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Wenn Personaler im August kommunizieren, …

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… dann geht es um profilierte Profi-Profiler, Flexibilität, Generation Y, das Grauen des Alltags, Squads und Bullshit-Jobs und Recruiting-Cafés.

In die Zukunft mit HR

Seit geraumer Zeit geistern durch die klassischen (Spiegel Online, Focus Online) und vor allem durch die sozialen Medien Videos und Kolumne von Suzanne Grieger-Langer. Mit markigen Sprüchen und pointierter Erscheinung macht sie auf sich aufmerksam – als „Profilerin“ will sie Unternehmen helfen, zwischen „Pfeifen“ und „Performern“ zu unterscheiden und lässt damit tief blicken in ein unter-komplexes Menschenbild. Die Journalistin und Diplom-Psychologin Bärbel Schwertfeger hat genauer hingeschaut und in mehreren, langen Artikeln diverse Fehler und Lügen aufgedeckt. Einen Höhepunkt fand der Konflikt, als Grieger-Langer für die Social Recruiting Days als Keynote-Speakerin ausgerufen wurde. Auf Twitter und Facebook brach sich pointierte und halbgare Kritik Bahn, die schlussendlich dann doch zur Programm-Änderung führte, denn auch der Veranstalter geriet in die Kritik. Die „Profilerin“ selbst wehrt sich mit einem Post „Viel Feind, viel Ehr“ und wirft ihren Kritikern panisch „Krieg“, „Terror“ und „Rufmord“ vor – souverän ist auch anders.

Verrückt: „Die“ Generation Y gibt es gar nicht! Meterlange Blogposts und stundenlanges Personaler-Gejammer war völlig umsonst, weil Menschen nicht in Schubladen passen – zumindest nicht viele. Im Handelsblatt steht trotzdem, dass die Gen-Y entscheidungsunwillig ist, obwohl ihre alle Türen offen stehen.

Marcus Reif meint, wir organisierten Arbeit immer noch wie vor 60 und plädiert für mehr Vertrauen, Verantwortung und Flexibilität. Auch das Arbeitsschutzgesetz sei mit New Work des Jahres 2018 nicht mehr vereinbar.

Das schiere Grauen regiert noch immer von Montag bis Freitag für die allermeisten Menschen, wenn man den Artikeln glaubt, die es zum Thema Arbeit in die großen Publikumsmedien schaffen. Auch der Tagesspiegel berichtetWer lustlos arbeitet, hat oft einen schlechten Chef“.

Die Wirtschaftswoche schaut sich an, wie man bei der Telekom in agilen Squads arbeitet und warum diese agile Methode (natürlich) kein Wundermittel ist.

Die These des Anthropologen David Graeber ist, dass der technologische Fortschritt viele Bullshit-Jobs geschaffen hat. Er hat fünf Arten dieser überflüssigen Jobs erkannt.

Entwicklung

Perfektionisten haben keinen guten Ruf, Deadlines auch nicht. Was passieren kann, wenn beides zusammenkommt, schreiben Förster & Kreuz in ihrem Blog.

Welche Skills braucht man in einer Personalabteilung? Die Ergebnisse einer Auswertung von 100 Stellenausschreibungen sind recht eindeutig: Generalisten mit Kommunikationsskills, die auch Englisch sprechen und „Soft-Skills“ haben. Haufe berichtet näheres.

Was man dann in der Personalabteilung verdienen kann, hat der Crosswater Jobguide aus der Stepstone-Gehaltsstudie rausgelesen.

Zu geringe Bezahlung ist noch immer der häufigste Kündigungsgrund in Deutschland, fehlende Anerkennung ist laut einer Studie der zweithäufigste Grund. Mehr steht in der Personalwirtschaft.

Recruiting

Cyquest stellt Software zur Eignungsdiagnostik her und Softgarden stellt Recruiting-Software her. Folgerichtig haben beide Unternehmen zu Jahresbeginn eine Studie durchgeführt, die die Akzeptanz von Matching-Tools bei Bewerbern erheben soll. Ergebnisse stehen im Cyquest-Blog Recruitainment.

Arbeitgebersiegel sind eine beliebte und wohl auch wirksame Möglichkeit, Jobsucher zur Bewerbung zu motivieren. Henner Knabenreich hat sich das Siegel Deutschlands begehrteste Arbeitgeber des FAZ Instituts näher angesehen.

Pop-up-Stores gibt es immer mehr: Auf kurze Zeit gemietete Ladenflächen in exponierten Lagen, die Unternehmen nutzen, um sich oder ihre Produkte zu präsentieren. Das Pop-Up Recruiting Café ist neu – und passiert natürlich in Zürich.

Wenn Personaler im Mai kommunizieren …

Foto: © Fotolia/Patrick Daxenbichler

… dann geht es unter anderem um Vorurteile von Algorithmen, Gründe gegen Frauen, Jobs für Penisse, Erziehung durch Unternehmen, DSGVO-BS, Resilienz statt Spaß und eine App fürs Jahresgespräch.

Recruiting

Algorithmen mit Vorurteilen? Das Start-up Pymetrics aus New York hat eine Software entwickelt, die erkennen kann, ob Algorithmen „Vorurteile“ haben. Diese Software hat das Unternehmen nun frei zugänglich zum Download bereitgestellt. Vor allem, wenn in Personalauswahl und -entwicklung immer öfter künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt, stellt sich die Frage, wie vorurteilsfrei denn die Algorithmen eigentlich sind. 

Google für Jobs. Bisher bezeichneten viele Recruiter ja Indeed als Google für Jobs. Die müssen sich nun was anderes einfallen lassen, denn Google macht ein Google for Jobs. Florian Behn von Go-Hiring hat bei Haufe.de aufgeschrieben, wie sich dadurch die Stellensuche verändert – und damit auch das Recruiting.

Jobs auf Facebook. Aber natürlich schläft auch die zweite große Datenkrake nicht und sieht zu, dass sie ein möglichst großes Stück vom HR-Marketing-Kuchen abbekommt. Stefan Scheller hat sich angeschaut, wie das so geht.

In die Zukunft mit HR

Warum nicht mal ’ne Frau? Die britische Regierung hat eine Studie beauftragt, die herausfinden soll, warum in den größten Unternehmen des Landes so wenige Frauen in Führungspositionen tätig sind. Zur Halbzeit der nach ihrem Vorsitzenden (!) Alexander Hampton benannten Untersuchung veröffentlicht man jetzt die „besten“ Ausreden.

No Jobs for Cocks. Etwas unsubtiler geht ein Team der Agentur Jung von Matt zu Werke und versucht herauszufinden, warum Frauen eigentlich immer noch 16 Prozent weniger verdienten als Männer. Schlussfolgerung: Das kann nur am (kleinen?) Unterschied liegen:

Eine unzensierte Version des Videos hat das Webdesign-Magazin PAGE.

Nicht so FAQ. Die Agentur R/GA hat sich des Themas Diversity angenommen und zur Förderung der Vielfalt in den eigenen Reihen und in der gesamten Branche ein Video und ein Kartenspiel entwickelt: Not so FAQ – Die nicht so oft gestellten Fragen. Um Beispiel: „Wurdest du schon einmal aufgrund deiner äußeren Erscheinung beurteilt oder eingeschätzt?“ So sollen Vorurteile und Benachteiligung zur Sprache kommen.

Was geht!? Die HR-Konferenz-Saison ist in vollem Gange und Eva Stock von hrisnotacrime.com wagt einen ersten Rückblick und eine Bestandsaufnahme: Wo stehen wir als Profession denn wirklich?

People Analytics und Employee Experience? Wie lässt sich mit Datenanalysen die Reise des Mitarbeiters durch sein Unternehmen besser verstehen und steuern? Ein Interview von Prof. Peter M. Wald mit functionHR-Geschäftsführer Daniel Mühlbauer – im Leipziger HRM Blog.

Neues Arbeiten

Unternehmen Erziehung. Es ist noch immer an der Tagesordnung: Firmen versuchen, ihre Mitarbeiter zu erziehen. Sei es durch plumpe Inzentivierung („Performance Management“) oder bis zur Unkenntlichkeit abstrahierte „Werte“ und „Unternehmenskultur“. Warum tun sie das, und was sagt das über die Probleme moderner Organisationen aus? Stefan Kühl von der Universität Bielfeld hat in der Süddeutschen darüber geschrieben – und hier findet sich eine Version mit Literaturverzeichnis.

App statt Jahresgespräch. Totgesagte leben länger – so offenbar auch das allseits verhasste und mittlerweile von den meisten Unternehmen auch als sinnlos erkannte Jahresgespräch. Nun kann man es (endlich) durch eine App ersetzen.

DS**O. Ich wollte eigentlich nichts dazu schreiben, da vor allem online ein Sturm an Panikmache zur „neuen“ Datenschutzgrundverordnung tobt. Der Sächsische Datenschutzbeauftragte, hat nun allerdings mal einige dieser Fehleinschätzungen zusammengesucht und auseinandergenommen. Beruhigend.

Kein Spaß! Wir alle kennen die Frage: „Und der Job? Macht Spaß?“ Dass es eigentlich eher um „Resilienz“ gehen sollte, schreibt Ephrat Livno bei Quartz wunderbar zusammen.


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.

Wenn Personaler im März kommunizieren …

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… dann geht es um #HRBC18, HR-Humor, Sorcing, #DeleteFacebook, Recruiting mit IFTTT, Fahrersitze, 2030 und das Ende der Alphatiere.

Mit dem März wechseln wir wieder zurück zum alten Format mit dieser Kolumne. Leider kommt kein Tool wirklich an das eingestellte Storify heran. Schreiben Sie mir gern, wenn Sie einen Alternative kennen!

Recruiting

#DeleteFacebook? Der eine oder andere Facebook-Nutzer entscheidet sich im Lichte aktueller Enthüllungen bzw. Erkenntnisse, sein Profil zu löschen. Sollten Unternehmen das auch mit ihren Karriere-Accounts tun? Stefan Scheller macht sich mal Gedanken.

Sourcing bei AngelList: AngelList ein Netzwerk, dass sich auf Startups spezialisiert hat. Dort findet der geneigte Nutzer Jobs, Kontakte, Finanzierer und Inubatoren. Wie man dort seit neuestem auch Mitarbeiter sourcen kann steht in diesem kurzen Beitrag.

Potentialpark: Unfassbare Neuigkeiten fördert die diesjährige Potentialpark Studie zu Tage: “Bewerber suchen Orientierung und Einblicke, kein Recruiter-Sprech und Corporate Lingo…” Dabei haben wir und all die Jahre so viel Mühe gegeben! Das Recruitainment Blog gräbt etwas tiefer in den Ergebnissen und interviewt einen der Verantwortlichen für die Online Talent Communication Studie.

Recruiting mit IFTTT: If-this-than-that (kurz IFTTT) ist eine Tool, um verschiedene Internet-Dienste miteinander zu verbinden und eigene kleine Automatisierungen zwischen diesen Diensten herzustellen. Natürlich lässt sich das auch für Sourcing und Recruiting nutzen. Hier sind Teil 1 und Teil 2 des Artikels.

In die Zukunft mit HR!

Haben Personaler Humor? Robindro Ullah ist sich nicht sicher und ergründet das mal für uns.

Talent Management als Teil des Geschäfts: Dass HR oder Talent Management in einer Wissensökonomie schon lange keine “Support-Functions” sind, die an einem Vorstandsstab rumhängen und Papier hin und her schieben, dürfte vielen klar sein. Dass das aber auch bei großen FMCG Unternehmen erkannt und umgesetzt wird, zeigt ein Interview, dass McKinsey mit der CHRO von Unilever geführt hat. 

Influencer von HR: Die Marketing-Abteilungen nutzen sie schon fleißig und auch das Personalmarketing kommt langsam auf den Trichter: Influencer sind der heiße Scheiß. Aber wer sind eigentlich die Influencer innerhalb von HR? Der Software-Anbieter CakeHR hat für das Quartal 1 mal einige zusammengetragen. Wenn Sie bitte folgen möchten?

Auf dem Fahrersitz am großen Tisch sitzen. Das will HR und es vergeht kein Monat in dem nicht darüber gebloggt wird, warum wieso weshalb HR eben nicht mit am Tisch sitzt, wenn die großen Entscheidungen getroffen werden. YeaHR-Gründerin Kirsten Herde findet, mehr Mut ist nötig. 

Artifizielle Intelligenz: Auch AI muss jemand anlernen, kalibrieren und einstellen. Wenn das nicht passiert, und man die Algorithmen einfach walten lässt, passiert das, was die Bahn gerade dank eines automatish erstellten Job-Post erlebt.

2030: Wenn wir es als Planet und Gesellschaft wirklich so weit schaffen sollten, stellt sich natürlich unter anderem auch diese Frage: Wie sieht das Personalmarketing in 2030 aus?

#HRBC18 Berlin: Offenbar seit sieben Jahren schmeißen Jannis Tsalikis und Christoph Athanas jährlich das HR-Event schlechthin: Das HR Barcamp. Wie in jedem Jahr, hier eine Sammlung der Rückblicke: HRM-Blog, Personalwirtschaft, Arbeitgebermarkenfreunde, Stepstone und viele mehr.

Neues ARBEITEN

Das Ende der Alphatiere: Sabine Kluge schreibt lang und gut über das Aussterben der Alphatiere in Unternehmen und Verwaltung. Spoiler Alert: Alles wird besser!

Fehlerkultur: Genau so heißt der Podcast von Lina Barbie und Julian Barsch befasst sich in nunmehr schon neun Folgen dem dem Umgang mit Fehlern und wie man aus ihnen Erfolg macht.

Zurück in die Agentur: Wie schwer es für Mütter ist, nach einer Auszeit wieder im Agenturgeschäft einzusteigen schreiben Lorelei Mathias und Nathalie Turton im Magazin Campaign Live auf.

 


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.

Wenn Personaler im Februar kommunizieren, …

Human resource management, HR, recruitment, leadership and teambuilding. Business and technology concept

… dann geht es um Digitalisierung, Diversity, digitale Tools und Trends, um Studien und Stellen – und nicht weniger als die Zukunft von HR!


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.

Wenn Personaler im Januar kommunizieren, …

Foto: © Fotolia/liravega

… dann ist unser Kolumnist Sebastian Dietrich.


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Über den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Potsdam und Berlin. Er arbeitet seit über zehn Jahren an der Schnittstelle von Human Resources und Public Relations, auf Agentur- wie Unternehmensseite.