Suchergebnisse für: wenn personaler

KW43: Krisen, Promis, Hintertüren & Agenten-Thriller.

– AKTUELLES –


Leitfaden Krisenkommunikation: Das Bundesministerium des Inneren hat den „Leitfaden Krisenkommunikation“ überarbeitet. Er soll Behörden und Unternehmen im Krisenfall als Orientierungshilfe dienen und hält u.a. Handlungsempfehlungen bereit.
pr-report.de >>, bmi.bund.de >> (Leitfaden)

Wohin geht es mit dem Journalismus? Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat zwei Journalismus-Studien vorgestellt: „Digitaler Journalismus. Dynamik – Technik – Teilhabe“ und „Social Media und Journalismus“. Beide Studien belegen die Herausforderungen, die die Veränderungen im journalistischen Berufsalltag mit sich bringen, und bieten bis zu 16 Handlungsempfehlungen.
medienmilch.de >>lfm.nrw.de >> (LfM-Dokumentation, PDF), lfm-nrw.de >> (Zusammenfassung)

GWA Human Resources Management Studie 2014. In Agenturen bilden weibliche Mitarbeiter die Mehrheit – allerdings nicht in Führungspositionen. Diese sind männlich dominiert: „Nur 12,1 Prozent der Frauen arbeiten in Führungspositionen, dieser Anteil liegt bei den Männern mit 27,4 Prozent deutlich höher.“ Das zeigt die Human Resources Management Studie 2014 des GWA, an der 516 MitarbeiterInnen aus GWA-Agenturen teilnahmen.
horizont.net >>, gwa.de >> (PM zur Studie)

Content-Marketing im B2B-Segment: 86 Prozent der Marketer in B2B-Unternehmen nutzen Content-Marketing-Strategien, aber nur wenige (35%) dokumentieren diese. Die „[f]ehlende Dokumentation sorgt für ausbleibenden Erfolg im B2B-Content-Marketing“. Das zeigt die Studie “B2B-Content-Marketing 2015: Benchmarks, Budgets, and Trends”.
t3n.de >>, contentmarketinginstitute.com >> (Studienergebnisse)

Candidate Experience Studie 2014: Die “Candidate Experience”, also die Erfahrung, die BewerberInnen mit einem Unternehmen machen, beeinflusst das Arbeitgeber-Image – positiv wie auch negativ. Zu diesem Schluss kommt die „Candidate Experience Studie 2014“, im Rahmen derer die Unternehmensberatung meta HR und die Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de die Bewerbungserlebnisse von 1.379 Personen ausgewertet haben.
metahr.de >>, pr-journal.de >>

– SPRECHERPERLEN 2014 –


sprecherperlen-medienrot-k-altenhoff-150Kirsten Altenhoff, Leiterin Kommunikation von DEUTSCHLAND RUNDET AUF, stand medienrot für ein Interview zur Verfügung und berichtete u.a. von ihrer Kommunikationsarbeit für das Spezial-Event „Woche des Aufrundens“ mit zahlreichen Prominenten.
Anschauen auf medienrot.de >>

– MOMMERTS MEDIENWELT –


andrea katheder für landau media, berlin 2013Europäische Hintertür: Uwe Mommert stellt die Gretchenfrage: Muss der Siegeszug von Facebook, Amazon & Co. durch Regulation aufgehalten werden oder ist deren Markenmacht der Preis der Globalisierung?
Weiterlesen auf medienrot.de >>

– WISSEN FÜR PROFIS –


Old vintage typewriter on wooden table.Schreiben fürs Netz – Das Dossier: Wer Texte fürs Web verfasst, will, dass diese geklickt und gelesen werden. Dabei hilft es, sich an ein paar einfachen Grundsätzen zu orientieren. Diese gibt’s jetzt zusammengefasst im Dossier zur medienrot-Reihe „Schreiben fürs Netz“.
Weiterlesen auf medienrot.de >>

Martin GrotheWenn Employer Branding nur ein Teil vom Ganzen ist – 6 Fragen an Prof. Dr. Grothe: Sebastian Dietrich fasst für uns regelmäßig die Kommunikationsarbeit von PersonalerInnen zusammen und ist einer der AutorInnen des Buches “Personalmarketing für die Generation Internet”. Ein Grund für uns, ein E-Mail-Interview mit dem Herausgeber Prof. Dr. Martin Grothe zu führen.
Weiterlesen auf medienrot.de >>

Plakat-Ad-medienrot-nlDie Story zum Film „Preview Royale“: Für das neue Produkt „Digitale Artikel Preview“ wurde eigens ein Videoclip im Kinoformat produziert. Darin befreit das Landau-Media-Team die Print-Artikel aus ihrer papiernen Welt und rettet sie in den Mediaaccount. Ein verbloggter Blick hinter die Kulissen eines „Agenten-Thrillers“ …
Weiterlesen auf medienrot.de >>

– TIPPS & TOOLS –


SM im KK – Social Media im Kulturkontext: Tweet-Up, Instawalk & Museumsselfie – Kunst und Kultur passen perfekt für soziale Medien, findet Kasten Rouven und führt aus, wie Kultureinrichtungen das Social Web für sich nutzen (können).
result.de >>

Von der CIA lernen, heißt siegen lernen? Seit Anfang Juni ist die CIA bei Twitter aktiv und hat seitdem schon fast 750.000 Follower – und das mit gerade mal 209 Tweets (Stand heute). Kara Alaimo, Assistant Professor für Public Relations an der Lawrence Herbert School of Communication, Hofstra University, verrät, was PR-Profis von der CIA lernen können.
cision.com >>

Corporate Blog – sieben Tipps für Sie: Noch zu wenige Unternehmen haben das Potenzial, das Corporate Blogs bieten, erkannt: „Ein Blog ist beispielsweise ungemein wichtig für das Employer Branding wie auch Content Marketing“, empfiehlt Janine Domnick und gibt Tipps zum Aufsetzen eines Unternehmensblogs.
blog.lewispr.de >>

In sieben Schritten zum Super-Liveblog: Live-Bloggen „kann informieren und unterhalten, einordnen und erklären“, attestiert die freie Journalistin Hannah Beitzer. In ihrem Beitrag zur Redaktionswerkstatt präsentiert sie sieben Regeln, mithilfe derer ein Liveblog auch gelingt. journalist.de >>

Was wollen BloggerInnen eigentlich? Wie kann die Zusammenarbeit von BloggerInnen und Unternehmen idealerweise aussehen? Dazu hat das „PR-Journal“ vier Blogger befragt. Madeleine Alizadeh (Fashion-Bloggerin), Klaus Eck  (PR-Blogger), Nicole Y. Männl (Auto-Bloggerin) und Sascha Pallenberg (Tech-Blogger) geben Antworten und sind sich einig: „Transparenz muss sein, sonst macht man sich unglaubwürdig.“
pr-journal.de >>

Youtube Top Ranking: Das beste Corporate Video ist nichts wert, wenn es im Netz nicht gefunden wird. “Schon bei der Planung sollten Firmen Ranking-Faktoren für YouTube berücksichtigen”, rät deshalb das Team von Internet World Business und gibt Tipps zum Bewegtbild-Marketing.
internetworld.de >>

– DAS BESTE ZUM SCHLUSS –


Hack hack Mediahack: Haben sie Banksy geschnappt? Die „Tagesschau“ vermeldete es und in den sozialen Netzwerken braute sich der nächste Shitstorm zusammen. Wurde Street-Artist Banksy verhaftet? Alles Quatsch, denn die JournalistInnen fielen auf die Falschmeldung der Satire-Seite „Nation Report“ herein. Hashtag Qualitätsjournalismus. ;-)
monopol-magazin.de >>

– Empfehlen Sie uns –


Gönnen Sie Ihren KollegInnen medienrot: Jede/r kann dabei sein. Ihre KollegInnen senden einfach eine formlose E-Mail an abo@medienrot.de und schon werden sie in den Verteiler aufgenommen. Wir bedanken uns herzlich für Ihre Empfehlung! Außerdem finden Sie medienrot auf Facebook und Twitter.

Masse mit Klasse auf der Messe: 7 + 1 Tipps für den perfekten Recruiting Auftritt

Von der Stellenanzeige, mit der wir uns in der letzten Ausgabe befasst hatten, gehen wir nun in einen etwas lebendigeren Bereich: Den Messestand. Recruiting-Messen erfreuen sich nach wie vor einiger Beliebtheit und sind auch in Zeiten von Social Media eine nicht zu unterschätzende Säule Ihrer Recruiting- und Markenbildungsbemühungen. Recruiting-Messen sind eine hervorragende Gelegenheit, um mit Ihren Zielgruppen in Kontakt zu kommen – wenn Sie einige Regeln beachten:

1. Wählen Sie weise! Warum wollen Sie auf eine oder mehrere Messen? Wollen Sie sich grundsätzlich erst einmal auf dem Arbeitsmarkt bekannt machen, weil Sie ein Startup oder ein chronisch unterschätzter Hidden Champion sind und für viele Bereiche rekrutieren? Bauen Sie Unmengen an Personal auf bringen die Arbeitsverträge gleich blanko mit zur Messe? Dann zählt natürlich die Masse und sie können eine der großen Messen, wie zum Beispiel die Connecticum oder verschiedenen Veranstaltungen der Bonding Studenteninitiative nutzen. Suchen Sie allerdings KandidatInnen mit spezifischem Branchenwissen, sollten Sie sich nach für diese Branchen relevanten Messen umschauen. Fragen Sie einfach in Ihren Fachabteilungen nach, welche Veranstaltungen relevant sind.

2. Sicherer Auftritt. Egal ob es nun um eine generelle oder spezialisierte Messe geht, Sie brauchen einen Messe-Stand. Auch hier gibt es natürlich mehrere Wege zum Glück: Sie können klein und flexibel anfangen, indem Sie zum Beispiel einige Roll-Ups anfertigen lassen. Sie sind günstig in der Herstellung, leicht zu verpacken und ebenso günstig zu transportieren, wenn Sie mal eine auswärtige Messe besuchen. Achten Sie darauf, dass das Logo und zum Beispiel dieURL Ihrer Karriere-Website nicht zu weit unten stehen, denn meistens wird das Roll-Up hinter einem Tisch stehen. Wenn Sie etwas mehr investieren wollen, bittet sich eine Messewand an. Achten Sie hierbei darauf, dass das gute Stück einfach und logisch aufgebaut werden kann, denn nicht auf allen Messen werden Sie das selbst übernehmen können – oder wollen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einer Version gemacht, die in einer mülltonnenartigen und beräderten Verpackung daherkommt, die dann zum Stehtisch wird. Die kann auch mal ins Taxi verladen oder durch Speditionen verschickt werden.

3. Sitzen, Stehen, Liegen. Verzichten Sie auf Stühle oder Barhocker. Das mag bequem sein, sieht aber auch bequem aus für die BesucherInnen, mit denen Sie ja auf Augenhöhe sprechen wollen. Wenn Sie hinter Ihrem Tisch sitzen, stellen Sie automatisch ein Gefälle her, das für eine weniger offene und entspannte Gesprächsatmosphäre sorgt. Geben Sie den KollegInnen, die Ihren Stand besetzen werden, vorab Bescheid, damit sie sich entsprechendes Schuhwerk mitnehmen.

4. Personal. Wen nehmen Sie nun mit an Ihren Stand? Logischerweise nehmen Sie jemanden aus der Personalabteilung mit, der sonst auch Interviews führt. Diese KollegInnen sollten ja bereits Erfahrungen haben und einschätzen können, mit welchen BewerberInnen wie intensiv gesprochen wird. Nehmen Sie aber auch jemanden aus der Fachabteilung mit, wenn Sie auf spezifischen Branchenmessen sind. Das können die entsprechenden TeamleiterInnen sein, für die Sie Verstärkung suchen, aber auch KollegInnen aus den Abteilungen. Suchen Sie sich jemanden aus, der auch Spaß am Gespräch hat und gern auf Menschen zugeht. Die Zweiteilung in Personaler und Fachabteilung hat den Vorteil, dass die Personaler allgemein über das Unternehmen und die verschiedenen offenen Positionen berichten und dann an die entsprechende Fachabteilung verweisen können, um Details der Stellen zu besprechen.

5. Goodies. Um Laufkundschaft an Ihren Stand zu bekommen, bieten sich Giveaways an. Der obligatorische Kugelschreiber zieht dabei erfahrungsgemäß weniger. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf, ob Sie nun Schweißbänder, Taschenrechner oder Mousepads anbieten. Sie sollten allerdings eine Geschichte dazu erzählen können, die mit Ihrem Unternehmen zusammenhängt. Wenn Sie Fitnessstudios betreiben, bieten sich Schweißbänder eher an, als wenn Sie Automobilzulieferer sind. Suchen Sie für letzteren MitarbeiterInnen in der Produktion, könnten die Mousepads zum Ladenhüter werden. Sie können auch eine Popcorn-Maschine oder eine gute Espresso-Maschine am Stand haben, denn auch das lockt Publikum an. Stimmen Sie sich dann aber mit dem Veranstalter ab und planen Sie zusätzliches Personal ein. Wenn Sie Reichweite generieren wollen, können Sie natürlich auch Stoffbeutel mit Ihrem Logo bedrucken lassen. Dann laufen die BewerberInnen für Sie Werbung auf der Messe.

6. Ansprache. Schauen Sie, wer an Ihrem Stand vorbeigeht. Sprechen Sie die BesucherInnen an, die auf Ihren Stand reagieren, kurz stehen bleiben oder überrascht sind, dass gerade Ihr Unternehmen hier ist. Giveaways sind hier ein guter Einstieg ins Gespräch – oder die direkte Ansprache.

7. Basics. Es mag banal klingen, aber bringen Sie Ihre offenen Stellen mit! Sie möchten keine KandidatInnen vom Stand wegschicken mit den Worten „Schauen Sie doch mal auf unsere Homepage!“. Bringen Sie lieber die Homepage mit – zum Beispiel auf einem iPad. Auch Flyer mit einer Kurzbeschreibung der drängendsten Stellen können helfen, dass sich KandidatInnen zu Hause noch an Sie erinnern, wenn es dann wirklich ans Bewerben geht. Haben Sie auch immer etwas zu Schreiben am Stand. KandidatInnen hinterlassen gern auch mal ihre E-Mail-Adresse und freuen sich über eine Mail oder einen Anruf in der folgenden Woche – vor allem, wenn Sie nicht auf den ersten Blick auf eine Ihrer Stellen passen. Sorgen Sie vor allem auf den großen Messen für ausreichend Getränke, damit Ihnen die KollegInnen nicht bewusstlos umfallen – das macht selten einen guten Eindruck auf zukünftige MitarbeiterInnen.

Sie sehen, es ist eigentlich ganz einfach, sich mit den Mitteln der Live-Kommunikation (oder des Experiential Marketings, wenn Sie die Anglizismen vermisst haben) auf die Jagd nach zukünftigen MitarbeiterInnen zu machen. Trauen Sie immer Ihrem Bauchgefühl und investieren Sie im Zweifel etwas mehr Personal, Zeit und Geld in die Messe Ihrer Wahl, damit sie zum Erfolg wird – womit wir beim Bonus-Punkt wären:

8. Erfolg. Wie sieht eigentlich eine erfolgreiche Messe aus? Entscheiden Sie vorher, was Sie erreichen wollen! Möchten Sie mit fünf unterschriebenen Arbeitsverträgen zurückkommen oder Ihre Markenbekanntheit steigern? Wollen Sie herausfinden, wie andere Unternehmen sich darstellen oder einfach mal das Ohr an die mystische Generation Y anlegen, um zu erfahren, was an den zahllosen Artikeln zum Thema dran ist? Achtung, Binsenweisheit: Nur wenn Sie vorher wissen, was Sie erreichen wollen, können Sie hinterher sagen, ob Sie es erreicht haben.

s-dietrichÜber den Autor: Sebastian Dietrich studierte Politik und Publizistik und arbeitet seit 10 Jahren an der Schnittstelle von HR und PR. Er schreibt bei medienrot ab jetzt über die magische Welt des Employer Brandings.

Lassen Sie tief blicken!

Nach drei Folgen voll mit Theorie widmen wir uns heute gleich der Königsdisziplin des Employer Brandings: HR Videos! Sie werden jetzt nicht den hundertsten Artikel lesen, der die 10 schlechtesten, besten oder peinlichsten Human Ressources Videos aufwärmt. Das können andere viel besser. Hier finden Sie 5 Anregungen, die Ihnen das Thema näher bringen sollen.