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Corporate Influencer, Studierendeninitiativen, PR-Beratung vong A bis Z

Interview: Corporate Influencer und die Chancen für Unternehmen
Klaus Eck, Geschäftsführer der Agentur d. Tales, glaubt fest an den Erfolg, wenn Unternehmen einen Teil ihrer MitarbeiterInnen als Sprachrohre gewinnen können. Die Corporate Influencer schließen, seiner Meinug nach, die Lücke zwischen dem abstrakten Corporate Content und dem Marketing der Personaler. Die Firmenbotschafter sind im Netz bestenfalls persönlicher und nahbarer unterwegs.
pressesprecher.com >>

Erfahren, was der Nachwuchs erwartet
Die KollegInnen vom PR Journal ziehen gemeinsam mit der GPRA durch die Lande und hören verschiedenen studentischen Initiativen der PR-Studiengänge zu, um mehr über die Wünsche und Vorstellungen der Studierenden zu erfahren, wenn es um die Berufseinstieg bei Agenturen geht. Im Juli traf man sich in Mainz mit den studentischen PR-Initiativen kommoguntia (Mainz) und KOMMON (Darmstadt). Ein ausführlicher Bericht zeigt, was „diesen jungen Leuten“ wichtig ist: Wertschätzung in Form eines fairen Gehalts, Flexibilität, Weiterentwicklung und Überblick.
pr-journal.de >>

Die Arbeit von PR-Profis von A bis Z
Stefan Schütz war viele Jahre in PR-Agenturen beschäftigt und wechselte zu Juli dieses Jahres in eine Unternehmenskommunikation. Kurz vor seinem Wechsel schrieb er für Newcomer in alphabetischer Reihenfolge auf, wie man seinen Job als PR-Mensch sinnvoll über Stichworte meistern kann. Das ist natürlich alles nur halbernst gemeint, vong Inhalt her.
pr-stunt.de >>

KW06-2019: Travel Tech, steinzeitliche HR-Methoden und der grünste rote Teppich aller Zeiten

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters! Dieses Mal geht es u.a. um Travel Tech, steinzeitliche HR-Methoden und den grünsten roten Teppich aller Zeiten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesen Themen.


– PODCAST –


Die Goldenen Blogger 2018 wurden Ende Januar in Berlin verliehen. Am Ende der Veranstaltung fragte Jens Stoewhase den Radioreporter Ron Stoklas, Mitglied der Wortredaktion des Berliner Radios FluxFm, wie er den Abend wahrgenommen hat. Ein paar Tipps gibt es auch…
Nachhören auf medienrot.de >>; bei spotify.com >>; bei iTunes >>; per RSS >> oder auf soundcloud.com >>


– WISSEN FÜR PROFIS –


Die Zukunft des Reisens muss grüner sein, findet Eva Kütscher, Campaign Manager bei der Kommunikationsagentur Oseon, und nimmt uns mit auf einen spannenden Ausflug in die Welt der Travel Tech.
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Willkommen in der Steinzeit! medienrot-Kolumnist Sebastian Dietrich startet mit einer neuen Rubrik in das Jahr: Er sammelt künftig Artikel, Ideen und Methoden aus der HR-Steinzeit, die es – wie durch ein Wunder – in das Internet des Jahres 2019 geschafft haben. Fröhliches Zeitreisen!
Weiterlesen auf medienrot.de >>

 

Schnell & einfach – mit dem WhatsApp-Channel von medienrot bekommen Sie Infos rund um die PR- und Kommunikationsbranche direkt aufs Smartphone. Einfach anmelden und schon geht es los. whatsbroadcast.com >>


– AKTUELLES –


Danke und tschüß! Bundeskanzlerin Angela Merkel verabschiedet sich mit einem 30 Sekunden langen Video von der „lieben Facebook-Gemeinde“. Sie schließe ihre Facebook-Seite, weil sie nicht mehr CDU-Vorsitzende sei. Ihre Arbeit als Bundeskanzlerin könne man weiterhin über die Facebook-Seite der Bundesregierung verfolgen.
facebook.com >>

„Journalism, Media and Technology Trends and Predictions 2019“: NutzerInnen werden sich 2019 gegen Paywalls wehren, wenn die Content-Qualität nicht stimmt, und entweder auf die Texte verzichten oder schwache Paywalls technisch umgehen. Zu dieser Prognose kommt die aktuelle Studie des Reuters-Instituts.
digitalnewsreport.org >>; heise.de >>

Knappe Entscheidung im PR-Kreativ-Ranking 2018: Die Hamburger Agentur achtung! gewinnt den ersten Rang mit knappem Vorsprung (204) von vier Punkten auf den Zweitplatzierten Jung von Matt (200). Auf Platz 3 landet fischerAppelt (112).
pr-journal.de >>

Gründerzeiten: Die Ex-365 Sherpas-Geschäftsführer Heiko Wiese und Klaus Harbers gründen die Strategieberatung „No Drama“, die in Berlin und Heidelberg stationiert ist. Auch Victoria Wagner, zwischen Juli 2016 bis Dezember 2017 CEO von Ketchum (Pleon) in Deutschland, hat sich selbstständig gemacht – mit der Strategieberatung „Alternativlos“.
prreport.de >> („No Drama“); horizont.net >> („Alternativlos“)

Die Agentur Kiani & Kiani für Content Marketing und Events haben die Autorinnen und Schwestern Wäis Kiani und Violet Kiani haben aus der Taufe gehoben. Zum Kundenstamm gehören u.a. Neff Küchen Schweiz und die Dermatologin Dr. Liv Kraemer.
werbewoche.ch >>


– PERSONALIEN –


Im vergangenen November wurde bekannt, dass Tino Krause Mediacom nach nur eineinhalb Jahren als CEO wieder verlässt (wir berichteten). Nun ist offiziell: Krause wird offiziell ab Februar 2019 Country Director DACH bei Facebook.
handelsblatt.com >>

Julia Jäkel übernimmt den Vorsitz der Bertelsmann Content Alliance. Diese startet am 1. Februar und steuert die Zusammenarbeit aller Inhaltegeschäfte des Konzerns – von G+J über die Mediengruppe RTL bis zur TV-Produktionsfirma UFA. Es sollen bereichsübergreifend neue Formate entstehen.
kress.de >>

medienrot bei LinkedIn: Künftig halten wir Sie auch im Business-Netzwerk LinkedIn auf dem Laufenden und liefern Ihnen dort regelmäßig einen Überblick zu den Trends und Entwicklungen der Kommunikationsbranche. Also, schauen Sie vorbei, folgen Sie uns und bleiben Sie informiert!
linkedin.com >>

Die Agentur Avantgarde holt die ehemalige Burda-Chefredakteurin Katja Hertin als Director of Storytelling ins Münchner Headquarter der auf Live-Kommunikation spezialisierten Agentur.
wuv.de >>

Simone Schulz hat die Leitung der Unternehmenskommunikation der Schweizer Goldbach Group Anfang des Jahres an Iris Blättler übergeben. Schulz leitet nun das Brand&Content-Marketing-Team.
persönlich.com >>

In eigener Sache: Landau Media hat zum 1. Februar 2019 sein Business Development an Oliver Plauschinat übergeben.
medienrot.de >>


– TIPPS & TOOLS –


Der überzeugendste Manager-Auftritt 2018 gelang Telekom-Vorstandschef Timotheus Höttges mit seiner Präsentation auf der Hauptversammlung des Unternehmens – laut dem Dresdner Modell für die Analyse von Management-Kommunikation (DMAMK) .
tu-dresden.de >>; prreport.de >>

Social Selling soll KundInnen über soziale Netzwerke erreichen. Das erhöht die Verkaufschancen für den Vertrieb. Wie Social Selling funktioniert, erklärt Springer-Autorin Eva-Susanne Krah.
springerprofessional.de >>

Timing ist alles – gerade in der Pressearbeit. „Mitunter entscheidet der Zeitpunkt, ob aus einer Pressemitteilung eine Nachricht wird – oder ein Fall für den Papierkorb“, weiß Journalist Claudius Kroker.
pressesprecher.com >>

Klicktipp: Die Zuger Kantonspolizei will bürgernäher werden und berichtet deshalb seit Anfang Februar auf Twitter, Facebook und Instagram über aktuelle Ereignisse und gibt Einblicke in ihre tägliche Arbeit.
persoenlich.com >>

Hörtipp: Mit „Dinner in Berlin“ bringen Axel Springer und die Online Marketing Rockstars bringen ein gemeinsames Podcast-Diskussionsformat an den Start. Die Gäste der ersten Folge: CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, Grünen-Politiker Cem Özdemir, Palantir-Mitgründer Alex Karp, DexLeChem-Gründerin Sonja Jost und Juniqe-Gründerin Lea Lange.
axelspringer.com >>; dinnerberlin.com >>


– BRANCHENTERMINE –


06.02.2019, Berlin
Mediensalon: Der Fall Relotius und die Folgen für die Glaubwürdigkeit des Journalismus >>

07.02.2019, Berlin
Digital Talents – Die Jobmesse für die Digitalszene >>

13.02.2019, Frankfurt am Main
DGFP-Kompetenzforum „HR-Kommunikation“ >>

Wichtige Branchentermine finden Sie laufend aktualisiert in unserem praktischen und aktuellen Branchenkalender >>


– DAS BESTE ZUM SCHLUSS –


Der grünste rote Teppich aller Zeiten erwartet die Berlinale-BesucherInnen ab Donnerstag in Berlin. Die Teppiche vor den Hauptspielstätten wurden aus recycelten Fischernetzen, abgenutzten Teppichen und ausgemusterten Fehlproduktionen hergestellt.
tagesspiegel.de >>

Stellenanzeigen von Agenturen

Foto: Fotolia/AYAimages

Stellenanzeigen werden gerne totgesagt. Nach meinem Empfinden ist zwar das Gegenteil der Fall, aber sie wirken tatsächlich meist zumindest blutleer. Auch in der Agenturszene: Sie sind oft formelhaft wie Arbeitszeugnisse, und wenn mal einer aus der Reihe tanzt, ist das direkt eine Meldung in der W&V wert.

Auf der Suche nach einer systematischen Analyse von Stellenanzeigen in Deutschland stoße ich auf viele Treffer, die Bewerbern erklären, wie sie Stellenanzeigen richtig zu interpretieren haben. Dabei wollen Arbeitgeber doch, dass sich Talente interessieren. Sie kommunizieren dennoch oft, was sie glauben, wer sie als Arbeitgeber sind – statt sich auf die Sicht des möglichen Bewerbers einzulassen. Wie würden Journalisten über meine Agentur als Arbeitgeber berichten? Mit dieser externen Perspektive würde ich mich auseinandersetzen. Potenzielle Bewerber tun das schließlich auch.

Bisweilen mache ich – im Auftrag von Agenturen – vertrauliche Recherchen, um herauszufinden, wie es um ihre Arbeitgebermarke steht, heißt: Wie ihre Mitarbeiter und ehemalige Kollegen von ihnen denken. Selbst Mitarbeiter verfallen im Gespräch (und vor allem in offiziellen Interviews) über das eigene Unternehmen in formelhaftes Geschwätz, von dem sie glauben, dass ihre Personalabteilung das so ganz gerne hören würde, weil das auch so in der Stellenanzeige steht. Aber sind solche Enthusiasten glaubwürdige Botschafter, die Interesse wecken und Vertrauen aufbauen? Agenturchefs erlebe ich im Vorgespräch manchmal als erschreckend pessimistisch, sie vermuten als Ergebnis der Recherche vor allem Kritik. Dabei ist das Feedback am Ende oft sehr ausgewogen und liefert Ansätze, mit denen sich weiter arbeiten lässt.

Stellenanzeigen müssten „semantisch abrüsten“, formuliert Sascha Theisen in einem wertvollen (und seltenen) Whitepaper zu dem Thema, das er bereits 2016 veröffentlicht hat. Er vermisst in den Anzeigen Relevanz, Differenzierung und Dialogbereitschaft. Wer schreibt schon gerne mit jobs@xxx.de? Und er rät: Realitäten anerkennen. Wenn wir doch wissen, dass sich junge Mitarbeiter heute nicht mehr sehr lange binden wollen, sondern in Agenturen insbesondere steile Lernkurven und Vielfalt schätzen, sich aber absehbar auch anderswo entwickeln, warum arbeiten wir nicht damit?

Stellenanzeigen müssen sich inhaltlich abheben, erst recht in der Agenturbranche, in der aus Sicht von (jungen) Bewerbern viele das gleiche tun. Die immer gleichen Phrasen, Floskeln und Bilder, die Jobsuchende nachts auswendig aufsagen können, leisten das nicht. Bewerber, die sich so im Anschreiben präsentieren, werden gar nicht erst eingeladen. Aber offenbar scheuen Arbeitgeber und ihre Personaler (auch wegen rechtlicher Bedenken?) hier noch die Differenzierung oder gar eine Provokation, anders als man das in der Produktkommunikation machen würde.

Ich erlebe in den unterschiedlichen Formaten – ob #30u30 oder PR Career Center – wie junge Kollegen auf Augenhöhe offen und differenziert über Vor- und Nachteile in ihren Agenturen oder der Arbeit auf Agentur- oder Unternehmensseite sprechen – sobald sich etwas Vertrauen und Nähe aufgebaut hat. Claims und Kampagnen sind schön, aber sie treten dann in den Hintergrund.

Arbeitgebermarken entstehen im offenen Dialog. Warum nicht in der Stellenanzeige damit schon anfangen.

Danke an Sascha Theisen für den Austausch.


nico-kunkel_150x150pxÜber den Autor: Nico Kunkel ist seit mehr als zehn Jahren professioneller Beobachter von Themen und Trends in Kommunikation, PR- und Medienindustrie. Er arbeitet als freier Journalist und Impulsgeber für Events und Netzwerke in der Branche. 2012 begründete Kunkel die PR-Nachwuchsinitiative #30u30. Er ist Herausgeber des PR Career Center, das PR-Studierende unterstützt und vernetzt. Nico Kunkel lebt in Berlin. Er twittert als @prreporter.

Werbewirkungsstudie von Eyesquare, soziale Netzwerke und Recruiting, PolitikerInnen-Zitate

Foto: © Fotolia/gstockstudio

1. Eyesquare hat untersucht, wie man effektiv in sozialen Netzwerken werben kann: „Die erste Sekunde ist entscheidend“, sagt Research Consultant Carolin Gräfe und rät zu schnell vermittelnden, klaren Botschaften. Grundsätzlich eigne sich Facebook besser, um komplexere Produktbotschaften zu vermitteln, weil die NutzerInnen hier mehr Texte gewöhnt sind. Auf Instagram dagegen sollte mit starken Bildern in einem coolen, modernen Stil geworben werden. Bei Snapchat hingegen müsse die Kreation genau auf die Zielgruppe und die kurze Verweildauer abgestimmt sein.
horizont.net >>

2. Nur in jedem neunten Unternehmen ist PersonalerInnen die Nutzung von Social Media ausdrücklich gestattet – die meisten schauen aber trotzdem rein. Laut einer aktuellen Umfrage des Digitalverbandes Bitkom informiert sich die Mehrheit auf Bewerber-Profilen vor der Einladung zum Gespräch.
bitkom.org >>

3. JournalistInnen müssen Zitate von PolitikerInnen einordnen statt sie einfach nur ohne Kontext weiterzureichen, findet Stefan Fries. Er warnt: „Wenn Journalisten einfach nur weiterreichen, was Politiker sagen, machen sie sich zu ihren Lautsprechern. Sie lassen sie die entscheidenden Themen setzen und auch ihren Deutungsrahmen der Themen. Sie lassen sie – zumindest erst mal – mit mit allem durchkommen: auch mit Lügen, Beleidigungen, Provokationen.“
deutschlandfunk.de >>

KW38-2018: Abofalle 2.0, Einsteigerdebatte, Lobbyregister, Krawatten-Gruß

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters! Dieses Mal geht es u.a. um die Abofalle 2.0, die Einsteigerdebatte, ein Lobbyregister und einen Krawatten-Gruß. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesen Themen.


– MOMMERTS MEDIENWELT –


Abofalle 2.0: Uwe Mommert hat sich mal wieder seine Kreditkartenabrechnung genauer angeschaut und ist auf zahlreiche Aborechnungen gestoßen. In seiner Kolumne beschreibt er, wie dadurch sein Jagdinstinkt geweckt wurde.
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– PODCAST –


B2B-Medien funktionieren etwas anders als die herkömmliche Presselandschaft. Denn Branchenmedien gehen quasi eine Symbiose mit ihren LeserInnen ein. So sind diese auch die Anzeigenkunden, aber auch die Absender von Pressemitteilungen. In der aktuellen Podcastfolge skizziert Jens Stoewhase, wie er PR-Arbeit als Adressat in einem B2B-Umfeld erlebt und er formuliert ein paar Wünsche an die Presseverantwortlichen von Unternehmen und Organisationen.
Nachhören auf medienrot.de >> oder auf soundcloud.com >>


– WISSEN FÜR PROFIS –


Einsteigerdebatte: Ja, Agenturen bezahlen ihre AnfängerInnen mies. Und zwar zu recht. Auf diese ungewohnt unversöhnliche Aussage reduziert sich der Kommentar, den GPRA-Chefin Christiane Schulz neulich im PR-Journal abgab, in den Ohren von Studierenden. Unser Kolumnist Nico Kunkel ordnet mal ein wenig das Meinungsgefüge durch.
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medienrot bei LinkedIn: Künftig halten wir Sie auch im Business-Netzwerk LinkedIn auf dem Laufenden und liefern Ihnen dort regelmäßig einen Überblick zu den Trends und Entwicklungen der Kommunikationsbranche. Also, schauen Sie vorbei, folgen Sie uns und bleiben Sie informiert!
linkedin.com >>

 


– AKTUELLES –


Urheberrechtsreform: Das Europaparlament hat sich bei der umstrittenen Reform des EU-Urheberschutzes auf eine gemeinsame Position inklusive des Leistungsschutzrechts für Presseverleger geeinigt. 438 Abgeordnete votierten für eine umfassende Reform des Urheberrechts, 226 dagegen. Die Reform sieht auch vor, Internet-Plattformen für hochgeladene Inhalte verantwortlich zu machen. Damit werden Facebook, Google und Co. verpflichtet, Medien und Kulturschaffende zu vergüten, wenn sie deren Werke anbieten. Auf die explizite Einführung von Upload-Filtern wird verzichtet. Kritiker fürchten allerdings, dass YouTube, Facebook und andere vorsorglich Upload-Filter einführen. Gegner sprechen unter anderem sogar von einem Ende der Meinungsfreiheit.
tagesschau.de >>; spiegel.de >>; turi2.de >>; horizont.net >>

Lobbyisten wollen Lobbyregister: Einer Umfrage der Kommunikationsagentur MSL zufolge fordern 62 Prozent der Public-Affairs-Verantwortlichen in Firmen und Verbänden die Einführung eines Lobbyregisters – rund ein Drittel noch in dieser Legislaturperiode.
wiwo.de >>

Plattform für Recruiter: Auf der Messe für Personal-Management in Köln hat Xing seine neue Plattform für Bewerber-Management vorgestellt. Diese verbindet das Business-Netzwerk mit der Management-Software des vor gut einem Jahr von Xing übernommenen Wiener Start-ups Prescreen. PersonalerInnen sollen damit direkten Zugriff auf die 14 Mio. Xing-Mitglieder erhalten. So soll das Bewerbungsmangement beschleunigt und vereinfacht werden. Das neue Tool ist auch für Schweizer HR-SpezialistInnen verfügbar.
t3n.de >>; handelszeitung.ch >>

Eine Spezialunit für Volkswagen hat die Mediaagentur PHD unter dem Namen Engine eröffnet. Die Exklusiv-Agentur konzentriert sich auf die Nutzung anonymer Daten, die Verbraucher bei der Online-Recherche nach Autos erzeugen. So sollen Zielgruppen genau dann mit relevantem Content erreicht werden, wenn sich diese im digitalen Kaufentscheidungsprozess befinden.
adzine.de >>

Agenturgründung: Benjamin Baumann, bis Mai kaufmännischer Standortleiter des Stuttgarter Büros von C3, hat in Berlin die Agentur Fraser gestartet. Mit dem neuen Unternehmen will er klassische Kommunikation und Editorial Content zusammenbringen.
fraser.berlin >>; horizont.net >>


– PERSONALIEN –


Mario Köpers, langjähriger Leiter der Unternehmenskommunikation bei TUI Deutschland, verlässt das Unternehmen zum 30. September auf eigenen Wunsch. Nach einem Sabbatical will er sich Berichten zufolge selbstständig machen.
travelnews.ch >>

Zum 1. Oktober wird Ralf Kunkel neuer Geschäftsführer bei Bernstein Communications, der Kommunikationsberatung innerhalb der Bernstein Group mit Büros in Berlin und Brüssel. Dort soll er CEOs und Kommunikationsverantwortliche bei der digitalen Transformation beraten. Kunkel war seit März vergangenen Jahres Kommunikations- und Marketingchef der insolventen Fluggesellschaft Airberlin.
prreport.de >>

Oliver Zilcher wird PR-Chef bei der Ergo Group. Er war zuvor als Leiter der Unternehmenskommunikation bei der Targobank tätig.
pressesprecher.com >>

Bereits seit August leitet Hans-Christian Mennenga die Pressestelle Nord der Deutschen Post DHL Group, Berlin/Hamburg.
pr-journal.de >>

Uber holt Rebecca Messina für den neu geschaffenen Posten als Chief Marketing Officer. Sie kommt vom Spirituosen-Hersteller Beam Suntory.
thedrum.com >>


– TIPPS & TOOLS –


Branded Podcasts: Warum immer mehr Unternehmen jetzt auf Audio setzen, weiß Podcast-Produzentin Marie Dippold und erklärt, worauf es ankommt. Sie fasst zusammen: „In erster Linie sollte es unterhaltend und informativ sein. Wenn dann noch ein besonderes Klangerlebnis, also gute Musik und ausgewählte O-Töne dazukommen, hat man schon sehr viel richtig gemacht. Im besten Fall sollte eine Produktion Radioniveau haben.“
wuv.de >>

Umsatzförderung: Nur wer gezielt die App-Umsätze profitabler Kunden mittels Marketing fördert, generiert stabiles Wachstum. Entsprechende Tipps gibt’s von Springer-Autorin Johanna Leitherer.
springerprofessional.de >>

Fraports Newsroom: Themen setzen und kanalübergreifend kommunizieren – so lautet die Zielsetzung hinter dem Projekt. Fraport-Kommunikationschef Jürgen Harrer beschreibt, wie diese Reise bisher verlief. Unternehmen, die ebenfalls über die Einführung eines Newsrooms nachdenken, empfiehlt Harrer: „Beziehen Sie außerdem Ihre Mitarbeiter in den Veränderungsprozess ein. So gewinnen Sie Akzeptanz und können erfolgreich in den Newsroom starten.“
pressesprecher.com >>

Downloadtipp: Wie muss ein Unternehmen seine Kommunikation strukturieren, um erfolgreich zu sein? Das Team von LEWIS PR beantwortet diese Frage im neuen Whitepaper: „Content Marketing in der B2B-Kommunikation: Der heiße Draht zu Entscheidern führt über relevante Inhalte“.
teamlewis.com >> (Whitepaper kostenlos anfordern)

Lesetipp: Sieben KommunikatorInnen erzählen von ihrem Start in einen Beruf, der sich seitdem rasant verändert hat – und es nach wie vor tut. Mit dabei sind u.a. Frank Behrendt, Senior Advisor bei Serviceplan Public Relations & Content, Nina Lemmerz-Sickert, Abteilungsleiterin Kommunikation bei Hagebau, und Sven Hirschler, Senior Director Corporate Communications bei der Deutschen Hospitality.
pressesprecher.com >>


– BRANCHENTERMINE –


20.09.-21.09.2018, Hamburg
NEXT Conference >>

23.09.2018, Hamburg
Seminar: Facebook in PR und Marketing >>

30.09.-02.10.2018, München
Bits & Pretzels >>

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– DAS BESTE ZUM SCHLUSS –


Krawatten-Gruß: Christian Sievers hat eine Stylingberatung nötig – findet zumindest ein pensionierter Lehrer und schickte dem ZDF-Moderator prompt ein Päckchen voller Binder. Allesamt starkfarbig, mit Muster und eher auffällig. Zum Glück fühlt sich Sievers nicht auf den Schlips getreten und nimmt’s mit Humor.
twitter.com >> (Christian Sievers); tagesspiegel.de >>

KW16-2018: Echo zum ECHO, Mitarbeiterzufriedenheit, schlechte PR und Seehofers MANNschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters! Dieses Mal geht es u.a. um das Echo zum ECHO, Mitarbeiterzufriedenheit, schlechte PR und Seehofers MANNschaft. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesen Themen.


– MOMMERTS MEDIENWELT –


Echo des Echo: Nach dem Antisemitismus-Skandal um die Rapper Kollegah und Farid Bang beim Echo kritisiert Uwe Mommert in seiner neuen Kolumne, dass die Veranstalter ihnen eine Bühne und die Reichweite eines Massenmediums gegeben haben, statt Haltung zu zeigen.
Weiterlesen auf medienrot.de >>


– PODCAST –


Wie man mit Corporate Publishing den HipHop wieder weich machen kann: Jens Stoewhase traf für diese Ausgabe die Chefredakteurin des splash-Magazins. Miriam Davoudvandi ist – nach eigenen Angaben – in einem Kaff aufgewachsen. Das führte offenbar zu massivem Medienkonsum und infizierte Davoudvandi mit dem HipHop-Virus. Seit einem Jahr ist sie die Chefredakteurin des splash-Mags, dem Online-Magazin des gleichnamigen Festivals, das jährlich über 20.000 HipHop-Fans besuchen.
Nachhören auf medienrot.de >> oder auf soundcloud.com >>


– WISSEN FÜR PROFIS –


Visuelles Storytelling: Um mithilfe von Grafiken, Bilder und Videos Geschichten zu erzählen, ist für viele PowerPoint das Präsentationstool der Wahl. Mashup-Chefin Miriam Rupp stellt fünf Alternativen vor, die neue Wege bieten, wie Storys im Gedächtnis bleiben.
Weiterlesen auf medienrot.de >>

 

Mitarbeiterzufriedenheit: Wer seinen Job gern macht und Freude bei der Arbeit hat, der ist produktiver, motivierter und belastbarer. Deshalb machen sich immer mehr Unternehmen Gedanken über Maßnahmen zur Besserung der Mitarbeiterzufriedenheit. Welche Fehler man dabei unbedingt vermeiden sollte, erklärt Dipl.-Ing. Saleh Amiralai in seinem Gastbeitrag.
Weiterlesen auf medienrot.de >>

 

In eigener Sache: Lust auf Online Marketing, Events, Content Kreation & jede Menge Konfetti? Das Team der Unternehmenskommunikation von Landau Media sucht Verstärkung. Hier geht’s zur Ausschreibung: landaumedia.de >>

 

 


– AKTUELLES –


Im aktuellen Ranking der inhabergeführten Kommunikationsagenturen von W&V, Horizont und GWA belegt die Serviceplan-Agenturgruppe (wieder) den ersten Platz. Jung von Matt, Vertikom, Media Consulta und fischerAppelt machen die Top 5 komplett. Zudem zeigt die Analyse: Der Zuwachs bei Umsatz- und Mitarbeiterzahlen hat sich im Vergleich zum Vorjahr abgeschwächt.
wuv.de >>; pr-journal.de >>

Der Schweizer Berufsverband pr suisse hat die Trägerschaft des Swiss Award Corporate Communications übernommen. Für den Award 2018 können noch bis zum 29. Juni Projekte eingereicht werden. Die Preisverleihung findet dann am 6. September im Zürcher Club escherwyss statt.
nprg.ch >>

Content-Marketing-Studie: Zwei von drei Unternehmen halten Content Marketing für wirkungsvoller als Werbung – das schlägt sich auch in der Budgetplanung nieder. Das zeigt eine Studie des Brand & Retail Management Institute an der International School of Management (ISM) in Dortmund, für die von November 2017 bis Februar 2018 insgesamt 263 Kommunikationsverantwortliche aus Unternehmen wie auch aus Agenturen bzw. von CM-Dienstleistern befragt wurden. Leidtragende dieser Entwicklung dürften die klassischen Medien sein, denen traditionelle Werbeeinnahmen wegbrechen.
new-business >>

Laut der Studie „Digitale Nutzung in Deutschland 2018“ vom BVDW und der Forschungsagentur DCORE, für die 1.000 Personen zwischen 14 und 69 Jahren online befragt wurden, stimmen 73 Prozent der Deutschen der Aussage zu, dass sich Kommunikation immer mehr auf digitale Kanäle verlagert und diejenigen, die diese nicht nutzen, „nichts mehr mitbekommen.“ 38 Prozent der Befragten geben zu, dass es ihnen schwerfällt, offline zu sein. Immerhin: 60 Prozent der Deutschen schaffen sich gezielte Offline-Stunden.
meedia.de >>

Influencer Marketing: VerbraucherInnen fühlen sich zunehmend von Influencer Marketing getäuscht. Entsprechend nehmen die Beschwerden bei der Wettbewerbszentrale in Bad Homburg zu. Seit Oktober wurden Influencer und Unternehmen in 16 Fällen wegen unzureichender Kennzeichnung abgemahnt, weitere Fälle würden untersucht, erklärt Christina Kiel aus der Geschäftsführung. „Es muss auf den ersten Blick erkennbar sein, dass es sich um Werbung handelt. Der Hinweis darf nicht irgendwo versteckt werden.“
wiwo.de >>

CSR-Berichtspflicht: Diese gilt ab diesem Jahr für große kapitalmarktorientierte Unternehmen sowie große Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen. Demnach sind sie dazu verpflichtet, darüber zu informieren, welchen Beitrag sie etwa zu Umwelt- und Klimaschutz leisten oder wie sie die Achtung der Menschenrechte entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungsketten sicherstellen. Einer Analyse zufolge müssen viele gemessen an ihren bisherigen Berichtsaktivitäten deutlich nachlegen. Unter das CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz fallen voraussichtlich 522 Unternehmen – knapp die Hälfte davon sind Banken.
umweltdialog.de >>

Personalie: Stephan Koch, Strategie-Chef von Honey, macht sich selbstständig und berät die Content-Campaigning-Agentur von Territory und Kolle Rebbe künftig. Honey betreut u.a. Bosch, Deutsche Bank und Carlsberg. Koch, der sich als Berater für analytische und strategische Projekte in Marketing, Sales und Business Development postioniert, setzt seinen Schwerpunkt auf Customer Experience sowie Data, Analytics und Insights.
new-business.de >>

Etat: Der Medienkonzern Sky hat sich in einem dreistufigen Pitch für Etat-Halter Mediacom als neue Mediaagentur entschieden. Der Etat von rund 490 Mio. Euro umfasst die Länder Deutschland, England, Irland, Spanien und Österreich. Mediacom wird voraussichtlich ab dem 1. Juli 2018 mit den entsprechenden Media-Accounts von Sky arbeiten.
presseportal.de >>; wuv.de >>


– TIPPS & TOOLS –


Das Deutsche Online Museum für Public Relations hat vergangene Woche seinen Internet-Auftritt gestartet. Die Plattform will das historische Wissen und Bewusstsein über das Berufsfeld schärfen und erweitern.
pr-museum.de >>

Was ist richtig schlechte PR? Was sollte man in der Pressearbeit gerade NICHT tun? Meike Neitz hat Antworten von sieben JournalistInnen gesammelt. Demnach sollten PRlerInnen grundsätzlich Folgendes beachten: Der/die richtige Ansprechpartner/in in der Redaktion, eine persönliche, aber nicht zu vertraute Ansprache – und am wichtigsten: eine interessante Geschichte.
basicthinking.de >>

Der Social Audience Guide 2018 von Spredfast klärt über die Eigenschaften der spezifischen Publika im Social Web auf und leitet daraus auch ab, für welche Branchen und Produkte welches Netzwerk das größte Potenzial bietet. Die Analyse zeigt u.a., dass 30 Prozent der aktuellen KäuferInnen ein neues Produkt bei Facebook entdeckt haben und dass bei YouTube mit Abstand am meisten Zeit verbracht wird, während bei LinkedIn besonders einkommensstarke Personen unterwegs sind.
onlinemarketing.de >>

Wie sich Podcasts am besten vermarkten lassen, erklärt Thomas Borgböhmer bei Meedia. Dabei geht er sowohl auf Modelle wie native und klassische Werbung als auch auf Vermarktungsmöglichkeiten im Rahmen von Live-Shows und Social Media ein.
meedia.de >>

Klicktipp: Mithilfe der Content-Ampel können alle Inhalte in der Unternehmenskommunikation – extern und auch intern – und speziell in der Contentstrategie geprüft und gezielt verbessert werden. Dabei werden die Inhalte anhand von sieben Kriterien – Relevanz, Timing, Emotion, Beziehung, Story, Nutzen und Interaktion – eingeordnet. PR-Doktor Kerstin Hoffman zeigt wie.
kerstin-hoffmann.de >>

Downloadtipp: In einer Studie mit dem Marktforschungsinstitut concept m hat die Agentur Oliver Schrott Kommunikation sechs Influencer-Typen identifiziert: Stil-Inspiratoren, Selbstdarsteller/Unterhalter, Erklärer, Experten, Coaches und Missionare. In einem E-Book hat das OSK-Team die Studienergebnisse zusammengefasst und erklärt, was die Internetstars leisten können und was nicht.
osk.de >> (Newsletter-Anmeldung & E-Book-Download)

Lesetipp: Verpackungen bieten KonsumentInnen eine erste physische Kontaktmöglichkeit zum Produkt. Marken sollten sie auch als Kommunikationskanal für ihre Corporate Identity nutzen, attestiert Springer-Autorin Johanna Leitherer. Demnach sei das Packaging als Kommunikationskanal zum Kunden nicht zu unterschätzen, denn es „ebnet den Weg zum Produkt, das anschließend die auf der Verpackung getroffenen Versprechen einhalten muss.“
springerprofessional.de >>


– BRANCHENTERMINE –


19.04.2018, Wien
Österreichischer Kommunikationstag 2018 >>

24.04.2018, München
Mediatalk und Launchparty „turi2 edition #6 Netze“ mit Peter Turi und Miriam Meckel >>

25.04.2018, München
Neuromarketing Kongress 2018 „Highway to Brain“ >>

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– DAS BESTE ZUM SCHLUSS –


Stilkritik: Zu kurz, zu eng, zu lang – so lautet des vernichtende Urteil eines britischen Schneider zum Kleiderungsstil der ausschließlich männlichen Führungsriege im Bundesinnenministerium um Minister Seehofer. Guter Stil will eben gelernt sein …
twitter.com >>

Werte, Vision und Wünsche vermitteln – Erfolgreiches Employer Branding mit Storytelling

Gastbeitrag von Miriam Rupp, Gründerin und CEO von Mashup Communications, Autorin von „Storytelling für Unternehmen“ – mit Gewinnspiel! Wir verlosen am Ende des Beitrags drei Exemplare!

Foto: © Fotolia/gustavofrazao

Foto: © Fotolia/gustavofrazao

80 Prozent aller Arbeitgeber weltweit haben Schwierigkeiten, qualifizierte und talentierte Kandidaten zu finden. Auf der anderen Seite würden 58 Prozent aller Studenten unter bestimmten Bedingungen sogar auf 15 Prozent ihres Gehaltes verzichten. Wie passen diese beiden Entwicklungen zusammen? Berufseinsteiger würden mit weniger Gehalt leben können, solange eine grundlegende Voraussetzung erfüllt ist: wenn sie in einem Unternehmen arbeiten können, das die gleichen Werte vertritt wie sie selbst. Die größte Herausforderung fürs Employer Branding ist es daher, genau jene Unternehmenswerte zu vermitteln, um die richtigen Bewerber anzuziehen und die besten Mitarbeiter zu halten. Storytelling hilft Personalern und Führungskräften diese Herausforderung erfolgreich anzutreten.

Die Frage nach dem Sinn

Wo kommt ein Unternehmen her, wo will es hin, welche Hürden gilt es, zu überwinden? All diese und viele weitere Fragen des Brand-Storytelling sind nicht nur für die Kundengewinnung wichtig, sondern auch fürs Recruiting. „Erschaffe eine inspirierende Welt, in der die Verbindung zwischen den Menschen zählt.“ Auf der Karriere-Seite von airbnb werden Kandidaten zum Beispiel mit diesem Leitbild empfangen, das vor allem das „Warum“ in den Mittelpunkt stellt. Diese Vision holt eine ganz bestimmte Zielgruppe mit ähnlichen Werten ab, egal ob Programmierer, Kundenservice-Leiter oder juristische Mitarbeiter.

Screenshot: https://www.airbnb.de/careers

Screenshot: https://www.airbnb.de/careers

Employee Storytelling

Mitarbeiter sind die wichtigsten Helden und gleichzeitig besten Erzähler, wenn es darum geht, ein authentisches und attraktives Bild als Arbeitgeber zu zeichnen. Durch ihre Brille ist es möglich, zukünftige Bewerber auf Augenhöhe anzusprechen. Um sich mit einer zukünftigen Stelle identifizieren zu können, ist es auch wichtig, sich in die Menschen, die an ähnlichen Projekten bereits arbeiten, hineinversetzen zu können. Und für die Menschen, die als Helden und Erzähler ins Rampenlicht gerückt werden, ist es eine wertschätzende Geste für ihre Rolle im Unternehmen und den entscheidenden Unterschied, den sie in diesem machen.

Mitarbeitergeschichten sind außerdem konkreter, persönlicher und emotionaler – alles das, was Storytelling erfolgreich macht. Und auch für Beschäftigte, die sich fragen, warum sie ihrem Unternehmen ihr Gesicht leihen sollten, bietet Employee Storytelling die Möglichkeit, ihre persönliche Reputation zu stärken, eine Dialogkultur zu fördern und dazu beizutragen, Kollegen zu finden, die sie am liebsten selbst ausgesucht hätten.

Ein schönes Beispiel, wie Mitarbeiter in kurzen Geschichten als Alltagshelden ihrer Position gezeigt werden, ist der Unternehmensfilm der Meyer Logistik. Hier sind die Abgebildeten nicht nur Mitarbeiter, sondern Menschen mit Leidenschaften, deren Arbeitsphilosophie mit den Metaphern ihrer echten Hobbies veranschaulicht wird.

Screenshot: Meyer Logistik - Kompetenz in Frische

Screenshot: Meyer Logistik – Kompetenz in Frische

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KW07-2016: Gehaltsreport 2016, Merkels PR-Krise, Hochzeit und 6 Jahre bezahlter Urlaub

Liebe medienrot-LeserInnen,

willkommen zur neuen Ausgabe unseres Newsletters. Dieses Mal geht es u.a. um den Stepstone Gehaltsreport 2016, die PR-Krise von Bundeskanzlerin Angela Merkel und um Influencer Marketing. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre!

– AKTUELLES –


Die Krise von Angela Merkel ist eher eine PR-Krise als eine politische Krise, meint PR-Experte Klaus Weise, Geschäftsführer von Serviceplan Public Relation. Er hält den Kommunikationsstil der Kanzlerin für „grob fahrlässig“, befürchtet, dass sie sich „um Amt und Würden schweigt“ und fordert, dass sie „über die Gründe für ihre Politik spricht“.
wuv.de >>

Für Influencer Marketing wollen Fashion- und Beautyunternehmen 2016 mehr ausgeben. Die Budgets sollen laut der Studie „The Rise of Influencers“ des Fashion and Beauty Monitors um 59 Prozent steigen.
hello.fashionmonitor.com >> (Studien-Download); fashionista.com >> (engl.); futurebiz.de >>

Stepstone Gehaltsreport 2016: Mit einem durchschnittlichen Jahresbrutto von 40.155 Euro landet „Agentur, Werbung, Marketing und PR“ im aktuellen Ranking auf Platz 5 der Flop-Branchen. Außerdem zeigt der Report, dass die Betriebsgröße das Gehalt von Marketing- und Kommunikationsfachleuten erheblich beeinflusst – so verdienen sie in Unternehmen mit mehr 1.000 MitarbeiterInnen 55.006 Euro, in Unternehmen mit 501 bis 1.000 MitarbeiterInnen 50.504 Euro und in Unternehmen mit unter 500 Mitarbeitern 46.418 Euro im Durchschnitt.
stepstone.de >>; pr-journal.de >>

– Textanzeige –
download-mediadaten9.500 PR-Profis aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichen Sie treffsicher mit Textanzeigen oder Bannerwerbung bei medienrot. Alle Werbeformen gibt’s einzeln oder in praktischen Paketen mit attraktiver Rabattstaffel. Ihre Botschaft als einfache Textanzeige schon ab 200 Euro netto. Jetzt testen! Alle Infos und Preise finden Sie in unseren Mediadaten (PDF).

Neuorientierung: Wolfgang Griepentrog fordert mehr Ehrgeiz, mehr Dialog und mehr Selbstkritik in der PR. Er ist sicher, diese Aspekte können zu einer Neuorientierung der PR und Unternehmenskommunikation beitragen und so wiederum einen spürbaren Wertbeitrag für Unternehmen und Gesellschaft schaffen.
glaubwuerdigkeitsprinzip.de >>

HR oder Unternehmenskommunikation – Wer im Unternehmen trägt eigentlich die Verantwortung für das Employer Branding? Argumentativ vertreten wird Die Unternehmenskommunikation im HR-Battle von Sebastian Dietrich, People & Talent Director bei edenspiekermann_, der auch als Kolumnist für medienrot schreibt. Für Die Human-Resources-Abteilung steigt Alexander Hohaus, Personalmarketing bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, in den imaginären Boxring. Eine spannende Diskussion. Fight!
persoblogger.wordpress.com >>


– EINLADUNG –

Das Landau Media Team lädt zum Themenabend „Pressespiegel & Kommunikationscontrolling“. Eike Tölle (Leitung Medienanalysen) und Beate Kiep (Leitung Unternehmenskommunikation) zeigen Ihnen am UseCase aus der Praxis, wie sich übergreifende Unternehmenslösungen für Ihren Pressespiegel mit dem Kommunikationscontrolling erfolgreich verknüpfen lassen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

3. März 2016
Themenabend „Pressespiegel & Kommunikationscontrolling“
Nürnberg
Kostenlos anmelden: medienrot@landaumedia.de >>

9. März 2016
Themenabend „Pressespiegel & Kommunikationscontrolling“
Hannover
Kostenlos anmelden: medienrot@landaumedia.de >>


– MOMMERTS MEDIENWELT –

andrea katheder für landau media, berlin 2013Algorithmisch statt chronologisch: Wie schon Facebook will nun auch Twitter seinen Newsfeed von einem geheimen Algorithmus sortieren lassen. Uwe Mommert fragt: Was bedeutet diese Entwicklung für die Medienbeobachtung?
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– WISSEN FÜR PROFIS –


Susanne-Rademacher_150x150pxNetzgespräche: Als gelernte PR-Beraterin kennt sich Susanne Rademacher von lieschen-heiratet.de mit dem Thema ‪Blogger Relations bestens aus. Warum sie selbst bei Marketinganfragen öfter tief durchatmen muss, erzählt sie im medienrot-Interview.
Weiterlesen auf medienrot.de >>

Monique_Zander_150x150pxCorporate Design kann die Geschichte eines Unternehmens visuell erzählen. Monique Zander von 99designs verrät, wie man dieses Potenzial im Rahmen der Unternehmenskommunikation auch wirklich nutzt.
Weiterlesen auf medienrot >>

Backstage_KarenSchumann_MelanieStorchPhotographie_150x150pxBackstage: Karen Schumann ist Medienanalyse-Beraterin bei Landau Media. Im neuesten Backstage-Interview verrät sie, was ihren Job so spannend macht und was für sie zu einer guten Medienanalyse gehört.
Weiterlesen auf medienrot.de >>

– WHATSAPP & medienrot –


whatsappSchnell & einfach – mit dem neuen WhatsApp-Channel von medienrot bekommen Sie Infos rund um die PR- und Kommunikationsbranche direkt aufs Smartphone. Einfach anmelden und schon geht es los. whatsbroadcast.com >>

– TIPPS & TOOLS –


Influencer Marketing: Unternehmen wollen immer jüngere Zielgruppen erreichen. Möglichkeiten, wie Marken und Influencer zusammenfinden, zeigt HORIZONT-Redakteur Giuseppe Rondinella auf. Außerdem stellt Fabian Held von der Digitalagentur Inpromo Vor- und Nachteile von Influencer-Plattformen gegenüber.
horizont.net >>; lead-digital.de >> (Influencer-Plattformen)

10 Regeln für das Reputationsmanagement: Die Springer-Autoren Anabel Ternès und Christopher Runge erklären dieses als Kreislauf von Analyse, Strategie, Operation und Reporting. Begleitend haben die beiden die „zehn goldenen Regeln für erfolgreiches Reputationsmanagement“ aufgeschrieben.
springerprofessional.de >>

Social CEO: Wie CEOs soziale Medien nutzen können, zeigt Martina Bürge auf. Basierend auf dem Social CEO Report 2015 identifiziert sie drei Trends: Fokussierung auf einen Kanal, Gesicht zeigen bei YouTube und Zuhören als Alternative zum Mitreden.
bernetblog.ch >>

Corporate Blogging: In acht Schritten vom inaktiven Blog zum erfolgreichen PR- und Verkaufsinstrument – wie das geht, zeigt Daniela Heggmaier.
danielaheggmaier.com >>

Newsfeed-Algorithmus: Affinität, Gewichtung und Zeit sind die entscheidenden Faktoren für den Facebook Newsfeed Algorithmus. Daraus leitet Philipp Roth Regeln ab, die Unternehmen bei ihrer Kommunikation auf Facebook berücksichtigen sollten.
allfacebook.de >>

Neue Vortragsreihe: Das prmagazin und die Macromedia Hochschule Köln starten gemeinsam die Vortragsreihe „Kommunikationsmanager live“. Dabei geben renommierte PR-ExpertInnen Einblick in ihren Erfahrungsschatz und laden zum Austausch ein. Die Abendveranstaltungen finden auf dem Macromedia-Campus Köln statt – folgende Termine stehen bereits fest: 18. Mai 2016, 8. Juni 2016, 5. Oktober 2016, 26. Oktober 2016.
prmagazin.de >> (Meldung); macromedia-fachhochschule.de >> (Termine & Anmeldung)

– TERMINE –


22. bis 25. Februar 20156
Mobile World Congress
Barcelona
mobileworldcongress.com >>

22. bis 26. Februar 2016
Social Media Week
Hamburg
socialmediaweek.org >>

25. und 26. Februar 2016
Online Marketing Rockstars Festival
Hamburg
onlinemarketingrockstars.de >>

Weitere interessante Branchentermine für das laufende Jahr finden Sie laufend aktualisiert in unserem praktischen und aktuellen Branchenkalender unter medienrot.de/kommunikationskalender!

– DAS BESTE ZUM SCHLUSS –


Sechs Jahre bezahlter Urlaub: Die hatte ein Beamter in Spanien, der den Bau einer Kläranlage überwachen sollte, seinem Arbeitsplatz aber fernblieb – „mindestens“ sechs Jahre lang! Das Ganze fiel erst auf, als der Mann eine Auszeichnung für 20 treue Dienstjahre erhalten sollte …
bbc.com >>

– Empfehlen Sie uns –


Gönnen Sie Ihren KollegInnen medienrot: Jede/r kann dabei sein. Ihre KollegInnen senden einfach eine formlose E-Mail an abo@medienrot.de und schon werden sie in den Verteiler aufgenommen. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Empfehlung! Außerdem finden Sie medienrot auf Facebook und Twitter.

Glassdoor-Studie, die Verantwortung fürs Employer Branding, Influencer Marketing gewinnt an Popularität.

Three little black kittens sitting in the garden
1. Frauen verdienen im Schnitt bei gleicher Qualifikation und vergleichbarer Tätigkeit etwa sieben Prozent weniger als Männer. Laut einer Studie der Job- und Karriere-Community Glassdoor, für die das Marktforschungsinstitut Harris Interactive in Deutschland zwischen dem 14. und 18. Dezember 2015 insgesamt 1.030 TeilnehmerInnen im Alter zwischen 16 und 64 Jahren befragte, findet aber die Mehrheit in Deutschland (90 Prozent), dass Frauen und Männer den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit bekommen sollten.
lead-digital.de >>; glassdoor.de >>

2. Wer im Unternehmen trägt eigentlich die Verantwortung für das Employer Branding – HR oder die Unternehmenskommunikation? Argumentativ vertreten wird letztere im HR-Battle von Sebastian Dietrich, People & Talent Director bei edenspiekermann_, der auch als Kolumnist für medienrot schreibt. Für HR steigt Alexander Hohaus, Personalmarketing bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank, in den imaginären Boxring. Spannender Diskussionsbeitrag.
persoblogger.wordpress.com >>

3. Steigende Besorgnis über Adblocker sorgt laut eMarketer dafür, dass Influencer Marketing für Marken wichtiger wird.
emarketer.com >>