren und weiterbearbeiten – und so die Zielgruppe in ihrer Muttersprache erreichen.

Adobe-Studie „Future of Creativity“ zeigt: Die Kreativwirtschaft boomt

Mehr als 165 Mio. Menschen haben sich in den vergangenen zwei Jahren für einen Job in der Kreativwirtschaft entschieden, damit setzen nunmehr 303 Mio. Menschen weltweit darauf, ihre Kreativität, ihr
Talent und ihre Leidenschaft zu monetarisieren – Tendenz weiterhin steigend. Das geht aus der „Future of Creativity“- Studie von Adobe hervor.

Botschafter und Ex-Regierungssprecher Steffen Seibert erhält BdKom Ehrenpreis 2022

Steffen Seibert (Foto: © Bundesregierung/Kugler)

Elf Jahre hat Steffen Seibert als Regierungssprecher die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesregierung erklärt. In dieser Zeit hat er viele kritische Entscheidungen und beeindruckende Momente hautnah begleitet und erlebt. Mit 1.165 Regierungs-Pressekonferenzen während seiner Amtszeit hat er einen Rekord aufgestellt.